Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Samstag, 13. März 2010

Reines Gold wie durchsichtiges Glas

“Die Strasse der Stadt war reines Gold, wie durchsichtiges Glas.” Offenbarung 21 Vers 21 Reines Gold gibt es, aber so rein, dass es durchsichtig wird, nicht. Wenn Gott uns etwas über den Himmel zeigen möchte, dann gebraucht er allerdings solche Bilder, damit wir in etwa eine Vorstellung von der Schönheit und Vollkommenheit bekommen. Die Beschäftigung mit dem Himmel soll uns wieder neu FREUDE auf den Himmel machen. Wie es dann wirklich dort ist? Aus heutiger Sicht: unvorstellbar schön! Warum: Weil es der ewige Wohnort unseres Heiland ist! Und dort werden dürfen wir einmal sein! Vielleicht noch heute?!

Klaus Brinkmann

Freitag, 12. März 2010

Eine vollkommene Ausstattung

„Gott beruft nicht immer die Begabten, aber Er begabt die Berufenen“.

 Wie schwach wir uns auch fühlen: Wenn ER uns einen Auftrag gibt, wird Er auch uns auch die „Ausstattung“ mit auf den Weg geben – was immer wir auch brauchen. So hat es der furchtsame Gideon erfahren, so hat es der häufig ängstliche Timotheus erlebt und wir könnten sicher noch viele Beispiele finden.

Henning Brockhaus

Donnerstag, 11. März 2010

Ab auf’s Wasser

Als Petrus aus dem Schiff auf das Wasser trat, tat er es auf Geheiß des Herrn Jesus. Hätte er es ohne dieses Geheiß getan, wäre er sofort untergegangen.

Ich mache mal eine kleine Anwendung: Wenn wir Berührung mit der Welt suchen, ohne einen Auftrag vom Herrn zu haben, hinauszugehen, werden wir in ihr untergehen.

Wenn wir aber, mit dem Auftrag des Herrn ausgestattet, hinausgehen, werden wir “über das Wasser laufen können” und die Welt wird uns nichts anhaben können, sofern wir unsere Blicke auf Ihn gerichtet lassen, d.h. beten, flehen, danksagen, seine Gebote lieben und tun.

Lasst uns predigend über diese Erde gehen, aber nicht in diese Welt.

Bernhard Brockhaus

Dienstag, 9. März 2010

Zeit haben und nutzen

In Epheser 5,15 steht “Gebt nun Acht, wie ihr sorgfältig wandelt…die gelegene Zeit auskaufend…”

Ein (auch unter Christen) oft diskutiertes Thema: Zeit haben und Zeit nutzen. Eigentlich ist es so einfach: Ich habe Zeit für Dinge, an denen mein Herz hängt. Und doch im Alltag so schwer umzusetzen…

Michael Hopp

Montag, 8. März 2010

Verleugnung

Den Herrn verleugnen, wie Petrus es einst tat, das habe ich zum Glück noch nicht getan – habe ich lange Zeit gedacht.

Bis es mir klar wurde und heute erneut vor mich kam:

Wenn ich vor der Welt so rede und tue, als wäre ich wie sie, als hätte ich nichts anderes, verleugne ich meinen Herrn Jesus!

Wieviele Menschen dieser Welt kennen mich, doch wissen nicht, dass ich anders bin, einen anderen Herrn habe als sie? Vor allen diesen Menschen habe ich den Herrn verleugnet.

Solange ich das weiter tue, werde ich auch kaum Probleme haben, mit diesen Menschen Gemeinschaft zu machen. Petrus saß am Kohlenfeuer, bis offenbar wurde, dass er “mit Jesus gewesen” ist – dann wollten die Menschen ihn nicht mehr und er fühlte sich seltsam fehl am Platze.

Wenn ich den ungläubigen Menschen, mit denen ich tagein tagaus Gemeinschaft pflege (in welchem Maß auch immer), einmal deutlich sage, dass der Herr Jesus mein Herr ist, gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie sind für oder gegen meinen Herrn. Wer nicht für Ihn ist, ist gegen Ihn, auch wenn wir das heute “tolerant” nennen. Wenn ich erkannt habe, dass der, mit dem ich Gemeinschaft pflege und in der Woche ausgehe und Spaß habe, gegen Christus ist, werde ich schnell merken, dass es mit dem Ausgehen und Spaß haben dann vorbei sein muss. Wer das dann noch machen kann, ruft leise mit “Kreuzige ihn”.

Wie schön aber, wenn ich erleben darf, dass Menschen für Ihn sind und Ihn annehmen als ihren Retter. Dann steht die Gemeinschaft mit ihnen auf dem einzigen Grund, auf dem Christen wahre Gemeinschaft haben können: dem Herrn Jesus. Das kann ich aber nur erleben, wenn ich ihnen auch vom Herrn erzähle.

Bernhard Brockhaus

Samstag, 6. März 2010

Glänzende Kinderaugen

Ein Polizeimotorrad von Playmobil hatte der Kleine schon, aber der Traum war, einmal auf einem richtigen Krad zu sitzen. Heute bot sich die Gelegenheit, einmal ganz nah an eins heranzukommen. Und da stieg der Polizist doch tatsächlich ab und ließ ihn aufsteigen. Sogar alle Schalter durfte er ausprobieren. Könnt ihr euch das Erstaunen darüber, wie groß so eine Maschine in Wirklichkeit ist und die glänzenden Kinderaugen vorstellen?

In der Bibel lernen wir den Heiland kennen (und hoffentlich auch lieben), aber wirklich vorstellen können wir uns IHN nicht. Wenn das bald Wirklichkeit wird und wir Ihn sehen, werden unsere Augen nicht nur glänzen, dann werden wir nur noch Augen für IHN haben.

“und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten.” 1. Thessalonicher 4 Vers 17 und 18

“Wir werden Ihn sehen, wie er ist.” 1. Johannes 3 Vers 2 

“Was wird’s sein, was wird’s sein, Führest Du mich droben ein!

Wo nicht Sünd’ und Welt mehr störet, nie ein Seufzer wird gehöret -

Ewig werd’ ich bei Dir sein! Ewig werd’ ich bei Dir sein!”

Klaus Brinkmann

Freitag, 5. März 2010

Sorgen und Frieden

Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen von Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.  Philipper 4 Vers 6

Diesen Vers kennen viele von uns vermutlich sehr gut, vielleicht sogar auswendig. Kennen wir aber auch die Erfahrung genauso gut, die dieser Vers ausdrückt? Dass der allen Verstand übersteigende Friede Gottes dann in uns kommt und Herz und Sinn bewahrt in Christus Jesus?

Wohlgemerkt – hier steht nichts davon, dass Voraussetzung für den Frieden Gottes ist, dass Gott unser Gebet und Flehen vorher erhört…

Henning Brockhaus

Donnerstag, 4. März 2010

Vertrauen im Großen – und im Kleinen?

Für uns Gläubige ist es häufig wahr, dass es uns viel leichter fällt, unserem Herrn in Dingen zu vertrauen, die nur Ihn und uns betreffen – Dinge bei denen Dritte und Umstände eine Rolle spielen, fallen uns da viel schwerer. Z.B. scheint es einfacher zu sein, dem Herrn in Bezug auf die Ewigkeit zu vertrauen, als den morgigen Tag in Seine Hand zu legen. Unserem Empfinden nach ist das Morgen nicht so völlig in Gottes Hand, da sind die Umstände und die täglichen Dinge, die wir irgendwie als unabhängig von Gott ansehen und fürchten.

Ein Beispiel in der Bibel ist z.B. Abraham – er verlässt sein Vaterland im Glauben an Gottes Ruf -zeigt sein Vertrauen auf Gottes Plan mit seinem Leben im Großen, aber als dann sehr bald eine Hungersnot kommt bringen die Umstände ihn zum zweifeln und er zieht eigenwillig nach Ägypten, sein Glaube zweifelt an Gottes täglicher Fürsorge, im Kleinen, obwohl er ihm doch im Großen glaubte.

Wenn wir als Kinder Gottes dem Herrn für unsere ewige Zukunft vertrauen können, sollten wir es dann nicht auch für unser tagtägliches Leben tun?

(nach J.G.B.)

Benjamin Dills

Mittwoch, 3. März 2010

Zwei Herren

Jeder wiedergeborene Christ wird wünschen, dem Herrn Jesus zu dienen. Das ist die normale Reaktion, wenn man eine solche Errettung erfahren hat. Und der Vers aus Matthäus 6,24 ist allen Christen gut bekannt: “Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.”

Wir kennen den Vers alle und lieben den Herrn und wollen Ihm anhangen. Aber wie sieht es aus mit dem Hassen und Verachten des Mammon?

Bernhard Brockhaus

Dienstag, 2. März 2010

Gott gibt

“Und auch was du nicht erbeten hast, habe ich dir gegeben…” (1.Kön.3,13). Dies sagte Gott einmal zu König Salomo, als dieser in einem Traum um Einsicht gebeten hatte. In den vorhergehenden Versen erkennen wir, dass Salomo sich als “Knecht Gottes” und als einen “kleinen Knaben” bezeichnet. Haben wir auch diese Haltung?

Wenn ja, dann haben wir es vielleicht auch schon einmal erlebt: Gott hat uns mit / durch etwas oder mit jemandem gesegnet, wofür wir gar nicht gebeten/gebetet hatten. Das ist große Gnade, die uns auf die Knie treibt!

Wir sagen öfter und zurecht, dass Gott nicht immer zu der Zeit (also nicht innerhalb der nächsten Sekunden/Minuten/Stunden/Tage) und in der Form antwortet, wie wir das gerne hätten. Es gibt aber sicher auch Fälle, da handelt Gott schneller und über das Maß hinaus, was wir erbeten haben.

Michael Hopp