Der unterbrochene Satz - Bibel-Blog
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Der unterbrochene Satz


Donnerstag, 5. November 2015

Der unterbrochene Satz

Der Sohn kommt nach Hause, völlig heruntergekommen, nachdem er sein ganzes Erbe sinnlos verprasst hatte. Er kommt mit einem ehrlichen Bekenntnis, mit wirklicher Reue. Und er hat sich vorgenommen, zu seinem Vater zu gehen und zu sagen: “Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen. Mache mich wie einen deiner Tagelöhner.”

Und dann steht er vor seinem Vater, und jetzt muss das Bekenntnis raus. Und er sagt es, so wie er es sich vorgenommen hatte. Alles muss raus. Doch dann unterbricht ihn sein Vater: “Bringt das beste Kleid her…”. Den letzten Satz, den er sich vorgenommen hat, kann er nicht mehr sagen. Nein, der Vater fällt ihm in die Rede. Das Wort vom Tagelöhner soll nicht über seine Lippen. Nein, nicht Tagelöhner sollst du sein, sondern dennoch, dennoch Sohn im Vaterhaus!06

Wunderbare Gnade des Vaters malt uns der Heilige Geist hier vor Augen. So geht Gott, der Vater mit dem Sünder um, der in Reue zu im kommt. Er nimmt ihn aus Gnaden an, um des Herrn Jesus, seines Sohnes willen. “Dieser mein Sohn war tot, und ist wieder lebendig geworden, war verloren, und ist gefunden worden.” (Lukas 15,24)

“Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.” (1.Johannes 1,9)

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Der unterbrochene Satz”

  1. P. Vogel schreibt:

    Ich kann, ja muß, mich nur dem nachstehenden Lied anschließen. “Wie soll mein Mund, meine Phantasie sie diese göttliche Gnade beschreiben? Ich schaffe es nicht so wie es dem HEILIGEN, dem GERECHTEN, dem GNÄDIGEN zusteht. Zu groß und mächtig ist sie diese Gnade welche auch mir Leben in Fülle und Ewigkeit geschenkt hat. Mit leeren Händen kam ich und wurde angenommen. Ein Lied (Stern auf den ich schaue) spricht es aus…
    “Dann mit neuem Klingen jauchz ich froh dir zu:
    nichts hab ich zu bringen, alles, Herr, bist du!

    Wunder der Gnade Jesu

    Wunder der Gnade Jesu, größer als all meine Sünd’;
    Wie soll mein Mund sie beschreiben, preisen was In ihm ich find’?
    Sie nimmt hinweg meine Bürde, Freiheit mein Geist gewinnt.
    Drum die wunderbare Gnade In Jesus ich verkünd’.

    Refrain

    Unvergleichlich wunderbare Gnade,
    tiefer als das Meer, das wogt mit Macht.
    Wunder der Gnade, die mich bedacht.
    Die all meine Übertretung überdeckte,
    Größer ist als all meine Schuld. O verherrlicht
    Diesen teuren Namen Jesus! Preiset ihn!

    Wunder der Gnade Jesu, die mich Verlornen entrückt;
    Sie schenkt mir volle Vergebung, löst mich worin ich verstrickt.
    Sie hat die Ketten zerbrochen, Freiheit mich nun entzückt;
    seit die wunderbare Gnade in Jesu mich beglückt

    Refrain

    Wunder der Gnade Jesu, alle Befleckung zerrinnt.
    Sie weckt erneuernde Kräfte, macht mich zu Gottes Kind;
    schenkt ewig Frieden und Freude, ob alles sonst verschwindt’.
    O der wunderbaren Gnade in Jesus trau ich blind.

    Text und Melodie: Haldor Lillenas (1885-1955) Deutsch: Verfasser unbekannt

    Gelobt sei der Name des Herrn

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