Börsencrashs - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Börsencrashs


Samstag, 18. August 2007

Börsencrashs

Die Börsen spielen im Moment wieder verrückt. An einem Tag gehts 3% nach unten, dann wieder nach oben. Anreiz genug, den schnellen Euro zu verdienen:
„Bemühe dich nicht, reich zu werden, lass ab von deiner Klugheit. Willst du deine Augen darauf hinfliegen lassen, und siehe, fort ist es? Denn sicherlich verschafft es sich Flügel wie ein Adler und fliegt zum Himmel“ (Sprüche, Kapitel 23, Verse 4 und 5).

Diese Bibelverse erinnern mich an ein altes Börsengedicht:
„Die Finanzen sind zerrüttet. An der Börse hat‘s gekracht.
Da hab ich aus meinen Aktien den Kindern Drachen gemacht.
Mit ihnen zog ich zu Felde, wo sanft die Lüfte weh‘n.
So konnt‘ ich meine Aktien noch einmal steigen sehn.”

Was sich hier recht lustig anhört, ist für manchen Christen bittere Wahrheit gewesen. Weil wir uns so schwer tun, auf Gottes Wort zu hören, und weil wir die Warnung des Herrn so leicht nehmen, der uns eindringlich im Alten Testament und auch im Neuen Testament davor warnt, reich werden zu wollen. Oftmals lernen wir nur aus praktischer Erfahrung.

Hoffentlich nicht, indem uns das Geld praktisch zwischen den Fingern zerrinnt …

Manuel Seibel

4 Kommentare to “Börsencrashs”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Prediger 4, V 4. Und ich sah all die Mühe und all die Geschicklichkeit in der Arbeit, daß es Eifersucht des einen gegen den anderen ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind. –

    Das scheint mir hier anwendbar. Im Kleinen wie im Großen… bis zu den Globalplayern… wie verwundbar sind diese menschlichen Konstruktionen.

    Wobei gewiß ein Unterschied zwischen dem Spekulanten und dem Anleger zu bedenken ist. Sollte Ersterer überhaupt uns zu finden sein?

    Markus 10V 22. Er aber ging, betrübt über das Wort, traurig hinweg, denn er hatte viele Güter.

    Woran hängt mein Herz… möge beständig SEIN Wort meines Fußes Leuchte sein.

  2. Michael Hopp schreibt:

    Das beschriebene Phänomen auf den internationalen Finanzmärkten hat in den USA seine Ursache, seine Wirkung entfaltet es jedoch auf allen wichigen Aktienmärkten dieser Welt.
    Die derzeitige Krise hat also (zumindest in Deutschland) nichts mit Spekulation der Anleger zu tun.

    Dennoch ist die Mahnung bzgl unseres Verhaltens angebracht, denn die betroffenen Anleger in den USA (und das sind eine ganze Menge) haben definitiv aus Motiven des “Reich-Werden-Wollens” um jeden Preis gehandelt.
    Die Gier vernebelte den Blick dieser Spekulanten für das Langfristige. Christen sind hier sicher nicht ausgenommen.

    Und wir? Wie gesagt, die deutschen Aktienmärkte sind auch stark von der Krise betroffen. Was machen wir? Empfehlung: Wir sollten die Gelegenheit jetzt nicht nutzen, um massiv Short-Positionen ein zu gehen…das wäre dann wieder Spekulation und hat nichts mit langfristiger, verantwortungsbewusster Anlage zu tun…

  3. Gregor Keuschnig schreibt:

    Weil wir uns so schwer tun, auf Gottes Wort zu hören, und weil wir die Warnung des Herrn so leicht nehmen, der uns eindringlich im Alten Testament und auch im Neuen Testament davor warnt, reich werden zu wollen.
    Naja, vor dieser Art von Appellen sollte man vielleicht auch mal vor der eigenen Haustür kehren.

  4. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Naja, vor dieser Art von Appellen sollte man vielleicht auch mal vor der eigenen Haustür kehren.

    Soll heißen?

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.