Montag, 8. März 2010
Verleugnung
Den Herrn verleugnen, wie Petrus es einst tat, das habe ich zum Glück noch nicht getan – habe ich lange Zeit gedacht.
Bis es mir klar wurde und heute erneut vor mich kam:
Wenn ich vor der Welt so rede und tue, als wäre ich wie sie, als hätte ich nichts anderes, verleugne ich meinen Herrn Jesus!
Wieviele Menschen dieser Welt kennen mich, doch wissen nicht, dass ich anders bin, einen anderen Herrn habe als sie? Vor allen diesen Menschen habe ich den Herrn verleugnet.
Solange ich das weiter tue, werde ich auch kaum Probleme haben, mit diesen Menschen Gemeinschaft zu machen. Petrus saß am Kohlenfeuer, bis offenbar wurde, dass er “mit Jesus gewesen” ist – dann wollten die Menschen ihn nicht mehr und er fühlte sich seltsam fehl am Platze.
Wenn ich den ungläubigen Menschen, mit denen ich tagein tagaus Gemeinschaft pflege (in welchem Maß auch immer), einmal deutlich sage, dass der Herr Jesus mein Herr ist, gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder sie sind für oder gegen meinen Herrn. Wer nicht für Ihn ist, ist gegen Ihn, auch wenn wir das heute “tolerant” nennen. Wenn ich erkannt habe, dass der, mit dem ich Gemeinschaft pflege und in der Woche ausgehe und Spaß habe, gegen Christus ist, werde ich schnell merken, dass es mit dem Ausgehen und Spaß haben dann vorbei sein muss. Wer das dann noch machen kann, ruft leise mit “Kreuzige ihn”.
Wie schön aber, wenn ich erleben darf, dass Menschen für Ihn sind und Ihn annehmen als ihren Retter. Dann steht die Gemeinschaft mit ihnen auf dem einzigen Grund, auf dem Christen wahre Gemeinschaft haben können: dem Herrn Jesus. Das kann ich aber nur erleben, wenn ich ihnen auch vom Herrn erzähle.
Bernhard Brockhaus
8. März 2010 um 09:07
Vielen Dank für diesen Betrag. Ich kämpfe auch immer wieder mit dem Problem.
Leider ist man bei der Arbeit mit solchen Leuten ständig in Kontakt und kann/darf ihnen nicht ausweichen. Das komm ich auch immer wieder in Situationen die mir nicht behagen.
8. März 2010 um 10:52
@Raphael
Hebräer 4, V 15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde.
Ja gewiß, dem Kontakt im Alltag vermag man nicht auszuweichen. Doch mir hat das Wissen geholfen “nicht zufällig” einen Platz einzunehmen. ER bestimmt ja meinen Weg!
“Gekämpft” habe ich dann nicht mehr… sondern IHN gefragt und SEINE Kraft erbeten… damit ich SEIN Werkzeug sein konnte. Ein einfaches Rezept was? Ja… doch die Befolgung ist nicht einfach. Ich wollte stets neu auf mich schauen… ich rühmte mich im Innern des geringsten Bekenntnisses…
so wird wesentlich die Treue zu IHM sein… das wir die innige Verbindung des Weinstocks mit der Rebe aufrecht erhalten… alles dürfen wir IHM bringen… ER trägt, vergibt und stärkt.
Johannes 15, 5 .
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir (außerhalb, getrennt) von mir könnt ihr nichts tun.
ER verlangt nichts über Gebühr… aber ER liebt mehr als wir ahnen.
Gelobt sei der Name des Herrn
8. März 2010 um 11:52
Wir haben eine große Verantwortung als Christen vor
den ungläubigen Verwandten,Bekannten und Kollegen!
Viele Menschen werden den Herrn Jesus nie anders sehen als sie
Ihn in uns sehen.Viele haben noch nie die Bibel aufgeschlagen um
nachzulesen was und wer der Herr Jesus war und ist.
Wir sollen als Brief Christi in der Welt sein und uns jeden Tag aufs neue
Prüfen ob der Gegenüberstehende merkt, dass wir nicht gleich reden,reagieren,entscheiden
wie die anderen Menschen um Ihn herum.
Jeder Ungläubige der uns kennt sollte uns vor den anderen kennzeichnen können
als “Christ” oder passiert es dir wenn dritte von dir sprechen dass sie eher als
erstes sagen “das ist doch der eine der den neusten BMW,Mercedes usw..fährt”
oder bei Schwestern wenn es heisst “das ist doch die Frau die immer so stylisch, modisch
in der Uni läuft”
oder hörst du sie sagen “der komische Kollege der immer in seinen Gesprächen
alles auf Gott und die Bibel bezieht” das letztere sollte uns doch eine Freude
im Herzen hervorrufen und nicht uns zum Zorn bewegen, dass wir vor den Ungläubigen
als komisch bezeichnet werden.Lasst uns die Liebe die in unser Herz ausgegossen wurde
allen Menschen kund werden lassen!Wir haben so eine grosse Botschaft und so einen grosen, Allmächtigen
Gott an unserer Seite für den es sich lohnt raus zu gehen!
Wenn unser Nachbar meint ,dass unser Besuch von der Gebettstunde ein
mal die Woche und Sonntag eine Stunde nichts anderes als
eine andere Art Hobby ist als sein “Golf Spiel” so müssen
wir uns Gedanken machen wie wir unter der Woche auf diese Menschen wirken.
8. März 2010 um 15:31
“Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen, und unterweist uns, auf dass wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnend, besonnen und gerecht und gottseelig leben in dem jetzigen Zeitlauf.” Titus 2 Vers 11 und 12
Wenn wir dieser Aufforderung der Verleugnung nachkommen und unseren Heiland erwarten, wird uns das helfen, für IHN zu zeugen.