Karfreitag - Bibel-Blog
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Karfreitag


Donnerstag, 13. April 2017

Karfreitag

“Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; um die neunte Stunde aber schrie Jesus auf mit lauter Stimme und sagte: Eli, eli, lama sabachthani? das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Als aber etliche der Dastehenden es hörten, sagten sie: Dieser ruft den Elias. Und alsbald lief einer von ihnen und nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn. Die Übrigen aber sagten: Halt, laßt uns sehen, ob Elias kommt, ihn zu retten! Jesus aber schrie wiederum mit lauter Stimme und gab den Geist auf.

Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Grüfte taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt; und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesum bewachten, das Erdbeben sahen und das, was geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!

Matthäus 27, 45-54

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Karfreitag”

  1. P. Vogel schreibt:

    Dieser Hauptmann hatte nicht den geistlichen Horizont der uns heute geschenkt ist. Wir dürfen dankerfüllt rufen… über ein “dieser war Gottes Sohn” hinaus… “dieser ist Gottes Sohn” denn ER lebt. Ja der Herr Jesus lebt.

    Jesus lebt, mit ihm auch ich

    1) Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken?
    Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken.
    Er verklärt mich in sein Licht; dies ist meine Zuversicht.

    3) Jesus lebt! Wer nun verzagt, lästert ihn und Gottes Ehre.
    Gnade hat er zugesagt, dass der Sünder sich bekehre.
    Gott verstößt in Christus nicht; dies ist meine Zuversicht.

    4) Jesus lebt! Sein Heil ist mein, sein sei auch mein ganzes Leben;
    reines Herzens will ich sein und den Lüsten widerstreben.
    Er verlässt den Schwachen nicht; dies ist meine Zuversicht

    5) Jesus lebt! Ich bin gewiss, nichts soll mich von Jesus scheiden,
    keine Macht der Finsternis, keine Herrlichkeit, kein Leiden.
    Er gibt Kraft zu dieser Pflicht; dies ist meine Zuversicht.

    6) Jesus lebt! Nun ist der Tod mir der Eingang in das Leben.
    Welchen Trost in Todesnot wird er meiner Seele geben,
    wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht!

    Text: Christian Fürchtegott Gellert 1757
    Melodie: Johann Crüger

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