Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Bibel-Blog


Dienstag, 28. März 2017

Hinschauend auf Jesus (2)

Hinschauend auf Jesus,…

…den Gekreuzigten, um in Seinem Blut Erlösung, Vergebung und Frieden zu finden.

…den Auferstandenen, um in Ihm die Gerechtigkeit zu finden, die uns allein gerecht macht, sodass wir trotz unserer vollkommenen Unwürdigkeit mit Kühnheit und in Seinem Namen vor Dem nahen können, der Sein Vater und unser Vater ist, Sein Gott und unser Gott.

(aus dem Französischen – nach Théodore Monod, 1874 / Helen Willis)

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 26. März 2017

Würdig der Berufung

Wenn eine Person zu einer Aufgabe, zu einem Amt oder in ein Team berufen wird, dann ist das auch mit der Erwartung verbunden, dass sich die Person dementsprechend verhält.

Gläubig sind auch “berufen”: “Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn, dass ihr würdig wandelt der Berufung, mit der ihr berufen worden seid, mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander ertragend in Liebe, euch befleißigend, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Frieden.” Epheser 4 Verse 1-3

Diese Berufung bedeutet für Gläubige:

-demütig sein

-Sanftmut zeigen

-Langmut erweisen

-Ertragen in Liebe

-Bewahren der Einheit.

Die Frage, die sich für jeden einzelnen stellt: Entspreche ich der an mich gestellten Erwartung?

Klaus Brinkmann

Freitag, 24. März 2017

Zu Ihm kommen – bei Ihm bleiben

Am folgenden Tag stand Johannes wieder da und zwei von seinen Jüngern, und hinblickend auf Jesus, der wandelte, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes! Und es hörten ihn die zwei Jünger reden und folgten Jesus nach. Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi, (was übersetzt heißt: Lehrer) wo hältst du dich auf? Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm.

(Johannes 1,35-39)

Johannes der Täufer war ergriffen von dem, was er dort sah: Den Herrn Jesus, das Lamm Gottes. Unwillkürlich kommt es aus ihm heraus: “Siehe, das Lamm Gottes!” Seine Jünger fühlten, dass er angezogen war von diesem Mann dort, der zugleich Gott, der Sohn war. Das veranlasste sie, Jesus nachzufolgen, zu Ihm zu kommen. Sie wollte einfach bei Ihm sein. Das zeigt ihre Frage: “Wo hältst Du Dich auf?” Und sie blieben bei Ihm. Diese Geschichte ist ein schönes Bild davon, dass Gläubige von Ihm angezogen werden, um dann um Ihn geschart zu sein.

Henning Brockhaus

Donnerstag, 23. März 2017

Hinschauend auf Jesus (1)

In Hebräer 12,2 stehen diese Worte, drei Worte, die unser Glaubensleben prägen sollten. In der französischen Übersetzung heißt es: “Fixant les yeux sur Jésus”, was übersetzt heißt: die Augen auf Jesus fixierend. Fixieren bedeutet, von allem anderen weg konzentriert hinzuschauen auf den Herrn und die Augen auf Ihn gerichtet zu lassen.

Hinschauend auf Jesus,

in den Schriften,

…um darin zu erkennen, wer Er ist, was Er getan hat, was Er gegeben hat, was Er wünscht;

…um darin Seinen Charakter zu finden, der unser Vorbild sein soll;

…um in Seiner Lehre die Weisungen zu finden, die wir nötig haben;

…um in Seinen Satzungen die richtige Ausrichtung zu finden;

…um in Seinen Verheißungen die Stütz zu finden, die wir nötig haben;

…um in Seiner Person und in Seinem Werk die vollständige Antwort auf alle Bedürfnisse unsere Seele zu finden.

(aus dem Französischen – nach Théodore Monod, 1874 / Helen Willis)

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 19. März 2017

Torhüter

Beim Fußball gibt es sogenannte “mitspielende Torhüter”. Dabei passt der Torhüter nicht nur auf, dass er keinen Ball ins Tor durchlässt, sondern ist auch für die Feldspieler anspielbar und kann mit dem Ball am Fuß umgehen.

Bei einem Vortrag über verschiedene Bibelstellen, die von Wächtern handeln, wurden auch weitergehende Tätigkeiten -über das eigentliche Wachen hinaus- vorgestellt.

Ein Wächter hat die primäre Aufgabe zu wachen (wie der Torhüter das Tor “bewacht”). “Meine Seele harrt auf den Herrn, mehr als die Wächter auf den Morgen, die Wächter auf den Morgen.” (Psalm 130 Vers 6)

“Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt; den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe.” (Jesaja 62 Verse 6 und 7)  Dieser Wächter hat die “Zusatzaufgabe”, zu Gott zu beten für Mitgläubige und für das Wohlergehen der Gemeinde.

Wächter, wie weit ist’s in der Nacht? Wächter, wie weit in der Nacht? Der Wächter spricht: Der Morgen kommt, und auch die Nacht. Wollt ihr fragen, so fragt! Kehrt um, kommt her!” (Jesaja 21 Verse 11 und 12) Wächter wissen, worauf sie aufpassen und können Auskunft darüber geben. Und sie können eine Information geben über die Gefahr. Wir wissen auch um eine Gefahr. Bald kommt die ewige Nacht für Menschen, die nicht an Gott glauben. Deshalb sind wir aufgerufen, Menschen auf die Gefahr hinzuweisen und ihre Fragen zu beantworten. 

“Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der frohe Botschaft bringt, der Frieden verkündigt, der Botschaft des Guten bringt, der Heil verkündigt, der zu Zion spricht: Dein Gott herrscht als König! Stimme deiner Wächter! Sie erheben die Stimme, sie jauchzen insgesamt;” (Jesaja 52 Verse 7 und 8)  Diese Wächter rufen ihre Freude heraus. Christen wissen, was der Herr Jesus Christus für sie getan hat. Und sie können davon nicht schweigen. Im Gegenteil, sie sollen Gott und ihrem Heiland dafür danken und ihn loben.  

 

Klaus Brinkmann

Sonntag, 5. März 2017

Je länger, desto besser?

“Und der HERR sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist; und seine Tage seien 120 Jahre” 1. Mose 6 Vers 3

“Als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde.” 1. Petrus 3 Vers 20

Ob Noah wirklich 120 Jahre an der Arche gebaut hat, ist nicht eindeutig belegbar. Aber er hat mit Sicherheit viele viele Jahre daran gearbeitet. Ob er nur ein stummer Prediger war, wissen wir auch nicht. Aber jeder Tag seiner Arbeit war eine (zumindest stumme) Predigt für die Menschen um ihn herum.

Wieviele Menschen haben auf die Predigt Noahs gehört? Leider kein einziger.

 

“Und Jona begann in die Stadt hineinzugehen eine Tagereise weit, und er rief und sprach: Noch 40 Tage, so ist Ninive umgekehrt! Und die Leute von Ninive glaubten Gott; und sie riefen ein Fasten aus und kleideten sich in Sacktuch, von ihrem Größten bis zu ihrem Kleinsten.” Jona 3 Verse 4 und 5

Jona ging in diese Stadt hinein und brachte den Menschen die Botschaft Gottes. Bereits nach einem Tag zeigte sich die Wirkung der Predigt.

Wieviele Menschen haben auf die Predigt Jonas gehört? So wie es sich anhört, alle!

 

Es kann sein, dass Menschen eine sehr lange Zeit den selben Menschen die Botschaft von Jesus Christus bringen und keiner hört. Es kann aber auch sein, dass die Botschaft sofort auf fruchtbaren Boden fällt. Unsere Verantwortung ist, die Botschaft vom Kreuz weiterzusagen: “So sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!” 2.Korinther 5,20 Die Verantwortung der Zuhörer ist es, die Botschaft anzunehmen.

Aber wie es auch sei, das nachfolgende Wort bleibt bestehen:

“Wirf dein Brot hin auf die Fläche der Wasser, denn nach vielen Tagen wirst du es finden.” Prediger 11 Vers 1

“So wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.” Jesaja 55 Vers 11

Klaus Brinkmann

Freitag, 3. März 2017

Die Herrlichkeit seiner Gnade

“… zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade”  (Epheser 1,6)

Die Gnade Gottes ist unergründlich und unendlich. Sie ist auch unerschöpflich, wie wir in Johannes 1 lesen: “Aus seiner Gnade haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade” (Joh 1,16). An diese Unerschöpflichkeit, Unendlichkeit und Größe der Gnade Gottes denken wir meistens, wenn wir über sie nachdenken. Doch es gibt auch noch einen anderen Aspekt: Die Herrlichkeit seiner Gnade.

Davon spricht Epheser 1 in dem zitierten Vers. Gott hat verlorene Sünder auserwählt in Christus und hat sie zuvorbestimmt, dass sie seine Söhne sind – weil es Ihm so in seinem Willen gefallen hat. Das ist unendlich groß und preist die Herrlichkeit seiner Gnade. Ja, seine Gnade ist nicht nur groß und unendlich in ihrem Ausmaß, sondern herrlich! Sie entspricht in ihrer Herrlichkeit völlig dem, der sie übt: Gott, dessen Herrlichkeit unergründlich ist. Herrlichkeit kennzeichnet die Gnade Gottes, wie sie Ihn kennzeichnet. An uns Menschen wird sichtbar, wie herrlich diese Gnade ist. Das, was Er an uns getan hat, die nur ewiges Gericht verdient hatten, preist diese Herrlichkeit seiner Gnade.

Wenn es um die vielen, vielen Sünden geht, die wir begangen haben, sehen wir den Reichtum seiner Gnade (Eph 1,7). Wenn es aber um die Größe des Ratschlusses Gottes geht, dass Er Sünder zu seinen Kindern gemacht hat, in die Stellung von Söhnen versetzt hat, erstrahlt die Herrlichkeit dieser Gnade.

Gepriesen sei unser Gott und Vater in Christus!

Henning Brockhaus

Sonntag, 26. Februar 2017

Staunen

König Salomo war ein sehr weiser Mann, der in der ganzen Welt bekannt war. Es wurde viel über ihn geredet, aber wer sein Reich mit eigenen Augen sah, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was sahen die Menschen?

  • – seine Weisheit
  • – das Haus, das er gebaut hatte
  • – die Speisen seines Tisches
  • – das Sitzen seiner Knechte
  • – das Aufwarten seiner Diener
  • – die Kleidung seiner Diener
  • – seine Mundschenken
  • – seinen Aufgang, auf dem er in das Haus des HERRN hinaufging.

Wir wollen uns nicht mit Salomo vergleichen, denn er war “weiser als alle Menschen” (1. Könige 5 Vers 11). Aber trotzdem werden auch wir beobachtet. Was sehen die Menschen oder unsere Glaubensgeschwister bei uns?

  • – Sind wir weise in dem Sinn, dass wir bemüht sind, Gottes Wort zu kennen und in die Tat umzusetzen?
  • – Wie geht es in unseren Familien zu?
  • – Was “konsumieren” wir?
  • – Wo finden wir Ruhe?
  • – Erledigen wir die Aufgaben, die Gott uns gegeben hat, mit Freude, mit Energie und gewissenhaft?
  • – Passt unser Äußeres (unser Benehmen) zu dem, was wir vorgeben zu sein?
  • – Können wir etwas von dem, was wir an dem Herrn Jesus Christus gefunden/geschmeckt haben, weitergeben?
  • – Wie ist unser Verhältnis zu unserem Herrn und Heiland?

Die Menschen, die Salomo besucht haben, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus: “Da geriet sie außer sich und sprach zu dem König: Das Wort ist Wahrheit gewesen, das ich in meinem Land über deine Sachen und über deine Weisheit gehört habe; und ich habe den Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und meine Augen es gesehen haben. Und siehe, nicht die Hälfte ist mir berichtet worden; du übertriffst an Weisheit und Gut den Bericht, den ich gehört habe.” 1. Könige 10 Verse 5 bis 7

Die Menschen, die uns sehen und beobachten, dürfen auch positiv überrascht sein. Überrascht sein, welche Veränderung Gott an Menschen bewirken kann. Überrascht sein, dass Menschen etwas haben, was ihnen Halt und Hilfe gibt, auch wenn es gar nicht rosig aussieht. Überrascht sein, dass Menschen einfach auf Gott vertrauen und für IHN leben möchten.

Klaus Brinkmann

Mittwoch, 22. Februar 2017

Abgemüht – und doch nicht gefunden

Alle Flüsse gehen ins Meer, und das Meer wird nicht voll. An den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder. (Prediger 1,7)

Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer irgend aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. (Johannes 4, 13-14)

Im Buch des Prediger macht Salomo, der Schreiber, deutlich, dass nichts, was “unter der Sonne” geschieht bleibend ist. Auch nicht die Freuden dieser Welt, die immer wieder wie Ströme und Flüsse in das menschliche Herz fließen und doch nie das Herz voll werden lassen. Selbst ein Salomo, der weiser war als je ein Mensch vor ihm, kommt immer wieder zu dem Schluss, dass alles Eitelkeit ist.
Zu dieser Schlussforgerung wird jeder Mensch immer wieder kommen, wenn er alles, was “unter der Sonne” geschieht mit irdischer, menschlicher Weisheit betrachtet.
Aber möchte Gott wirklich, dass der Mensch ohne die Erkenntnis Gottes in seinem Leben verzweifelt und sich immer wieder “abmüht” auf irgendeine Weise glücklich zu werden?
Nein ganz sicher nicht! Gott möchte jedem Menschen sein Rettungsangebot in dem Herrn Jesus anbieten. Gott möchte, dass unsere Herzen bleibende Freude und Ruhe finden. Wie ist das möglich?
In dem wir seinen Sohn, Jesus Christus, die Wahrheit und Weisheit in Person in unser Herz aufnehmen und sein Sühnungstod am Kreuz für uns persönlich in Anspruch nehmen.
In dem Herrn Jesus haben wir dann das wirklich stillende Wasser, das ins ewige Leben quillt. Die Erkenntnis seiner Person wird uns dann jeden Tag tiefe, innere und bleibende Freude geben.

Ich bin durch die Welt gegangen,
und die Welt ist schön und groß,
und doch ziehet mein Verlangen
mich weit von der Erde los.

Ich habe die Menschen gesehen,
und sie suchen spät und früh,
sie schaffen, sie kommen und gehen,
und ihr Leben ist Arbeit und Müh.

Sie suchen, was sie nicht finden,
in Liebe und Ehre und Glück,
und sie kommen belastet mit Sünden
und unbefriedigt zurück.

Es ist eine Ruhe vorhanden
für das arme müde Herz;
sagt es laut in allen Landen:
Hier ist gestillet der Schmerz.

Es ist eine Ruhe gefunden
für alle, fern und nah,
in des Gotteslammes Wunden,
am Kreuze auf Golgatha.

(Text: Eleonore Fürstin Reuß)

Johannes Berthin

Sonntag, 19. Februar 2017

Blumenstrauß

Die Verse 12 bis 14 in Kolosser 3 werden schon mal als „Kleiderschrank Gottes“ bezeichnet. Heute habe ich einen anderen schönen Vergleich gehört:

Jedes einzelne Teil kann mit einer schönen Blume verglichen werden. Jede Blume für sich alleine ist schön:

-herzliches Erbarmen

-Güte

-Demut

-Sanftmut

-Langmut

-einander ertragend

-gegenseitig vergeben,

aber zusammengebunden durch „die Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist“ ergeben sie einen wunderschönen Blumenstrauß.

Wenn man einmal in den Evangelien auf die Suche geht, wird man finden, dass der Herr Jesus in seinem Leben in verschiedenen Begebenheiten jede der einzelnen „Blumen“ gezeigt hat. In der Gesamtheit war das Leben des Herrn Jesus ein „Blumenstrauß“ von unglaublicher Schönheit:

Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

Matthäus 3 Vers 17

„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit.“

Johannes 1 Vers 14

Klaus Brinkmann