Hinschauend auf Jesus (1) - Bibel-Blog
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Hinschauend auf Jesus (1)


Donnerstag, 23. März 2017

Hinschauend auf Jesus (1)

In Hebräer 12,2 stehen diese Worte, drei Worte, die unser Glaubensleben prägen sollten. In der französischen Übersetzung heißt es: “Fixant les yeux sur Jésus”, was übersetzt heißt: die Augen auf Jesus fixierend. Fixieren bedeutet, von allem anderen weg konzentriert hinzuschauen auf den Herrn und die Augen auf Ihn gerichtet zu lassen.

Hinschauend auf Jesus,

in den Schriften,

…um darin zu erkennen, wer Er ist, was Er getan hat, was Er gegeben hat, was Er wünscht;

…um darin Seinen Charakter zu finden, der unser Vorbild sein soll;

…um in Seiner Lehre die Weisungen zu finden, die wir nötig haben;

…um in Seinen Satzungen die richtige Ausrichtung zu finden;

…um in Seinen Verheißungen die Stütz zu finden, die wir nötig haben;

…um in Seiner Person und in Seinem Werk die vollständige Antwort auf alle Bedürfnisse unsere Seele zu finden.

(aus dem Französischen – nach Théodore Monod, 1874 / Helen Willis)

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Hinschauend auf Jesus (1)”

  1. P. Vogel schreibt:

    Wie eindringlich, ja wie schön liest es sich doch: die Augen auf Jesus fixierend… und nicht allein auf IHN schauen. Einen Blick werfen… um Bejahung gar für eigenes Tun heischend… um Bestätigung eigener Pläne und Wünsche zu erhalten? Nein, festhalten im Blick auf IHN, um SEINEN Willen zu erkennen, zu verinnerlichen und um IHM ähnlicher zu werden.

    Als einen Vergleich…
    1. Mo 5,24 Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn weg.
    1. Mo 6,9 Dies ist die Geschichte Noahs: Noah war ein gerechter, vollkommener Mann unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott.

    Henoch und Noah “wandelten” mit Gott… was wohl bedeutsam mehr als eine Begegnung sein wird. So wie auch die Fixierung der Augen auf Christus bedeutsam mehr ist als der Blick auf IHN. Welch eine Fürsorge genießen wir doch damit dies möglich ist. Mit Gott “wandeln”… auf IHN “fixiert” sein zu dürfen… wie nahe dürfen wir IHM doch sein.

    Hier zeigt und erfüllt sich aus meiner Sicht…
    Röm 8,32 Er, der doch seines eigenen Sohnes nicht geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?

    Gelobt sei der Name des Herrn.

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