Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

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Freitag, 19. Mai 2017

Aus Finsternis wird Licht

“Denn der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi.”

2. Korinter 4,6

So wie Gott bei der Schöpfung aus der Dunkelheit Licht hervorbrachte, hat Er auch in die Finsternis unserer Herzen hineingeleuchtet. Doch Er hat nicht nur einfach die Finsternis der Gottferne und Sünde “aufgehoben”, sondern viel mehr getan: Wir haben, indem wir Christus haben und anschauen, die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes. Das ist nicht nur ein Licht, sondern ein Lichtglanz. Was das wirklich bedeutet, werden wir wohl erst im Himmel bei Ihm richtig verstehen.

Und doch gilt schon hier: “Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen”. (Joh 14,9)

Henning Brockhaus

Sonntag, 14. Mai 2017

Muttertag

Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit 1914, beginnend in den Vereinigten Staaten, in der westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum und vielen anderen Ländern wird er am zweiten Sonntag im Mai begangen.”

wikipedia

In der Bibel finden wir Hilfestellung, wie wir unsere Mutter wirklich ehren können, und das nicht nur am Muttertag:

“Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlass nicht die Belehrung deiner Mutter!” Sprüche 1 Vers 8

Ihr Kinder gehorchet euren Eltern im Herrn, denn das ist recht. Ehre deinen Vater und deine Mutter“, was das erste Gebot mit Verheißung ist.” Epheser 6 Vers 1 und 2

Klaus Brinkmann

Dienstag, 9. Mai 2017

Herzensentschluss

“Ich will mich aufmachen… Und er machte sich auf.” (Lk 15,18.20)

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 30. April 2017

1. Mai

“Der Erste Mai wird als Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse oder auch als Maifeiertag bezeichnet. Er ist in Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Belgien, Teilen der Schweiz und vielen anderen Staaten ein gesetzlicher Feiertag.

Anfang 1886 rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik am 1. Mai auf – in Anlehnung an die Massendemonstration am 1. Mai 1856 in Australien, welche ebenfalls den Achtstundentag forderte.”

wikipedia

Dazu ein paar Gedanken:

Gott hat den Menschen die “Arbeit” gegeben. Und zwar bereits vor dem Sündenfall. ” Und Gott der HEER nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.” 1. Mose 2 Vers 15

Allerdings hat sich die Arbeit durch den Sündenfall grundlegend geändert. “Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein Brot esssen.” 1. Mose 3 Vers 19.  Seitdem ist das Arbeiten mit Mühen verbunden.

Aber Gott möchte, dass wir bei der Arbeit trotz der Mühe Gutes sehen und sogar Freude haben. “Ich habe erkannt, dass es nichts Besseres unter ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun; und auch, dass er esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner Mühe, ist für jeden Menschen eine Gabe Gottes.” Prediger 3 Verse 12 und 13

Wir wollen natürlich nicht übersehen, dass das Arbeiten für manche Leute mit sehr großen Mühen verbunden ist. Dabei kann man leicht die Lust und Freude an der Arbeit verlieren. Außerdem gibt es für manche Arbeiter sehr schlechte Arbeitsbedingungen bei noch schlechterer Bezahlung. Wenn es bei uns anders ist, wollen wir dafür dankbar sein.

Wir wollen auch bedenken, dass wir durch unsere Arbeit ein Zeugnis für unseren Herrn sein können und sollen. “Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott, dem Vater, durch ihn.” Kolosser 3 Vers 17

Wenn wir über die o.g. Punkte nachdenken, kann der 1. Mai kein Tag des Protestes, sondern im Gegenteil ein Tag der Dankbarkeit gegenüber unserem Herrn Jesus Christus sein, der uns die Arbeit gegeben hat.

Es gibt Menschen, die gerne arbeiten möchten, aber aus den verschiedensten Gründen (z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit) nicht arbeiten können. Wenn Gott das bei Dir zulässt, hat Er für Dich einen guten Plan – auch wenn Du es (noch) nicht sehen kannst.

Klaus Brinkmann

Freitag, 28. April 2017

Gebet spielt keine Rolle

Alle nutzen Whatsapp – so scheint es. Die so genannten Emojis spielen eine wichtige Rolle, um auszudrücken, was man schreiben will. Perfekte Abkürzungen für Tätigkeiten, Gefühle, Aufenthaltsorte, Hobbies etc.

Was mir aber kürzlich auffiel: Man findet Emojis zu allen möglichen Tätigkeiten, zu allen nur erdenklichen beruflichen und sportlichen Handlungen. Aber keins, das ein Gebet symbolisiert (das Händezusammenlegen als Zeichen des Dankes einmal abgesehen, aber damit ist kein Gebet gemeint). Alle möglichen Hände sind vorhanden: Daumen hoch, Daumen runter, Zeigefinger, Boxhand etc.

Aber keine gefalteten Hände.

Das Gebet spielt keine Rolle in der Gesellschaft und ist deswegen auch nicht im Emojis-Katalog zu finden. Und in unserem Leben? Ist dieses auch gefüllt mit jeder Aktivität, aber kaum oder gar nicht mit Gebet? Der Mensch ist ganz, ganz arm ohne Gott. Leider merkt er es nicht. Das Gebet ist die Verbindung zu Gott. Und wichtiger als alle anderen Tätigkeiten, die man mit Emojis symbolisiert hat.

Henning Brockhaus

Sonntag, 23. April 2017

Du aber

Wenn in der Bibel Menschen mit “Du aber” angesprochen werden, sollten auch wir aufmerken und uns persönlich angesprochen fühlen.

Du aber, wenn du Almosen gibst, so lass deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut” Matthäus 6 Vers 3

Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.” Matthäus 6 Vers 6

Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder auch du, was verachtest du deinen Bruder? Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.” Römer 14 Vers 10

Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge; strebe abernach Gerechtigkeit, Gottseligkeit, Glauben, Liebe, Ausharren, Sanftmut des Geistes.” 1. Timotheus 6 Vers 11

Du aber hast genau erkannt meine Lehre, mein Betragen, meinen Vorsatz, meinen Glauben, meine Langmut, meine Liebe, mein Ausharren.” 2. Timotheus 3 Vers 10

Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast.” 2. Timotheus 3 Vers 14

Du aber sei nüchtern in allem, leide Trübsal, tu das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst.” 2. Timotheus 4 Vers 5

Du aber rede, was der gesunden Lehre geziemt.” Titus 2 Vers 1

“Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der zu erretten und zu verderben vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest?” Jakobus 4 Vers 12

Klaus Brinkmann

Sonntag, 16. April 2017

Oster-Sonntag

“Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.” Markus 16 Vers 6

“Was sucht ihr den Lebendigen unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.” Lukas 24 Verse 5 und 6

“dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften; und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften;” 1. Korinther 15 Verse 3 und 4

 

Klaus Brinkmann

Donnerstag, 13. April 2017

Karfreitag

“Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, eli, lama sabachthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Als aber etliche der Dastehenden es hörten, sagten sie: Dieser ruft den Elias. Und alsbald lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn. Die Übrigen aber sagten: Halt, laßt uns sehen, ob Elias kommt, ihn zu retten! Jesus aber schrie wiederum mit lauter Stimme und gab den Geist auf.

Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Grüfte taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt; und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesum bewachten, das Erdbeben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!

Matthäus 27, 45-54

Bernhard Brockhaus

Freitag, 7. April 2017

Zieht Er uns an?

“Zieh mich: wir werden dir nachlaufen.” 

Hohelied 1 Vers 4

Was bedeutet Dir der Herr Jesus? Ist Er es, der uns anzieht oder sind es meine Hobbies und Interessen, diese Welt und ihr Treiben, mein Smartphone, der Sport, die Mode, Romane, Computerspiele oder Filme? Diese Liste könnte man endlos fortsetzen. Aber eins ist klar: Auf der einen Seite steht Er, Christus, auf der anderen der Rest. In welche Richtung schlägt die Waage bei Dir aus?

Ist Er es, der uns anzieht? Das geht nur, wenn wir seine Herrlichkeit gesehen haben. Beispiel:  Paulus, der Ihn in Herrlichkeit vor den Toren von Damaskus gesehen hatte, schrieb anschließend: “Das Leben ist für mich Christus” (Philipperbrief, Kapitel 1 Vers 21). Kennen wir Ihn als den Sohn Gottes in seiner Herrlichkeit? Ihn als den erniedrigten Menschen, der verachtet war und mit Leiden vertraut? Ihn als den fürsorgenden Herrn, der um die Seinen besorgt ist? Als den Schöpfer aller Dinge? Als  den, der der ewige Sohn Gottes ist und von Ewigkeit die Liebe des Vaters auf sich zieht? Und als den kommenden Herrscher über diese Erde in aller Pracht und Herrlichkeit?

Er kann uns nur anziehen, wenn wir Ihn lassen. Dazu müssen wir das Wort Gottes lesen, die Bibel. Dort malt uns Gott seinen Sohn in den verschiedenen Facetten seiner Herrlichkeit vor Augen. Wir werden die Erfahrung einer tiefen geistlichen Freude machen.

Henning Brockhaus

Donnerstag, 6. April 2017

In Tat und Wahrheit 

Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit. (1. Johannes 3,18)

Den Nächsten zu lieben bedeutet nicht allein, freundliche Worte zu finden, sondern in Tat und Wahrheit Liebe zu zeigen.

In Tat zu lieben, mag Mühe kosten. Worte sind leicht gesagt, aber folgt die Tat? “Ich werde für dich beten” – ein oft gesagter Satz, aber folgt dann auch das Gebet oder bleibt es nur bei Worten?

In Wahrheit zu lieben bedeutet, ungeheuchelte Liebe zu haben. Freundliche Wort und selbst Taten können aus Pflichtgefühl kommen oder weil uns das Gewissen dazu auffordert. Lasst uns den Herrn um Gnade bitten, dass wir in Wahrheit lieben.

Und dies ist sein Gebot, dass wir… einander lieben, wie er uns ein Gebot gegeben hat. (1. Johannes 3,23)

Bernhard Brockhaus