Aus Finsternis wird Licht - Bibel-Blog
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Aus Finsternis wird Licht


Freitag, 19. Mai 2017

Aus Finsternis wird Licht

“Denn der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi.”

2. Korinter 4,6

So wie Gott bei der Schöpfung aus der Dunkelheit Licht hervorbrachte, hat Er auch in die Finsternis unserer Herzen hineingeleuchtet. Doch Er hat nicht nur einfach die Finsternis der Gottferne und Sünde “aufgehoben”, sondern viel mehr getan: Wir haben, indem wir Christus haben und anschauen, die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes. Das ist nicht nur ein Licht, sondern ein Lichtglanz. Was das wirklich bedeutet, werden wir wohl erst im Himmel bei Ihm richtig verstehen.

Und doch gilt schon hier: “Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen”. (Joh 14,9)

Henning Brockhaus

3 Kommentare to “Aus Finsternis wird Licht”

  1. P. Vogel schreibt:

    +++ Was das wirklich bedeutet, werden wir wohl erst im Himmel bei Ihm richtig verstehen. +++

    Was dürfen wir doch bereits hier an Herrlichkeit erleben. Durch Gebete, durch die Fürsorge unseres Herrn Jesus, durch Umgang mit Glaubensgeschwistern… und wir vermögen uns der Herrlichkeit, diesem Licht zu nähern was eins die Jünger sahen:

    Lukas 5, 29 Und indem er betete, wurde das Aussehen seines Angesichts anders und sein Gewand weiß, strahlend.

    Öffnet das nicht unser Herz bereits ganz weit? Und wie wird es sein wenn auch wir zum Schauen gelangen… wenn wir bei IHM sind. Wir als Vollendete und bei IHM in der Fülle der Herrlichkeit.

    Mir fiel spontan ein Lied dazu ein…

    1. Wie wird uns sein, wenn endlich nach dem schweren,
    doch nach dem letzen ausgekämpften Streit
    wir aus der Fremde in die Heimat kehren
    und einzieh´n in das Tor der Ewigkeit!
    Wenn wir den letzen Staub von unsern Füßen,
    den letzen Schweiß vom Angesicht gewischt
    und in der Nähe sehen und begrüßen,
    was oft den Mut im Pilgertal erfrischt!

    2. Wie wird uns sein, wenn wir vom hellen Strahle
    des ew´gen Lichtes übergossen stehn
    und - o, der Wonne! - dann zum ersten Male
    uns frei und rein von aller Sünde seh´n;
    Wenn wir, durch keinen Makel ausgeschlossen
    und nicht zurückgescheucht von Schuld und Pein,
    als Himmelsbürger, Gottes Hausgenossen,
    eintreten dürfen in der Sel´gen Reih´n!

    3. Wie wird uns sein, wenn wir mit Beben lauschen
    dem höhern Chor, der uns entgegentönt,
    wenn goldne Harfen durch die Himmel rauschen
    das Lob des Lammes, das die Welt versöhnt!
    Wenn weit und breit die heil´ge Gottesstätte
    vom Halleluja der Erlösten hallt
    und dort der heil´ge Weihrauch der Gebete
    empor zum Thron des Allerhöchsten wallt!

    4. Wie wird uns sein, wenn nun dem Liebeszuge
    zu Dem, der uns den Himmel aufgetan,
    mit ungehaltnem, sehnsuchtsvollem Fluge
    die frei geword´ne Seele folgen kann!
    Wenn nun vom Aug´ des Glaubens lichte Hülle
    wie Nebel vor der Morgensonne fällt
    und wir den Sohn in seiner Gottesfülle
    erblicken auf dem Thron als Herrn der Welt!

    5. Wie wird uns sein, wenn wir Ihn hören rufen:
    „Kommt, ihr Gesegneten!“ wenn wir, im Licht
    dastehend an des Gottesthrones Stufen,
    Ihm schauen in sein gnädig Angesicht,
    die Augen seh´n, die einst von Tränen flossen
    um Menschennot und Herzenshärtigkeit -
    die Wunden, die das teure Blut vergossen,
    das uns vom ew´gen Tode hat befreit!

    6. Wie wird uns sein?
    O, was kein Aug´ gesehen,
    kein Ohr gehört, kein Menschensinn empfand,
    das wird uns werden, wird an uns geschehen,
    wenn wir hineinzieh´n ins gelobte Land.
    Wohlan, den steilen Pfad hinangeklommen!
    Es ist der Mühe und des Schweißes wert,
    dahin zu eilen und dort anzukommen,
    wo mehr, als wir versteh´n, der Herr beschert.

    Autor: Karl Johann Philipp Spitta

    Gelobt sei der Name des Herrn.

  2. P. Vogel schreibt:

    Hinsichtlich dieser künftigen Herrlichkeit summe ich seit Stunden die Melodie nachstehendes Liedes:

    1. Komm zu dem Heiland, komme noch heut!
    Folg´ seinem Wort, jetzt ist es noch Zeit!
    Er ist uns nah´, zum Segnen bereit,
    und ruft so freundlich: Komm!

    Chor: Herrlich, herrlich wird es einmal sein,
    wenn wir ziehen, von Sünde frei und rein,
    in das Gelobte Kanaan ein.
    Jesu, sieh her: Ich komm!

    2. Komm, o mein Kind, und höre sein Wort.
    Gib Ihm dein Herz und folg´ Ihm sofort!
    Er ist ein sichrer, ewiger Hort!
    Drum mach´ dich auf und komm.

    3. Glaube nur fest, der Herr nimmt dich an.
    O fühlst du Ihn nicht jetzt dir schon nah´n?
    Mit Lieb´ und Gnad´ will Er dich umfah`n,
    Komm nur, o Sünder, komm!

    (Autor: G. F. Root, übers. E.H. Gebhardt (1832-1899))

    Ja, herrlich wird es sein bei IHM…IHN sehen dürfen wie ER ist…
    wie sind die SEINEN doch gesegnet.

    Gelobt sei der Name des Herrn.

  3. Spasiba schreibt:

    Wenn deine Sünden vergeben sind, bedeutet Gott hat nichts mehr gegen dich.
    Die große Kluft zwischen ihm und dir ist überbrückt. Dein Gewissen ist rein. Du kannst zu ihm kommen, ohne vor seinem Zorn zu zittern, seine Liebe genießen als Kind des Vaters, seine Hilfe in Anspruch nehmen, ihm dein Herz ausschütten.

    Herr, Du machst alles neu. Du veränderst unser Herz. “Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!”

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