Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Bibel-Blog


Freitag, 17. November 2017

Gilt immer noch!

“Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten was verloren ist.” 

Lukas-Evangelium, Kapitel 19 Vers 10

Diese Aussage des Herrn Jesus gilt immer noch. Damals suchte Er die Menschen, die sich von Ihm retten lassen wollten, doch auch heute sucht Er noch. Nicht mehr anwesend auf dieser Erde, aber durch sein Wort und seinen Geist.

Hast Du Dich schon finden lassen – zur ewigen Errettung?

Verloren ist jeder Mensch von Natur aus. Er muss dazu gar nichts beitragen, denn er ist ein Sünder vor Gott und damit kann er nicht vor Gott bestehen. Gott muss ihn eines Tages richten. Und dann: verloren! Wie schlimm dieser Zustand ist, zeigt sich nach dem Tod und dann bis in Ewigkeit.

Daher nimm die Einladung zur Errettung an – sie gilt immer noch!

Henning Brockhaus

Mittwoch, 15. November 2017

Was wäre, wenn…

Jesus ist viel durch Israel gezogen. Immer wieder lesen wir, dass Er in eine Stadt einzog oder in ein Dorf kam. Einmal zog Er mitten durch Samaria und Galiläa und kam “in ein gewisses Dorf”, um dort 10 aussätzigen Männern zu heilen, wissend, dass nur einer dankbar zu Ihm zurück kommen würde . Was wäre, wenn Er heute hier auf der Erde wäre und in dein Dorf käme?

Würdest du dich freuen, alles stehen und liegen lassen und zu Ihm kommen?

Würdest/könntest du Ihn umarmen und Ihm deine Liebe zeigen?

Würdest du alleine hingehen, oder deine Familie, deine Bekannten, deinen Arbeitskollegen, deinen Nachbarn einladen, mitzukommen?

Oder würdest du Distanz halten, dich schämen? Wäre Seine Nähe dir unangenehm?

Oder würdest du Ihn oder die Menschen, die zu Ihm gehen, sogar verachten, belächeln und verspotten?

Überlege mal? Die ehrlichen Antworten, die du auf diese Fragen gibst, offenbaren dir selbst deine Einstellung und dein Verhältnis zu Ihm.

Damals kam Er in Dörfer, um Menschen Seine Liebe zu zeigen, sie zu heilen und zu segnen. Dasselbe tut Er heute – nicht leibhaftig, aber im Geist.

Er kommt zu dir, in dein Dorf – geh dorthin, wo Er predigt und Gemeinschaft mit dir sucht.

Er kommt in dein Haus, in deine Familie, um zu heilen, zu retten, zu segnen – öffne die Tür und lass Ihn hinein.

Lade Ihn ein, heiße Ihn willkommen, bring deine Kinder zu Ihm, erzähl Ihm von deiner Not, lass Ihn daran teilhaben.

Lass zu, dass Seine Liebe und Sein Frieden dein Herz erfüllt.

Lehne Ihn nicht ab!

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 12. November 2017

Entscheidungen

Entscheidungen, die wir treffen, können:

-positive oder negative Auswirkungen haben

-persönliche oder gemeinschaftliche Konsequenzen haben

-nach Gottes Gedanken oder gegen Gottes Gedanken sein.

Das erste Kapitel des Buches Ruth ist ein Kapitel der Entscheidungen. Dabei haben die verschiedenen Entscheidungen die oben genannten Konsequenzen.

Elimelech entschied für seine Familie, nach Moab umzuziehen. Diese Entscheidung hatte negative Auswirkungen (er starb), es hatte Konsequenzen für die ganze Familie und es war gegen Gottes Gedanken (Gott hatte Segen in Kanaan versprochen).

Die beiden Söhne entschieden sich für moabitische Frauen, was klar gegen Gottes Anordnungen war.

Noomi entschied sich, zurück nach Kanaan zu gehen, was großen Segen für sie zur Folge hatte.

Ruth entschied sich, mit Noomi zu gehen und entschied sich damit für Noomis Volk und Gott. Eine Entscheidung, die Gott mit dem Überströmen seiner unendlichen Gnade beantwortet.

 

Klaus Brinkmann

Sonntag, 5. November 2017

Alles gegeben

Der Herr Jesus hat für uns ALLES gegeben:

Denn ihr kennt die Gnade des Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit wir durch seine Armut reich würden.” 2. Korinther 8 Vers 9

“Christus Jesus, der sich selbst zu nichts machte.” Philipper 2 Vers 7

Deshalb kann er auch von uns erwarten, dass wir etwas für ihn geben.

Dazu zwei Beispiele aus der Bibel:

“Denn dieses Salböl hätte für mehr als dreihundert Denare verkauft werden können…Sie hat getan, was sie vermochte.” Markus 14 Vers 8

“Und Jesus setzte sich dem Schatzkasten gegenüber und sah, wie die Volksmenge Geld in den Schatzkasten legte; und viele Reiche legten viel ein. Und eine arme Witwe kam und legte 2 Scherflein ein, das ist 1 Pfennig. Und er rief seine Jünger herzu und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die in den Schatzkasten eingelegt haben. Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrem Mangel, alles, was sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt.” Markus 12 Verse 41 bis 44

Dabei ist es nicht wichtig, wieviel wir (was die Summe angeht) geben (im ersten Fall ein ganzes Jahreseinkommen – im zweiten Fall 0,5 Cent). Es kommt darauf an, ob wir bereits sind das zu geben, was wir im Stande sind zu geben.

Klaus Brinkmann

Freitag, 3. November 2017

Drei Opfer

Die Israeliten hatten mehrere Arten von Opfern, die sie teils bringen musste und teils freiwillig geben konnten. Als Gläubige haben wir die Möglichkeit, stets freiwillig geistliche Schlachtopfer zu bringen. Gott, der Vater, sucht Anbeter, die Ihn in Geist und Wahrheit anbeten. Er sucht die Frucht an dem Weinstock, an der Rebe.

Gottes Wort stellt uns drei verschiedene Arten oder Aspekte des Opferns eines Christen vor.

  • Römer 12,1.2: “Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, was euer vernünftiger Dienst ist.” Wir können unsere körperliche Kraft einsetzen im Dienst für Gott und durch ein heiliges Leben in unserem Körper Gott ehren.
  • Hebräer 13,15: “Durch ihn nun lasst uns Gott stets ein Opfer [des] Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.” Der Vater sucht Anbeter – und zwar nicht nur sonntags, sondern täglich und persönlich.
  • Hebräer 13,16: “Das Wohltun aber und Mitteilen vergesst nicht, denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen.” Materielles Wohltun ist ein Opfer, dass der Schreiber in direkten Zusammenhang mit dem Opfer des Lobes stellt – zeigt das nicht, wie wertvoll Gott auch ein materielles Opfer ist?

Opfern bedeutet, selbst zu verzichten und sein Leben dem Herrn zu widmen – in jedem Bereich.

“Dir zur Verfügung, von Selbstsucht befreit,
das ist ein Leben in Gottseligkeit.
Das schafft ein sieghaft und friedvoll Geh’n,
Jesu, Dir ganz zur Verfügung zu stehn!”

Bernhard Brockhaus

Freitag, 27. Oktober 2017

Die Sünden sind vergeben

Wir befinden uns solange nicht auf dem wahren christlichen Boden, wie wir nicht Gottes Mitteilung akzeptieren, dass unsere Sünden in Christus vergeben sind. „Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.” (1. Johannesbrief, Kapitel 2 Vers 12).

Mit dem Ausdruck „Kinder“ umschließt der Apostel Johannes die ganze Familie Gottes. Wie klar und einfach ist doch der Inhalt dieses Verses! Es ist für den Anfang nichts nötiger, um voll gesegnet zu werden, als diese persönliche Erkenntnis. Für den Christen gilt es, mit dieser tröstlichen Gewissheit den Tag zu beginnen, den Tag über darin zu leben und mit ihr den Tag zu beschließen. Denn es ist eine unumstößliche Tatsache, dass unsere Sünden vergeben sind um Seines Namens willen.

Es gibt keinerlei Grund für die erbärmliche Furcht, irgendetwas könnte noch dunkel oder ungewiss geblieben sein. Die gute Botschaft, die wir in unserem verlorenen Zustand hörten, bezeugt klar und deutlich, dass Gott uns aufgrund unseres Glaubens die Sünden vergeben hat. Es wäre daher eine Herabsetzung des Evangeliums, sowie eine große Verunehrung des Herrn Jesus, daran zu zweifeln. Solch ein Denken setzt offensichtlich die klaren Worte Gottes außer Kraft. Kann man es noch deutlicher sagen, als es in dem genannten Vers steht? Ist diese Grundlage nicht unveränderlich?

William Kelly

Henning Brockhaus

Montag, 23. Oktober 2017

Gesetz und Gnade

“Laufen und Arbeiten befiehlt uns das Gesetz, aber es gibt uns weder Füße noch Hände. Das Evangelium bringt bessere Neuheiten: Es bietet uns an zu fliegen und gibt uns Flügel.”

(John Bunyan)

Gnade rettet uns, Gnade reinigt uns von der Sünde und Gnade macht uns fähig, letztlich im Haus des Vaters in der Gegenwart des Herrn sein zu können. Der Wert dieser Wahrheit ist, dass Gnade das vollbringt, was das Gesetz nicht kann. Mit anderen Worten: Wenn ich in einer Sünde gefangen bin, kann ich nicht durch das Befolgen des Gesetzes entkommen. Das Gesetz verurteilt mein Verhalten als Sünde, aber es gibt mir keine Kraft um die Sünde zu stoppen (auch eigens aufgestellte Regeln nicht). Die Gnade Gottes aber befreit uns tatsächlich von den Fallen des Teufels, kauft uns von der Sklaverei des Satans und der Sünde los und bringt uns in den Bereich der Freiheit des Christen und der Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, und seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus.

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 22. Oktober 2017

Göttliche Versicherungen

Rechtsschutzversicherung:

“Meine Kinder, ich schreibe euch dieses, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand gesündigt hat - wir haben einen Sachwalter bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten.” 1. Johannes 2 Vers 1

Lebensversicherung:

“Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.” Johannes 11 Verse 25 und 26

Pflegeversicherung:

“Und bis in euer Greisenalter bin ich derselbe,Ps. 102,27" data-original-title=""> und bis zu eurem grauen Haar werde ich euch tragen; ich habe es getan, und ich werde heben, und ich werde tragen und erretten.” Jesaja 46 Vers 4

Klaus Brinkmann

Sonntag, 15. Oktober 2017

Drei Gärten

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, wirst du gewisslich sterben.” 1. Mose 2 Verse 15 bis 17

“Als Jesus dieses gesagt hatte, ging er mit seinen Jüngern hinaus über den Bach Kidron, wo ein Garten war, in den er hineinging, er und seine Jünger.” Johannes 18 Vers 1

“Es war aber an dem Ort, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten, und in dem Garten eine neue Gruft, in die noch nie jemand gelegt worden war. Dorthin nun, wegen des Rüsttags der Juden, weil die Gruft nahe war, legten sie Jesus.” Johannes 19 Verse 41 und 42

Drei Gärten, die große Bedeutungen haben.

Im ersten Garten (EDEN) ereignete sich die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte: Das erste Menschenpaar sündigte, und damit war die Sünde in der Welt und ist zu JEDEM Menschen durchgedrungen.

Im zweiten Garten (GETHSEMANE siehe Matthäus 26 Vers 36) wurde Jesus Christus gefangengenommen, um dann verurteilt und gekreuzigt zu werden. Am Kreuz hat der Heiland die Strafe der Sünden der Menschen, die einmal an ihn glauben würden, auf sich genommen.

Im dritten Garten wurde Jesus Christus bestattet. Aber dort ist er auch auferstanden. Und damit ist ein für allemal klar: Gott hat das Werk des Heilands am Kreuz angenommen.

So wurde aus der größten Katastrophe der größte Triumph, den es jemals gab: Jesus Christus hat die Frage der Sünde (die durch den Menschen in die Welt gekommen ist) geklärt, so dass Gott jetzt in der Lage ist zu sagen: “Denn ich werde ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken.” Jeremia 31 Vers 34

Klaus Brinkmann

Montag, 2. Oktober 2017

Der Blick zu Christus in der Herrlichkeit

“Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Trübsal bewirkt uns ein über jedes Maß hinausgehendes, ewiges Gewicht von Herrlichkeit, indem wir nicht das anschauen, was man sieht, sondern das, was man nicht sieht; denn das, was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig” (2. Korinther 4,17-18). 

Diesen Blick brauchen wir heute, jetzt, heute Morgen! Wenn wir das, was ewig ist, anschauen und in die Waagschale werfen, wird die Trübsal leicht und klein, weil das, was wir sehen, so groß und herrlich ist.
Christus in der Herrlichkeit anzuschauen zieht uns nach oben, verändert unsere Perspektive und verwandelt uns in von Christus und seiner Herrlichkeit erfüllte Menschen. 

„Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit [des] Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch [den] Herrn, [den] Geist“ (2. Korinther 3,18).

Gott hat in unsere Herzen geleuchtet „zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi“. Und wir folgen jetzt einem gestorbenen, auferstandenen und verherrlichten Christus, „sitzend zur Rechten Gottes“, und „unser Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott“ (Kol 3,1.3). 

Bernhard Brockhaus