Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Montag, 8. Februar 2010

Ratschläge

Der ehemalige, gläubige Bundespräsident Johannes Rau hat einmal gesagt: “Ratschläge sind immer auch Schläge.” Ist das nicht wahr? Ein guter Ratschlag hat meist mit einer Veränderung, nicht selten mit einem Umkehren, zuweilen mit einem Bekenntnis zu tun. Die besten Ratschläge finden wir in der Bibel. Auch sie können weh tun. Aber sie kommen immer aus einem Herzen der Liebe Gottes.

“Habe ich dir nicht Vortreffliches aufgeschrieben an Ratschlägen und Erkenntnis …” (Sprüche 22,20).

Manuel Seibel

Samstag, 6. Februar 2010

Tor! Oder doch nicht?

Schon wieder ein (klares)Tor -zumindest für die Kamera-, das über den Sieg entschieden hätte, was aber vom Schiedsrichter nicht gegeben wurde. Wenn ein Mensch zum Glauben an Jesus Christus kommt, dann gibt es kein “knapp über der Linie”. Da gibt es nur ein “Ja” oder “Nein”. Gott sieht auf das Herz. Wenn da ein aufrichtiges Eingeständnis der Schuld und Glaube an den Retter vorhanden ist, dann hat eine eindeutige Bekehrung stattgefunden. Gut, dass Gott immer richtig “entscheidet”.

Klaus Brinkmann

Freitag, 5. Februar 2010

Er gibt die Weisheit zum Reden!

 Setzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt; denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, welcher alle eure Widersacher nicht werden widersprechen oder widerstehen können.

Lukas 21 Vers 14 und 15

Wie oft machen wir uns Gedanken über vor uns liegende Gespräche, vielleicht Gespräche mit Nachbarn, vielleicht Interviews über den Glauben oder ähnliches. Doch selbst wenn wie vorher wissen, dass die Leute, auf die wir treffen werden, Gotteslästerer, Gottesleugner, Wunderheiler, Atheisten oder Feinde des Herrn Jesus und seines Kreuzes sind, dürfen wir uns die Verheißung unseres Herrn aus Lukas 21 zu eigen machen und einfach Ihm vertrauen.

Henning Brockhaus

Donnerstag, 4. Februar 2010

Glücklich in Gottes Liebe

“… Der Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.”

Galaterbrief, Kap. 2,20

Wie persönlich ist die Liebe des Herrn Jesus, des Sohnes Gottes zu mir und dir!

Liebe erfahren wir auch von Menschen mit denen wir verbunden sind, wie viel gute Gefühle und Fürsorge können wir als Menschen schon für einander empfinden -

Doch die Liebe des Herrn Jesus ist so viel größer, trotzdem ist sie genauso persönlich – er hat gerade dich und mich geliebt (sofern du Ihn als Erretter kennst!) Er hat diese Liebe unter Beweis gestellt, und hat das Äusserste, sich selbst, dafür hingegeben.

Wie oft leben wir einfach ohne das Bewusstsein dieser Liebe, leben mit Zweifeln und Unzufriedenheit an Seinen Wegen – Gott ist für uns! Endgültig und unveränderlich. Sollte uns das nicht glücklich machen?

Benjamin Dills

Dienstag, 2. Februar 2010

Wir wollen, dass Gott unsere Lebensumstände ändert, aber Gott möchte diese Lebensumstände nutzen, um uns zu ändern

Der Jakobus-Brief sagt in Kap.1,2-4: “Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen fallt, da ihr wisst, daß die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt. Das Ausharren aber habe ein vollkommenes Werk, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.” Mit anderen Worten: “Freut euch in den Schwierigkeiten, weil sie euren Glauben testen, was euch näher zu Gott bringt.” Und es ist so, Gott versichert uns, dass uns eine schwere Situation/Zeit/Umstand näher zu Ihm bringt und wir hinterher sagen können: “Ja, das war aus dem und dem Grund gut so.”

In der Bibel lesen wir von mehreren Menschen, dass sie durch schwere Zeiten zu gehen hatten. Paulus zum Beispiel. Wir lesen in 2.Korinther 11,24-27: Von den Juden habe ich fünfmal empfangen vierzig Streiche weniger einen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch gelitten, einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht; oft auf Reisen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Geschlecht, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meere, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Arbeit und Mühe, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße”
Paulus hat für die Verbreitung des Evangeliums viel gelitten. Waren es vielleicht gerade diese schweren Zeiten, die ihn dazu befähigten, ein treuer Zeuge des Herrn zu sein?

Jetzt sagst Du: Na gut, wenn man nicht betroffen ist, hat man leicht reden. Leute, die meinen, sie könnten sich sehr gut in die Situation anderer hineinversetzen, sollten sich mal fragen, ob sie sich nicht gnadenlos überschätzen. Das mag sein, aber: Bei Gott ist das nicht so, Er verfolgt ein Ziel, wenn Er einen solchen Weg mit Dir/mir geht – ein Ziel der Liebe. Deshalb sollten wir – auch wenn es schwer fällt – Gott nicht immer bitten, dass Er unsere Umstände ändert, sondern dass die Umstände uns ändern – will sagen: dass wir diese schwere Zeit als Möglichkeit erkennen, um stark, erwachsen und brauchbarer für Gott zu werden.

Michael Hopp

Montag, 1. Februar 2010

Erforsche mich!

“Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken!” David konnte diese Bitte aussprechen (Psalm 139,23), weil er in diesem Moment ein freies, unbelastetes Gewissen hatte.
Ist das heute wirklich unser Wunsch, dass unser Gott und durch und durch erforscht? Wenn nicht, sollten wir das bekennen, was uns innerlich beklemmt. Wenn es unser Wunsch ist, dann dürfen wir Gott danken und in seinem Licht unser Leben weiterführen. Wir haben es mit einem guten Gott zu tun!

Manuel Seibel

Samstag, 30. Januar 2010

Wir wollen uns von Herzen lieben

Refrain:

Wir wollen uns von Herzen lieben,

wie uns der Herr geboten hat.

Lasst uns nicht viele Wort machen,

wir woll’n uns lieben mit der Tat.

—–

Es sind nicht große Heldentaten,

die Jesus von uns haben will:

der Tag ist voll von kleinen Dingen,

die tu in Liebe froh und still.

—–

Ein Beispiel hat Er uns gegeben,

damit wir tun, wie Er getan:

Er wusch selbst seiner Jünger Füße.

Nur der ist groß, der dienen kann.

—–

Die Liebe zeigt sich im Verstehen,

hat Nachsicht mit des andern Schuld.

Gott schenkt uns täglich sein Vergeben

und hat unendlich viel Geduld.

—–

So viele warten heut auf Liebe;

vielleicht würd’ mancher noch ein christ.

Die Liebe nur kann überzeugen;

zeigt doch der welt, wer Jesus ist.

Magret Birkenfeld

Klaus Brinkmann

Freitag, 29. Januar 2010

Kältester Januar seit 1989

In diesen Tagen ging die Meldung durch die Presse, dass der Januar 2010 der kälteste Januar seit 1989 sei und der kälteste Monat seit 1995.

In dieser Welt bleibt es kalt. Trotz globaler Erwärmung. Moralisch gesehen, meine ich. Diese Welt ist von moralischer Kälte gekennzeichnet, besonders gegen den Christus Gottes, aber auch gegen jeden, der wirklich treu seinem Heiland nachfolgen will. Heute würde die Menschheit mit all ihrer selbst ausgerufenen Menschlichkeit unseren Herrn Jesus, den Sohn Gottes, wahrscheinlich genauso wiederum kreuzigen wie vor 2000 Jahren.

Ist uns das bewusst? Dann wird uns das davor bewahren, uns der Welt anzupassen, mit ihr anzubändeln,  zu liebäugeln und zu paktieren. Wenn wir uns vorstellten, unser Herr wäre gestern gekreuzigt worden, würden wir es dann nicht als Verrat empfinden, wenn wir uns heute mit denen einlassen, die Ihn ans Kreuz geschlagen haben?

Macht ein Zeitraum von 2.000 Jahren, der inzwischen verstrichen ist, darin einen Unterschied? Jeder möge sich selbst die Antwort darauf geben.

Henning Brockhaus

Mittwoch, 27. Januar 2010

Das Evangelium, Gottes Kraft

Können wir uns einen Begriff machen von der Kraft Gottes? Unmöglich!

Würden wir uns dafür schämen, wenn die Kraft Gottes vor allen Menschen sichtbar wird? Sicher nicht.

Und doch trage ich oft die Schuld daran, dass die Kraft Gottes nicht sichtbar wird, eben weil ich mich schäme, des Evangeliums schäme. Schamgefühl entsteht dann, wenn man etwas entblößt, was andere unsere Meinung nach gering schätzen und deshalb nicht sehen sollen. Es ist die Angst vor dem Achtungsverlust.

Diese Angst hatte der Apostel Paulus abgelegt:

“Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft, zum Heil jedem Glaubenden.”

(Römer 1,16)

Bitten wir unseren Herrn, dass er uns jegliches Schamgefühl nimmt und wir freimütig das Evangelium, Gottes Kraft, vor Menschen predigen.

Bernhard Brockhaus

Dienstag, 26. Januar 2010

Onlineverhalten

3 Fragen zum Nachdenken:

- Wie oft lese/nutze ich Bibelblog?

- Wie oft lese/nutze ich Facebook/Twitter etc?

- Wie ist das Verhältnis dieser beiden Nutzungsquoten?

Jeder mag für sich ein Fazit ziehen…

Michael Hopp