Je verkehrter der Weg, umso schneller rennen wir - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Je verkehrter der Weg, umso schneller rennen wir


Montag, 9. November 2009

Je verkehrter der Weg, umso schneller rennen wir

“Irrtum: Wenn man einen falschen Weg einschlägt, verirrt man sich um so mehr, je schneller man geht”, schrieb einmal der französische Schriftsteller Denis Diderot.

Ist es uns nicht allen schon einmal so gegangen, dass wir uns verlaufen oder verfahren haben und dann meinten: Je schnell wir weiterfahren, umso schneller haben wir den Umweg ausgebügelt? Und irgendwann haben wir dann doch gemerkt: Wir müssen umkehren (oder der Umweg war immens).

So kann es uns auch im Christenleben gehen. Wir begehen einen Fehler – die Bibel nennt das: Sünde. Und dann, statt diese Sünde zu bekennen, versuchen wir das Ganze irgendwie gerade zu biegen – und verrennen uns immer mehr. Siehe Petrus im Hof des Hohenpriesters. Siehe David bei den Philistern. Siehe unser eigenes Leben. Es ist besser, sofort zu stoppen und umzukehren, ehe der Umweg unüberschaubar wird.

“Mein Sohn … bist du verstrickt durch die Worte deines Mundes, gefangen durch die Worte deines Mundes: Tu dann dies, mein Sohn und reiß dich los …” (Sprüche 6,1-5) und bekenne die Sünde und geh wieder zum Ausgangspunkt zurück, von dem Du ausgegangen bist.

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Je verkehrter der Weg, umso schneller rennen wir”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Man geht den rutschigen Pfad der Sünde oft mit beschleunigten Schritten, weil die erste Sünde darauf abzielt, die Autorität und Kraft dessen zu schwächen, was allein uns davon abhalten kann, noch größere Sünden zu begehen: das Wortes Gottes wie auch das Bewusstsein seiner Gegenwart, das dem Wort seine ganze praktische Kraft über uns verleiht. John Nelson Darby

    Wie oft wird durch Trotzhaltung, damit man sich nicht blamiert, eine Rückkehr aus dem Ausflug auf den breiten Weg unmöglich. Die Welt ruft und lockt… der Widersacher verunsichert und zeigt “Verluste” auf.

    Dabei ist ER da… wartet auf verlorene Söhne… bevor Herzen verhärtet sind und Gnadenzeit abläuft…

    Hebräer 4, V 15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde.

    ER will vergeben… SEIN Opfer und der Sieg von Golgatha war nicht vergebens… ER lebt…
    1. Joh. 1 V 8. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller (jeder) Ungerechtigkeit. 10. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

    Gelobt sei der Name des Herrn.

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