Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Freitag, 27. Januar 2012

Schwierigkeiten

„Schwierigkeiten sind oft die Werkzeuge, mit denen Gott uns für bessere Dinge formt.“ Henry Ward Beecher (1813-1887).

Wer hätte noch nicht erfahren, dass man durch Schwierigkeiten im Leben – welcher Art auch immer – durch Gott geformt wird, um Ihn besser kennen zu lernen, Ihm mehr zu vertrauen oder auch um fähiger zu werden, bestimmte Dienste für Ihn zu tun.  Diese Liste ließe sich beliebig erweitern. Allen ist gemeinsam, dass Gott Umstände in unserem Leben benutzt, zulässt oder bewirkt, die uns „zum Guten mitwirken“ (Römerbrief, Kapitel 8 Vers 28).

Mose war 40 Jahre in der menschenfeindlichen Wüste, um das Volk Israel dann aus Ägypten nach Kanaan führen zu können. Paulus hatte eine lange Vorbereitungszeit in Arabien, bevor er zu einem hervorragenden Werkzeug in Gottes Hand wurde. Und auch bei uns bewirkt Gott Umstände und Schwierigkeiten (wenn auch meist kleinere, geringere) in unserem Leben. Der eine lernt Geduld, der andere Vertrauen, der Dritte Glauben und noch einer vielleicht, dass der Eigenwille Gott zuwider ist.

Doch eins haben alle Lernprozesse gemeinsam, wenn Gott etwas bei uns erreichen konnte: Christus wird in unserem Leben dargestellt und die Frucht dieser Dinge trägt einmal zu seiner Herrlichkeit bei… Wenn das kein Ansporn ist, „aus der Schwachheit Kraft zu gewinnen und im Kampf stark zu werden“(Hebräerbrief, Kap. 11 Vers 34)!

Henning Brockhaus

Donnerstag, 26. Januar 2012

Zeit ist Gnade

„So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!“ (Psalm 90 Vers 12)
Ein Rat, der sicherlich nicht besagt, dass wir eine
Strichliste brauchen, um unsere Tage buchstäblich zu zählen. Kaum einer
wird wissen, wie viel Tage er bis heute auf dieser Erde verbracht hat. Darum
geht es sicher auch nicht. Es geht darum, dass wir uns bewusst machen, dass jeder Tag
ein wertvoller Tag ist, dass jeder Tag ein Tag der Gnade ist, an dem Menschen noch zu Jesus Christus kommen können, ein Tag der Gnade, an dem wir noch die frohe Botschaft weitergeben können.

Wir sind erst dann weise, wenn uns bewusst wird, dass der heutige Tag der letzte sein könnte. (Augustinus)
 

Johannes Berthin

Dienstag, 24. Januar 2012

Du, Herr, bist mein, o welche Gnade!

Du, Herr, bist mein, o welche Gnade!
O welche Huld, ich bin jetzt Dein!
Was könnt' auf meinem Pilgerpfade
Noch köstlicher, noch höher sein?
Was mich erfreut, was mich erquicket,
In Dir mein Glaube stets erblicket.

Du bist am Kreuz für mich gestorben,
Dort nahmst Du meine Stelle ein.
Dein Blut hat völlig mich erworben,
Mit Leib und Seele bin ich Dein.
Dein Sklave sein ist größre Ehre,
Als König über Land und Heere.

Ich hab' genug, weil ich Dich habe,
Mein Geist frohlocket inniglich.
Wo findet eine solche Gabe
Auf Erden und im Himmel sich?
Mein Herz, zu groß für alle Dinge,
Zu klein, als daß es Dich umfinge.

Ich ruhe jetzt in Deiner Liebe,
Die all' Erkenntnis übersteigt,
Genieße ihre süßen Triebe,
Die mein Verstand hier nie begreift.
Doch ob ihr Meer ich nicht ergründe,
Du bist der Fels, wo Ruh' ich finde.

O Dank Dir, Jesu, Ruhm und Ehre
Gebühren Dir, nur Dir allein.
Dir ganz zu leben ich begehre,
Mein ganzes Herz nur Dir zu weihn,
Damit selbst in den schwersten Proben
An mir Dein Name werd' erhoben.

(Carl Brockhaus 1822-1899)

Bernhard Brockhaus

Montag, 23. Januar 2012

Intellekt und Liebe

"Der Intellekt nützt Ihnen bei der Liebe nicht viel", sagte einmal Alexander Kluge (*1932), Filmemacher, TV-Produzent & Schriftsteller. Stimmt das aber? Auch wenn es wahr ist, dass es bei der Frage nach dem Ehepartner nicht in erster Linie um eine Frage des Inellekts geht: Manchmal wäre es gut, wenn man seinen Intellekt nicht ausschalten würde, wenn es um die Ehefrage geht. Bevor man verliebt ist, dürfte jedem wahren Christen klar sein, dass die Eheschließung mit einer ungläubigen Person unbiblisch ist. Dass man sich niemals mit jemand verloben sollte, von dem man weiß, dass er allen möglichen anderen Leuten des für ihn/sie anderen Geschlechts schöne Augen macht; usw. Aber kaum, dass man Worte besonderer Wertschätzung hört – oft allein auf das Äußere bezogen – hat man alle Grundsätze und Überzeugungen über Bord geworfen. Man wird vielleicht gewarnt vor einem falschen Schritt. Man hört, dass man nur kurze Zeit nach der Eheschließung alles bereuen wird. Man weiß, dass es anderen so gegangen ist. Aber man lässt den gesunden Menschenverstand einfach weg. Vielleicht wehrt man Hinweise sogar noch mit Bibelversen ab, was zum Teil schon einen lästerlichen Gebrauch der Bibel offenbart. Aber vielleicht lässt sich mancher doch noch vor einem falschen Schritt der Torschlusspanik bewahren – es wäre schön!
"Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten/bewahren, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen" (Joh 14,23) – das wünsche ich jedem (jungen) Gläubigen, der vor einer solch weitreichenden Entscheidung steht.

Manuel Seibel

Samstag, 21. Januar 2012

Blick nach vorne

“Erinnert wird nach hinten, gelebt wird nach vorne.” Zitat aus einer Präsentation in einer Jahresauftaktveranstaltung eines Unternehmens. Zu besonderen Anlässen (Jahresende/anfang, Geburtstag, Geschäftsjahresabschluß/beginn etc.) erinnern wir uns an den abgelaufen Zeitabschnitt und geben (wagen) einen Ausblick auf die kommende Zeit. Für uns, die wir Jesus Christus als unseren persönlichen Heiland und Herrn kennen, sollte der Rückblick verbunden sein mit Dankbarkeit für jede Hilfe, Freude, Bewahrung. Und der Ausblick sollte von Zuversicht und Vertrauen geprägt sein. Das fällt nicht immer leicht. Besonders, wenn die letzte Zeit nicht einfach war und die schwierige Situation noch nicht vorbei ist. Ein Vers kann uns da eine große Hilfe sein. “Jesus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.” Hebräer 13 Vers 8 Wie die Situation im vergangenen Zeitabschnitt auch war, wie die aktuelle Situation auch ist, wie die Zukunft auch wird, unser Herr Jesus Christus verändert sich nicht. Wir wollen uns also dankbar erinnern und zuversichtlich weiterleben.

Klaus Brinkmann

Freitag, 20. Januar 2012

Hörer und Täter

„Man kann Dir den Weg zuweisen, gehen musst Du ihn dann selbst“. Dieses Zitat wird Bruce Lee zugeschrieben, einem ehemaligen amerikanischen Schauspieler und Kampfkünstler.

Den Satz könnte man auch auf unser Glaubensleben übertragen. Viele von uns lesen täglich in Gottes Wort (so hoffe ich!) und hören Gottes Wort in Bibelstunden – und oft gibt es Hinweise für unseren Weg als Christen. Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus?

Geistliches Wachstum gibt es nur, wenn wir auch Gottes Wort Gehorsam sind.

"Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen." Jakobusbrief, Kapitel 1 Vers 22

Henning Brockhaus

Mittwoch, 18. Januar 2012

Man glaubt’s nicht!

Der einfache, kindliche Glaube an Jesus Christus ist den Menschen zu einfach. Da glauben sie lieber an den Urknall, an die Evolution, an die Allversöhung, an die eigene Gerechtigkeit und und und…

“Man glaubt nicht, wieviel man glauben muss, um nicht an Jesus Christus glauben zu müssen!” (Autor unbekannt)

Bernhard Brockhaus

Montag, 16. Januar 2012

Und seid dankbar!

"Ich gehöre zu denen, die nicht nur in die Kirche gehen, wenn sie von Gott etwas wollen, sondern auch, um sich bei ihm zu bedanken", sagte kürzlich einmal Philipp Rösler (*1973), der deutsche Bundeswirtschaftsminister. Wie ist es denn mit uns? Beten wir nur dann, wenn wir etwas von Gott "brauchen", oder beten wir deshalb, weil uns an der Gwmeinschaft mit Ihm liegt, weil wir ausreichend Grund haben, Ihm auch zu danken? Wir dürfen Gott alles sagen! Aber wir sollten das Gebet als Ausdruck unseres bewussten abhängig seins von Ihm verstehen, als Gelegenheit, Ihn nicht nur zu bitten, sondern in Dankbarkeit alles das zu erwähnen, was Er uns schon geschenkt hat.
"Und seid dankbar" (Kol 3,15).

Manuel Seibel

Sonntag, 15. Januar 2012

Kürzlich laß ich folgenden Werbe-Spruch auf einem vor mir an der Ampel stehenden LKW:
“Erst sehen was sich machen läßt, dann machen was sich sehen läßt!”

Dabei dachte ich an folgden Vers aus der Bibel:
“Denn wer unter euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er das Nötige zur Ausführung hat?” Lukas 14 vers 28

Es ist vernünftig, zu überlegen, wie wir (auch in geistlichen Dingen) vorgehen sollen. Dazu gehört, dass wir zum einen um Weisheit beten, zum anderen aber auch unseren Verstand einschalten.
Wenn es uns aber dann klar ist, dann heißt es auch: MACHEN!

Das müssen nicht Dinge sein, die von allen gesehen werden. Aber das Ergebnis wird gesehn. Wenn nicht von unseren Mitgeschwistern oder -menschen, dann doch von unserem Herrn Jesus Christus.

Klaus Brinkmann

Samstag, 14. Januar 2012

Tim Tebow – Ein Zeugnis vor Millionen

Durch die Medien laufen in letzter Zeit viele Berichte über den Nationalfootballspieler Tim Tebow.

„In der High School fing er an, Football zu spielen, in den vergangenen Wochen stieg er plötzlich zum NFL-Superstar auf, zur Football-Sensation des Jahres.“
„Tebow selbst lebt seinen Glauben von kleinauf.“
 „Sein Fokus bestehe darin, "den Herrn zu ehren, egal, ob ich gewinne oder verliere".“
„Seine Pressekonferenzen nach den Spielen beginnt er mit den Worten: "Als allererstes möchte ich meinem Herrn und Erlöser Jesus Christus sowie meinen Mannschaftskameraden danken."“

(Spiegel Online)
Es ist ermunternd zu sehen, dass er seinen Glauben vor der Welt nicht versteckt, sondern vor Millionen von Menschen ein  Zeugnis ist und sich auf die Seite von Jesus Christus stellt.

 

Johannes Berthin