Allein mit Ihm auf dem Berg - Bibel-Blog
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Allein mit Ihm auf dem Berg


Montag, 16. Juni 2014

Allein mit Ihm auf dem Berg

Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, mit und führt sie für sich allein auf einen hohen Berg. (Matthäus 17,1)

Drei Jünger nahm der Herr Jesus mit auf diesen Berg, um ihnen dort seine Herrlichkeit zu zeigen.

Er nahm Petrus mit, den Jünger, der anpackte, der voranging, der für die anderen sicher in seinem Eifer ein Vorbild war, der aber auch manches Mal zuviel Selbstvertrauen hatte.

Er nahm Johannes mit, den temperamentvollen Jünger, den der Herr – wie seinen Bruder Jakobus – einen “Sohn des Donners” nannte. Er war sicher ein emotionaler Mann, der aber auch die Liebe des Herrn genoss und wie kaum ein anderer Jünger vertraut war mit dem Herrn.

Er nahm Jakobus mit, der wohl einen ähnlichen Charakter hatte wie Johannes, aber selten in Wort oder Tat in Erscheinung trat. Er war nicht der Redner und Macher wie Petrus und seine Liebe zum Herrn bewies er vielleicht eher im Stillen, doch besonders, als er als der erste christliche Märtyrer für seinen Herrn starb.

Drei unterschiedliche Menschen, jeder mit einer eigenen persönlichen Beziehung zum Herrn. Der Herr schätze sie alle drei. Er zeigte seine Herrlichkeit nicht nur dem Macher Petrus oder nur Johannes, der seine Nähe am meisten suchte und genoss, oder nur Jakobus, von dem Er schon damals wusste, dass er der Erste der Jünger sein würde, der Ihn als treuer Märtyrer verherrlichen würde.

So gibt es auch heute unter uns Christen die Macher, die Temperamentvollen, die Emotionalen und die Stillen. Jeder ist in seiner Art wertvoll für den Herrn, jedem will der Herr seine Herrlichkeit zeigen, mit jedem allein sein auf dem Berg. Der Herr bewertet uns nicht nach unserem Charakter. Der Mensch sieht auf das Äußere, doch der Herr sieht auf das Herz. Er liebt ohne Ansehen der Person und freut sich über jede Art der Liebesbezeugung seiner Jünger.

Er sucht die Gemeinschaft mit dir allein auf dem Berg!

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Allein mit Ihm auf dem Berg”

  1. Reine Gnade schreibt:

    Er sucht die Gemeinschaft mit Seinen Kindern in Seiner herrlichen Gegenwart.

    Und ja, Er freut sich über jede ehrliche, ehrenvolle Art der Liebesbezeugung Seiner Jünger.

    Josef Sefton

  2. P.Vogel schreibt:

    Allein mit IHM sein… wie wertvoll ist diese Gemeinschaft. Wie rasch jedoch verhindern die Welt, eigene Ziele und Wünsche diese kostbare Situation. Würde nicht mein Herz viel mehr aufnehmen, annehmen was SEIN Wille ist?

    1. Stillehalten deinem Walten,
    stille halten deiner Zucht,
    deiner Liebe stille halten,
    die von je mein Heil gesucht,
    ja, das will ich, wie´s auch geh,
    wie´s auch tu dem Herzen weh.

    2. Stillehalten ohne Klage,
    ohne Murren, ohne Trotz,
    – was dazu die Welt auch sage,
    ich will spotten ihres Spotts;
    weiß ich doch, wie gut mir´s war,
    stillehalten immerdar.

    3. Wo ich´s selber wollte zwingen
    und es wagen ohne dich,
    ach da sanken mir die Schwingen
    meines Mutes jämmerlich;
    aber wo ich stillehielt,
    hast du stets mein Heil erzielt.

    6. Du, o Herr, gibst Kraft den Deinen
    und den Schwachen allermeist;
    darum gib mir deinen reinen,
    deinen guten, stillen Geist,
    daß, es gelte wo und wann,
    ich dir stillehalten kann.

    Autor: Karl Rudolf Hagenbach (1801 – 1874)

    Spüre ich noch die Unruhe des Tages, geht sie unter im Getriebe des Tages… höre ich SEINEN Ruf noch?

    Mt 11,28 Kommet her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben {O. zu Ruhe bringen}.

    Herr DIR sei Dank für DEINE Liebe welche mir dem Schwachen nachgeht.

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