Hilflos - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Hilflos


Freitag, 13. November 2009

Hilflos

Aus den Medienberichten dieser Woche zum Freitod von Nationaltorwart Robert Enke spricht vor allem eins: Hilflosigkeit. Der Tod ist für den Menschen zu mächtig, für bzw. gegen ihn  gibt es kein, Rezept, keine Lösungen, kein Konzept, keine Agenda 2010, keine Koalitionsvereinbarung, keine Antwort. Die Menschen stehen ihm machtlos gegenüber und können nur schwer ihrer Unfassbarkeit, Schockiertheit und Trauer Ausdruck geben. Der Tod ist ein mächtiger Prediger Gottes und sagt uns täglich, dass wir Menschen gesündigt haben und die Folgen tragen müssen.

Wer den Herrn Jesus im Glauben als seinen Herrn und Heiland angenommen hat und weiß, dass Gott sein Vater ist, der alle Dinge in seiner Hand hat, hat eines, was die meisten Trauernden nicht zu haben scheinen: einen Halt im Glauben an den ewigen Gott. Zumindest zeigen das die Äußerungen, ausgelegten Briefe etc. Wie dankbar können wir für das Wissen sein, dass Gott im Firmament sitzt und alles weiß!

 Mögen noch viele der (trauernden) Menschen erkennen, dass es keine Lösung für den Tod gibt als nur im Tod des Sohnes Gottes, des Herrn Jesus Christus. Am Kreuz von Golgatha hat er den Tod besiegt will jetzt dem, der an Ihn glaubt, ewiges Leben schenken! Für solche ist der Tod hier nur noch eine Tür in eine glückliche Ewigkeit. Das ist nicht etwa ein leichtfertiges Wegwischen der verständlichen Trauer um Robert Enke und ein Leugnen der Tatsache, dass Sterben etwas Widerwärtiges ist. Nein, diese Haltung ist trotz alles Leids ein festes Fundament für den Glaubenden.

Henning Brockhaus

2 Kommentare to “Hilflos”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Wie betrübend ist es davon zu erfahren: Ein Mensch ist so verzweifelt und verfangen in Leistungswillen und Leistungsforderung, eigener Trauer durch Verlust des Kindes, mangelndem Vertrauen in die Umgebung… das er diesen Schrift der Selbsttötung wählt.

    Prediger 8,8: Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes.

    So sagt es Gottes Wort… der Mensch und diese Gesellschaft maßen sich jedoch genau das an.

  2. Korney Voth schreibt:

    15. November 2009, Hamburg (dpa) “Tödliches Wochenende auf Deutschlands Straßen: Mindestens 23 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben”.

    Unter den Opfern sind meistens junge Leute. Vielleicht waren dabei auch solche (ausgenommen Wiedergeborenen für Gott), die in diesen Tagen über den Tod ihres Fußballidols mit tausenden-tausenden Verzweifelten in Deutschland getrauert.. und (o was für ein Schicksal!) nicht damit gerechnet haben, dass gerade sie und gerade in diesen Tagen das gleiche Schicksal würden teilen müssen - ewige Ferne von Gott! Hätten sie es gewusst! Was für eine Tragödie!
    “Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht” (Hebr. 3,15)

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