Abgemüht – und doch nicht gefunden - Bibel-Blog
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Abgemüht – und doch nicht gefunden


Mittwoch, 22. Februar 2017

Abgemüht – und doch nicht gefunden

Alle Flüsse gehen ins Meer, und das Meer wird nicht voll. An den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder. (Prediger 1,7)

Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer irgend aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt. (Johannes 4, 13-14)

Im Buch des Prediger macht Salomo, der Schreiber, deutlich, dass nichts, was “unter der Sonne” geschieht bleibend ist. Auch nicht die Freuden dieser Welt, die immer wieder wie Ströme und Flüsse in das menschliche Herz fließen und doch nie das Herz voll werden lassen. Selbst ein Salomo, der weiser war als je ein Mensch vor ihm, kommt immer wieder zu dem Schluss, dass alles Eitelkeit ist.
Zu dieser Schlussforgerung wird jeder Mensch immer wieder kommen, wenn er alles, was “unter der Sonne” geschieht mit irdischer, menschlicher Weisheit betrachtet.
Aber möchte Gott wirklich, dass der Mensch ohne die Erkenntnis Gottes in seinem Leben verzweifelt und sich immer wieder “abmüht” auf irgendeine Weise glücklich zu werden?
Nein ganz sicher nicht! Gott möchte jedem Menschen sein Rettungsangebot in dem Herrn Jesus anbieten. Gott möchte, dass unsere Herzen bleibende Freude und Ruhe finden. Wie ist das möglich?
In dem wir seinen Sohn, Jesus Christus, die Wahrheit und Weisheit in Person in unser Herz aufnehmen und sein Sühnungstod am Kreuz für uns persönlich in Anspruch nehmen.
In dem Herrn Jesus haben wir dann das wirklich stillende Wasser, das ins ewige Leben quillt. Die Erkenntnis seiner Person wird uns dann jeden Tag tiefe, innere und bleibende Freude geben.

Ich bin durch die Welt gegangen,
und die Welt ist schön und groß,
und doch ziehet mein Verlangen
mich weit von der Erde los.

Ich habe die Menschen gesehen,
und sie suchen spät und früh,
sie schaffen, sie kommen und gehen,
und ihr Leben ist Arbeit und Müh.

Sie suchen, was sie nicht finden,
in Liebe und Ehre und Glück,
und sie kommen belastet mit Sünden
und unbefriedigt zurück.

Es ist eine Ruhe vorhanden
für das arme müde Herz;
sagt es laut in allen Landen:
Hier ist gestillet der Schmerz.

Es ist eine Ruhe gefunden
für alle, fern und nah,
in des Gotteslammes Wunden,
am Kreuze auf Golgatha.

(Text: Eleonore Fürstin Reuß)

Johannes Berthin

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