ER in der Mitte - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

ER in der Mitte


Mittwoch, 16. November 2011

ER in der Mitte

 

„Und sich selbst das Kreuz tragend, ging er hinaus zu der Stätte, genannt

Schädelstätte, die auf hebräisch Golgatha heißt, wo sie ihn kreuzigten und zwei

andere mit ihm, auf dieser und auf jener Seite, Jesus aber in der Mitte“ (Johannesevangelium 19 Vers 17 und 18).

Der HERR Jesus wurde auf Golgatha mit zwei Verbrechern gekreuzigt. Dabei behandelte man den IHN so, als sei ER der größte Verbrecher gewesen. Denn man nagelte IHN zuerst an das Holz und hängte IHN zwischen zwei Schwerverbrecher.

Die Menschen gaben dem HERRN den Platz in der Mitte, weil sie zum Ausdruck bringen wollten, dass ER die größte Strafe verdient hat. 

Doch nur weil der Herr diesen Platz am Kreuz erduldet hat, kann und möchte ER jetzt bei jedem Gläubigen den Platz in der Mitte, den Mittelpunkt des Lebens einnehmen.

Denn IHM, unserem HERRN, kommt alle Autorität und Ehre zu und ER soll unser Leben und der Gegenstand unserer Anbetung sein.

 

 

 

 

 

Johannes Berthin

3 Kommentare to “ER in der Mitte”

  1. Bibelleser schreibt:

    Ich bin nicht der Ansicht, daß Jesus den Platz in der Mitte von den Menschen deswegen zugewiesen bekommen hat, weil sie so zum Ausdruck bringen wollten, Er hätte die größte Strafe verdient. Den Römern ist es bestimmt vollkommen egal gewesen, wo ihre Opfer letztendlich gehangen haben. Ebenso den Juden von damals, die alles daran gesetzt haben, daß es so kommt. Oder besser gesagt, weil es eben so kommen mußte. Gott selbst bestimmte meiner Meinung nach für Jesus den Platz in der MITTE.
    Daß der Platz in der Mitte eine große Symbolik inne hat, steht außer Frage, und wer die Bibel liest, wird das auch unschwer erkennen können. Ja, Jesus ist der Mittelpunkt des Lebens (vgl. z.B. 1.Mose 2,9 und z.B. Offenbarung 7,17 und z.B. Sacharja 2,5) und sicher ist Er auch noch der Mittelpunkt von sehr viel mehr, nämlich von ALLEM was existiert. Dennoch wissen wir, daß Jesus aber nun zur Rechten Gottes (Markus 16,19) im Himmel sitzt. Warum, wenn Jesus = der allmächtige Gott ist, steht in der Bibel nicht, Jesus sitzt nun im Himmel in der MITTE auf seinem Thron?
    Gibt es noch eine Steigerung von dem, was die MITTE von allem was exististiert bedeutet?
    Aus 1.Mose 2,9 wissen wir, daß im Paradies der Baum des Lebens MITTEN im Garten gestanden hat, aber ebenso in der MITTE stand auch der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Von einer Frucht (1.Mose 3,3) eines der Bäume MITTEN in Paradies hatte Gott es aber verboten zu essen und doch geschah es.
    Nur mal räumlich und bildlich betrachtet jetzt, wie nahe mögen diese beiden doch unterschiedlichen Bäume im Garten Eden beieinander gestanden haben, wenn für beide Bäume die Bezeichnung 'in der MITTE' gilt? Welcher Baum von beiden stand/steht näher zur MITTE, stand/steht näher zum definitiven Mittelpunkt von allem?
    Der Verbrecher, der links von Jesus gekreuzigt worden ist, der wollte nicht auf die letzte Warnung des dritten Gekreuzigten hören. Der links von Jesus wählte den zweiten und damit endgültigen Tod für sich. Warum tat er das? Hatte er die Erkenntnis von dem was gut oder böse ist, nicht gehabt, oder wählte er für sich ganz absichtlich die ewige Dunkelheit, was die Abkehr von dem was Licht ist, also in letzter Konsequenz Gott und damit Leben bedeutet?
    Wie gesagt, die ganze Kreuzigungsszenerie beinhaltet eine gewaltige Symbolik, über die sich sicher ganze Bücher schreiben läßt.
     

  2. Peter Vogel schreibt:

    INRI…
    Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum – Jesus von Nazareth König der Juden… welch ein Gegensatz zur damaligen Realität. Auch ein möglicher Grund dem Herrn die Mitte zu zu weisen.
    Doch bitte, ist dieses Geschehen nicht die Mitte des Lebens, des Todes, der Errettung, der Ewigkeit für mich? Kann ich diese überreiche Gnadenfülle denn woanders einordnen?
    Mein Wunsch ist es das ER mehr, und mehr die unverrückbare Mitte meines Lebens, meiner Nachfiolge wird.
    Joh. 3, V 30. Er muß wachsen, ich aber abnehmen.
    Gelobt sei der Name des Herrn.
     
     

  3. Johannes Berthin schreibt:

    Was dort am Kreuz von Golgatha geschah, können wir nur bestaunen und müssen das aber auch mit aller Ehrfurcht betrachten.
    Wir dürfen sicher sehen, dass Gott zu jedem Zeitpunkt alles in seiner Hand hatte und, in aller Ehrfurcht gesagt, nichts geschehen lies, was seinem Ratsplan, nämlich seinen eigenen Sohn als Opfer für Sünder am Kreuz zu  geben, nicht entsprochen hätte. Und auch der HERR Jesus lebte vor seinem Tod am Kreuz in Abhängigkeit von seinem Gott. 
    Alle aber sprachen: Du bist also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt, dass ich es bin. Sie aber sprachen: Was brauchen wir noch ein Zeugnis? Denn wir selbst haben es aus seinem Mund gehört. (Lukas 22 Vers 70 und 71)
    Sehen wir hier nicht den Hass, den sogar die Hohenpriester und Schriftgelehrten hatten, weil sie behaupteten, dass der HERR Jesus sich zu Gottes Sohn machte? Mit dieser Anschuldigung erfährt der Sohn Gottes, die Wahrheit selbst, die höchste Form der Verspottung.
    Sahen sie den HERRN in ihrem Hass nicht als größten Verbrecher an, der für sie den Tod verdient hat?
    Sie aber bedrängten ihn mit großem Geschrei und forderten, dass er gekreuzigt würde. Und ihr Geschrei nahm überhand. (Lukas 23 Vers 23)
    Gott "lies es zu", dass man seinen Sohn zwischen zwei Verbrecher hängte, aber wie viel mehr wird Gott in dieser Situation am Kreuz durch seinen Sohn verherrlicht, der sich selbst aus Gehorsam seinem Gott freiwillig geopfert hat und den Platz in der Mitte am Kreuz einnahm.
    Wenn wir den HERRN dort am Kreuz sehen, wie ER sich ganz gegeben hat, dann müssen wir klein und ER groß werden. Schauen wir auf IHN, damit ER der Mittelpunkt in unserem Leben ist und bleibt.
    Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat,… (Hebräer 12 Vers 3)

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.