Zu spät - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Zu spät


Freitag, 2. Dezember 2016

Zu spät

Es ist immer zu spät. Die Zeit ist immer zu knapp. Wie oft haben wir das schon in unserem Leben festgestellt?

Zu spät – der erste Frost hat die Blumen sterben lassen, die wir doch eigentlich gestern hatten ins Haus holen wollen.
Zu spät – den versprochenen Besuch hast Du nicht gemacht, nun geht es nicht mehr, die Person ist gestorben.
Zu spät – Dein Kind ist groß geworden und hat das Haus verlassen, bevor Du Zeit mit ihm verbracht hast.
Zu spät – für die Bitte um Verzeihung, die wir vielleicht zögernd verdrängt haben. Nun ist die Beziehung zerstört…

Hätt’ ich doch ! Könnt’ ich doch noch! Vorbei.

Wenn uns das in diesem Leben hier schon so zu schaffen macht – wie viel wichtiger ist, dass es nicht einmal im Hinblick auf die Ewigkeit zu spät ist. Dann ist es für immer zu spät – mit ewigen Auswirkungen. Wer nicht in diesem Leben Jesus Christus als seinen Retter annimmt, wird in Ewigkeit sagen “hätt ich doch” und “könnt ich doch noch”!

“Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!”
(Hebräerbrief, Kap. 3 Vers 15)

 

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Zu spät”

  1. P. Vogel schreibt:

    Zu spät… welch ein Wort. Mag jemand lediglich “spät” handeln… da kann noch etwas korrigiert und erreicht werden. Da kann Frieden erreicht werden. Mit fällt ein Lied dazu ein:

    Kleiner Junge mit dem Spielzeugauto, du hast viel zu tun,
    denn die Räder, deines Spielzeugautos dürfen ja nicht ruhn.
    Kleiner Junge, lass für eine Weile doch dein Auto steh´n.
    Sprich mit Gott, und fröhlich wirst du dann ins große Leben geh´n.
    Nein, dass geht nicht, ich habe keine Zeit,
    das Spiel ist doch so schön,
    aber wenn ich älter bin, dann will ich zu ihm geh´n.
    Doch jetzt habe ich keine Zeit, nein es tut mir leid.

    Junger Mann mit dem verliebten Blicken, du hast viel zu tun.
    Du willst nur ein andres Herz beglücken, deines darf nicht ruhn.
    Junger Mann, denk auch für kurze Zeit daran, dass Gott dich liebt,.
    Sprich mit ihm, und du wirst bald erfahren, dass er Schuld vergibt.
    Nein, das geht nicht, ich habe keine Zeit,
    ich habe noch ein Rendezvous,
    aber nach der Hochzeit finde ich wohl einmal Ruh.
    Doch jetzt habe ich keine Zeit, nein, es tut mir leid.

    Du Geschäftsmann in den besten Jahren, du hast viel zu tun.
    Droh´n dem Absatz Krisen und Gefahren, darfst du ja nicht ruhn.
    Du Geschäftsmann, lass für kurze Zeit doch deine Geschäfte allein.
    Sprich mit Gott, und voller Ruh und Frieden wird dein Alltag sein.
    Nein, das geht nicht, ich habe keine Zeit,
    der Kundenstamm ist groß,
    aber wenn ich sechzig bin, bin ich die Arbeit los.
    Doch jetzt habe ich keine Zeit, nein, es tut mir leid.

    Und dann bist du alt und grau und müde und hast nichts zu tun.
    Deinem Leben fehlt noch wahrer Friede, und du kannst nicht ruh´n.
    Gott rief dich, in deinem ganzen Leben, du warst stets besetzt.
    Sprich mit ihm, bevor dein Leben endet, sonst sagt Gott zuletzt:
    Nein, mein Freund, ich gab dir soviel Zeit,
    die Chance ist vorbei;
    all mein Rufen, meine Liebe war dir einerlei.
    Nein, verschlossen ist die Tür,
    du kommst nicht zu mir!

    Manfred Siebald Rechte haenssler verlag / holzgerlingen

    Ich will nachdenken, will den Herrn bitten mir die Augen recht zu öffnen… mich erkennen zu lassen… wo kann es “zu spät” sein oder besser noch, wo kann es “zu spät” werden?

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