Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Montag, 20. Mai 2013

Wie das offene Meer

"Eine Frau, die ihren Mann liebt, kennt sein Gesicht wie der Seemann das offene Meer", sagte einmal ein französischer Schriftsteller. Das gibt einen Hinweis darauf, dass sich man sich wirklich Zeit nimmt für den Ehepartner, dass man ihn wirklich besser kennt als jeden und alles andere(n). Gott fordert in erster Linie uns Männer auf, unsere Frauen zu lieben (Epheser 5,25). Aber auch die Frauen werden angesprochen, ihre Männer zu lieben (Titus 2,4). Ist es wirklich so, dass wir uns diese Woche bewusst Zeit für unseren Ehepartner nehmen? Dann erkennen wir, wo wahre Bedürfnisse vorhanden sind und vielleicht eine Angst, eine Not oder eine Bitte da ist, die noch nicht ausgesprochen worden ist.

Manuel Seibel

Freitag, 17. Mai 2013

Wenn uns die Nähe Gottes fehlt…

Welcher gläubige Christ kennt nicht die Zeiten, in denen bei ihm keine Freude an Christus, an Gottes Wort und am Gebet aufkommen will? Sind diese Zeiten vielleicht sogar in der Überzahl?

Das muss uns ein Warnsignal sein!

Genauso, wie wir zum Arzt gehen, wenn wir krank sind, wenn wir uns nicht wohl fühlen und wenn wir spüren, dass in unserem Körper etwas nicht stimmt, müssen wir dann auch im geistlichen Bereich zum „Arzt“ gehen.

In diesen Zeiten der fehlenden Nähe zu Gott sind wir schlicht und einfach nicht glücklich. Wer ehrlich ist, wird dem zustimmen. Doch Gott möchte das nicht, sondern möchte uns in glücklicher Gemeinschaft mit Ihm sehen. Dann liegt es an uns, zunächst einmal uns vor Gott zu demütigen und zu bekennen, wo wir abgewichen sind. Ja, der Heilige Geist muss uns dann zuerst mit UNS beschäftigen, obwohl Er uns eigentlich mit Christus beschäftigen würde.

Aber dann können wir einen Neustart machen, mit Ihm vor Augen und uns vergessend. Was wir alle brauchen ist MEHR Christus und WENIGER das Ich…

Henning Brockhaus

Montag, 13. Mai 2013

Nackt schwimmen …

"Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt schwimmt", sagte einmal der bekannte US-Investor Warren Buffet. Natürlich bezog er sich auf die Kapitalfähigkeit von Menschen und Unternehmen. Aber ist das nicht auch wahr, wenn es um das Leben eines Menschen geht? Dann, wenn Not kommt, wird deutlich, ob jemand wirklich Leben aus Gott und eine lebendige Beziehung mit Gott hat. Furchtbar ist es, wenn die Nackheit erst am großen weißen Thron sichtbar wird, wenn alle ungläubigen Menschen vor dem Herrn Jesus erscheinen müssen: "Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden" (Offenbarung 19,11). Wer vor diesem Thron stehen wird, geht ewig verloren. Das ist die Hölle! Aber noch heute bietet Gott die Kleider ewiger Rettung an. Man muss sie aber auch annehmen (wollen). Das heißt, man muss bereit sein, sich als Sünder anzuerkennen und Jesus Christus als Retter anzunehmen. Wohl dem, der das HEUTE getan hat. Er geht nicht verloren, sondern hat ewiges Leben.

Manuel Seibel

Freitag, 10. Mai 2013

Ausblick der Herrlichkeit

Die Menschen leben im Allgemeinen für das Hier und Jetzt. Darauf ist alles im Leben ausgerichtet. Daran wird fast nur gedacht. Wer denkt schon an die Ewigkeit, die Zeit nach unserem Sterben? Bestenfalls wird es zwar irgendwie gefühlt, aber gedanklich unterdrückt oder einfach ausgeblendet.

In Psalm 17 beschreibt David in einem Gebet die Menschen mit den Worten:

„Ihr Teil ist in diesem Leben, und ihren Bauch füllst du mit deinem Schatz; sie haben Söhne die Fülle, und ihren Überfluss lassen sie ihren Kindern.“  Psalm 17,14

Tatsächlich – alles, was die Menschen genießen, kommt letztlich von Gott ("ihren Bauch füllst du mit deinem Schatz"). Ohne Rohstoffe, deren Wachstum Gott schenkt, funktioniert hier nichts. Die Menschen sorgen für ihre Kinder, für ihre Zukunft, aber alles immer nur im Hinblick auf ein Leben auf dieser Erde, in dieser Welt.

Doch David betet weiter im nächsten Vers:

„Ich, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild.“   Psalm 17,15

Eine völlig andere Perspektive eröffnet sich unseren Augen. David spricht hier von dem Leben nach seinem irdischen Leben – und das, obwohl er noch wenig verstehen konnte von der Auferstehung in Christus! Er wusste dennoch, dass er eines Tages Gottes Angesicht sehen würde in einer Szene, wo Gerechtigkeit wohnt. Gott hatte ihm offenbart, dass er eines Tages Ihn, seinen Gott sehen wird und dann „gesättigt“ sein wird allein durch das Anschauen seiner, Gottes, Herrlichkeit "im Angesicht Christi" (2. Korinther 4,6.)

Wie viel mehr gilt das für einen Gläubigen der Christenheit, der Christus, die Offenbarung Gottes, kennt!

Das ist ein Ausblick, den kein ungläubiger Mensch kennt – und versteht. Es stellt sich die Frage, wie wertvoll uns, die wir Christus kennen, diese herrliche Zukunft dort ist, wo alles Licht und Liebe ist. 

Henning Brockhaus

Dienstag, 7. Mai 2013

Die Schöpfermacht Gottes

Im November 2004 wurde die Firma IBM in den USA Besitzer des schnellsten Supercomputers der Welt: „Blue Gene/L“.

Für die Leistung von  70 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde und einem Energieverbrauch von 500.000 kleinen Glühbirnen benötigt er einen halben Tennisplatz für seine komplette Hardware. Das ist schon erstaunlich!

Doch Gott schuf etwas viel Erstaunlicheres: Das Gehirn.

Mit nur 1,5 Kilogramm Gewicht und einem Energieverbrauch einer kleinen Glühbirne kommt das Gehirn auf eine Rechenleistung von einer Trillion Rechenoperationen pro Sekunde – 15.000-mal so viel wie der „Blue Gene/L“. Selbst wenn IBM dieses Jahr nachlegt und einen Computer mit 360 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde entwickelt, ist unser Gehirn immer noch 3.000-mal schneller – vom geringen Platz und Energiebedarf ganz zu schweigen!

Das Gehirn ist wirklich das komplexeste Gebilde in Gottes wunderbarer Schöpfung. Es steuert und überwacht die Vorgänge in unserem Körper, Sinneseindrücke werden gesammelt, ausgewertet und dann beantwortet und gespeichert. Dabei ist der genaue Vorgang der Informationsverarbeitung immer noch in vielen Teilen unbekannt – die genaue Funktionsweise dieses extrem komplizierten Organs werden wir wohl nie ganz verstehen können.

Je mehr wir Menschen über die Struktur und Funktionsweise des Gehirns lernen, umso mehr neue Fragen tauchen auf – das Gehirn ist einfach ein Wunder Gottes.

Gott schuf einmal perfekt – der Mensch „erfand“, verbesserte und verbesserte. Nie wird der Mensch durch noch so viel Optimierung die Schöpfermacht Gottes ansatzweise erreichen.

Ich preise dich dafür, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl. (Psalm 139 Vers 14)

Johannes Berthin

Montag, 6. Mai 2013

Internationale Anerkennung

Ein bekannter Schauspieler sagte kürzlich: "Um internationale Anerkennung zu finden, muss man sterben oder zurücktreten." Das ist es, was den Menschen interessiert. Er sucht Anerkennung von Menschen und ist dafür bereit, alles Mögliche und Unmögliche zu tun … Ein Christ möchte Christus gefallen und sucht nicht Ehre bei Menschen (vgl. Joh 5,41; 1 Thes 2,6). Aber er sucht das Wohlgefallen Gottes. Das ist sein Lebensmotiv: "Der Gottes des Friedesn … vollende euch in jedem guten Werk, damit ihr seinen Willen tut, in euch das bewirkend, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus" (Hebräer 13,20.21). Oder suche ich vielleicht doch etwas Anderes?

Manuel Seibel

Sonntag, 5. Mai 2013

Harren

"harren: mit bestimmter innerer Erwartung über eine gewisse Zeit hin auf ein Ereignis oder eine Person warten" Duden

Auch wenn wir das Verb in unserem Sprachgebrauch wenig verwenden, kennen wir es doch, auf ein Ereignis oder eine Person zu warten. Aber nicht nur einfach warten, sondern erwarten.

Die Frage ist, ob wir das auch auf geistlichem Gebiet kennen:

- warten, dass der Herr Jesus uns eine Antwort auf eine bestimmt Frage gibt

- warten auf die Änderung einer Situation

- warten auf Sein Kommen?

Harre, meine Seele, harre des Herrn

Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.
Sei unverzagt, bald der Morgen tagt,
und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.
In allen Stürmen, in aller Not
wird er dich beschirmen, der treue Gott.

Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.
Wenn alles bricht, Gott verlässt uns nicht;
größer als der Helfer ist die Not ja nicht.
Ewige Treue, Retter in Not,
unser Herz erfreue, du treuer Gott!

Harre, meine Seele, harre des Herrn!
Alles ihm befehle, hilft er doch so gern.
Bald höret auf unser Pilgerlauf,
und die Klagen schweigen; Jesus nimmt uns auf.
Nach allen Leiden, nach aller Not folgen
ewge Freuden, du treuer Gott!

Geistliche Lieder

 

Klaus Brinkmann

Freitag, 3. Mai 2013

Das Herz in der Nähe Gottes?

„Das Verweilen des Herzens in der Nähe Gottes und die Gemeinschaft mit Ihm sind das einzige Mittel zu einem wahren Wachstum in der Erkenntnis Seiner Wege und der Segnungen, die Er Seinen Kindern mitteilt“ (John Nelson Darby).

Kein Erforschen der Bibel allein, so wertvoll dies für sich gesehen auch ist, lässt uns zu Ihm hin wachsen, wenn dies nicht mit dem gleichzeitigen Genuss seiner Gemeinschaft verbunden ist. Gottes Wort spricht immer das Herz an, Gott möchte unser Herz haben. Davon muss alles ausgehen, auch unser Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Ein rein gesetzesmäßiger, vielleicht verstandesmäßiger, Gehorsam bringt uns keinen geistlichen Wachstum.

Sind wir mit unseren Herzen bei Gott?

Gib mir, mein Sohn, dein Herz.

Sprüche 23 Vers 26

Henning Brockhaus

Donnerstag, 2. Mai 2013

Das Böse hassen

In Sprüche 8 Vers 13 steht: "Die Furcht des HERRN ist: das Böse hassen." Wie sehr Gott das Böse hasst, können wir besonders gut erkennen, wenn wir in Gedanken nach Golgatha gehen, zu den drei Stunden völliger Finsternis. Dort wurde der Herr Jesus zur Sünde gemacht und wegen unserer Sünden bestraft. Gott musste den, an dem er "Tag für Tag seine Wonne" hat (Sprüche 8 Vers 30), von dem er mehrmals sagte: "Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe" (z.B. Matthäus 3 Vers 17), verlassen, weil er nicht in Verbindung mit Bösem sein kann, denn er ist durch und durch heilig.

Unsere Ehrfurcht, unser Respekt vor Gott zeigt sich besonders dadurch, dass auch wir das Böse hassen und uns davor ekeln. Wie leichtfertig gehe ich leider und vielleicht auch Du mit dem Bösem in unseren Herzen, mit Gedanken und Taten um und auch mit dem Bösem um uns herum. Aber es ist sehr wichtig, dass wir das Böse hassen, dass wir alles Böse in uns verurteilen und Selbstgericht üben. Tun wir das noch täglich?

Daniel Mauden

Mittwoch, 1. Mai 2013

Reparatur?

Zu einem Mann, der ein armseliges Blockhaus mit einem kleinen Grundstück besaß, kam ein Millionär und bot ihm an, die alte Hütte samt Grund und Boden zu kaufen. Da der gebotene Preis sehr großzügig war, entschloss sich der gute Mann, das Angebot anzunehmen und sich auch noch zu bemühen, alles zu reparieren, was möglich war. In den folgenden zwei Wochen war er sehr damit beschäftigt, die wackelige Treppe zu befestigen, einige Dachziegel zu ersetzen, Fenster und Türen wieder gängig zu machen und zerbrochene Fensterscheiben auszuwechseln. Doch als der Kaufvertrag unterschrieben und der Preis bezahlt war, ließ der Käufer die ganze Hütte niederreißen. Ihn hatte nur das Grundstück interessiert – für einen Neubau.

Ähnlich ist es mit unserem Verhältnis zu Gott. Er will unser Leben ganz neu gestalten und kann dazu unsere Reparaturen nicht gebrauchen. Übergeben wir ihm einfach die „Schlüssel unseres Hauses“, ohne etwas zu verbergen! Was er dann tut, wird zu unserer und seiner Freude sein.

Johannes Berthin