Wir fliegen dahin - Bibel-Blog
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Wir fliegen dahin


Freitag, 27. November 2015

Wir fliegen dahin

Schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin. Psalm 90,10

„Raserei im dichten Nebel.“ Unter dieser Überschrift berichtete die Zeitung: „Bei Massenkarambolagen auf der Autobahn zwischen Salzburg und München (A8) sind gestern insgesamt 79 Fahrzeuge ineinandergerast. 18 Menschen wurden dabei verletzt, zwei von ihnen schwer. ‚Bei dichtem Nebel mit Sichtweiten unter hundert Meter sind viele mal wieder viel zu schnell unterwegs gewesen‘, sagte ein Polizeisprecher in München.“

Sehr bildhaft beschreibt der Psalmvers die Schnelligkeit, mit der das Leben vorübereilt, und vergleicht es mit einem „Dahinfliegen“. In unserer Erfahrung finden wir das bestätigt: Das Leben „rast“ vorüber. Und erschrocken müssen wir feststellen, dass es für viele von uns „eine Raserei bei dichtem Nebel“ ist. Viel zu viele weigern sich nämlich, das helle Licht des Wortes Gottes auf ihr Leben fallen zu lassen.

Wie Gott über sie denkt? Darüber wollen sie lieber keine Klarheit haben! Sie wollen es nicht zulassen, dass Gottes Wort den Weg vor ihnen hell und klar erleuchtet, wie es in den Psalmen heißt: „Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad“ (Psalm 119,105). So viele bleiben im Nebel ihrer kurzsichtigen eigenen Gedanken gefangen. Wenn man solche Menschen anspricht, ergreifen sie die Flucht und „rasen“ häufig nur noch umso schneller. „Ich habe keine Zeit!“, sagen sie. Keine Zeit, um über Gott und die Ewigkeit nachzudenken?

Das kann nur in einer Katastrophe im Nebel enden! Deshalb ruft Jesus Christus jedem zu: „Ich bin das Licht der Welt wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Johannes 8,12

aus: Die Gute Saat

Henning Brockhaus

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