Freitag, 5. März 2010
Sorgen und Frieden
Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen von Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus. Philipper 4 Vers 6
Diesen Vers kennen viele von uns vermutlich sehr gut, vielleicht sogar auswendig. Kennen wir aber auch die Erfahrung genauso gut, die dieser Vers ausdrückt? Dass der allen Verstand übersteigende Friede Gottes dann in uns kommt und Herz und Sinn bewahrt in Christus Jesus?
Wohlgemerkt – hier steht nichts davon, dass Voraussetzung für den Frieden Gottes ist, dass Gott unser Gebet und Flehen vorher erhört…
Henning Brockhaus
5. März 2010 um 20:47
Wenn ich doch nur recht unterscheiden könnte…
Mühe und Fürsorge sind nicht wider den Glauben. Aber die Sorge ist wider Gott.
Martin Luther
Herr, wo sorge ich mich und schmälere damit dein Erbarmen und Deine Tätigkeit für mich?
Wo, Herr sehe ich eine meiner Mühen als Werk an?, weiß ich doch das aus Gnade existiere!
Herr, laß mich mehr bereit sein für DEIN Reden… für DEINEN Willen… was meine Nachfolge und Wege betrifft.
1) Hast du eine Sorgenlast,
die dir raubet Fried und Rast,
Jesu Herz dir offen steht:
Mach aus Sorgen ein Gebet!
2) Glühet tief in deiner Brust
irdischer Hoffnung süße Lust,
achte fein, wo Jesus geht,
werde stille im Gebet!
3) Bist du traurig und allein,
drückt dich bittre Seelenpein,
dein Erbarmer dich versteht;
suche Tröstung im Gebet!
4) Droht des Feindes Macht und List,
flieh zu dem, der Sieger ist,
und von seiner Majestät
ziehe Kraft an im Gebet!
5) Willst du Jesu Diener sein,
sorg im stillen Kämmerlein,
dass sein Geist dich rein umweht,
hole Weisung im Gebet!
6) Was dein Herze auch bewegt,
ob sich Schmerz, ob Wonne regt,
flieh zu Jesus früh und spät,
mach aus allem ein Gebet!
(geistliches Kampfeslied, Autor: Dora Rappard (1842 – 1923))
Gelobt sei der Name des Herrn