“Weihnachts-Gleichgültigkeit” - Bibel-Blog
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“Weihnachts-Gleichgültigkeit”


Freitag, 19. Dezember 2008

“Weihnachts-Gleichgültigkeit”

Jedes Jahr dasselbe: Die ganze sich christlich nennende Welt auf allen Kontinenten begeht das Weihnachtsfest und denkt dabei an die Geburt Christi. Ich glaube, dass dieses fromme Getue der Menschen, die einmal im Jahr Zeit finden, an Gottes Sohn zu denken – aber nur an Seine Geburt – für Gott letztlich eine Beleidigung ist. Von Seinem Tod und dem Grund für Seinen Tod will niemand etwas wissen, geschweige denn daran zu denken wagen, dass Sein Tod etwas mit mir selbst zu tun haben könnte.

Dieser unglaubliche Rummel um Weihnachten, alles fein unter einem christlichen Mäntelchen verdeckt, erinnert mich an den Zustand der Versammlung in Laodizäa, von welcher der Herr Jesus sagen muss:

“Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Also, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts, und weißt nicht, daß du der Elende und der Jämmerliche und arm und blind und bloß bist.”

Die Menschen sind letztlich völlig gleichgültig Gott und Seinem Christus gegenüber und merken gar nicht, dass ihnen die Hauptsache fehlt: Christus selbst. Der Zustand von Laodizäa ist genau der dieser christuslosen Christenheit von heute. Der Herr Jesus steht draußen.

Lassen wir uns nicht anstecken von der Herzenskälte gegenüber Christus!

Henning Brockhaus

2 Kommentare to ““Weihnachts-Gleichgültigkeit””

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    aber zugleich nein!

    Mir ist es egal…
    ob jemand das Tradition nennt…
    ob jemand kritisiert das Menschen irgendwann ein Datum festlegten…
    ob es eine kirchliche Festlegung ist…
    ob es eine weltliche Festlegung ist…
    ob das Datum stimmt…
    ob des HERRN Geburt im Dezember, Januar oder gar März war…

    ich erinnere mich der Tatsache das Gott SEINEN Sohn in diese Welt sandte…

    ich bin Gott dankbar dafür…
    ich danke meinem Herrn Jesus das ER in diese Welt kam…
    ich danke IHM das ER mich sah, mich zog und annahm…

    ich sehe es dann als eine gute Tradition an mir Gottes Handeln in Erinnerung zu bringen…
    ich sehe es als eine gute Tradition an anderen Menschen vom Heiland der Welt zu sagen…
    ich kann nicht gleichgültig sein wenn ich an Weihnachten denke… an den folgenden Weg des Heilandes hin nach Golgatha…

    Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen.
    Titus 2,11

    in dem vorstehenden Sinne sind mir Datumsangaben und Mutmaßungen unwesentlich… “es war und ist”…” es geschah wie es SEIN Wort sagt” und daran nehme ich teil aus Gnade.

    Psalm 139 V 13. Denn du besaßest (bildetest) meine Nieren; du wobest mich in meiner Mutter Leibe. 14. Ich preise dich darüber, daß ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl. 15. Nicht verhohlen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht ward im Verborgenen, gewirkt wie ein Stickwerk in den untersten Örtern der Erde.

    SEINEN Segen und Frieden

  2. Michael Hopp (anonym) schreibt:

    REPLY:
    Wir wollen auch nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die “Weihnachten” durchaus als ein christliches Fest sehen bzw. als eine wichtige christliche Tradition. Sie haben meist auch eine Ahnung davon, dass “mehr dahinter stecken muss”, als nur obligatorisches Krippelspiel, Weihnachtsmarkt und Plätzchen backen.
    Wenn sie auch in vielen Fällen die wahre Bedeutung von “Weihnachten” nicht erkennen, so sind sie dennoch in keinem Fall oberflächlich. Es gibt auch noch solche, die nicht wissen, aber wissen wollen, eben weil sie ahnen…

    Da haben wir als wiedergeborene Christen den Auftrag, in Liebe diese Menschen auf den wahren Inhalt von “Weihnachten” hinzuweisen. Das hat Herr Vogel oben schon gesagt. Es geht letztlich darum, die Menschen auf das Christentum und die Errettung in Christus Jesus hinzuweisen.

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