Christus anschauen - Bibel-Blog
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Christus anschauen


Dienstag, 20. September 2011

Christus anschauen

Auf der Bundeslade, die ein Vorbild auf Christus ist, waren zwei Cherubimfiguren. Diese schauten auf die Bundeslade (2. Mose 25 Verse 18-22). Sie schauten sozusagen Christus an. Als Christus auf der Erde war, finden wir öfters Engel in seiner Nähe oder dort wo sich Christus kurz vor ihnen aufgehalten hat (z.B in Betlehem, in Gethsemane, im Grab, auf dem Ölberg). In 1. Petrus 1 Vers 12 finden wir, dass die Engel in die Dinge des Christus hineinzuschauen begehren. Engeln ist es wirklich ein Anliegen auf Christus zu schauen, und ihn zu verehren (z.B. Lukas 2 Verse 13-14).

Ist es auch unser Begehren Christus anzuschauen, Ihn zu betrachten? Sein Wesen, seine Herrlichkeiten? Wenn das der Fall ist, dann wird uns Christus in unseren Herzen immer größer werden und aus unseren Herzen wird Anbetung zu Gott aufsteigen.

Daniel Mauden

1 Kommentar to “Christus anschauen”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ich weiß IHN gerne vor mir… will ich doch IHM nachfolgen. Gerne nehme ich wahr das ER da ist, als der Auferstandene und auch um mich besorgt ist, sich für mich verwendet beim Vater.

    Wie angenehm IHN jederzeit anrufen zu dürfen… wie tröstend und erbauend das ER auch für mich “alles vollbracht” hat.

    Aber begehre (wie intensiv ist doch dieser Ausdruck) ich mehr von IHM zu erkennen? Nämlich das was IHN erfüllte als ER über Jerusalem weinte, als ER wegen Lazarus weinte, in Gethsemane als ER sich tief beugte und den Willen des Vaters auch zu meinen Gunsten auf sich nahm, am Kreuz als ER die Mutter dem Johannes anvertraute, als ER rief ” es ist vollbracht”!

    Ja, begehre ich da hinein schauen zu können was SEIN Herz erfüllte?

    Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte

    1. Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte, und wenn dein Blut nicht für die Sünder red’te, wo wollt ich Ärmster unter den Elenden mich sonst hinwenden?

    2. Ich wüsste nicht, wo ich vor Jammer bliebe; denn wo ist solch ein Herz wie deins, voll Liebe? Du, du bist meine Zuversicht alleine, sonst weiß ich keine.

    3. Ich bin in Wahrheit eins der schlechtsten Wesen, das du dir, lieber Heiland, hast erlesen; und was du tust, das sind Barmherzigkeiten / auf allen Seiten.

    4. Hättst du dich nicht zuerst an mich gehangen, ich war von selbst dich wohl nicht suchen gangen; du suchtest mich und nahmst mich voll Erbarmen / in deine Armen.

    5. Nun dank ich dir vom Grunde meiner Seelen, dass du nach deinem ewigen Erwählen / auch mich zu deiner Kreuzgemeinde brachtest / und selig machtest.

    6. Hör niemals auf, dich so zu offenbaren, wie wir’s bis an den heutgen Tag erfahren; verherrliche an uns, Herr, deinen Namen / ohn Ende! Amen.

    Text: Christian Gregor, 1767
    Melodie und Satz: Friedrich Ferdinand Flemming vor 1811

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