Samstag, 24. Juli 2010
Manchmal verlieren wir…
“Manchmal verlieren wir und manchmal gewinnen die Anderen.” Was von einem Fussballspieler einfach nur dumm ausgedrückt wurde, ist aber eine Sache der Perspektive. Sehe ich mich als Verlierer oder die Anderen als Gewinner? Wenn man das Buch Hiob liest, fällt einem auch ein Wechsel der Perspektive auf. Zunächst nimmt Hiob die Dinge (Verlust des gesamten Besitzes und der Gesundheit) von Gott an, doch dann “beschuldigt” er Gott, ihm Unrecht zu tun. Zum Glück ändert sich zum Schluß noch einmal die Perspektive (die Situation war immer noch die gleiche): “So habe ich denn beurteilt, was ich nicht verstand, Dinge zu wunderbar für mich, die ich nicht kannte.” Hiob 42 Vers 3 Auch der Psalm 73 ist ein Beispiel für so einen Perspektivwechsel. “Ich beneidete die Übermütigen, als ich das Wohlergehen der Gottlosen sah….vergebens habe ich mein Herz gereinigt und meine Hände in Unschuld gewaschen,…bis ich hineinging in die Heiligtümer Gottes und jener Ende gewahrte.” Psalm 73 Verse 3, 13 und 17 Wenn wir in schwierigen Situationen sind, kann es hilfreich sein, die Sache auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Auch wenn sich die Situation dadurch nicht ändert, hilft es trotzdem, besser damit umzugehen.
Klaus Brinkmann
24. Juli 2010 um 12:17
Hiob ist nun sicherlich das komplexeste Buch und die “hohe Schule” des Glaubens.
M.E. sollte man nicht versuchen dieses in einigen Sätzen zu behandeln, da hier am deutlichsten das “Offensichtliche” das Falsche ist.
M.E. ist auch die o.g. Sicht falsch oder zumindest unvollständig.
Hiob hat recht, als er Gott beschuldigt ihm unrecht zutun – wow, das muß man versthen können.
Seine Freunde zeigen nur das übliche Glaubensniveau. Da Hiob eine viel höhere Erkenntnis als seine Freunde besitz kann er diesen das Unrecht aufzeigen aber leider nicht verständlich machen.
Am Ende geht aber Hiob selbst durch diese Erkenntnis-Wand und erkennt, dass auf einem noch viel höherem Erkenntnisstand, Gott doch recht hat
Für Unwissende erscheint es jetzt so, als haben seine Freunde nun doch von Anfang an recht gehabt. Dies stimmt aber nicht, sonst müßte Hiob Gott nicht für seine Freunde bitten.
Ich hoffe, dass in diesen weinigen Sätzen der eigentliche Tenor rüberkommt.
Hiob ist ein herrliches Buch, das leider fast immer mißverstanden und mißbraucht wird. Aber wer es versteht, erkennt Gott viel deutlicher
25. Juli 2010 um 06:28
Römer 8
28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, 39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserem Herrn.
25. Juli 2010 um 06:41
1. Korinther 10
11 Alle diese Dinge aber widerfuhren jenen als Vorbilder und sind geschrieben worden zu unserer Ermahnung, auf welche das Ende der Zeitalter gekommen ist. 12 Daher, wer zu stehen sich dünkt, sehe zu, daß er nicht falle. 13 Keine Versuchung hat euch ergriffen, als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so daß ihr sie ertragen könnt.
25. Juli 2010 um 09:31
Man muß die jeweiligen Bibelstellen immer im Kontext betrachten, um sie zu verstehen.
Hiob ist der Übergang von AT/Gesetz zum NT/Liebe.
Korinther sind NT und somit Erläuterungen/Weiterungen des AT ( deshalb erwähnt Paulus hier die LIEBE)
Ich will damit sagen, wenn ich immer wieder nur das NT zitiere und nicht die dazugehörige AT-Basis verstehe, kommt man wohl nicht weiter
Beispiel: Jeder weiß, das der Spinat NICHT den hohen Eisengehalt hat der über Jahrzehnte publiziert wurde ( die Sekräterin hatte einfach ein Komma falsch gesetzt).
Kaum jemand hat sich aber die Mühe, sich mit der Basis zu beschäftigen, sondern einfach nur nach geplappert.
Diese Gefahr besteht sicherlich auch, wenn man nur einzelnen Bibelverse oder Abschnitte betrachtet.
26. Juli 2010 um 09:17
1. Petrus 1
5 die ihr durch Gottes Macht durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden; 6 worin ihr frohlocket, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, betrübt seid durch mancherlei Versuchungen (Prüfungen) 7 auf daß die Bewährung eures Glaubens, viel köstlicher als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, erfunden werde zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi; 8 welchen ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebet; an welchen glaubend, obgleich ihr ihn jetzt nicht sehet, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlocket, 9 indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung der Seelen im Gegensatz zu leiblichen und zeitlichen Befreiungen, davontraget; 10 über welche Errettung Propheten nachsuchten und nachforschten, die von der Gnade gegen euch geweissagt haben, 11 forschend, auf welche oder welcherlei Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er von den Leiden, die auf Christum kommen sollten, und von den Herrlichkeiten danach zuvor zeugte; 12 welchen es geoffenbart wurde, daß sie nicht für sich selbst, sondern für euch die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind durch die, welche euch das Evangelium gepredigt haben durch Kraft des den vom Himmel gesandten Heiligen Geist
26. Juli 2010 um 09:37
Auch NT – hilft bei Hiob also nicht weiter
Lies doch mal Hiob ohne NT-Wissen. Dann kann man die LIEBE bereits erkennen, und die Verurteilung der Freunde ( weil diese noch an der Gesetzlichkeit des AT hängen).
Diese offenbart Gott Hiob direkt, obwohl Jesus noch nicht erschienen ist und nur die Gesetzlichkeit der Juden bekannt ist.
Hiob hat somt nicht die “Schrecklichkeit” die (offensichtliche, fleischliche, weltliche) Menschen in dem Buch sehen. Sondern ist ein herrlicher Ausblick auf Gottes Liebe (Jesus Christus).
Es lohnt sich wirklich
28. Juli 2010 um 16:08
@ Willi
Ich habe Hiob schon letztes Jahr gelesen, im Moment möchte ich bei den Briefen weitermachen (ich lese fortlaufend ohne Bibelleseplan weil ich wirklich alles lesen möchte und nicht nur das was Menschen empfehlen)
vieleicht kannst du mir mal deine E-Mail Adresse zukommen lassen?
Oder vieleicht besuchst du mich mal bei WKW?
29. Juli 2010 um 07:28
Lieber Marco,
derzeit löschen sie hier meine Kommentare und schreiben mir “aufschlußreiche” Mails – ich antworte EUCH nicht !!! Ich habe euchzweimal “ermahnt” – ich habe meine Pflicht erfüllt
2.Thessalonicher, 3; 14 / 2. Timotheus,2;24
Du hast völlig recht – es wird dein weltliches Leben aber nicht vereinfachen
Der Heilige Geist wird dich führen – du wirst die richtigen Stellen zur richtigen Zeit lesen.
Bibelleseplan sind quatsch – damit wollen sie die Leute nur gleich in die “Richtige” Spur bringen.
Meine Mail möchte ich hier nicht veröffentlichen und bei WKW bin ich bisher nicht, aber du hattest deine Mail mal veröffenlicht oder ? So Gott will, finde ich dich
29. Juli 2010 um 15:08
Ja, mit dem löschen ist es so eine Sache…
bei mir bleibt ein sehr bitterer Nachgeschmack.
Wie du bemerkt hast sehe ich vieles anders als du willi aber ich sehe auch einige Dinge anders als Henning und Bernhard. Aber ich weiß das ich noch viel zu lernen habe und hoffe das ich aber auch alle anderen (auch DU willi) diesen Willen haben. Wer von sich selbst denkt das er er unfehlbar ist (z.B. im Auslegen der Schrifft oder im wirkenlassen des HG)
wird Größenwahnsinnig.
Der HERR beware uns davor zu meinen wir wüssten genug oder aber auch uns über andere Stellen zu wollen.
1 In jener Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist denn der Größte im Reiche der Himmel? 2 Und als Jesus ein Kindlein herzugerufen hatte, stellte er es in ihre Mitte 3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kindlein, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.
Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: 3 Glückselig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
29. Juli 2010 um 18:35
Die Empfindungen von Marco sind partiell nachvollziehbar !
Die SCHRIFT sagt uns allen
in 1. Kor. 4,5 :
“So urteilet nicht etwas vor der Zeit,
bis der Herr kommt,
welcher auch das
Verborgene der Finsternis ans Licht bringen
und die Ratschläge der Herzen offenbaren wird; …”
Römer 12, 3
“Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben worden, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern so zu denken, daß er besonnen sei,..”
1. Kor. 16,14
“Alles bei euch geschehe in Liebe.”
30. Juli 2010 um 07:09
Aber auch -
SEID das Licht, SEID das Salz, Herumgeführt im Triumphzug, Überschüttet mit Segnungen, …die gleichen Werke wie ER -und noch größere…., Botschafter Christi, Werk Gottes, geschaffen zu guten Werken, Ich vermag alles durch den, der mich fähig macht, Empfange um was ich bitte, usw, usw,
SEI ES !!!! fordert Jesus ständig. Dh nutze alle Verheißungen zur Sichtbarmachung, dass Gott DICH liebt.
Unser Problem ist doch nicht Größenwahn – wie das ?
Würde uns Gott nicht “runterholen ” ?????
Unser Problem ist es doch, dass wir NICHT glauben so mächtig zu sein
Nur mit diesen ” Freien” läßt sich kein Geld verdienen
Da ihr jetzt meine Kommentare erst noch frei geben wollt – lasst es lieber ihr Heuchler
30. Juli 2010 um 14:30
Willi, dein letztes Kommtetar ist völlig daneben. Ich bin sehr entäuscht von Dir!
Du solltest dringend Hilfe suchen in einer Bibeltreuen Versammlung/Gemeinde in deiner Gegend. Hier eine kleine Auswahl:
http://www.bruederbewegung.de/gemeinden.html
Es wäre nützlich und dem HERRN eine Freude wenn du deine Ausagen überdenken würdest.