Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Dienstag, 26. Juli 2016

Mit Herzensentschluss bei IHM verharren

In der Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her müssen immer wieder Entschlüsse gefasst werden sich auf die Seite eines verworfenen Herrn zu stellen. Das ist nicht immer einfach. Satan selbst versucht immer wieder uns von IHM abzuziehen.

Es gibt so viele Dinge, die ein Hindernis sein können, innerlich nah bei dem Herrn zu bleiben. Da sind die Schlukameraden oder Arbeitskollegen, die einen belächeln, die Freuden der Welt, die noch große Anziehungskraft auf uns haben oder vielleicht die tägliche Arbeit, wodurch kaum noch Zeit für das Gebet oder das Bibellesen bleibt. …oder einfach nur Bequemlichkeit?

Es sind daher im Alltag immer wieder Herzensentschlüsse nötig, damit wir nicht von dem Herrn Jesus
abgezogen werden.

Bei einigen Personen in der Bibel sehen wir einen solchen Herzensentschluss.

Ruth wollte bei ihrer Schwiegermutter bleiben und mit ihr nach Bethlehem zurückkehren, obwohl ihre Schwiegermutter ihr davon abgeraten hat. (Ruth 1, 14-18)
“Ruth aber hing ihr an.” (Ruth 1,14)
“Und als sie sah, dass sie fest darauf bestand, mit ihr zu gehen, da ließ sie ab, ihr zuzureden.” (Ruth 1,18)

Ittai wollte während Davids Flucht vor seinem Sohn Absalom bei ihm bleiben:
“Aber Ittai antwortete dem König und sprach: So wahr Jehova lebt und mein Herr König lebt, an dem Orte, wo mein Herr, der König, sein wird, sei es zum Tode, sei es zum Leben, daselbst wird auch dein Knecht sein!” (2. Samuel 15, 21)

Elisa sprach zu Elia drei mal dasselbe Wort:
“Aber er sprach: So wahr Jehova lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse!” (2.Könige 2,2.4.6)

Lassen wir uns durch das Wort von Barnabas an die damals gläubig gewordenen anspornen:

“…; welcher, als er hingekommen war und die Gnade Gottes sah, sich freute und alle ermahnte,
mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren.” (Apostelgeschichte 11,23)

Johannes Berthin

Sonntag, 17. Juli 2016

Herz ausschütten

Hanna aber redete in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme wurde nicht gehört; Hanna sprach: Eine Frau beschwerten Geistes bin ich; ich schüttete meine Seele vor dem HERRN aus. Aus der Fülle meines Kummers und meiner Kränkung habe ich bisher geredet.” 1. Samuel 1, Verse 13 bis 16

“Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme, und sie weinten, bis keine Kraft mehr in ihnen war zu weinen. Und David war in großer Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen; denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, ein jeder um seine Söhne und um seine Töchter. Und David befragte den HERRN.” 1. Samuel 30 Verse 4 bis 8 

Sowohl Hanna als auch David waren in großer Not. Und sie wußten, wohin sie mit ihrer Not gehen konnten. Sie schütteten ihr Herz aus vor ihrem Gott. Das erleichterte sie:

“Die Frau ging ihres Weges und aß, und ihr Angesicht war nicht mehr dasselbe.” 1. Samuel 1 Vers 17

David stärkte sich in dem HERRN, seinem Gott.”  1. Samuel 30 Vers 6

Klaus Brinkmann

Sonntag, 10. Juli 2016

Plane, während Du betest.

Jeder macht so seine Pläne. Und das ist auch sicher nicht verkehrt. Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn gebrauchen. So dürfen und sollen wir also durchaus Pläne machen, z.B. die Familienplanung, Planung einer Anschaffung, Planung eines Urlaubs etc.

Aber planen wir mit Gott? Fragen wir nach seinem Willen? Oder machen wir einen Plan ohne Gott und bitten ihn dann nachher nur, ihn abzusegnen?

“Wir dürfen unsere Pläne nicht ohne Gottes Führung machen. Plane, während du betest. Gib acht, dass der Herr vor dir hergeht und dass du ihm nicht leichtsinnig davonläufst.” (Corrie ten Boom)

“Die Entwürfe des Herzens sind des Menschen, aber die Antwort der Zunge kommt von dem Herrn.
Alle Wege eines Mannes sind rein in seinen Augen, aber der Herr wägt die Geister.

Befiehl dem Herrn deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen.”

(Sprüche 16,1-3)

Bernhard Brockhaus

Freitag, 8. Juli 2016

Mein Heiland

Wenn ich an meinen Heiland denk,
füllt sich mein Herz mit Freud.
Wie wird’s erst sein, wenn ich ihn seh
dort in der Ewigkeit!

Nie wird mein Lob vollkommen hier.
Wer, Herr, erfasst dich ganz?
Herrlicher Name Jesus Christ,
göttlicher Himmelsglanz!

Hoffnung bist du für meine Seel,
in allem Leid mein Glück;
bringst mich aus aller Traurigkeit
ins Vaterhaus zurück.

Heiland, Du Licht der ganzen Welt,
Tröster in jedem Leid.
Dir will ich dienen allezeit,
hier und in Ewigkeit.

Text: Johannes Haas

Johannes Berthin

Freitag, 1. Juli 2016

Ein mächtiges Wort

Und Elia, der Tisbiter, von den Beisassen Gileads, sprach zu Ahab: So wahr der HERR lebt, der Gott Israels, vor dessen Angesicht ich stehe, wenn es in diesen Jahren Tau und Regen geben wird, es sei denn auf mein Wort! (1. Könige 17 Vers 1)

Ein mutiger Auftritt, ein starkes Wort! Elia tritt im Fortgang der Geschichte Israels unvermittelt in Erscheinung, geht zum mächtigen König Ahab und kündigt ihm so eine Sache an! Woher hatte er diesen Mut?

  1. Er stand vor dem Angesicht Gottes. Er hielt sich in der Gegenwart Gottes auf, kannte deswegen Gottes Gedanken und konnte so in Vollmacht als sein Bote, sein Prophet sprechen.
  2. Er war ein intensiver, ernster Beter. Im Jakobusbrief, Kapitel 5 Vers 17 sagt der Heilige Geist: “Elia war ein Mensch von gleichen Gemütsbewegungen wie wir; und er betete ernstlich, dass es nicht regnen möge, und es regnete nicht auf der Erde 3 Jahre und 6 Monate.” Dies war das Geheimnis seiner Kraft: Kraft aus der Nähe Gottes, fortlaufendes, ernstliches Gebet.

Ich fürchte, wir haben heute auch deswegen so wenig Kraft, weil wir so wenig in Gottes Gegenwart stehen und zu wenig beten. Elia ist uns ein Vorbild darin. Möge sein Beispiel uns anspornen…

Henning Brockhaus

Donnerstag, 30. Juni 2016

Unser Lebenslauf

Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht!
Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen. (Matthäus 25 Vers 21)

Jeder hat sicher schon die ein oder andere Bewerbung geschrieben. Sei es für einen Ausbildungsplatz, eine Arbeitsstelle oder eine sonstige Tätigkeit.
Und in einer Bewerbung darf ein sog. Lebenslauf nicht fehlen, denn er gibt dem Leser wichtige Informationen über die Person, seinen sog. Werdegang und auch seine bisher erlernten Fähigkeiten und seine Erfahrungen.

Dabei geben wir uns sicher Mühe keinen einzigen Punkt im Lebenslauf zu vergessen, denn es zeichnet ja, so denken wir oft, unsere Person aus und erhöht die Wahrscheinlichkeit die Stelle zu bekommen. Für uns gibt es immer gute Gründe, warum die jeweilige Stelle gerade für uns gut geeignet ist.

Doch bedenken wir – es gibt auch die Meinung des Leser bzw. des Arbeitgebers. Hat er nach dem Lesen das gleiche Bild von uns, wie wir es von uns haben?

In der Welt gelten oft “große” Dinge, die einen Lebenslauf “schmücken“.
Es müssen oft “große Errungenschaften” sein, die den Leser “beeindrucken“.

Doch was würde Gott zu unserem Lebenslauf sagen? Vor Gott gelten andere “Kriterien“.

Wie sieht es bei uns aus mit: Ehrlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft … – das sind nur mal einige Bespiele.

Für uns sind dies vielleicht keine nennenswerten Eigenschaften und mag nur “Weniges” sein, doch bedenken wir – bei Gott haben diese Eigenschaften einen hohen Stellenwert.

Diese Eigenschaften zeichnen, wie es der Vers aus Matthäus sagt, einen guten und treuen Knecht aus.

Dem Knecht konnte Gott diese “Auszeichnung” geben – uns auch?

Johannes Berthin

Mittwoch, 29. Juni 2016

dress code

In manchen Einladungen zu den unterschiedlichsten Anlässen wird auch auf die gewünschte oder vorgeschriebene Kleiderordnung für die Veranstaltung hingewiesen. Bei Nichtbeachtung wird man im besten Fall schief angesehen, im ungünstigsten Fall wird die Teilnahme an der Veranstaltung untersagt.

Auch Gott hat uns eine Kleiderordnung hinterlassen. Dabei geht es aber weniger um unser Aussehen als um unser Verhalten.

Folgende Dinge sollen wir “ausziehen”:

“Jetzt aber legt auch ihr das alles ab:

-Zorn

-Wut

-Bosheit

-Lästerung

-schändliches Reden aus eurem Mund.” Kolosser 3 Vers 8

 

Das Nachfolgenden sollen wir dafür “anziehen”:

“Zieht nun an, als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte:

-herzliches Erbarmen

-Güte

-Demut

-Milde

-Langmut

-einander ertragend

-euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat gegen den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, so auch ihr.

-Zu diesem allen aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist.” Kolosses 3 Verse 12 bis 14

Klaus Brinkmann

Montag, 27. Juni 2016

Was soll ich noch weiter reden?

2 Samuel 7,20: “Doch was soll David noch weiter zu dir reden? Du kennst ja deinen Knecht, Herr, HERR!”

Geht es Dir auch manchmal so wie David? Da schüttest Du Dein Herz aus vor Gott, Deinen Dank und Deine Bitten, und plötzlich merkst Du, wie Dir die Worte fehlen und Du auch gar nichts sagen musst, weil Du vor Dem stehst, der Dich durch und durch kennt.

Wir dürfen zu unserem Vater ausdauernd flehen, aber es kann sein, dass es nur noch ein Stammeln ist. Es kann sein, dass uns wirklich die Worte fehlen. Das mag geschehen, wenn wir große Sorgen haben, doch wir müssen Gott unsere Sorgen nicht erklären, müssen Ihm keinen Vortrag halten. Manchmal gleichen unsere Gebete eher einem Vortrag als einem Gebet. Natürlich dürfen wir Gott alles sagen, aber bedenken wir mehr, dass Er doch schon alles weiß.

Und das uns doch mehr die Worte fehlen würden, wenn wir vor unserem Vater über Seinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, nachdenken. Auch hier können wir im Gebet gut belehrt viele Schriftstellen anführen, aber wer wirklich ergriffen ist von der Person des Herrn Jesus, dem fehlen schnell die Worte. Dann zählen keine geschliffenen Worte, sondern dann dürfen wir anbetend schweigen, denn – um mit David zu sprechen – was sollen wir noch weiter zu Ihm reden? Er kennt ja unsere Gedanken und weiß, was in unseren Herzen ist. Sind es unsere Worte oder nicht doch die schweigende Anbetung aus einem ergriffenen Herz das, was wertvoll ist für Gott?

Bernhard Brockhaus

Samstag, 25. Juni 2016

Überwinden, aber wie?

“Deshalb legt ab alle Unsauberkeit und alles Überfließen von Schlechtigkeit, und empfangt mit Sanftmut das eingepflanzte Wort, das eure Seelen zu erretten vermag” (Jakobus 1,21).

Manches Mal haben wir mit den Reizen dieser Welt unsere Probleme, besonders wir Männer. Oft habe ich mich schon gefragt, wie ich den Reizen widerstehen kann.

Der zitierte Vers aus Jakobus 1 ist mir da immer wieder eine Hilfe. Er sagt zwei Dinge: 1. Das Böse ablegen, 2. Das Wort empfangen. Beide Dinge sind absolut erforderlich, um ein Überwinder zu sein, und zwar genau in dieser Reihenfolge. Überwinden werden wir nur, wenn wir beides beherzigen.

Übrigens: Empfangen ist mehr als nur Lesen. Beim Empfangen liegt der aktive Part nicht nur bei uns, und so ist es deutlich, dass wir zu einer Person gehen müssen, um zu empfangen, nämlich zu unserem Herrn, der allen willig gibt.

Bernhard Brockhaus

Freitag, 24. Juni 2016

Näher, noch näher

In einer weiteren Strophe des Liedes “Näher, noch näher” (Beitrag vom 03.Juni) heißt es:

Näher, noch näher, fest an Dein Herz

ziehe mich, Jesu, durch Freuden und Schmerz!

Birg mich aus Gnaden in Deinem Zelt,

schirme und schütze mich, Heiland der Welt.

Es ist SEIN Wunsch uns auch durch Leiden näher zu sich zu ziehen.

“Wenn Christus zwischen unseren Herzen und dem Leiden ist,
statt dass das Leiden sich zwischen unsere Herzen und Christus schiebt,
werden wir herausfinden, dass der Ort des Leidens der beste Platz auf dem Erdboden für uns ist,
da alles Leiden uns dann Christus näher bringen wird.” (John Nelson Darby)

Johannes Berthin