Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Bibel-Blog


Montag, 29. August 2016

Nur Gottes Wort macht wirklich weise

“Mein Sohn, bewahre meine Worte, und birg bei dir meine Gebote; bewahre meine Gebote und lebe, und meine Belehrung wie deinen Augapfel.

Binde sie um deine Finger, schreibe sie auf die Tafel deines Herzens” (Sprüche 7,1-3). 

Salomo gibt diesen Rat seinen Sohn weiter, doch wir merken, dass hier wie auch in Kapitel 8 die personifizierte Weisheit selbst spricht. Und so spricht letztlich kein anderer als der Herr selbst. 

Die Belehrungen seines Wortes und seine Gebote sollen wir… 

  1. … bewahren wie unseren Augapfel. Alles was wir  sehen, soll der Reinheit des Wortes Gottes entsprechen. Was dem nicht entspricht, müssen wir abwehren, wie eine Fliege, gegen deren Eindringen sich das Auge reflexartig schließt. 
  2. … um unsere Finger binden. Alles was wir mit unseren Fingern betasten, bewegen und tun, soll geleitet sein durch Gottes Wort und die darin enthaltene Weisheit Gottes. 
  3. … auf die Tafel unseres Herzens schreiben. Alle unsere Gedanken und Entscheidungen sollen geprägt und geleitet sein durch Gottes Wort, damit es reine Gedanken und weise Entscheidungen sind. 

Lies die Bibel, denn sie ist es, die dich wirklich weise macht. Lies sie, denn sie ist lebendiges Wasser, das dein Herz, deine Hände und deine Augen vor Schaden bewahrt. Lies sie, denn sie ist “imstande …, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt” (2.Tim 3,15.16). 

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 28. August 2016

Hindernisse

David wurde von seinem Vater beauftrag, seine Brüder im Krieg zu besuchen und ihm Nachricht über ihr Wohlbefinden zu bringen. Dabei bekam er die Beleidigung gegen Gottes durch Goliath mit. So ein Verhalten Gott gegenüber schmerzte ihn tief und dagegen musste er etwas unternehmen. Doch bei der Ausübung dieses Auftrags begegneten ihm einige Hindernisse:

  • Unterstellung falscher Motive: “Und Eliab, sein ältester Bruder, hörte zu, als er zu den Männern redete; und der Zorn Eliabs entbrannte gegen David, und er sprach: Warum doch bist du herabgekommen, und wem hast du jene wenigen Schafe in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und die Bosheit deines Herzens; denn um den Streit zu sehen, bist du herabgekommen.” 1. Samuel 17 Vers 28
  • Falsche Hilfsmittel: “Und Saul zog David seinen Rock an und setzte einen ehernen Helm auf sein Haupt und zog ihm einen Panzer an. Und David gürtete sein Schwert über seinen Rock und wollte gehen, denn er hatte es nie versucht. Da sprach David zu Saul: Ich kann nicht darin gehen, denn ich habe es nie versucht. Und David legte sie von sich ab.” 1. Samuel 17 Verse 38 und 39
  • Einschüchterung: “Und als der Philister hinschaute und David sah, verachtete er ihn; denn er war ein Jüngling und rötlich, dazu schön von Ansehen. Und der Philister sprach zu David: Bin ich ein Hund, dass du mit Stöcken zu mir kommst? Und der Philister fluchte David bei seinen Göttern. Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, dass ich dein Fleisch den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes gebe!” 1. Samuel 17 Verse 42 bis 44

Doch David vertraute auf Gott und konnte allen Hindernissen zum Trotz Goliath besiegen.

Klaus Brinkmann

Dienstag, 23. August 2016

Als käme ER noch heute

…und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. (1.Thessalonicher 1 Vers 10)

Das baldige Kommen des Herrn Jesus für die Seinen ist keine ausgedachte Sache, sondern Wirklichkeit.

…, die wir Zuflucht genommen haben zum Ergreifen der vor uns liegenden Hoffnung, die wir als einen sicheren und festen Anker der Seele haben,… (Hebräer 6 Vers 18.19)

Uns steht eine herrliche Zukunft bevor. Sind wir uns darüber bewusst, dass wir jeden Augenblick beim Herrn Jesus sein können?
Was sind unsere ersten Gedanken morgens beim Aufstehen? Arbeit, anstehende Termine oder die täglichen Sorgen und Nöte?

Oder ist der erste Gedanke:”Heute kann der Herr Jesus kommen!”

Wollen wir doch jeden Tag mehr so verleben, als käme ER noch heute.

Johannes Berthin

Freitag, 19. August 2016

Vertrauen

“Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.”
Sprüche 3 Vers 5

 

Ein wichtiger Grundsatz, den wir leider nur allzu oft außer acht lassen. Er besagt indes nicht, dass wir den Verstand ausschalten, sondern uns nicht auf ihn stützen sollen. Oft verlassen wir uns allein auf unsere geistigen Kapazitäten oder sonstigen Fähigkeiten und denken, dass wir das eine oder andere schon “hinkriegen”. Wir übersehen dann aber, dass wir völlig abhängig von Gott sind.

Doch es heißt:

“Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn! Und er wird handeln.”
Psalm 37 Vers 5

Henning Brockhaus

Donnerstag, 18. August 2016

Bibelstudientag Darmstadt 2016

Am 8. Oktober 2016 findet wieder der jährliche Bibelstudientag in Darmstadt statt.

Thema: Als Christen zur Ehre Gottes leben

JETZT ANMELDEN auf bibelstudientag-darmstadt.net

Bernhard Brockhaus

Freitag, 12. August 2016

Beten für das Volk Gottes

“Auch ich – fern sei es von mir, dass ich gegen den HERRN sündigen, dass ich ablassen sollte, für euch zu bitten; sondern ich werde euch den guten und richtigen Weg lehren.”      1. Samuel 12 Vers 23

Dies sagte Samuel, der Mann Gottes, zum Volk Israel. Nach dem Versagen des Priestertums war er das Bindeglied zwischen Gott und dem Volk. Er war ein intensiver Beter für das Volk, so dass er es sogar als Sünde gegen den HERRN bezeichnet, wenn er nicht mehr für das Volk beten würde.

Darin ist er ein großes Vorbild für uns – haben wir schon ‘mal daran gedacht, dass wir die Pflicht haben, auch für das heutige Volk Gottes zu beten?

Henning Brockhaus

Freitag, 29. Juli 2016

Früh

“Früh wirst du, Herr, meine Stimme hören, früh werde ich dir mein Anliegen vorstellen und harren.” (Psalm 5,4)

Früh morgens, als die anderen im Haus noch schlafen, stehe ich auf, mache mir einen Kaffee, nehme mir meine Bibel und setze mich draußen an die frische Luft. Die Zeit nutze ich, um Gemeinschaft mit meinem Herrn zu haben, um zu Ihm zu reden und Ihn durch sein Wort zu mir reden zu lassen. Das stärkt mich für den Tag, lässt mich mit der richtigen Ausrichtung und Ausrüstung den Tag durchleben, damit Er durch mein Leben verherrlicht wird. 

Wie schön wäre es, wenn das immer gelingen würde! Wir wissen, wie nötig wir das haben, und doch sind wir darin oft so nachlässig – zumindest stelle ich das leider bei mir fest. Nehmen wir den Vers aus Psalm 5 als Impuls, wieder mit mehr Energie früh am Tag die Gemeinschaft mit dem Herrn zu suchen.

Bernhard Brockhaus

Dienstag, 26. Juli 2016

Mit Herzensentschluss bei IHM verharren

In der Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her müssen immer wieder Entschlüsse gefasst werden sich auf die Seite eines verworfenen Herrn zu stellen. Das ist nicht immer einfach. Satan selbst versucht immer wieder uns von IHM abzuziehen.

Es gibt so viele Dinge, die ein Hindernis sein können, innerlich nah bei dem Herrn zu bleiben. Da sind die Schlukameraden oder Arbeitskollegen, die einen belächeln, die Freuden der Welt, die noch große Anziehungskraft auf uns haben oder vielleicht die tägliche Arbeit, wodurch kaum noch Zeit für das Gebet oder das Bibellesen bleibt. …oder einfach nur Bequemlichkeit?

Es sind daher im Alltag immer wieder Herzensentschlüsse nötig, damit wir nicht von dem Herrn Jesus
abgezogen werden.

Bei einigen Personen in der Bibel sehen wir einen solchen Herzensentschluss.

Ruth wollte bei ihrer Schwiegermutter bleiben und mit ihr nach Bethlehem zurückkehren, obwohl ihre Schwiegermutter ihr davon abgeraten hat. (Ruth 1, 14-18)
“Ruth aber hing ihr an.” (Ruth 1,14)
“Und als sie sah, dass sie fest darauf bestand, mit ihr zu gehen, da ließ sie ab, ihr zuzureden.” (Ruth 1,18)

Ittai wollte während Davids Flucht vor seinem Sohn Absalom bei ihm bleiben:
“Aber Ittai antwortete dem König und sprach: So wahr Jehova lebt und mein Herr König lebt, an dem Orte, wo mein Herr, der König, sein wird, sei es zum Tode, sei es zum Leben, daselbst wird auch dein Knecht sein!” (2. Samuel 15, 21)

Elisa sprach zu Elia drei mal dasselbe Wort:
“Aber er sprach: So wahr Jehova lebt und deine Seele lebt, wenn ich dich verlasse!” (2.Könige 2,2.4.6)

Lassen wir uns durch das Wort von Barnabas an die damals gläubig gewordenen anspornen:

“…; welcher, als er hingekommen war und die Gnade Gottes sah, sich freute und alle ermahnte,
mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren.” (Apostelgeschichte 11,23)

Johannes Berthin

Sonntag, 17. Juli 2016

Herz ausschütten

Hanna aber redete in ihrem Herzen; nur ihre Lippen bewegten sich, aber ihre Stimme wurde nicht gehört; Hanna sprach: Eine Frau beschwerten Geistes bin ich; ich schüttete meine Seele vor dem HERRN aus. Aus der Fülle meines Kummers und meiner Kränkung habe ich bisher geredet.” 1. Samuel 1, Verse 13 bis 16

“Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme, und sie weinten, bis keine Kraft mehr in ihnen war zu weinen. Und David war in großer Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen; denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, ein jeder um seine Söhne und um seine Töchter. Und David befragte den HERRN.” 1. Samuel 30 Verse 4 bis 8 

Sowohl Hanna als auch David waren in großer Not. Und sie wußten, wohin sie mit ihrer Not gehen konnten. Sie schütteten ihr Herz aus vor ihrem Gott. Das erleichterte sie:

“Die Frau ging ihres Weges und aß, und ihr Angesicht war nicht mehr dasselbe.” 1. Samuel 1 Vers 17

David stärkte sich in dem HERRN, seinem Gott.”  1. Samuel 30 Vers 6

Klaus Brinkmann

Sonntag, 10. Juli 2016

Plane, während Du betest.

Jeder macht so seine Pläne. Und das ist auch sicher nicht verkehrt. Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn gebrauchen. So dürfen und sollen wir also durchaus Pläne machen, z.B. die Familienplanung, Planung einer Anschaffung, Planung eines Urlaubs etc.

Aber planen wir mit Gott? Fragen wir nach seinem Willen? Oder machen wir einen Plan ohne Gott und bitten ihn dann nachher nur, ihn abzusegnen?

“Wir dürfen unsere Pläne nicht ohne Gottes Führung machen. Plane, während du betest. Gib acht, dass der Herr vor dir hergeht und dass du ihm nicht leichtsinnig davonläufst.” (Corrie ten Boom)

“Die Entwürfe des Herzens sind des Menschen, aber die Antwort der Zunge kommt von dem Herrn.
Alle Wege eines Mannes sind rein in seinen Augen, aber der Herr wägt die Geister.

Befiehl dem Herrn deine Werke, und deine Gedanken werden zustande kommen.”

(Sprüche 16,1-3)

Bernhard Brockhaus