Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Sonntag, 25. September 2016

Mitfreude und Mitgefühl

Im Johannesevangelium werden uns insgesamt 8 Wunder des Herrn Jesus mitgeteilt. Zwei davon möchte ich herausgreifen. Eins zu einem sehr schönen und freudigen Ereignis – einer Hochzeit. Eins zu einem sehr traurigen Anlass – einer schweren Krankheit mit tödlichem Ausgang.

Johannes 2 Verse 1 bis 11: Bei der Hochzeit in Kana (der Herr Jesus war übrigens eingeladen – besser kann ein Eheleben gar nicht anfangen) ging der Wein zur Neige. Der Herr Jesus begegnet diesem Problem und macht aus Wasser Wein (besserer Wein, als der Bräutigam besorgt hatte). Wein ist in der Bibel ein Bild von Freude “Wein erheitert das Leben” Prediger 10 Vers 19. Der Herr Jesus gibt Freude und nimmt teil an unserer Freude.

Johannes 11 Verse 1 bis 44: In Bethanien, in dem Haus der Freunde des Herrn Jesus, gab es großes Leid. Lazarus war schwer erkrankt und starb an den Folgen der Krankheit. Seine beiden Schwestern waren sehr traurig und weinten. Und was tut er Herr Jesus? “Jesus vergoss Tränen.” Johannes 11 Vers 35. Was für ein Mitgefühl mit den beiden Schwestern.

Wie schön und tröstlich ist es für Gläubige, dass der Herr Jesus Anteil nimmt an unserem Leben – an unseren Freuden, aber auch an unserem Leid. Wir sind Ihm nicht egal, sondern Er hat echte Mitfreude aber auch echtes Mitgefühl für uns.

Wir werden auch aufgerufen, das Gleiche zu tun: “Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden.” Römer 12 Vers 15

Klaus Brinkmann

Freitag, 23. September 2016

Eure Heiligkeit

“Dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit.”

1. Thessalonicherbrief, Kapitel 4 Vers 3

Gott hat einen Willen für unser Leben. Ihm ist nicht egal, wie wir unser Leben führen, wenn wir Ihm angehören. Er hat uns errettet, alle diejenigen, die an den Herrn Jesus als ihren Retter glauben. Ihnen hat Er seinen Geist – als in ihnen wohnend – geschenkt.

Wer an Ihn glaubt, möchte Gott gehorsam sein und seinen Willen tun. Bedenken wir dann auch, dass Gott einen Willen in Bezug auf unsere Reinheit hat, auf unsere Heiligkeit (oder Heiligung, Geheiligtsein)? Es ist sein Wille, dass wir ein heiliges, reines Leben führen, das Ihm entspricht und seiner Heiligkeit.

Heiligung bedeutet, dass Gott uns für sich beiseite genommen hat, um Gemeinschaft mit uns zu haben, ja, um uns “bei sich” zu haben. Das bedingt aber, dass wir Ihm entsprechen, also heilig sind in praktischer Hinsicht (der Stellung nach sind wir Heilige, weil wir seine Kinder sind und göttliches Leben haben). Leider gelingt uns dies in praktischer Hinsicht aber nicht immer, aber umso wichtiger, dass wir uns immer wieder vor Augen halten und ins Gedächtnis rufen:

“Dies ist Gottes Wille: eure Heiligkeit”.

 

Henning Brockhaus

Sonntag, 11. September 2016

Terroranschläge am 11. September 2001

15 Jahre ist es nun her, als mit 4 Flugzeugentführungen ein Terroranschlag auf die USA verübt wurde. 3000 Menschen fielen dem Anschlag zum Opfer. Noch heute sind die Auswirkungen der Anschläge an den daraus resultierenden Kriegen zu spüren.

Jedes Jahr wird in Gedenkveranstaltungen der Opfer gedacht:  3000 Menschen, die vom einen auf den anderen Augenblick in die Ewigkeit abgerufen wurden. Die Erinnerung ist sicher noch da, aber der Schrecken der Ereignisse verblasst mit der Zeit.

Was allerdings bleibt, ist die Frage: Wo verbringen diese Menschen die Ewigkeit? Eine Frage, deren Ernst noch genauso groß ist wir vor 15 Jahren.

Und auch heute stellt sich jedem Menschen die Frage: Wo mache ich die Augen wieder auf, wenn ich sie jetzt und hier für immer schließe? Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

Entweder: “Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war.” Lukas 16 Vers 23

oder: “Heute wirst du mit mir im Paradies sein.” Lukas 23 Vers 43

Wer mit seiner Sündenschuld zu Gott gekommen ist und daran geglaubt hat, dass Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz dafür bezahlt hat, der wird im Paradies -bei Gott- seine Augen aufschlagen.

Wer jedoch meinte, Gott und den Herrn Jesus nicht nötig zu haben, der wird sich in der ewigen Gottesferne wiederfinden.

Das überaus Ernste ist: Die Entscheidung fällt hier in diesem Leben und ist UNWIDERRUFLICH!

Wo wärst DU, wenn DU am 11. September 2001 unter den Opfern gewesen wärst? – Wenn Du damals Deine Sache mit Gott noch nicht in Ordnung gebracht hattest, dann hattest Du 15 Jahre Zeit – hast Du sie genutzt?

Wo wärest DU, wenn DU heute sterben würdest?

Klaus Brinkmann

Freitag, 9. September 2016

Ewigkeit

Ewigkeit – was ist das eigentlich? Ewigkeit ist etwas außerhalb des menschlichen Vorstellungsvermögens. Sie hat nichts mit Zeit zu tun, sondern steht außerhalb der Zeit. Ewigkeit war schon immer und wird immer sein. Die Ewigkeit hat keinen Anfang und kein Ende. Wir Menschen, die sich nur etwas in Raum und Zeit vorstellen können, können das nicht erfassen.

Warum schreibe ich das? Weil der Gedanke an die Ewigkeit uns direkt zu Gott führt. Er ist auch außerhalb der Zeit, war schon immer und wird immer sein. Wenn ich schreibe “Gott”, dann meine ich die Drei-Personen-Einheit der Gottheit, die Gott uns in der Bibel, seinem Wort als Gott, der Vater, Gott, der Sohn (der in der Zeit Mensch geworden ist, der Mensch Jesus) und Gott, der Heilige Geist vorstellt. Dieser Drei-Eine-Gott ist von Ewigkeit. Das zeigt seine unendliche Größe und  auch seine Macht. Und es zeigt unsere Begrenztheit.

Doch dann hat Gott “mitten in der Ewigkeit” die Zeit gemacht und das Universum mit all seinen Abläufen und Abhängigkeiten erschaffen. Aus dem Nichts. Und Er hat den Menschen erschaffen und ihm einen Verstand und Verantwortung gegeben. Der Mensch aber hat sich von Gott abgewandt und wurde sein Feind. Und so wurde Gott, der Sohn, Mensch und betrat diese Zeit. “Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn” (Galater 4,4). Er kam, um den gefallenen Menschen zu erretten. Bist Du schon errettet? “Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden” (Apostelgeschichte 16,23).

Wer errettet ist, wird die vor uns liegende Ewigkeit im ewigen Glück bei Gott im Himmel verbringen. Gott ist Liebe. Diese Liebe werden wir in Ewigkeit bei Ihm sehen, bewundern und genießen. Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Gepriesen sei sein ewiger, heiliger Name.

Henning Brockhaus

Montag, 29. August 2016

Nur Gottes Wort macht wirklich weise

“Mein Sohn, bewahre meine Worte, und birg bei dir meine Gebote; bewahre meine Gebote und lebe, und meine Belehrung wie deinen Augapfel.

Binde sie um deine Finger, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens” (Sprüche 7,1-3). 

Salomo gibt diesen Rat seinen Sohn weiter, doch wir merken, dass hier wie auch in Kapitel 8 die personifizierte Weisheit selbst spricht. Und so spricht letztlich kein anderer als der Herr selbst. 

Die Belehrungen seines Wortes und seine Gebote sollen wir… 

  1. … bewahren wie unseren Augapfel. Alles was wir  sehen, soll der Reinheit des Wortes Gottes entsprechen. Was dem nicht entspricht, müssen wir abwehren, wie eine Fliege, gegen deren Eindringen sich das Auge reflexartig schließt. 
  2. … um unsere Finger binden. Alles was wir mit unseren Fingern betasten, bewegen und tun, soll geleitet sein durch Gottes Wort und die darin enthaltene Weisheit Gottes. 
  3. … auf die Tafel unseres Herzens schreiben. Alle unsere Gedanken und Entscheidungen sollen geprägt und geleitet sein durch Gottes Wort, damit es reine Gedanken und weise Entscheidungen sind. 

Lies die Bibel, denn sie ist es, die dich wirklich weise macht. Lies sie, denn sie ist lebendiges Wasser, das dein Herz, deine Hände und deine Augen vor Schaden bewahrt. Lies sie, denn sie ist “imstande …, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt” (2.Tim 3,15.16). 

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 28. August 2016

Hindernisse

David wurde von seinem Vater beauftrag, seine Brüder im Krieg zu besuchen und ihm Nachricht über ihr Wohlbefinden zu bringen. Dabei bekam er die Beleidigung gegen Gottes durch Goliath mit. So ein Verhalten Gott gegenüber schmerzte ihn tief und dagegen musste er etwas unternehmen. Doch bei der Ausübung dieses Auftrags begegneten ihm einige Hindernisse:

  • Unterstellung falscher Motive: “Und Eliab, sein ältester Bruder, hörte zu, als er zu den Männern redete; und der Zorn Eliabs entbrannte gegen David, und er sprach: Warum doch bist du herabgekommen, und wem hast du jene wenigen Schafe in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und die Bosheit deines Herzens; denn um den Streit zu sehen, bist du herabgekommen.” 1. Samuel 17 Vers 28
  • Falsche Hilfsmittel: “Und Saul zog David seinen Rock an und setzte einen ehernen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen Panzer an. Und David gürtete sein Schwert über seinen Rock und wollte gehen, denn er hatte es nie versucht. Da sprach David zu Saul: Ich kann nicht darin gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie von sich ab.” 1. Samuel 17 Verse 38 und 39
  • Einschüchterung: “Und als der Philister hinschaute und David sah, verachtete er ihn; denn er war ein Jüngling und rötlich, dazu schön von Ansehen. Und der Philister sprach zu David: Bin ich ein Hund, dass du mit Stöcken zu mir kommst? Und der Philister fluchte David bei seinen Göttern. Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, dass ich dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes gebe!” 1. Samuel 17 Verse 42 bis 44

Doch David vertraute auf Gott und konnte allen Hindernissen zum Trotz Goliath besiegen.

Klaus Brinkmann

Dienstag, 23. August 2016

Als käme ER noch heute

…und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. (1.Thessalonicher 1 Vers 10)

Das baldige Kommen des Herrn Jesus für die Seinen ist keine ausgedachte Sache, sondern Wirklichkeit.

…, die wir Zuflucht genommen haben zum Ergreifen der vor uns liegenden Hoffnung, die wir als einen sicheren und festen Anker der Seele haben,… (Hebräer 6 Vers 18.19)

Uns steht eine herrliche Zukunft bevor. Sind wir uns darüber bewusst, dass wir jeden Augenblick beim Herrn Jesus sein können?
Was sind unsere ersten Gedanken morgens beim Aufstehen? Arbeit, anstehende Termine oder die täglichen Sorgen und Nöte?

Oder ist der erste Gedanke:”Heute kann der Herr Jesus kommen!”

Wollen wir doch jeden Tag mehr so verleben, als käme ER noch heute.

Johannes Berthin

Freitag, 19. August 2016

Vertrauen

“Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.”
Sprüche 3 Vers 5

 

Ein wichtiger Grundsatz, den wir leider nur allzu oft außer acht lassen. Er besagt indes nicht, dass wir den Verstand ausschalten, sondern uns nicht auf ihn stützen sollen. Oft verlassen wir uns allein auf unsere geistigen Kapazitäten oder sonstigen Fähigkeiten und denken, dass wir das eine oder andere schon “hinkriegen”. Wir übersehen dann aber, dass wir völlig abhängig von Gott sind.

Doch es heißt:

“Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn! Und er wird handeln.”
Psalm 37 Vers 5

Henning Brockhaus

Donnerstag, 18. August 2016

Bibelstudientag Darmstadt 2016

Am 8. Oktober 2016 findet wieder der jährliche Bibelstudientag in Darmstadt statt.

Thema: Als Christen zur Ehre Gottes leben

JETZT ANMELDEN auf bibelstudientag-darmstadt.net

Bernhard Brockhaus

Freitag, 12. August 2016

Beten für das Volk Gottes

“Auch ich – fern sei es von mir, dass ich gegen den HERRN sündigen, dass ich ablassen sollte, für euch zu bitten; sondern ich werde euch den guten und richtigen Weg lehren.”      1. Samuel 12 Vers 23

Dies sagte Samuel, der Mann Gottes, zum Volk Israel. Nach dem Versagen des Priestertums war er das Bindeglied zwischen Gott und dem Volk. Er war ein intensiver Beter für das Volk, so dass er es sogar als Sünde gegen den HERRN bezeichnet, wenn er nicht mehr für das Volk beten würde.

Darin ist er ein großes Vorbild für uns – haben wir schon ‘mal daran gedacht, dass wir die Pflicht haben, auch für das heutige Volk Gottes zu beten?

Henning Brockhaus