Unbeugsam oder einsichtig - Bibel-Blog
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Unbeugsam oder einsichtig


Mittwoch, 17. Juli 2013

Unbeugsam oder einsichtig

Im Buch Richter lesen wir in Kapitel 11 von Jephta, einem weiteren Richter Israels, der das Volk Israel aus der Hand der Kinder Ammon retten wollte.

Wenn du die Kinder Ammon wirklich in meine Hand gibst, so soll das, was zur Tür meines Hauses herauskommt, mir entgegen – wenn ich in Frieden von den Kindern Ammon zurückkehre -, es soll dem Herrn gehören, und ich werde es als Brandopfer opfern! (Vers 30)

War das nicht ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt?

Und der Herr gab die Kinder Ammon wirklich in die Hand Jephtas. Als er zu seinem Haus zurückkehrte trat seine Tochter heraus – und jetzt?

Wünschten wir uns nicht von Jephta eine Sinnesänderung, indem er Gott sein übermütiges Gelübde bekannte?

Und er vollzog an ihr das Gelübde, das er gelobt hatte. (Vers 39)

Das war sicher eine grausame Tat.

Hatte er jetzt sein Ziel erreicht durch diese schreckliche Tat Anerkennung und  Einfluss im Volk Israel zu bekommen. Das mag sein. Für Jephta mochte es eine große Schwäche gewesen sein vor dem Volk seine Unbesonnenheit zu bekennen. Schließlich musste er sein Gesicht waren.

Doch vor Gott ist ein Bekenntnis von Sünde keineswegs Schwäche. Es ist ein Ausdruck von Unterwürfigkeit und Abhängigkeit IHM gegenüber. ER wird dadurch geehrt!

Wir müssen auch uns sicher die Frage stellen, was wir tun, um unser Gesicht nicht zu verlieren. Sind wir unbeugsam oder einsichtig?

Johannes Berthin

1 Kommentar to “Unbeugsam oder einsichtig”

  1. P.Vogel schreibt:

    Sollte man Jephta einstufen wie Lamech? Als allzu spontan, von eigener Kraft und Macht eingenommen, damit prahlend? Dazu uneinsichtig…  was hier nicht mehr mit Standhaftigkeit zu vergleichen ist.

    Möge doch der Heilige Geist uns ausfüllen… mögen wir Herz und Ohr öffnen für ihn, zur Ehre des Herrn.

     

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