Einspruch! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Einspruch!


Mittwoch, 17. Juni 2009

Einspruch!

“Der Bußgeldbescheid wird rechtskräftig und vollstreckbar, wenn Sie nicht … Einspruch einlegen.”

Da flatterte bei mir vor einigen Tagen leider ein solches Schreiben ins Haus vom Regierungspräsidium in Kassel. Ich hatte das Gesetz übertreten, war zu schnell gefahren. Dann steht da auf dem Schreiben auch dieser zitierte Satz. Ich erzählte meinem Kollegen von diesem “Knöllchen” und bekam zur Antwort: “Also, ich würde jetzt erstmal Einspruch einlegen.”

Ein guter Rat, oder? Einspruch heißt ja nicht direkt, dass man sich nicht schuldig bekennt, sondern vielleicht nur das Strafmaß für unangemessen hält. Aber ist es an mir als “Himmelsbürger”, hier auf der Erde um mein vermeintliches Recht zu kämpfen? Was sagt die Schrift?

Drei Stellen fallen mir hierzu ein:

“Christus, … der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der recht richtet.” (1.Petrus 2,23)

“Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten; denn es ist keine Obrigkeit, außer von Gott, und diese, welche sind, sind von Gott verordnet. Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil über sich bringen. … Wenn du aber das Böse übst, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut.” (Römer 13,1-4)

“Es ist nun schon überhaupt ein Fehler, dass ihr Rechthändel miteinander habt. Warum lasst ihr euch nicht lieber unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?” (1.Korinther 6,7)

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Einspruch!”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Hebräer 4, V 15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten,

    Hier erhebe ich keinen Einspruch… hier darf ich alles hinbringen was falsch (Sünde) war und ist… Vergebung erwartet mich bei Reue und Bitte um Vergebung…

    . Joh. 1 V 8. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller (jeder) Ungerechtigkeit. 10. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

    In der Welt… nun da strebe ich auch gerechte Behandlung an. Natürlich werde ich klugerweise weder schelten noch drohen. Komplizierte Sachumstände vermögen doch die Rechtsberatung und Vertretung rechtfertigen?

    Zu unterwerfen habe ich mich natürlich wenn die Sachlage eindeutig ist… 38 Km/in einer 30″ Zone vor einer Schule… selbst in fremder Umgebung… ich habe, und täte es wieder, mit Selbstvorwürfen und einer einsichtigen Geste gezahlt.

    Doch unklare Verhältnisse würde ich schon versuchen zu klären und (m)eine Entlastung anstreben. So hat mir die eigene “wahre” Erklärung eines Sachverhaltes eine Minderung des Bußgeldes eingebracht.

    Zu den Rechtshändeln… bezieht sich das nicht auf Nachfolger des Herrn Jesus? Hier würde ich nichts als das Gebet und Demut in Anspruch nehmen wollen. Wie kann ich mich mit Glaubensgeschwistern vor einen weltlichen Richter stellen?

    Vor und über allem steht doch die Verbindung zum Herrn Jesus… gerate ich in Problemzonen ist ER da… ich darf IHN bitten mir Weisung zu geben… dazu die Kraft IHM Folge zu leisten.

  2. d-haendel schreibt:

    Haben den die Kinder Gottes nicht den Heiligen Geist empfangen?
    Gibt der Heilige Geist nicht unserm Geist Zeugnis?
    Was macht das Gewissen?

    An die Verkehssituation wirst Du dich ja erinnern. Meist sieht man ja da einen roten Blitz der einen sofort auf den Tacho sehen lässt. Nun würde ich mich mal an die Situation erinnern warum ich zu schnell gefahren bin.
    Was hat mich überhaupt bewegt zu schnell zu fahren?
    Fahre ich eigentlich immer zu schnell? War es eine Ausnahmesituation? Was ist wenn jeder so an dieser Stelle Fahren würde?
    Ist die Begrenzung gerechtfertigt? usw.? – Ruhe im Herrn ist gefragt.
    Dann würde ich all meine Fragen und Gedanken dem Herrn im Gebet hinlegen und um die nötige Ruhe und Weisheit bitten. In diesem Frieden im Herrn wirst Du dann auch die Antwort finden wie Du dich nun jetzt verhalten sollst. Davon bin ich überzeugt!

    Ich wurde von einer Richterin zu einer Stellungnahme aufgefordert. “Ob die Höhe des Versorgungsausgleiches den ich zu zahlen habe so in Ordnung ist” Ich hatte 2 Wochen Zeit für einen Einspruch (Anwaltszwang).
    In meiner Stellungnahme hab ich dann Römer 13,1 als Antwort gegeben.
    Ich habe mir in der gesamten Situation keinen Anwalt genommen (Anwaltszwang) und bin in nur 12 Min vorm “weltlichen Gesetz” “IM NAMEN DES VOLKES” geschieden worden.
    Aber ich bin, wenn es auch viel gekostet hat, im Frieden des Herrn aus dem Gerichtssaal gegangen.
    Für alle Entscheidungen war viel Gebet notwendig und vor allem der Gebtsbeistand der Geschwister.

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