Sehen und doch nicht erkennen - Bibel-Blog
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Sehen und doch nicht erkennen


Sonntag, 14. Februar 2016

Sehen und doch nicht erkennen

In der Bibel lesen wir von einigen Begebenheiten, in denen Menschen den Herrn Jesus gesehen haben und nicht erkannten. Menschen, die Ihn kannten, aber nicht erkannten. Die Gründe dafür waren sehr verschieden:

Furcht: In der Begebenheit in Matthäus 14 Vers 26 waren die Jünger in großer Not. Sie befanden sich in einem Sturm und drohten mit ihrem Schiff unterzugehen. In dieser schlimmen Situation erkannten sie den Herrn Jesus nicht.

Enttäuschung: In Lukas 24 Vers 16 lesen wir von zweien, die sehr enttäuscht waren. Alle ihre Hoffnungen schienen dahin zu sein. Als der Herr Jesus zu ihnen kann, erkannten sie ihn wegen ihrer tiefen Enttäuschung nicht.

Trauer: In Johannes 20 Vers 14 lesen wir von Maria, die unendlich traurig war. Ihr geliebter Herr Jesus war tot. In dieser großen Trauer erkannte sie den Herrn Jesus durch den Tränenschleier nicht.

Ungehorsam: Die Jünger sollten auf neue Anweisung ihres Meisters warten. Aber die Ungeduld siegte und sie nahmen die Sache in die eigene Hand. Das  ging schief und sie erkannten ihren Meister nicht (Johannes 21 Vers 4).

Wie begegnet der Herr Jesus diesen Menschen?

Mut machen: “Seid guten Mutes, ich bin es; fürchtet euch nicht.” Matthäus 14 Vers 27

Sich selbst vorstellen: “Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.” Lukas 24 Vers 27

Trost geben durch ein Wort :Jesus spricht zu ihr: Maria!” Johannes 20 Vers 16

Herzerforschende Frage stellen: “In jener Nacht fingen sie nichts…Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Johannes 21 Verse 3 und 5

Klaus Brinkmann

4 Kommentare to “Sehen und doch nicht erkennen”

  1. P. Vogel schreibt:

    Ich möchte mir diese Worte zu Herzen nehmen.
    Wie oft sehe ich die Umgebung, erkenne die Begleitumstände, lasse ich mich von Glanz oder Furcht beeindrucken. Ja, und wie oft werde ich SEINEN Bemühungen um mich und meinen Frieden etwas entgegengesetzt haben. Eigenwille, Besserwisserei, Wissen und was sonst auch immer… ich will mir wünschen und erbitten das Geschenk offener Augen und des fleischernen Herzens… das es mir mehr gehen möchte wie den Jüngern:

    Mt 17,8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein.

    Das jede Nebensache hintenan stehen möge. Das nur ER mir sichtbar ist.

  2. Nichtsnus schreibt:

    @ P. Vogel

    “Das jede Nebensache hintenan stehen möge. Das nur ER mir sichtbar ist.”

    Kolosser 1:15 welcher das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist, der Erstgeborene aller Kreatur.

    Adam und Eva sind die ersten Menschen im Garten Eden gewesen, aus dem sie vertrieben worden sind. Was bedeutet, der Garten Eden ist nicht Teil dieser Welt in der wir heute leben. Nach ihrer Vertreibung wurde Eva schwanger und bekam als erstes Kind einen Sohn, den Erstgeborenen vor allen anderen menschlichen Kreaturen. – Das Wort Kreatur bedeutet Tier, denn der Mensch ist ein SäugeTIER.

    P. Vogel, wie ist der Name des Erstgeborenen vor aller anderen menschlichen Kreatur?

    Über ihn sagte seine Mutter Eva, aus Freude über seine Geburt: “… Und sie sprach: Ich habe einen Mann bekommen mit der Hilfe des HERRN!” (1.Mose 4:1).

    Ist der Titel “HERR” in Großbuchstaben für den Schöpfer reserviert oder nicht, P. Vogel?

    Noch eine Frage P. Vogel. Welcher Mensch wurde als erster und einziger dazu verflucht auf Erden eine unstete (was unsterblich bedeutet) und flüchtige Seele sein zu müssen (siehe 1.Mose 4:12)?

    Demnach muß sich dieser Mensch immer noch auf Erden befinden, denn unsterblich zu sein bedeutet den Tod nicht sehen zu müssen. Kann es also sein, daß es einen Menschen auf Erden gibt, der alle Zeitalter gesehen hat und immer noch lebt? Oder stirbt er einfach, wie es jeder Mensch irgendwann nach Ablauf seiner Lebenszeit tut und wird dann einfach wiedergeboren, was ja auch eine Art von Unsterblichkeit ist?

  3. Klaus Brinkmann schreibt:

    @Nichtsnus

    Bitte unterlass solche Bemerkungen, die

    erstens inhaltlich falsch sind (unstet bedeutet nicht unsterblich) und

    zweitens unbiblisch sind (Andeutung von Reinkarnation).

    Danke!

  4. P. Vogel schreibt:

    @Nichtsnus

    Einen Zusammenhang kann ich nicht erkennen, hinsichtlich der an mich gerichteten Zeilen… meinem Beitrag und erst recht nicht dem Hauptbeitrag. Unsachliche und willkürlich definierte Interpretationen wie unstet tragen sicher nicht zur geistlichen Erbauung bei.

    Daher sehe ich keinen Anlass zu einem weiteren Austausch.

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