Alt und jung – GEMEINSAM - Bibel-Blog
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Alt und jung – GEMEINSAM


Dienstag, 12. Mai 2015

Alt und jung – GEMEINSAM

“Mit unseren Jungen und mit unseren Alten wollen wir ziehen, mit unseren Söhnen und mit unseren Töchtern,….denn wir haben ein Fest des Herrn” (2. Mose 10,9).

“Wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was soll euch dieser Dienst?, so sollt ihr sagen: Es ist ein Passahopfer des HERRN…”   (2. Mose 12, 26+27).

In den Kapiteln 10-13 des 2. Buch Mose gibt Gott uns einige wichtige Belehrungen über das Verhältnis zwischen Alt und Jung.

Satan ist sehr bemüht, die Jungen von den Alten zu entfernen. Pharao (hier ein Bild Satans) wollte nur den Männern erlauben, auszuziehen und dem HERRN ein Fest zu feiern. Er wollte allerdings auf keinen Fall, dass die Kinder mitzogen, denn dann würde er das ganze Volk verlieren.

Ist es nicht auch heute so? Die Jugendlichen und Kinder möchte Satan um jeden Preis festhalten und für sich gewinnen. Wir wissen, dass er manchmal Erfolg damit hat: Manche unserer Jugendlichen ziehen die Dinge dieser Welt vor. (1. Joh. 2,14ff.)

Wer ist schuld daran? Manche machen es sich da etwas einfach und sagen: “Sie sind eben ungeistlich, sie wollten nicht; wir haben es ihnen doch immer gesagt!” Ja, das mag richtig sein, dass wir ihnen es immer gesagt haben, aber wie haben wir es Ihnen gesagt? In welcher Gesinnung? Haben wir die Fragen, die sie gestellt haben, ernst genommen? Manche nehmen die Fragen der Jugendlichen und Kinder überhaupt nicht ernst - wie schade und schädlich für das gemeinsame Zusammenleben als Gläubige. Wir müssen unseren Kindern und Jugendlichen Antworten auf ihre Fragen geben. Das ist nicht immer einfach und kostet Zeit und Energie. Wenn wir die Antworten vielleicht selbst auch nicht immer direkt parat haben, so wollen und müssen wir sie uns beschaffen. Dem Herrn sei Dank haben wir reichlich gute, geistliche Literatur in der heutigen Zeit zur Verfügung.

Wenn unsere Jugendlichen/ Kinder keine Antworten von uns bekommen, sind wir schuld daran, dass sie in “Ägypten” zurückbleiben und “verkümmern”.

Wir brauchen die Entschiedenheit eines Mose, unsere Jugend nicht loszulassen, sondern “Hand in Hand” mit ihnen ziehen zu wollen, Alt und Jung gemeinsam.

Bernhard Brockhaus

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