86400 Sekunden - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

86400 Sekunden


Montag, 8. Dezember 2014

86400 Sekunden

Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist:

Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den
kommenden Tag.

Zweite Regel:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie dies und du bekommst kein neues mehr. Was würdest du tun? Du würdest versuchen, jeden Cent zu nutzen, oder?

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:

Jeder von uns hat so eine “Bank”. Wir vergessen es nur immer allzu schnell! Die Bank ist die Zeit unseres Lebens, die Gott dir und mir gibt. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, schenkt Gott uns 86400 Sekunden Leben für den Tag und wenn wir am abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben…. Die Zeit, die wir an diesem Tag nicht für Ihn gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber Gott kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung…. Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden?

Verschwende deine Zeit nicht für die Dinge dieser Welt! Die Welt wird vergehen und alles was in ihr ist. Aber die Werke Gottes, die du und ich tun dürfen, sie haben bleibenden Wert, sie sind und werden zur Ehre Gottes und zur Verherrlichung des Herrn Jesus sein.

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “86400 Sekunden”

  1. P.Vogel schreibt:

    +++++
    Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:
    +++++

    Ich möchte ohne Besserwisserei und alleinigem Blick auf mich etwas verändern. Nicht “eigentlich” ist es Realität… sondern das ist ganz real und zunehmend seit der Bekehrung so.

    Ich will jedoch auf dieses “eigentlich” nicht verzichten. Ich möchte es nur anders setzen… warum verhalte ich mich “eigentlich” so als sei meine Nachfolge Christi ein solches Spiel? Warum widme ich IHM kontrolliert aus meiner Macht Zeit? Was alles bestimmt meine Zeit?, ist meine Frage an mich!

    Mir fällt ein recht altes Lied ein, zum Thema Zeit:

    Gott hat die Zeit geschaffen, von Eile sprach er nicht.
    Die haben nur wir Menschen und reden stolz von Pflicht.
    Zeit ist Gnade, ist Gnade zum Leben, Zeit ist Gnade zu rechtem Tun.
    Zeit ist Gnade zum Dasein für andre. Zeit ist Gnade, auch Gnade zum Ruhn

    Gott hat genug gegeben an Stunden Tag und Nacht.
    Einst fragt er dich: Was hast du mit deiner Zeit gemacht?
    Zeit ist Gnade, ist Gnade zum Lieben, Zeit ist Gnade vor Gott zu stehn.
    Zeit ist Gnade, auf ihn still zu hören, Zeit ist Gnade zum Warten und Gehn.

    Gott hat die Zeit in Händen, auch deine Lebenszeit.
    Bist du am Zeitenende vor Gott zu stehn bereit?
    Zeit ist Gnade, ist Gnade zur Umkehr, Zeit ist Gnade zum Neubeginn.
    Zeit ist Gnade zum Leben für Jesus. Zeit ist Gnade! - Das ist ihr Sinn.

    Autorin Margret Birkenfeld

    Ich muß gestehen recht beschämt zu sein… denn “eigentlich” sollte ich mit der mir gnädig geschenkten Zeit besser umgehen. Doch muß ich das nicht allein organisieren, zur “Wirtschaftlichkeit” hinführen.

    So wie das obige Lied Fragen mit sich bringt, wie gut ist es sich ihnen zu stellen, so scheinen mir Antworten in nächsten Lied enthalten:

    Meine Zeit steht in deinen Händen.
    Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
    Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
    Gibt mir ein festes Herz, mach es fest in dir.

    Sorgen quälen und werden mir zu groß.
    Mutlos frag ich: Was wird morgen sein?
    Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los.
    Vater, du wirst bei mir sein.

    Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb
    nehmen mich gefangen, jagen mich.
    Herr, ich rufe: Komm und mach mich frei!
    Führe du mich Schritt für Schritt.

    Es gibt Tage, die bleiben ohne Sinn.
    Hilflos seh ich, wie die Zeit verrinnt.
    Stunden, Tage, Jahre gehen hin,
    und ich frag, wo sie geblieben sind.

    Meine Zeit steht in deinen Händen.
    Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
    Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
    Gibt mir ein festes Herz, mach es fest in dir.

    Text Peter Strauch

    Gelobt sei der Name des Herrn für alle SEINE Gnade.

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