Unverantwortlich! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Unverantwortlich!


Donnerstag, 18. Juni 2009

Unverantwortlich!

Es ist eigentlich unverantwortlich, wenn ich meinen Mitmenschen verschweige, was sie tun müssen, um wie ich ewiges Heil zu erlangen! Weiß mein Arbeitskollege, den ich täglich sehe, von meinem “Geheimnis”, von dem tiefen Frieden, den ich genieße, aber er noch nicht?

Hoffentlich hat niemand meiner Bekannten, die nicht gläubig sind, irgendwann den berechtigten Vorwurf an mich, dass ich ihm nie von dem Heilsplan Gottes ezählt habe, wenn er sieht, dass ich an der Seite des Herrn Jesus stehe. Es liegt an mir!

“Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.” (Markus 16,15)

Bernhard Brockhaus

9 Kommentare to “Unverantwortlich!”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Math. 5
    13 Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos (fade) geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden.
    14 Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. 16 Also (so wie die Lampe) lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten (rechtschaffenen) Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.

    Wenn wir das anstreben… darauf vertrauend in SEINER Kraft zu gehen… dann werden wir verantwortlich im Auftrag des Herrn Jesus Licht und Salz sein.

    Joh 8,12 Wiederum nun redete Jesus zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.

    Dann werden wir dieses Licht des Lebens widerspiegeln… dann wird ER durch uns sichtbar in dieser Welt.

    Herr Jesus… dazu befähige uns… die Deinen

  2. rudolf33a schreibt:

    REPLY:
    Ja Herr hilf uns, die Elenden dem Maul des Löwen zu entreißen. Und hilf uns, deine Gebote zu halten, damit die die auf uns schauen, dich schauen – damit in ihnen die Sehnsucht geweckt wird, auch durch dich lebendig zu sein.

  3. C. schreibt:

    Diese Frage stelle ich mir seit einiger Zeit auch: Bin ich unverantwortlich, weil ich Freunden aus vielerlei Gründen einige Dinge vorenthalte oder eher unscheinbare Sachen, die für mich aber selbstverständlich sind, sogar bewußt verschweige, so z.B. mein Dank an Gott vor dem Essen, den ich, wenn ich bei jemandem zu Besuch bin, innerlich sage, anstatt ihn laut auszusprechen.(?)

    Es ist aber auch so, daß “Ihr” ziemlich extrovertiert seid – ich bin introvertiert, still, sanft und bekomme ja schon fast ‘nen Kreislaufkollaps, wenn mich eine Kassiererin im Supermarkt fragt, ob ich Geld “passend” hätte, wenn ich es mal etwas übertrieben schreiben darf, um es zu verdeutlichen …

    Ich würde sehr gerne mehr über Gott erzählen, mit Freunden beten und so etwas, aber meine Freunde und Familie würden es eher als aufdringlich empfinden oder sogar glauben, ich hätte jetzt vollends nicht mehr alle “Tassen im Schrank”, wenn ich anfangen würde, bei ihnen zu “missionieren” …

    Ich versuche immer mehr, den Menschen, die mir lieb sind, Glaube vorzuleben, ohne große “Missionsworte”, sondern eher in Haltungen, Einstellungen, Taten und “Nebensätzen”, die durchaus wichtig sind, aber nicht verschrecken …

    Ihr könnt dankbar für Eure Gabe sein – dankt Ihr dafür?
    Ich hoffe, ich danke genug für meine “stillen Gaben”!

    Allen Segen!

  4. Peter Vogel schreibt:

    @C

    Lass Dir das vom Herrn geben… ER wird Dir den Wunsch erfüllen wenn ER es für recht befindet.
    Und die “Stillen im Lande”… sie Beter(innen) für Welt, Land, Gesellschaft, Nachbarschaft, Gemeinde und den “Nächsten”… sie sind ein Segen.

    1. Thim. 2 V 1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, 2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst. 3 Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, 4 welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

    Gelobt sei der Name des Herrn

  5. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Lieber C.,

    ein Bruder sagte einmal den folgenden Satz, den ich mir gut eingeprägt habe, weil auch nicht gerade “extrovertiert” bin und bei jedem sofort die Gute Botschaft an den Mann bringen kann:

    “Predige das Evangelium – wenn nötig mit Worten.”

    Die beste Sprache ist unser Verhalten. Wenn das nicht stimmt, bringen auf die Worte nichts. Stimmt das Verhalten aber, brauchen wir kaum noch Worte. Eine gute Bekannte war letztens noch sehr erstaunt, dass sie von ihrem Nachbarn, dem sie bisher noch kein einziges Mal vom Evangelium erzählen konnte, angesprochen und gefragt wurde, was sie hat, was er nicht hat. Es war ihm aufgefallen, dass sie immer freundlich und stets glücklich war, trotz schwerer Krankheit. Das war eine stumme Predigt, die Früchte trug!

  6. C. schreibt:

    Hallo Peter und Bernhard!

    Ich danke Euch beiden für die ermutigenden Rückmeldungen (ganz aus dem Leben)! 🙂

    Gottes Segen
    C.

  7. Daniel schreibt:

    Hallo C.,

    es ist wirklich unsere Aufgabe durch unser Verhalten zu “evangelisieren” und auch so ein Zeugnis zu sein für Menschen, die den Retter noch nicht kennen, bzw. sein Rettungsangebot noch nicht angenommen haben. Hier mal ein paar Bibelstellen:

    inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr scheint wie Lichter in der Welt, darstellend das Wort des Lebens (Phil 2,15-16)

    damit, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden mögen, indem sie euren in Furcht reinen Wandel angeschaut haben (1. Pet 3,1-2; hier bezogen auf eine gläubig gewordene Frau für ihren ungläubigen Ehemann)

    Ihr seid unser Brief, eingeschrieben in unsere Herzen, gekannt und gelesen von allen Menschen; von euch ist offenbar, dass ihr ein Brief Christi seid (2. Kor 3,2-3)

    Aber trotzdem gilt, dass wir auch durch Verkündigung mit der Kraft des Wortes Gottes evangelisieren sollen:
    Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. (Röm 10,17)

    Es ist mein tägliches Gebet mehr ein persöhnliches Zeugnis für unseren Herrn zu sein. Durch mein Verhalten aber auch durch Worte.
    Ich werde in dieser Sache auch für dich beten.

    Liebe Grüße
    Daniel

  8. C. schreibt:

    Hallo Daniel!

    Ich konnte mich leider noch nichts melden, um mich für die Bibelstellen und Deine Worte zu bedanken, also: Hab’ Dank!

    Es stimmt natürlich, daß man sich nicht allzulange hinter dem “Ich lebe meinen Glauben ja” verstecken sollte, aber um die gute Botschaft im Sinne Gottes zu verkündigen, braucht man natürlich auch ein solides Bibelwissen, das ich persönlich noch nicht habe … wobei die Betonung auf “noch” liegt … 😉

  9. Daniel schreibt:

    Bitte, sehr gerne.
    Also ich denke nicht, dass man ein solides Bibelwissen braucht, um ein Zeugnis mit Worten zu geben. Denn wann ist man an dem Punkt angekommen an dem man ein solides Bibelwissen hat? Wie denkt Ihr darüber?

    Dazu mal eine wahre Begebenheit:
    Jürgen hat sich gerade aus der Welt zu Gott bekehrt und möchte auch gerne ein Zeugnis sein. Bald schon bekommt er die Gelegenheit dazu. Er sagt einem alten Freund den einzigen Vers den er auswendig kann, nämlich Johannes 3,16. Daraufhin findet sein alter Freund, durch Gottes wunderbare Gnade, zu dem Glauben an unseren Herrn Jesus Christus.

    Hier noch ein paar weitere Bibelstellen, die es sich lohnt in diesem Zusammenhang auswendig zu kennen:
    Röm 3,23; 6,23; Jak 2,10; Apg 3,19; 1. Joh 1,9; Eph 2,9; Mak 16,16
    (leider kann ich nicht alle auswendig)

    Die Person, die mich zurzeit am meisten beeindruckt ist Legion (Luk 8,26-39).
    Er war gerade errettet worden aus der Macht Satans (Dämonen fuhren von ihm aus).
    Seine Antwort auf diese Errettung war, dass er bei dem Herrn Jesus sein wollte (V.38), aber der Herr schickt ihn dahin zurück, wo er herkam um dort ein Zeugnis für IHN zu sein.
    (auch wir sind noch nicht am Ziel, bei unserem Herrn, sondern noch in dieser Welt um, unter anderem, auch ein Zeugnis für IHN zu sein).
    Diesen Auftrag erfüllt er auch und wie (V.39):
    Und er ging hin und machte in der ganzen Stadt bekannt, wie viel Jesus an ihm getan hatte.
    Beeindruckend oder? Ich stelle mir das so vor, dass er allen denen er begegnete von seinem Erlöser erzählte. So dass nachher, alle die in der Stadt!!! (vielleicht 20.000 Einwohner) wohnten von dem Herrn Jesus gehört hatten.
    Wie weit liege ich doch hinter diesem Mann zurück. Ich wohne nur in einem kleinen Dorf und hab noch nicht mal einem Zehntel der Einwohner von meinem Erlöser erzählt. Traurig.

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