Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Mittwoch, 21. Juni 2017

Gottes unendliche Gnade mit seinem Volk

Oft musste Gott durch Propheten sein irdisches Volk  ermahnen, weil es nicht auf seine Stimme hörte und nicht in seinen Wegen wandelte. So auch durch den Propheten Jeremia. Dort lesen wir häufig die bemerkenswerten Worte, dass Gott an sein Volk appellierte, “früh sich aufmachend und sendend”. 

Jeremias Botschaft ist deutlich und schonungslos, aber – wie es immer ist bei unserem Gott – es leuchtet doch immer wieder die Gnade Gottes durch. Er muss sein Volk sehr tadeln und Gericht ankündigen, doch dann finden wir mitten in dieser Ankündigung die Worte:

“Aber auch in jenen Tagen, spricht der Herr, werde ich euch nicht den Garaus machen” (Jer 5,18). 

Gott züchtigt sein Volk, um es zu sich zurück zu bringen, aber er vernichtet es nicht. Er verlässt es auch nicht, was versteckt in dem nächsten Vers verborgen ist:

“Und es soll geschehen, wenn ihr sagen werdet: „Weshalb hat der Herr, unser Gott, uns dies alles getan?“, so sprich zu ihnen: Wie ihr mich verlassen und fremden Göttern gedient habt in eurem Land, so sollt ihr Fremden dienen in einem Land, das euch nicht gehört” (Jer 5,19). 

Man könnte nach dem ersten Satz der Botschaft Jeremias vermuten, dass Gott beide Verfehlungen des Volkes erwidert, doch auf seine Klage “wie ihr mich verlassen habt”, folgt kein “verlasse ich auch euch”. Nein, Gott verlässt sein Volk nicht!

Dieser “Gott aller Gnade” (1.Pet 5,10) verlässt auch dich und mich nicht, auch wenn wir versagen. 

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 18. Juni 2017

Was denn?

“Und sie blieben niedergeschlagen stehen.”

Was denn? Lukas 24 Verse 17 und 19

Wenn es Probleme gibt, dann kann es hilfreich sein, darüber zu reden. So war es bei den beiden Menschen, die nach Emmas unterwegs waren. Sie erlebten eine große Enttäuschung. Alle ihre Erwartungen waren von jetzt auf gleich wie eine Seifenblase zerplatzt. Da kam ein Wanderer und stellt diese einfache Fragen: “Was denn?” Schon sprudelt es förmlich aus ihnen heraus: “Das von Jesus…Wir aber hofften,…Aber auch einige Frauen haben uns außer uns gebracht…;ihn aber sahen sie nicht.” (Lukas 24 Verse 19 bis 24)

Nachdem der Herr Jesus ihnen einen wunderbare Erklärung geben hatte, sie dadurch neue Energie und neuen Mut bekommen hatten, konnten sie sagen: “Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete…?” Lukas 24 Vers 32

Wenn Du in Schwierigkeiten bist, fragt Dich Jesus Christus auch: “Was denn?” (Vielleicht durch eine Person, die Dich gerade heute auf Deine Probleme anspricht). Dann schütte Ihm doch Dein Herz aus. Und dann gibt Er Dir ganz sicher eine Antwort (Vielleicht gerade durch die Person, die Dich gefragt hat).

Klaus Brinkmann

Sonntag, 11. Juni 2017

Mut machen

“Jesus sprach: Seid guten Mutes, ich bin es; fürchtet euch nicht!” Matthäus 14 Vers 27

Seid guten Mutes – Es gibt Situationen, da fehlt uns der Mut oder da sinkt der Mut. Dann können wir diesen mutmachenden Zuruf gut gebrauchen.

Ich bin es – In Notsituationen kann es sein, dass uns der Blick für den Herrn Jesus fehlt. Dann ruft uns der Heiland liebevoll zu, dass er da ist.

Fürchtet euch nicht – Manchmal gibt es wirklich Grund, sich zu fürchten. Dann erinnert uns unser Hirte daran, dass wir keine Furcht zu haben brauchen, weil er die Situation voll im Griff hat.

 

Klaus Brinkmann

Montag, 29. Mai 2017

Brauchbar zur Ehre des Herrn

Wenn ein Stück rohes Eisen, das noch ungebraucht in der Schmiede herumliegt, reden könnte, so würde es sagen: “Ich bin schwarz, ich bin kalt, ich bin hart!” Das alles ist vollkommen wahr. Aber nun lege dieses selbe Stück Eisen in das Feuer und warte nur ein wenig, bis das Feuer seine Macht an ihm bewiesen hat. Jetzt würde es verwundert sagen müssen: “Die Schwärze, die Kälte, die Härte ist weg! Ich bin völlig verändert Nun bin ich rot statt schwarz, nun bin ich glühend statt kalt, nun bin ich biegsam statt hart, nun bin ich brauchbar geworden für meine Bestimmung!”

Würde sich das Eisen selber rühmen? Nein, es würde sich des Feuers rühmen, durch das es so vollkommen umgewandelt wurde. – So ist auch der Mensch von Natur schwarz, kalt und hart. Aber wenn der Herr ihn mit seinen göttlichen Einwirkungen berührt, wenn Jesu Blut ihn reinigt, wenn er von Gottes Liebe erfüllt wird, so verschwindet das, was er von Natur war. Jedoch die Ehre der Verwandlung kommt nicht dem Menschen, sondern dem Herrn zu.

Stanley Jones (1884-1973, war lange als Missionar in Indien tätig)

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 28. Mai 2017

Ihr aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben, betend im Heiligen Geist, erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.” Judas Verse 20 und 21

Judas schrieb an Gläubige, die in einer sehr schwierigen Zeit lebten. Man kann die Zeit mit der heutigen Zeit vergleichen. Aber in den schwierigen Umständen gab es verschiedene Hilfsmittel. Und diese Hilfsmittel stehen auch uns zur Verfügung. Hier werden 4 aufgezeichnet:

  • “euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben”  Wenn wir uns an all das Gute, das Gott uns geschenkt hat, erinnern, führt das dazu, dass wir nicht so sehr auf die schwierigen Umstände sehen, sondern auf den großen Gott. Dann sind die Schwierigkeiten nicht weg, aber wir haben eine anderen “Blickfang”.
  • “betend im Heiligen Geist” Das, was uns an Schwierigem begegnet, dürfen wir Gott im Gebet sagen.
  • “erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes” Wenn wir uns der Liebe Gottes aussetzen -wie wir uns den Sonnenstrahlen aussetzen- wird uns die Liebe Gottes wieder neu groß – und die Schwierigkeiten klein.
  • “indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwarten zum ewigen Leben” Christen haben eine wunderbare Zukunft, das Vaterhaus im Himmel. Die Erinnerung daran und das Erwarten des Herrn Jesus, hilft uns über manche Schwierigkeit hinweg.
Klaus Brinkmann

Freitag, 19. Mai 2017

Aus Finsternis wird Licht

“Denn der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi.”

2. Korinter 4,6

So wie Gott bei der Schöpfung aus der Dunkelheit Licht hervorbrachte, hat Er auch in die Finsternis unserer Herzen hineingeleuchtet. Doch Er hat nicht nur einfach die Finsternis der Gottferne und Sünde “aufgehoben”, sondern viel mehr getan: Wir haben, indem wir Christus haben und anschauen, die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes. Das ist nicht nur ein Licht, sondern ein Lichtglanz. Was das wirklich bedeutet, werden wir wohl erst im Himmel bei Ihm richtig verstehen.

Und doch gilt schon hier: “Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen”. (Joh 14,9)

Henning Brockhaus

Sonntag, 14. Mai 2017

Muttertag

Der Muttertag ist ein Tag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft. Er hat sich seit 1914, beginnend in den Vereinigten Staaten, in der westlichen Welt etabliert. Im deutschsprachigen Raum und vielen anderen Ländern wird er am zweiten Sonntag im Mai begangen.”

wikipedia

In der Bibel finden wir Hilfestellung, wie wir unsere Mutter wirklich ehren können, und das nicht nur am Muttertag:

“Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlass nicht die Belehrung deiner Mutter!” Sprüche 1 Vers 8

Ihr Kinder gehorchet euren Eltern im Herrn, denn das ist recht. Ehre deinen Vater und deine Mutter“, was das erste Gebot mit Verheißung ist.” Epheser 6 Vers 1 und 2

Klaus Brinkmann

Dienstag, 9. Mai 2017

Herzensentschluss

“Ich will mich aufmachen… Und er machte sich auf.” (Lk 15,18.20)

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 30. April 2017

1. Mai

“Der Erste Mai wird als Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse oder auch als Maifeiertag bezeichnet. Er ist in Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Belgien, Teilen der Schweiz und vielen anderen Staaten ein gesetzlicher Feiertag.

Anfang 1886 rief die nordamerikanische Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik am 1. Mai auf – in Anlehnung an die Massendemonstration am 1. Mai 1856 in Australien, welche ebenfalls den Achtstundentag forderte.”

wikipedia

Dazu ein paar Gedanken:

Gott hat den Menschen die “Arbeit” gegeben. Und zwar bereits vor dem Sündenfall. ” Und Gott der HEER nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.” 1. Mose 2 Vers 15

Allerdings hat sich die Arbeit durch den Sündenfall grundlegend geändert. “Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein Brot esssen.” 1. Mose 3 Vers 19.  Seitdem ist das Arbeiten mit Mühen verbunden.

Aber Gott möchte, dass wir bei der Arbeit trotz der Mühe Gutes sehen und sogar Freude haben. “Ich habe erkannt, dass es nichts Besseres unter ihnen gibt, als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun; und auch, dass er esse und trinke und Gutes sehe bei all seiner Mühe, ist für jeden Menschen eine Gabe Gottes.” Prediger 3 Verse 12 und 13

Wir wollen natürlich nicht übersehen, dass das Arbeiten für manche Leute mit sehr großen Mühen verbunden ist. Dabei kann man leicht die Lust und Freude an der Arbeit verlieren. Außerdem gibt es für manche Arbeiter sehr schlechte Arbeitsbedingungen bei noch schlechterer Bezahlung. Wenn es bei uns anders ist, wollen wir dafür dankbar sein.

Wir wollen auch bedenken, dass wir durch unsere Arbeit ein Zeugnis für unseren Herrn sein können und sollen. “Und alles, was immer ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, danksagend Gott, dem Vater, durch ihn.” Kolosser 3 Vers 17

Wenn wir über die o.g. Punkte nachdenken, kann der 1. Mai kein Tag des Protestes, sondern im Gegenteil ein Tag der Dankbarkeit gegenüber unserem Herrn Jesus Christus sein, der uns die Arbeit gegeben hat.

Es gibt Menschen, die gerne arbeiten möchten, aber aus den verschiedensten Gründen (z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit) nicht arbeiten können. Wenn Gott das bei Dir zulässt, hat Er für Dich einen guten Plan – auch wenn Du es (noch) nicht sehen kannst.

Klaus Brinkmann

Freitag, 28. April 2017

Gebet spielt keine Rolle

Alle nutzen Whatsapp – so scheint es. Die so genannten Emojis spielen eine wichtige Rolle, um auszudrücken, was man schreiben will. Perfekte Abkürzungen für Tätigkeiten, Gefühle, Aufenthaltsorte, Hobbies etc.

Was mir aber kürzlich auffiel: Man findet Emojis zu allen möglichen Tätigkeiten, zu allen nur erdenklichen beruflichen und sportlichen Handlungen. Aber keins, das ein Gebet symbolisiert (das Händezusammenlegen als Zeichen des Dankes einmal abgesehen, aber damit ist kein Gebet gemeint). Alle möglichen Hände sind vorhanden: Daumen hoch, Daumen runter, Zeigefinger, Boxhand etc.

Aber keine gefalteten Hände.

Das Gebet spielt keine Rolle in der Gesellschaft und ist deswegen auch nicht im Emojis-Katalog zu finden. Und in unserem Leben? Ist dieses auch gefüllt mit jeder Aktivität, aber kaum oder gar nicht mit Gebet? Der Mensch ist ganz, ganz arm ohne Gott. Leider merkt er es nicht. Das Gebet ist die Verbindung zu Gott. Und wichtiger als alle anderen Tätigkeiten, die man mit Emojis symbolisiert hat.

Henning Brockhaus