Freitag, 16. Juli 2010
Licht und Liebe
Liebe und Wahrheit (oder Licht) – beides sind Attribute Gottes. Für uns Menschen ist es manchmal schwierig, das eine mit dem anderen zu vereinbaren. Gott ist beides absolut, Er ist Liebe (1. Johannes 4,8.16) und Er ist die Wahrheit (z.B. Johannes 14,6) und Licht (1. Johannes 1,5).
Im Charakter von Licht und Liebe ist der Herr Jesus hier zu jedem Augenblick seines Lebens seinen Weg gegangen. Nie hat Er das eine auf Kosten des anderen betont; immer war alles völlig an seinem Platz bei Ihm.
Als Petrus Ihn verleugnete, drehte der Herr sich zu Petrus um und blickte ihn an (Lukas 22,61). In diesem Blick erkannte der Jünger die völlige Wahrheit, das göttliche Licht, das seine Sünde bloßstellte. Aber gleichzeitig war es ein Blick der Liebe zu dem gefallenen Jünger, der ihm zusicherte, dass sein Meister ihn immer noch, trotzdem, und gerade jetzt liebte…
Ist das nicht ein großer Trost, wenn wir gesündigt haben? So schaut Er auch uns an: In Licht und Liebe. Er bleibt seinem Wesen des Lichtes treu, „denn Er kann sich selbst nicht verleugnen“ (2. Timotheus 2,13), aber Er offenbart gleichzeitig sein Herz voller Liebe für uns. Zu jeder Zeit. Das – finde ich – ist ein Gedanke, der uns mit Vertrauen und Ruhe erfüllt.
Henning Brockhaus
16. Juli 2010 um 11:54
Als Petrus Ihn verleugnete, drehte der Herr sich zu Petrus um und blickte ihn an (Lukas 22,61).
Welch eine Situation… der Herr Jesus tut nichts hastig… ER wendet sich Petrus zu. Ganz und völlig, keine halbe Sache. ER nimmt die Sachlage wahr… weiß das Petrus IHN völlig benötigt. So wurde durch den Herrn Jesus die Grundlage für die Wiederherstellung des Petrus gelegt. So triumphierte göttliches Erbarmen über Sünder und Sünde.
Mir kommt Maria in den Sinn… die Begegnung im Grab. Auch hier keine beiläufige Information… sondern Begegnung, ein wirkliches Gegenüber. Die in Maria wohnende Liebe zum Herrn gebot ihr die ganze Hinwendung. Maria wollte IHN sehen.
Joh. 20 V 6 Jesus spricht zu ihr: Maria! Sie wendet sich um und spricht zu ihm auf hebräisch: Rabbuni! das heißt Lehrer. (heißt es nicht sogar „lieber“ Lehrer?)
Ich will daraus lernen… ganz zu IHM… ganz für IHN… ganz mit IHM. Ach Herr, hilf mir dazu in DEINER Gnade.
Gelobt sei der Name des Herrn.
17. Juli 2010 um 06:05
Hebräer 13
8 Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit
Psalm 102
27 Du aber bist derselbe und deine Jahre enden nicht