Unser Herr kommt! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Unser Herr kommt!


Montag, 30. Juni 2014

Unser Herr kommt!

“Unsere Freiheit wurde durch den Tod des Sohnes Gottes teuer erkauft. Niemand kann uns in neue Fesseln schlagen, denn Gottes Sohn ist auferstanden. Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren vergehen, unser Herr kommt!”

Gustav Heinemann (1899-1976)

Bernhard Brockhaus

23 Kommentare to “Unser Herr kommt!”

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    ER ist wahrhaftig auferstanden. Daran ändert auch der aktuelle Film über das angebliche Grab des Herrn Jesus nichts. Mag erfunden werden was sensationlüsterne Menschen auch immer wollen… das Wort Gottes bleibt wahr. Hoffentlich finden sich viele die sachlich und gelassen die Wahrheit sagen: Jesus lebt!

  2. Rüdiger Boza schreibt:

    “Unser Herr kommt!”

    Wann kommt er? Heute, morgen oder vielleicht erst in einer Million Jahren, oder kommt er vielleicht überhaupt nicht und die Auferstehung ist nichts weiter, als eine der größten Lügen der Welt?

    Heißt es in der Bibel nicht auch, man solle keinen neuen Wein in alte Schläuche füllen?

    Wenn Jesus (sein Geist) auferstanden wäre und wieder in seinem alten Körper Platz genommen hätte, dann wäre auch Neues in Altes gefüllt worden. Und ja, er soll ja sogar auch noch seine Wunden von der Kreuzigung behalten haben. Wie gut, dass die Römer damals nicht die Enthauptung als Todesstrafe hatten, weil von Jesus sonst mit seinem Kopf unter dem Arm in der Bibel hätte berichtet werden müssen.

  3. P.Vogel schreibt:

    @ Rüdiger Boza

    Matth. 24, 36 Von jenem Tage aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel der Himmel, sondern mein Vater allein.

    Das sind die Worte dessen der wiederkommen wird die SEINEN zu holen. Und von IHM und diesem Vorgang steht geschrieben:

    1. Thess.4. 13 Wir wollen aber nicht, Brüder, daß ihr, was die Entschlafenen betrifft, unkundig seid, auf daß ihr euch nicht betrübet wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, also wird auch Gott die durch Jesum Entschlafenen mit ihm bringen. 15 (Denn dieses sagen wir euch im Worte des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 16 Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune7 Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen; 17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein. 18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten.)

    Es kann jederzeit sein… Gott als Souverän bestimmt diesen Moment. Der Zustand der Menschheit würde es rechtfertigen… das es in 5 Minuten sei.

  4. Rüdiger Boza schreibt:

    @ P.Vogel

    1. Thess.4. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, …

    Schon damals GLAUBTEN sie also nur, dass Jesus gestorben ist. Klar kann man dann auch daran GLAUBEN, dass Jesus auferstanden ist und dass man irgendwann entrückt wird. Und schon damals warteten die Gläubigen auf das Wiederkommen von Jesus. Als er dann aber nach sechzig Jahren, denn sie glaubten ja daran nach der Schrift, dass es BALD geschehen würde, immer noch nicht auftauchte, gaben sie es auf.
    Wie durch ein Wunder aber hat sich die Hoffnung auf die Wiederkehr von Jesus dann aber trotzdem noch in aller Welt verbreitet und dieser Irrglaube hält wundersamer Weise bis heute an. Die Menschen sind eben zu gutgläubig und weil sie sonst nichts haben, woran sie sich festhalten könnten, klammern sie sich eben weiterhin an die Hoffnung, und aus dem BALD des Wiederkommens wurde ein IRGENDWANN. Von Irgendwann steht aber in dem Vers unten nichts und er soll vor rund 2000 Jahren geschrieben worden sein.

    Offenbarung 22:20 Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. - Ja, komm, Herr Jesus!

    “Der Zustand der Menschheit würde es rechtfertigen… das es in 5 Minuten sei.”

    Zu allen Zeiten gab es schon mal so einen Zustand der Welt, wie es der jetzige ist, zuletzt kam er auf mit dem Zweiten Weltkrieg. Da warteten bestimmt auch viele Menschen sehnsuchtsvoll auf das Wiederkommen von Jesus. Aber er kam nicht!

    Ich wünschte du hättest Recht damit, dass es vielleicht in 5 Minuten sei. Aber nach diesen 5 Minuten könnte es wieder in den nächsten 5 Minuten sein und so weiter bis in alle Ewigkeit. Aber ewiges Warten bringt es einfach nicht. Ändern tut sich nur etwas, wenn auch wirklich etwas passiert. Das aber ist, was das Wiederkommen von Jesus angeht, offensichtlich nicht der Fall.

    Wie lange wollen die Menschen denn darauf noch warten, bis sie bemerken, dass sie von der Kirche nach Strich und Faden verulkt werden?

  5. Bernhard Brockhaus schreibt:

    @Rüdiger Boza,

    Der Begriff GLAUBE in der Bibel ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff, den wir im alltäglichen Sprachgebrauch haben. “Ich glaube, das es am Sonntag regnet” drückt meine Vermutung aus. “Ich glaube an Gott” drückt meine feste Überzeugung aus. So ist es auch in 1.Thes 4,14 – wir sind völlig überzeugt, dass Jesus gestorben und auferstanden ist.

    Du versuchst, wie viele Menschen, alle Dinge mit Deinem Verstand zu begreifen, ohne zu Bedenken, dass unser Verstand beschränkt ist und manche Dinge einfach nicht erfassen kann (das zu leugnen, wäre der größste Hochmut – wenn ich nur an die Komplexität des Gehirns denke und wie wenig wir über seine Funktionen kennen). So kennt der menschliche Verstand den Begriff “bald” nur aus seiner Sicht. Was ist der Begriff “bald” für eine Eintagsfliege? Was für einen Hund? Was für einen Menschen? Und wie definiert Gott den Begriff “bald”? Jeder definiert ihn unterschiedlich. Wenn Jesus Christus sagt: “Ich komme bald!” dann stimmt es, auch wenn es aus unserere beschränkten Sicht nicht nach “bald” aussieht.

    Dazu eine kleine Begebenheit, die zwar nicht das Thema “Zeit” aufnimmt, aber die Torheit des Menschen beleuchtet, der die Begrenzheit seines Horizonts nicht anerkennt und an Gott zweifelt:

    “Im Eichenlaub des Waldes webt eine Spinne ihr Netz. Sie hat noch nie einen Menschen erblickt, denn ihre Augen können nur 8 Zentimeter weit sehen. Alles, was weiter weg liegt, ist ihr unbekannt und gehört nicht zu ihrer Welt, die ja nur einige Quadratzentimeter groß ist. Das Unbekannte überlässt sie den Träumern. Sie hält sich für das höchste Wesen der Schöpfung und webt ihr silbernes, radförmiges Netz. Neben ihr ist eine andere Spinne an der Arbeit.
    Unsere Spinne reckt den Hals und fragt ihre Nachbarin: „Hast du in deinem Leben auch schon einen Menschen gesehen?” „Noch nie!”, sagt die Angesprochene erstaunt. „Ich auch nicht!”, spottet die andere. Und dann lachen die beiden, dass ihre feinen Gewebe erzittern. Einige Meter von ihnen entfernt geht ein Waldarbeiter vorüber. Die Spinnen sehen ihn nicht und sagen darum: „Ein Mensch? Ha, ha! Hab noch nie einen gesehen!” Weil sie ihn noch nie gesehen haben, bezweifeln sie seine Existenz.
    Vielleicht denken Sie, vernünftiger Mensch, geradeso wie die Spinne: „Gott? Ha, ha! Hab Ihn noch nie gesehen!” In der Bibel steht geschrieben: „Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott!” (Psalm 14,1)

    Es liegt nicht an Gott, törichter Mensch, aber an Ihnen und dem kleinen Kreis, worin Sie sich stets bewegen, dass Sie auf solch beschränkte Gedanken kommen. Gott, der alles was Sie sehen geschaffen hat, wohnt außerhalb Ihres begrenzten Horizontes. Aber auch Ihr Leben besteht durch die Gnade Gottes. Und ER, dessen Existenz Sie leugnen, interessiert sich für Sie. ER hat Sie lieb und seine göttliche Liebe will Sie glücklich machen.”

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  6. Rüdiger Boza schreibt:

    @ Bernhard

    Nicht unser Verstand ist beschränkt, sondern es fehlt uns nur die Fähigkeit oder die Idee dazu, unseren Verstand bis aufs äußerste auszureizen, d.h. ihn zu 100% zu gebrauchen. Um ihn dazu zu bringen, muß er gefordert werden. Wenn wir uns dabei nicht trauen, Grenzen zu überschreiten, werden wir im übertragenen Sinne ewig an der Bushaltestelle weiter auf den Bus warten, von dem gesagt wird, dass er bald komme.

    Eine Spinne wird es kaum interessieren, ob es außerhalb ihres Lebensraumes einen Menschen gibt, geschweige denn ein Wesen, von dem sie, ihre Art, ins Leben gerufen worden ist. Wir Menschen stellen Fragen nach allem, auch nach unserer Herkunft. Gott heißt wörtlich übersetzt Platzierer. Menschen platzieren auch Dinge in ihrer Welt, ja sie schöpfen sogar Werke, künstlerischer, mechanischer, baulicher Art usw., unser Geist bzw. unser Verstand befähigt uns dazu. Unsere Erde ist an sich ein richtiges Kunstwerk, welches auch von einem schöpferischen Geist geschaffen worden sein muß, was ich nicht bezweifle. Demnach muß der Schöpfer uns Menschen eigentlich sehr ähnlich sein und dies sagt die Bibel ja auch selbst:

    1.Mose 1:26Und Gott sprach: Wir wollen Menschen machen nach unserm Bild uns ähnlich;

    Ein Mann und eine Frau können auch zu sich sagen: Komm, wir wollen Menschen machen nach unserem Bild uns ähnlich.

    Und fürwahr, dies gelingt tatsächlich tagtäglich in unserer Welt. Kinder sind der lebendige Beweis dafür; wir sind nämlich alle Kinder ein und desselben Geistes, nur wie und wann es genau begonnen hat, das wissen wir leider noch nicht. Aber wenn wir unseren Geist weiter fordern und aufhören uns selbst für Wesen mit einem beschränkten Verstand zu halten, werden wir irgendwann auch dahin kommen, alles zu wissen. Wir müssen nur daran GLAUBEN, dazu imstande zu sein und dann werden wir es eines Tages auch können.

    Johannes 11:22 Aber auch jetzt weiß ich, was immer du von Gott erbitten wirst, das wird Gott dir geben.

    Dazu muß man nach innen, in sich hinein gehen, in seinen eigenen Geist hinein, denn:

    Lukas 17:21 … Denn siehe, das Reich Gottes ist inwendig in euch.

    Ebenfalls herzliche Grüße
    Rüdiger

  7. Neue Abenteuer schreibt:

    Der auferstandene Herr ist und bleibt der Herr der Geschichte!

    Lasst uns mutig und entschlossen an dem Zeugnis des auferstandenen Herrn festhalten!

    Liebe Freunde des Herrn, wir können uns aus tiefem Herzen freuen, denn bald kommt unser liebender Herr!

    Alles Gute!

    Josef Sefton

  8. Rüdiger Boza schreibt:

    @ Josef und @ Bernhard

    “Liebe Freunde des Herrn, wir können uns aus tiefem Herzen freuen, denn bald kommt unser liebender Herr!”

    Johannes 8:12 Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt.

    Man könnte also sagen, Jesus ist der Gott des Lichts. Dazu ist er der Erstgeborene seines Vaters, so daß wenn er auch der einzige (eingeborene) Sohn seines Vaters ist, er zugleich auch (auch in Bezug auf 1.Mose 1:3) der älteste Sohn des Höchsten ist, der zuerst immer nur als Lichtgott auftrat und später laut Bibel im Fleisch geboren wurde und ein Mensch ward und bei den Israeliten den Namen Jesus erhielt. Dazu heißt es in der Bibel und hier nennt man ihn auch den Amen – denn er hat viele Namen:

    Offenbarung 3:14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes:

    Micha 5:2 Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar klein, um unter den Hauptorten Judas zu sein; aber aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Ursprung von Anfang, von Ewigkeit her gewesen ist.

    Und er wird auch genannt – das Wort.

    Johannes 1:1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

    … und so könnte es weiter gehen, dass nämlich Gott das Wort sprach und da wurde es Licht (1.Mose 1:3), wodurch sich Gott im Grunde selbst materialisierte, denn dieser Gott ist ja Geist+Vater(Licht)+Sohn(Mensch) in einem.

    Das ist der Gott der Israeliten aus deren Schrift. Doch auch andere Völker kennen diesen Lichtgott. Und bei einem bestimmten Volk hat dieser Gott nur einen anderen Namen, es handelt sich aber um ein und denselben. Der Name lautet und es ist ja wieder nur ein anderer Name für denselben Gott, Balder oder Baldur oder auch Baldr. Dieser ist wie es auch von Jesus gesagt wird, der Inbegriff alles Guten und erklärter Feind jeden Unrechts.

    Und auch dieses Volk erwartete immer, dass ihr Gott BALD (dieser Gott heißt BALD und kommt BALD – ist ein Wortspiel) käme, so wie es auch von Jesus erwartet wird. So wie Jesus erleidet auch Balder den Tod mit anschließender Wiederauferstehung, siehe die EDDA. Und um die Katze aus dem Sack zu lassen, wird Balders Tod und Wiederauferstehung allgemein als Umschreibung für die natürlichen Stirb- und Werdezyklen des Sonnen- und Vegitationsgottes angesehen.

    Bezüglich Vegitationsgott könnte man auch Fruchtbarkeitsgott sagen und womit das mit dem Lichtgott (Jesus als das Licht der Welt) zusammenhängt, läßt sich unschwer erkennen. Und es ist auch nicht verwunderlich, wenn es somit in aller Welt heißt: Unser Herr kommt! Denn er kommt ja auch BALD. Nur eben nicht so, wie es manche Menschen erwarten, dass es passiert.

  9. P.Vogel schreibt:

    Nachfolger Christi wissen “ER kommt bald” nach dem Willen des Vaters. Das diesbezüglich unterschiedliche Erwartungen sein können, ja sogar Wünsche, wie normal ist das doch. Wesentlich ist das es sich um den Auferstandenen Christus handelt. ER kommt wieder, die SEINEN zu holen in die Herrlichkeit, zu den Wohnungen die ihnen bereitet sind.

    Nicht irgendwer aus Edda und Co kommt wieder, nicht irgendein Lichtgott, der Herr Jesus als Sieger über die Sünde, den Satan und über den Tod… ER erfüllt Gottes Wort und Willen.

    Gelobt sei der Name des Herrn.

  10. Rüdiger Boza schreibt:

    @ P.Vogel und @ Bernhard

    “Wesentlich ist das es sich um den Auferstandenen Christus handelt.”

    Sicher, im christlichen Glauben handelt es sich bei diesem “Sieger” bzw. bei diesem Lichtgott, um den Christus, da stimme ich dir zu. Es gäbe ja keine Christen, wenn dem nicht so wäre.

    Ich war mal mit jemand anders im Einwohnermeldeamt, der dort etwas zu erledigen hatte, setze mich also dort auf einen Stuhl und wartete auf diese Person. Da kam von hinten irgendwo die Stimme einer Beamtin: “Sie können zu mir kommen”. Ich erwiderte ihr: “Ich warte nur”. Darauf sagte sie: “Warten wir nicht alle auf etwas?” Daraufhin erwiderte ich dann nichts mehr, ich denke aber immer mal wieder an diese Situation zurück und an die Worte dieser Beamtin. Ich weiß selbstverständlich nicht, ob sie ein gläubiger Mensch oder gar eine Christin ist. Sicher aber ist, sie wartete auch auf etwas, und es ärgert mich heute noch, dass ich nicht nachgefragt habe, auf was sie denn wartet.

    Jedenfalls, wir Menschen können unser ganzes Leben damit zubringen, auf etwas zu warten. Damit ist auch das Christentum alt geworden. Es hat ja nun schon ein beträchtliches Alter von rund 2000 Jahren. Innerhalb dieser 2000 Jahre ist viel Blut geflossen und es haben immer Christen darauf gewartet, dass ihr Christus wiederkommt. Das einzige, das Christen anderen Menschen voraus haben, ist, dass sie auf eine bestimmte Sache, eine bestimmte Person warten und die anderen warten eben nur auf etwas. Und vielleicht gibt es auch ein paar Menschen unter uns, die auf gar nichts warten?

    Hat Christus denn je selbst auf etwas gewartet? Nein, er lehrte seine Jünger laut Bibel nämlich so:

    Markus 9:31 Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Des Menschen Sohn wird in der Menschen Hände übergeben; und sie werden ihn töten, und nachdem er getötet worden ist, wird er am dritten Tage wieder auferstehen.

    Denn Jesus wußte ja ganz genau, was passieren wird. Er wartete also nicht, sondern er arbeitete im Gegenteil gezielt darauf hin, indem er hin und wieder seine Feinde auch bis aufs äußerste reizte.

    Johannes 5:18 Darum suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleichstellte.

    Sein Ziel war sein baldiger Tod. Denn erst sein Tod am Kreuz machte ihn unsterblich, das wußte Jesus ganz genau. Wäre Jesus an Altersschwäche gestorben, er wäre längst in Vergessenheit geraten oder zumindest wäre er eine viel blassere Gestalt in der Geschichte, als wie er sie jetzt ist. Und das ewige Rätselraten um seine Auferstehung nach drei Tagen, machte ihn vollends zu einer anbetungswürdigen Person. Denn wer würde nicht gerne auch, so wie er es angeblich tat, den Tod besiegen? Doch die Gewißheit, ob dies auch tatsächlich funktioniert, die nimmt auch ein gläubiger Christ mit sich ins Grab.
    Das einzige was Christus der Welt wirklich hinterlassen hat, ist die Ungewißheit und die Ansicht, sein Leben am besten mit Warten zu verbringen, obwohl er es selbst nie getan hat. Denn Jesus war ein Macher, jedenfalls nach dem, was von ihm berichtet wird. Er selbst aber machte alle anderen zu Zuschauern und damit Mördern und Feiglingen. Und daraus erwuchs genau der Zustand, wie unsere Welt heute ist. Die einen sind Mörder, töten und brechen Kriege vom Zaun, sie folgen dem Gott der Rache und des Verderbens, man sieht es aktuell am Beispiel Israel und der große Rest der Menschheit schaut schweigend zu, weil sie alle Feiglinge sind und lieber mitmachen, denn Schweigen ist auch mitmachen, anstatt dem Bösen Einhalt zu gebieten. Und die Gläubigen beten höchstens dafür, dass das Böse nicht auch zu ihrem Haus kommen möge. Doch wenn es so weitergeht, dann wird irgendwann das Böse an jedes Haus klopfen und das wird dann das Ende sein. Dann wird das Böse vollends gesiegt und sein Reich auf dieser Welt eingerichtet und gefestigt haben. Aber dann erst wird den Menschen bewußt werden, dass das ewige Warten nur einzig dem Bösen zugute kam und seine Macht stetig weiter wachsen ließ. Und eine Rettung vor dem Bösen wird es dann überhaupt nicht mehr geben. Denn der einzige, der dem Bösen widerstehen kann, das ist der einzelne Mensch selbst. Doch wenn jeder in Fesseln liegt, dann ist es auch mit dem freien Willen gänzlich vorbei. Offenbarung 13:15-17 ist ja allen bekannt.

    Offenbarung 13:18 Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666.

    Dazu braucht es also VERSTAND, viel Verstand!!! Aber was sagte weiter oben der Bernhard zu mir? Ich zitiere: “Du versuchst, wie viele Menschen, alle Dinge mit Deinem Verstand zu begreifen, ohne zu Bedenken, dass unser Verstand beschränkt ist und manche Dinge einfach nicht erfassen kann…”

    Lieber Bernhard, wenn man als Mensch seinen Verstand nicht benutzen darf, wie soll man denn dann dem Satan etwas entgegen setzen können? Und wenn des Menschen Verstand nicht ausreicht, um alles verstehen zu können, woher soll dann jemals die Weisheit dafür kommen, Satan die Maske von seinem Gesicht zu reißen?
    Hat denn jener, der einem Menschen im Geiste auftrug die Offenbarung zu schreiben, nicht auch fest mit einkalkuliert, dass mal ein Mensch kommt, der einen so ausgereiften Verstand besitzt, begreifen und lösen zu können, was in Offenbarung 13:18 nur verschlüsselt niedergeschrieben ist?
    Doch, das hat er! Der große Geist will, dass wir alle Dinge begreifen sollen, dann, wenn die Zeit reif dafür ist. Und da unsere Welt immer mehr im Bösen versinkt, ist die Zeit mehr als reif dafür. Satan muß demaskiert werden! damit das Böse in der Welt endlich für immer vernichtet werden kann.

    Und in Offenbarung 13:18 steht nichts davon, dass ein Retter uns den Verstand erst noch vom Himmel mitbringen muß, dann, falls er irgendwann einmal kommt. Denn der Verstand ist schon Teil dieser Welt und er ist so ausgelegt, dass wenn er gefordert wird, ins Unermeßliche wachsen kann und mit ihm jedes Problem und jedes Rätsel lösbar wird, inklusive Offenbarung 13:18.

    Liebe Grüße

  11. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Lieber Rüdiger,

    ich will nicht auf jedes Detail deines Kommentares eingehen, aber doch eine Antwort schreiben.

    Was du schreibst ist nachvollziehbar und die Aussage verständlich für jemanden, der nachdenkt und seinen Verstand gebraucht. (Zum Gebrauchen des Verstandes einen Punkt: ich habe nie gesagt, dass man seinen Verstand nicht gebrauchen soll. Im Gegenteil! Gott hat uns den Verstand gegeben, damit wir ihn benutzen.)

    Doch Dir fehlt etwas. Und zwar der Glaube an Jesus Christus. Ich meine nicht den Glauben an die Existenz des Menschen Jesus, sondern an den Retter Jesus Christus, den Sohn Gottes, den Gott in die Welt gesandt hat, “damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe” (Johannes 3,16). Nur mit diesem Glauben versteht man die Gedanken Gottes. Gott hat eine einfache Botschaft: Glaube an den Herrn Jesus, und Du wirst errettet werden. Wenn man nun diese einfache Botschaft Gottes nicht glauben will, verwundert es nicht, dass man Gottes Gedanken auch in anderen Dingen nicht versteht. Die Bibel sagt das sogar ganz klar: “Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft” (1. Korinther 1,18). So versucht jeder Mensch, der nicht an den Retter Jesus Christus glauben will, die Welt und die Geschichte allein mit dem menschlichen, beschränkten Verstand zu erklären. Zum Ziel kommet er aber nie. Jeder versuchst’s, jeder auf seine Art, aber keiner kommt zum abschließenden Urteil, sondern vermutet nur, schustert sich sein eigenes Bild von Gott zusammen, aber hat letztlich keine Antwort auf die wesentlichsten aller Fragen: Wer bin ich? Wozu bin ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn des Lebens?

    Hat der Christ Antworten auf diese Fragen? Ja, hat er! Und das sind keine Vermutungen, sondern das ist Wissen – Wissen aus Glauben und durch den schlichten Glauben an Jesus Christus. “Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. … Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist” (Hebräer 11,1-2). Wenn ich schon der schlichten Botschaft vom Kreuz Christi keinen Glauben schenke, wie sollte Gott mir dann mehr über seine Gedanken, Beweggründe und Ziele zeigen? Ich zeige ihm damit ja, dass ich gar nicht glauben WILL. Glaube ist nichts, was der eine Mensch von Natur aus hat und der andere Mensch nicht. Glaube ist eine Willenssache.

    Gott lädt Sie ein, zu ihm zu kommen. Er sendet seinen Sohn, um Sie zu sich zu bringen. Bei sich will er Ihnen mehr von sich und seinen Gedanken zeigen, mehr von dem, was er alles besitzt. Nun, sie lehnen die Einladung direkt ab, und so kann Gott ihnen nicht mehr von sich zeigen. Und stellen Sie weiterhin Vermutungen an, wer er denn wohl ist, wie er denn wohl denkt und was er denn wohl zu bieten hat, statt einfach hinzugehen und es sich zeigen zu lassen.

    Warum wir Christen wissen, dass unser Herr kommt? Nun, wir sind der Einladung gefolgt, haben Jesus Christus als Retter angenommen und dann hat Gott uns das erklärt und versprochen. Ich kenne meinen Gott und meinen Herrn! Mich hat er noch nie enttäuscht! Was er sagt, dass hält er auch!

    Ich kann Ihnen nur empfehlen: nehmen Sie die Einladung Gottes an! Dabei müssen Sie den Verstand nicht draußen lassen, wie so mancher spottend gesagt hat. Im Gegenteil! Gott wird Ihren Verstand erhellen, wenn Sie nur wollen!

    Herzliche Grüße
    Bernhard

  12. Bernhard Brockhaus schreibt:

    1. Korinther 2:4-5:

    “und meine Rede und meine Predigt war nicht in überredenden Worten [der] Weisheit, sondern in Erweisung [des] Geistes und [der] Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft.”

  13. Monika schreibt:

    Amen und danke, lieber Bruder Bernhard im HERRN!
    Lk 18,34 Sie aber begriffen nichts davon, und der Sinn der Rede war ihnen verborgen, und sie verstanden nicht, was damit gesagt war.

  14. P.Vogel schreibt:

    Ich möchte mich gerne dem Tenor, von Euch liebe Geschwister, anschließen… wie sehr sollte die SEINEN doch wachsam sein…

    Kol 2,8 Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.

  15. Rüdiger Boza schreibt:

    @ Bernhard

    “Was er sagt, dass hält er auch!”

    Nun, bis jetzt ist euer Herr jedenfalls nicht wiedergekommen; und wenn auch jede Generation von Christen erneut auf seine körperliche Wiederkehr hofft, kommen wird er trotzdem nicht. Nicht, dass ich mich für euch nicht freuen würde, wenn euer Glaube in dieser Hinsicht Realität würde, aber ich selbst habe davon Abstand genommen. Z.B dass euer Herr in der Nacht nicht wirken kann, also im Dunklen machtlos ist, so etwas gab mir dann doch zu denken.

    Johannes 9:4 Ich muß die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, wo niemand wirken kann.

    Klar, das Licht der Welt (Christus) kann zwar den Tag erhellen, aber die Nacht eben nicht. Und wenn dann in der Nacht, wie es im Vers oben heißt, niemand zu wirken vermag, noch nicht einmal euer Herr und Gott, dann muß die Dunkelheit ja mächtiger sein als er. Aber wie ist das möglich, wo er doch der allmächtige Gott ist? So allmächtig scheint er ja nun doch nicht zu sein, denn sonst würden seine Nachfolger sich nicht um jeden einzelnen Menschen bemühen müssen, um ihm auch den Glauben an euren Gott abzuringen. In der Tat ist es doch sehr interessant, dass obwohl Jesus so furchtbar am Kreuz für alle gelitten haben soll, es Menschen gibt, die von ihm als angeblichen Sohn Gottes nichts wissen wollen. Das sind z.B. alle Moslems, alle Buddhisten, die Juden, und alle gänzlich Ungläubigen. Sehr, sehr viele also.
    Legt man den Vers oben so aus, dass Jesus mit Nacht die Zeit nach seinem Verschwinden meint, also bis heute, dann aber wirken auch Kräfte auf dieser Welt und zwar durchaus sehr böse Kräfte. Das wäre dann aber auch nicht niemand, denn die können ja sehr wohl auch in der Nacht wirken, denn sie tun es ja. Die Auswirkungen davon sieht man ja täglich in den Nachrichten – Krieg, Mord und Totschlag, Leid und Hunger. All so etwas passiert Nachts im Schutz der Dunkelheit, aber ebenfalls auch am hellichten Tag, und es zu verhindern, dagegen ist euer ach so allmächtiger Gott völlig machtlos. Das spricht nicht gerade für ihn, dass er seine von ihm angeblich erschaffenen Menschenkinder nicht im Griff hat und sie keine Furcht vor ihm haben.

    Jesus, so wie er z.B. auch in Filmen dargestellt wird, ich bevorzuge den Pasolini Film, “Das 1.Evangelium Matthäus”, ist mir sehr sympathisch, das gebe ich unumschwenglich zu, aber mir ist jeder, der sich für die Freiheit des Individuums einsetzt, sympathisch. Deshalb verehre ich so jemand aber noch lange nicht als meinen Herrn und Gott. Denn der wirkliche Gott, der Geist ist und der mir jede Freiheit läßt, der wohnt ja schon in mir und da ich zu ihm stehe, wohne ich dann sozusagen irgendwie auch in ihm.

    “Doch Dir fehlt etwas. Und zwar der Glaube an Jesus Christus.”

    Was das angeht, habe ich aber nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Würde mir etwas fehlen, dann könnte ich ja in Gefahr laufen, einem Idol folgen zu wollen, so wie es sehr viele tun. Und auch Idole gibt es sehr viele, u.a. Jesus, Mohammed, Buddha, Konfuzius, um die größten und bekanntesten Namen zu nennen und weniger bekannte Idole gibt es noch viel, viel mehr. Wem ich höchstens als mein Idol nacheifere, ist der unbeschränkte Geist. Klar reiche ich an den nicht mal annähernd heran, aber ihn wähle ich gerne als mein Ziel aus. Zu ihm zieht es mich hin. Und ich wüßte nicht, dass ich damit einen Fehler begehe. Denn wie heißt es sogar auch in eurer Schrift: “Gott ist Geist”.

    Johannes 4:24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

    Da steht weder etwas von einem “Weg” (A ?) noch vom “Leben” (O ?), das ich dazu noch anbeten müßte, sondern nur etwas von der Wahrheit und dem Geist. Der Geist hat in sich schon die Wahrheit, vielmehr er IST die Wahrheit. Jesus mag ein lieber Kerl gewesen sein, aber als Gott besitzt er für mich zuviel Körperlichkeit und dass er des Nachts nicht wirken kann, trage ich ihm nicht nach, aber es ist eben ein großes Manko für einen selbsternannten Herrn und Gott.

    Und dann sagt Jesus noch:

    Matthäus 15:24 Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlornen Schafen des Hauses Israel.

    I’m not an Israeli. Viel eher zähle ich mich zu den ungläubigen, in alle Welt zerstreuten Juden.
    Aber die Israeliten sind doch die Juden. – Nein, sind sie nicht!
    Das aber zu erklären, würde jetzt viel zu lange dauern.

    Mit lieben Grüßen,

    Rüdiger

  16. Gerhard Reichmann schreibt:

    Lieber Rüdiger,

    Nach dem Durchlesen Ihrer Beiträge scheint mir, als hätten Sie einen „Gordischen Knoten“ in Ihrer Denke! Das mutet tragisch an, ist aber grundsätzlich heilbar. Wodurch? Ganz einfach: Wie Alexander damals, ein „Schwert“ nehmen und den Knoten durchschlagen!
    Zu einfach? Nun, nehmen Sie sich doch „einfach“ mal das „Schwert“, d.h. eine Bibel, vor, und lesen Sie sie von Anfang bis Ende sorgfältig durch. Zuerst das alte Testament (also große Teile der jüdischen Hl. Schriften, der Thora). Dann, wenn Sie dazu bereit sind, das Neue Testament „der Christen“.
    Da werden Sie dann auf wunderbare Stellen treffen wie in Jesaja 43,4: „Du bist teuer, wertvoll in meinen Augen“. Oder 5. Mose 32,4: „Der Fels: Vollkommen ist sein Tun …Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!“ Oder Jesaja 44,6.22: „So spricht der HERR: Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!“

    „ICH HABE DICH, RÜDIGER, ERLÖST!“

    So spricht Ihr G*TT zu Ihnen! Das lässt Sie doch nicht kalt, oder?

    ABER: „Wer seine Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben; wer sie aber bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen.“ (Sprüche 28,13)

    Doch mehr ist notwendig: „Ich bezeugte sowohl Juden als auch Griechen die Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus“. (Apg. 20,21)

    Es gäbe so unendlich viel mehr zu schreiben, der Platz reicht nicht. Die nachstehende Geschichte hat mich in letzter Zeit besonders berührt, und ich hoffe Sie auch:

    „Gib mir, mein Sohn, dein Herz!“
    (Sprüche 23,26)

    Im Süden der USA predigte der Missionar vor einer Versammlung im Wald. Er sprach über den guten Hirten, der in die Welt gekommen ist, um das Verlorene zu suchen und zu erretten. Er erzählte auch, wie eindringlich der Heiland im Garten Gethsemane betete, als Ihm Sein Kreuzestod vor Augen stand. Und er schilderte, wie Er gefangen genommen wurde und rohen Misshandlungen ausgesetzt war und Er dann, von Gott verlassen, als Sühnopfer für uns gelitten hat und in den Tod ging.
    Da trat ein stattlicher Indianer, mit Tränen auf den Wangen, zu dem Missionar hin und sagte: „Ist Jesus auch für mich, den armen Indianer, gestorben? Land kann ich Jesus nicht geben, aber meinen Hund gebe ich ihm und meine Büchse.“
    Der Missionar entgegnete ihm freundlich, dass Jesus etwas anderes von ihm erwarte.
    „Ja, ich gebe Jesus meinen Hund, meine Büchse und meine wollene Decke; ich bin ein armer Indianer, der nicht mehr geben kann - ich gebe Jesus alles.“
    Der Prediger wiederholte seine Antwort. Da senkte der arme Sohn des Waldes traurig seinen Kopf und schien nachzudenken. Plötzlich blickte er den Missionar zuversichtlich an und sagte: „Hier ist der Indianer selbst! Will Jesus den haben?“
    Was für ein ergreifender Augenblick, als dieser Indianer zu Jesus kam und sich selbst und sein ganzes Leben Ihm übergab!

    Und ein Letztes, lieber Rüdiger: Das Böse können Sie nicht überwinden, und niemand von uns normal Sterblichen kann das! Satan ist - nach Überlieferung - ehemals Luzifer, der „Sohn des Lichts“, ein gefallener Erzengel, der größer sein wollte als Gott (es gibt gigantische überirdische Welten und Entwicklungen, von denen wir Menschenkinder kaum etwas wissen). Aktuell beherrscht er diese Erde, und er klagt derzeit immer noch Gottes Erlöste vor Dessen Thron im Himmel täglich an (bis er demnächst auf die Erde hinabgeschleudert wird und die Endzeit/große Drangsal beginnt).
    Wollen Sie diese Drangsal erleben/erleiden??? (Das irdische Volk Gottes - u.a. die meist ungläubigen Juden in der Diaspora - wird dem wohl kaum entrinnen können, außer einem kleinen Überrest, der an IHN glaubt). Ist es da nicht unendlich tröstlich, wenn der verworfene Messias, der Herr Jesus, in Lukas 22,31 zu einem Seiner Jünger sagt: „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, euch im Sieb zu schütteln wie Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht wankt.“

    Jemand im Himmel betet für Sie, Rüdiger. Nehmen Sie IHN an?

    In Liebe

  17. Neue Abenteuer schreibt:

    Ja, komm doch zu dem Herrn des Lebens
    und gib sich selbst und dein ganzes Leben Ihm über, denn der auferstandene Herr ist total vertrauenswürdig!

  18. Neue Abenteuer schreibt:

    Unser HERR kommt!
    Offenbarung 22

    20 Es spricht, der solches bezeugt: Ja, ich komme bald. Amen, ja komm, HERR Jesu!
    21 Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi sei mit euch allen! Amen.

    Hebräer 9:28

    Also ist auch Christus einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andernmal wird Er ohne Sünde erscheinen denen, die auf Ihn warten, zur Seligkeit.

    Josef

  19. Neue Abenteuer schreibt:

    Die Auferstehung Christi
    ist nicht eine Lüge sondern die Wahrheit!

    Wer sich die Hoffnung auf die Wiederkehr von Jesus hat, verbreitet nicht einer Irrglaube. Ich klammere mich eben weiterhin an diese Hoffnung Seines Wiederkommens, denn das Zeugnis des Herrn ist vertrauenswuerdig.

    Josef Sefton

  20. Rüdiger Boza schreibt:

    @ Gerhard Reichmann

    “… eine Bibel, vor, und lesen Sie sie von Anfang bis Ende sorgfältig durch …”

    Was denken Sie, ich habe bei mir Zuhause mehrere Bibelversionen und ich habe die Bibel auch ganz durchgelesen; begonnen habe ich aber beim Matthäusevangelium. Ja, es ist schön geschrieben und die Sache mit Jesus und seiner anschließenden Verurteilung und angeblicher Wiederauferstehung ist herzergreifend, wenn nicht sogar herzzerreißend GESCHRIEBEN, und wenn man ein mitfühlender Mensch ist, dann möchte man danach nur noch Jesus folgen, diesem lieben Kerl.

    Doch dann las ich auch das Alte Testament und zum Schluß das Buch Josua. Das konnte ich dann nur noch mit Abscheu lesen. Denn im Namen des alten Gottes, jener, der auch der Vater von Jesus Christus ist, wurde sehr viel Menschenblut vergossen und nicht nur getötet, sondern regelrecht gemordet und Unschuldige wurden grausam abgeschlachtet, nur weil sie eine andere Religion haben. Das kommt mir auch aus dem Islam irgendwie bekannt vor. Und da Jesus der Sohn des alten Gottes sein soll, der es zuläßt, daß in seinem Namen UNSCHULDIGE abgeschlachtet werden, wie es z.B. zur Zeit auch im Gaza Streifen/Israel wieder der Fall ist und wie es im Namen der Katholischen Kirche Millionenfach im MA geschehen ist, hier im Namen des Sohnes Gottes, tut es mir zwar um die herzergreifende Person Jesu Leid, wie er im NT beschrieben worden ist, aber u.a. deswegen bin ich nicht mehr bereit, diesen Gott als meinen Erlöser anzunehmen.

    “… (bis er demnächst auf die Erde hinabgeschleudert wird und die Endzeit/große Drangsal beginnt).”

    Unsinn, es wird keine Endzeit geben! Und auch keine große Drangsal. Das letzte Buch der Apokalypse (bedeutet Testament/Abschlußrede) ist meiner Meinung nach vollkommen falsch interpretiert, wenn es auf das Ende der Welt bezogen verstanden wird. Derselben Meinung ist übrigens auch Hans Küng, der dazu eine Aussage in seinem Buch “Der Anfang aller Dinge – Naturwissenschaft und Religion”, PIPER Taschenbuch, Seite 222 unten, macht.

    “Aktuell beherrscht er diese Erde, und er klagt derzeit immer noch Gottes Erlöste vor Dessen Thron im Himmel täglich an…”

    Wie kann das denn sein, wo Jesus Christus doch angeblich jeden einzelnen Menschen schon erlöst hat? Denn dazu gehören dann auch alle, die ihn nicht als ihren Herrn und Gott angenommen haben bzw. ihn nicht als solchen annehmen wollen oder können. Wie könnte z.B. ein geistig Behinderter den Jesus vollen Bewußtseins als seinen Erlöser annehmen? Das kann er eben nicht. Und deshalb, wenn dieser geistig Behinderte als Beispiel nur jetzt, nicht schon erlöst worden ist, dann wird er auch nicht im christlichen Himmel aufgenommen. Früher nannten sie so jemand BESESSEN, aber da Jesus ja nicht da ist, um so einen von seiner Besessenheit zu heilen, ist so einer eben eine verlorene Seele. Denn verloren ist ja jeder, der Jesus nicht mit vollem Bewußtsein annimmt. Was für ein Unsinn, dieses Denkschema der Christen!

    “Satan ist - nach Überlieferung - ehemals Luzifer, der „Sohn des Lichts“, ein gefallener Erzengel…”

    Genau das ist es! Das worauf sich in christlicher Hinsicht voll und ganz verlassen und sich gestützt wird, ist nichts anderes, als ÜBERLIEFERUNG. Deshalb sagte ich mal einem Christen ins Gesicht, sein Gott wäre nicht Jesus Christus, sondern das Buch DIE BIBEL, aufgeschriebene Geschichten nach HÖREN-SAGEN also. Und wie Sie bestimmt alleine schon aus dem Spiel “Stille Post” wissen, kann sich, was nacherzählt worden ist und erst sehr viel später aufgeschrieben worden ist, so sehr dabei verändert haben, daß, nur als Beispiel jetzt, aus dem Wort WANGE durchaus eine SCHLANGE werden kann. Ich denke, Sie wissen, wie ich es meine.

    An nichts klammern sie die Christen so sehr, wie an die HOFFNUNG, daß ihr Jesus wiederkommt, um sie mit sich in sein Reich zu nehmen. Nur, Jesus will und will einfach nicht kommen; und sein Reich, wo soll das denn überhaupt sein? In einer anderen Dimension, was Christen einfach ausgedrückt, ihren Himmel nennen? Das ist Kinderquark, ein Denkschema eben, das eher zum Schmunzeln verführt, als daß es ein verstandesmäßig reifer Mensch überhaupt ernst nehmen könnte.

    Wenn Sie gestern das Endspiel der Fußball-WM mitverfolgt haben, dann haben Sie bestimmt auch die zweimalige Einblendung der Jesus Figur auf dem Zuckerhut gesehen, in dem Moment, wo die untergehende Sonne in einer Linie mit ihm stand. Vielen Millionen Menschen wurde so gezeigt, wer ihr Herr und Gott SEIN SOLL, bzw. was den Vater und den Sohn betrifft, den er sozusagen aussendet als das Licht der Welt – LUZIFER. Man muß schon ein Brett vor dem Kopf haben und mit beiden Augen blind sein, um nicht zu erkennen, wer hier in Wirklichkeit uns allen als Gott dieser Welt zugeschustert wird und der allen als der vermeintliche Erlöser verkauft wird. Und den soll ich als meinen Gott annehmen?

    “Jemand im Himmel betet für Sie, Rüdiger. Nehmen Sie IHN an?”

    Meine Antwort dazu ist: NEIN!

    “Neue Abenteuer (Der andere Kommentator unten – Josef Sefton)” schreibt: “Die Auferstehung Christi ist nicht eine Lüge sondern die Wahrheit!”

    Es ist weder Lüge noch Wahrheit, sondern nur eine schöne Geschichte, eine ÜBERLIEFERUNG nach Menschenart. Weiter nichts! Und genau deshalb ist es auch unmöglich, daß Jesus Christus körperlich irgendwann wiederkommt – an die körperliche Wiederkehr glaubten auch schon die alten Ägypter, heute liegen deren Mumien zu Forschungszwecken auseinandergenommen oder durchleuchtet in den Museen dieser Welt. Alles Aberglaube, weil die Menschen Angst vor dem Tod haben und sich, was das Danach angeht, eine weitere und sogar bessere Welt vorgaukeln. Die Wahrheit ist, daß sich jene selbst gerne belügen, unter Zuhilfenahme von Büchern wie die Bibel oder der Koran es ist.
    Denn wenn der Mensch nichts mehr hat, woran er sich klammern kann in dieser durch MENSCHLICHES VERHALTEN furchtbar gemachten Welt, also durch eigene Schuld, dann hält er es in seiner von ihm eigens gestalteten Welt nicht aus. Was für jämmerliche Kreaturen die Menschen doch sind, feige bis zum Geht-nicht-mehr. Obwohl doch ihr großes Vorbild Christus laut Bibel dem Tod ins Gesicht gelacht und ihm ein Schnippchen geschlagen hat. Warum aber wird dann geweint und lange getrauert auch bei den Christen, wenn einer aus ihren Reihen stirbt? Wo ist denn dann plötzlich deren Glaube geblieben an die körperliche Wiederauferstehung im selben Körper nach dem Tod? Die Christen müßten sich doch vor Freude nicht halten können, wenn einer von ihnen in den Himmel kommt.

    “„ICH HABE DICH, RÜDIGER, ERLÖST!“

    So spricht Ihr G*TT zu Ihnen!”

    Warum das * für das O?

    Nein, so spricht nicht der Christengott zu mir, sondern ein Mann (Gerhard Reichmann), der meint in seinem Kopf etwas zu hören, was er einem anderen, nämlich mir, dann verkünden müßte.

    Was wäre, Herr Reichmann, wenn diese Stimme, die Sie meinen in ihrem Kopf vernommen zu haben, ganz von woanders hergekommen ist als Sie denken? Überlegen Sie sich doch bitte einmal, ob Sie nicht ein von irgendwem Verführter sind, der eine freie Seele wie mich dann dazu bringen soll, denselben Fehler zu machen wie Sie ihn begehen. Vielleicht haben Sie ja diesen „Gordischen Knoten“ in Ihrer eigenen Denke!

    Warum hat ein allmächtiger Gott es nötig, im Vergleich zu ihm, niedere Kreaturen (Menschen) in seinen Bann ziehen zu müssen, damit diese auch andere zu ihm locken sollen? Irgendetwas stimmt da doch nicht.

    Was aber den großen Geist angeht, den Schöpfer aller Dinge, inklusive allem was lebt, zu dem gehe ich gerne freiwillig, denn durch ihn lebe ich und was das Danach angeht, lasse ich mich einfach mal überraschen. Wenn was kommt – gut, wenn nichts kommt – auch gut; Angst habe ich keine vor dem Tod, mir ist eher das Leben in dieser Welt oft genug nur eine Last – WEGEN ANDERER MENSCHEN in dieser Welt. Und wenn ich mir dann noch selbst etwas vormache, indem ich an eine Person glaube, von der es heißt, sie komme irgendwann wieder, dann belüge ich mich doch nur selbst. Seit ich das nicht mehr tue, lebe ich einfach, so wie es mein Schöpfer auch für mich vorgesehen hat. Ich lebe einfach, und fertig. Einen Gott BIBEL brauche ich dazu nicht.

    Herzliche Grüße von Rüdiger

  21. Gerhard R. schreibt:

    Lieber Rüdiger Boza,

    die entscheidende Frage unseres Daseins ist doch nicht, wie wir die Welt (unsere und die außerhalb von uns) mit unserem eigenen (sehr begrenzten) Verstand meinen in unserem Leben wahrgenommen und ergründet zu haben. Und dann auf einer bestimmten „Erkenntnis“ beharren und sagen, „okay, dann warte ich jetzt mal ab bis nach meinem Tod und schaue, ob ich damit richtig lag oder nicht“. Dass Sie in diesem Forum immer wieder posten, werte ich als Indikator, dass Sie sich diesbezüglich doch noch nicht so hundertprozentig sicher sind…?

    Werner Gitt sagte einmal: „Solange wir versuchen, dieses Universum ohne den Schöpfer und ohne Beachtung der in der Bibel von ihm gegebenen Information zu deuten, werden wir mehr und mehr durch ein Panoptikum gescheiterter Ideen geführt, aber nicht zur Wahrheit.“ Jetzt höre ich Sie schon: „Und was ist die Wahrheit“? Wahrheitssuche ist zwar überaus wichtig, aber In der Tat muss es ein aussichtsloses Unterfangen bleiben, jede einzelne Meinung auf dieser Welt prüfen zu wollen. Die Bibel allerdings erhebt den Anspruch, dass Gott Selbst durch sie redet und Sich uns offenbart. Deshalb sollten wir sie sorgfältigst lesen, um diesen Anspruch zu prüfen. Und dann ist es eine Entscheidung des Herzens, ob wir bereit sind, den Willen Gottes anzuerkennen und zu tun!

    Gott hat uns Menschen als Individuen mit einem freien Willen ausgestattet. Warum Er das getan hat, bleibt Sein Geheimnis. Jedenfalls kann sich somit jeder einzelne Mensch für oder gegen Gott entscheiden. Sehr viele Menschen wollen nicht an Sein Heilsangebot glauben: „Gib mir, mein Sohn, dein Herz!“. Ihr Verstand (Hochmut) und ihr verstockter Eigensinn hindern sie daran. Die menschliche Weisheit kann aber niemals den Weg zu Gott und den Weg zur letztgültigen Wahrheit finden.

    Wenn jemand das erkennt, in welchen Lebensumständen auch immer, und bereit ist zu glauben, dann bete er ganz offen und schlicht zu Gott, ob Er da ist und was Er von Ihm will. Jeder Beter (Bittende) wird dann ganz sicher erfahren, dass es Gott gibt und dass Gott ihn liebt!

    Liebe Grüße
    Gerhard

  22. Rüdiger Boza schreibt:

    @ Gerhard

    Danke für Ihre Antwort, zu der ich, Verzeihung, erst jetzt komme, darauf etwas zu erwidern.

    Erst einmal, die entscheidende Frage hier zu diesem Artikel war und ist: Kommt der Herr (der Herr der Christen in seiner Körperlichkeit) wieder oder kommt er nicht? Und ich behaupte immer noch, dass er (Jesus Christus) nicht kommt. Weder heute noch morgen noch irgendwann in der Zukunft.

    Zu der anderen Frage, unser Dasein betreffend, macht sich eigentlich jeder Mensch in seinem Leben einmal Gedanken, manche verbringen auch ihr ganzes Leben damit, dabei zu einer für sie befriedigenden Lösung zu kommen. Einige machen es sich ganz einfach und für sie ist die Lösung ein Wesen, das etwas bzw. alles das, was es will, aus dem Nichts erschaffen bzw. alles seinem Willen gemäß bewerkstelligen kann.

    Dieses Wesen, auch Gott oder Schöpfer genannt, muß entweder einen unheimlich starken Willen haben oder es muß einen untrüblichen Glauben an sich selbst haben. Denn wer an sich selbst glaubt und glaubt, dass er alles bewerkstelligen kann, was er WILL, dem gelingt das auch schließlich. Hier ein Beispiel aus der Bibel:

    Markus 11:23 Denn wahrlich, ich sage euch, wenn jemand zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelte, sondern glaubte, daß das, was er sagt, geschieht, so wird es ihm zuteil werden.

    Dieser Hinweis ist an einfache Menschen gerichtet, und wie es darin heißt, kann es jedem gelingen, der fest daran glaubt, dass sein Wille Gestalt annimmt. Kurz vorher aber wird gesagt:

    Markus 11:22 Und Jesus hob an und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott!

    Also wo muß sich dieser Gott dann aufhalten, wenn nicht in dem Menschen, der dazu imstande sein könnte Berge zu bewegen, wenn er nur will und der daran einen unerschütterlichen Glauben hat, dass er das auch vermag. D.h. mit anderen Worten, dieser “Gott” auf den viele warten, der ist schon längst da, nur traut sich bis heute kein Mensch, die Beschränkung innerhalb seiner selbst aufzuheben und sich selbst seiner unglaublichen Fähigkeiten bewußt zu werden. Nein, es wird lieber weiterhin auf einen Gott gewartet, der von irgendwo im Nirgendwo wiederkommen soll und dem man die Kräfte zuschreibt, die man sich selbst nicht eingestehen will, sie selbst zu haben. Dazu gibt es auch ein schönes Sprichwort: “Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach”. Der Mensch verlagert seine Kräfte nach außen, an einen imaginären Ort, auch Himmelreich oder Paradies genannt.

    Man könnte es auch so sagen: Die Schöpferkraft ist da, doch dem Menschen fehlt der Glaube an die unbegrenzten Fähigkeiten seines Geistes.

    Schon unseren Kindern wird ja eingeredet, dass es irgendwo außerhalb einen Gott gibt, der alles für uns zu tun vermag und dem man Gehorsam zollen muß. Denn wir Menschen wären nur Opfer seines Willens. Klar dass dies die Selbsterkenntnis von grundauf mit einer Beschränkung belegt.

    “Gott hat uns Menschen als Individuen mit einem freien Willen ausgestattet. Warum Er das getan hat, bleibt Sein Geheimnis.”

    Um beim Beispiel aus Vers Markus 11:23 zu bleiben, bleibt es nur deshalb ein Geheimnis, weil uns bis heute der unerschütterliche Glaube daran fehlt, die Kraft in uns zu haben, auch das letzte Geheimnis dieser Welt zu lüften. Oder nochmal mit anderen Worten zum selben Beispiel von Jesus.

    Matthäus 17:20 Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Kleinglaubens willen! Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berge sprechen: Hebe dich von hier weg dorthin! Und er würde sich hinwegheben, und nichts würde euch unmöglich sein.

    Was bedeutet es, einen Glauben zu haben wie ein Senfkorn? Dazu gibt es auch ein Gleichnis in der Bibel. Aber verstanden hat das bis heute auch anscheinend noch niemand.

    “… und bereit ist zu glauben, dann bete er ganz offen und schlicht zu Gott, …”

    Die alles entscheidende Frage ist doch: Wo hält sich dieser Gott zur Zeit auf?

    Und nach den Versen oben zum Thema und dem Gleichnis nach zu urteilen, ist dieser Gott, ich nenne es lieber diese ‘schöpferische Kraft’, sehr nahe. So nahe sogar, dass wir sie aus den Augen verloren haben, weil wir sie nicht sehen können.

    Wenn, wie es in Vers Matthäus 17:20 heißt, für uns Menschen “nichts unmöglich” sein würde, dann muß diese ‘schöpferische Kraft’, von vielen auch Gott genannt, schon in uns enthalten sein. Wie sonst sollen z.B. Menschen früher schon zig Tonnen schwere Steinblöcke bewegt haben können, die Zeitzeugen dafür liegen für jeden sichtbar verstreut auf der ganzen Welt herum, wenn es ihnen nicht irgendwie auch schon mal gelungen wäre, jedenfalls zum Teil, Zugang zu der schöpferischen Kraft in uns erreicht zu haben?

    Dies gehört eben mit zu den größten Rätseln der Menschheit. Und was mich angeht, ich glaube daran, dass wir Menschen dazu fähig sind, diese Rätsel lösen zu können. Nur, ich gebe freimütig zu, dass auch mein Glaube, was das angeht, noch viel zu gering ist. Denn auch ich habe ja von Kindesbeinen an eingeredet bekommen, dass es irgendwo dort droben, außerhalb von mir, einen allmächtigen Gott gibt, der schon alles für mich regelt, während ich nur ein kleiner schwacher Mensch bin.

    Wenn aber Jesus sagt, dass in jedem Menschen praktisch diese Kraft verborgen liegt, welchem Gott dient er dann wirklich? Aber er sagt es ja, dass er zu sich selbst steht:

    Johannes 14:7 Hättet ihr mich erkannt, so würdet ihr auch meinen Vater kennen; und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen.

    Im Grunde sagt er nichts anderes, als dass er, als der Mensch der er ist, Gott ist. So wie auch jeder andere Mensch ein Gott ist, da für jeden Menschen die Aussicht darauf besteht, dass für ihn nichts unmöglich wäre, sofern er nur fest daran glaubt.

    Bin ich also ein Christ und weiß es nicht? Denn ich versuche ja im Sinne von Jesus, was den Berg angeht, zu handeln. Oder bin ich ein Antichrist, weil ich nicht an sein körperliches Wiederkommen glaube?

    Zum anderen verehre ich ja die Schöpferkraft, wenn auch die, die in mir wohnt. Und dass sie mir innewohnt, das sagt auch Jesus, denn er sagt ja, dass, wenn wir nur fest daran glauben, für uns nichts unmöglich wäre.

    “Sein Heilsangebot”

    Ich halte nichts von einem Gott, der jemand anders für sich leiden läßt, bzw. der in Blut getränkte Opfergaben für sich verlangt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Rüdiger

  23. Bernhard Brockhaus schreibt:

    Lieber Rüdiger,

    Deine Ausführungen, stimmen – wie Du Dir vorstellen kannst und sicher bemerkt hast – nicht mit unserem Glauben und Verständnis der Bibel überein. Wir werden hier sicher nicht auf einen Nenner kommen, wenn Du nicht bereit bist, an Jesus Christus als den Sohn Gottes und Retter von Golgatha zu glauben. Du führst manche Bibelstellen aus dem Zusammenhang gerissen für Deine eigene Argumentation an, akzeptierst dabei aber nicht, dass die Bibel die Wahrheit ist. So sägst Du den Ast ab, auf dem Du vorgibst zu sitzen (und auf dem Du eigentlich auch sitzen solltest).

    Nun, wie das Hin und Her auf dem Blog gezeigt hat, führt die Diskussion zu nichts. Dieser Blog ist aber auch nicht um der Diskussion willen da, sondern um die Wahrheit von Gottes Wort zu verbreiten. Daher möchte ich Dich als Betreiber dieses Blogs bitten, diese Diskussion nun für beendet zu sehen und nichts weiter dazu zu verfassen.

    Wenn Du weiteren Diskussionsbedarf siehst, kannst Du gerne an das Team von Bibelblog schreiben über das Kontaktformular.

    Vielen Dank!

    Herzliche Grüße
    Bernhard

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