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Jugendmesse mit Papst


Donnerstag, 29. September 2011

Jugendmesse mit Papst

Während und auch nach den sogenannten Pastoralreisen von  Papst Benedikt XIV in Deutschland sind die Medien voll von Berichten über seinen Aufenthalt.

Es ist erschütternd zu lesen, dass ein Papst seine Anhänger besucht, wie ein „Hirte“ seine „Herden“.

„Der 84-Jährige winkt, lächelt, segnet, genießt das Bad in der Menge“ (Aus Spiegel Online)

Zig Tausend Menschen rufen immer wieder seinen Namen, singen, klatschen und schwenken Fahnen, um ihre „Sympathie“ diesem einen Menschen gegenüber auszudrücken.

Wir wollen keineswegs den HERRN Jesus auf die Stufe des Papstes stellen, doch welche Gegensätze zeigen sich auf im Auftreten des HERRN, des großen Hirten der Schafe, während seines öffentlichen Dienstes hier auf der Erde.

“Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und hingestreckt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben” (Matthäusevangelium Kapitel 14 Vers 14).

Der Papst kennt seine „Herden“ nicht und weiß auch nicht um die Not und Sorge seiner Anhänger. Vielmehr geht es ihm um seine Ehre und die Zurufe der Menge, die ihm verblendet nachlaufen und in die Irre geführt werden.

Der HERR war innerlich bewegt und wusste um jede einzelne Seele der Volksmenge. ER ging im Gehorsam und in Demut seinen Weg. ER suchte nicht seine Ehre, sondern die seines Gottes und Vaters.

Wir dürfen wissen, dass Ihm an uns liegt und Er uns durch und durch kennt. Wollen wir doch dankbar sein, zu dieser EINEN Herde gehören zu dürfen und den Rufen des HERRN, des großen Hirten, zu folgen.

 

Johannes Berthin

2 Kommentare to “Jugendmesse mit Papst”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ja, der Papst, auch manchmal nur Herr Ratzinger genannt.

    Was mag daran „erschütternd“ sein wenn ein Verantwortlicher/Oberhaupt einer Kirche die Anhänger die Anhänger/Mitglieder eben dieser Kirche besucht. Im Heimatland dazu.

    Die Kirchenmitglieder mögen wohl in gewisser Weise über die Ereignisse eine
    positive, freudige Erschütterung verspürt haben. Wie haben sich Christen der frühen Zeit über die Besuche der Apostel gefreut haben, welcher Erschütterung erlagen sie durch Belehrung und den vielleicht schmerzvollen Abschied.

    Ob denn ein 84-jähriger, wie das weltliche Blatt Spiegel vermeldet, eine solche Strapaze
    als ein zu genießendes Bad in der Menge wahrnimmt? Bei dem wahrlich anderen Verständnis sind doch Sympathiekundgebungen normal. Die Zuneigung darf doch genossen werden. Das wird jedem Verantwortlichen einer Gemeinde, welcher Prägung auch immer, doch ebenso gehen. Und sind die Nachfolger Christi nicht aufgerufen, jene welchen ihnen vorstehen, Achtung zu erweisen?

    Nein, den Herrn Jesus sollte man keineswegs auf den Papst oder sonstigen Verantwortlichen einer Benennung reduzieren, soll nun heißen das dies auch unmöglich ist. SEIN Blick auf Jerusalem und die Menschen… SEINE Empfindungen… SEINE Liebe… wie unvergleichlich.

    Ich denke jedoch das der Papst, zwar nicht göttlich, aber doch um die Sorgen und Nöte der Kath. Kirche weiß, und diesen Elenden und Armen tröstend helfen möchte.

    Gerne bin ich bereit hier geistlich zu unterscheiden. Ich muß nicht die Üblichkeiten der Kath. Kirche anerkennen, aber die Disziplin, die Verantwortungsbereitschaft, den Fleiß des Oberhauptes kann ich menschlich respektieren. Unterscheiden will ich gerne den Leib Christi und eine kirchliche Institution und deren gewachsene Traditionen. In den Institutionen/Benennungen sind ja Nachfolger Christi. Unterschiedliche Wege zu dem einen Ziel. Und Verblendete lassen sich überall in den Benennungen finden… eine große Menge an Not und Trennung ist durch Verblendete in vielen Benennungen entstanden.

  2. Jochen schreibt:

    Peter V.:
    Unterschiedliche Wege zu dem einen Ziel. Und Verblendete lassen sich überall in den Benennungen finden… eine große Menge an Not und Trennung ist durch Verblendete in vielen Benennungen entstanden.”

    Unterschiedliche Wege zu dem einen Ziel? Verblüffung: Wer ist DER WEG, DIE WAHRHEIT und DAS LEBEN?
    EINER ganz allein: JESUS CHRISTUS.
    Merkwürdig, wie man da auf unterschiedliche Wege kommen kann.
    Denn Er ist das WORT. Wer das WORT verläßt, der hat auch Ihn verlassen.
    Wenn ihr in meinen Worten bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger… Johannes 8 .

    Und wer ist denn nun “verblendet”? Was soll so eine Bezeichnung, wenn nicht gesagt wird, worin diese Verblendung besteht?
    Verblendet sind im biblischen Sinne doch diejenigen, die die Wahrheit (siehe oben) nicht sehen können.
    Wer verblendet ist, der ist blind, nicht wahr?
    Und wer blind ist, dem bleibt die Sünde erhalten (Johannes 9,39-41).

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