Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Auf dem Wasser gehen

Wer einmal mit dem Herrn auf dem Wasser gegangen ist, der will nie mehr in einem Boot sitzen!

William Mac Donald

Mit Fleiß und Neid …

„Der Neid ist meist eine Nummer größer als der Fleiß“, sagte Peter Weck (*1930), österreichischer Schauspieler und Regisseur. Tatsächlich ist der Fleiß auf dem Gebiet, neidisch zu sein, gewaltig. In der Bibel lesen wir: Lasst uns nicht voll eitler Ruhmsucht sein, indem wir einander herausfordern, einander beneiden“ (Galater 5,26).

Es fällt uns so schwer, uns mit anderen zu freuen über das, was der Herr ihnen an natürlichen und geistlichen und sonstigen Gaben anvertraut hat. In unserem Herzen brennt so leicht der Neid, dass wir schnell vergessen können, einfach die Geschenke unseres guten Gottes anzuwenden, die Er uns selbst in seiner Güte anvertraut hat. Dabei gibt es mehr als genug für jeden von uns zu tun. Wir brauchen es nur anzupacken …

Der Kommende (6): Armen wird Gute Botschaft verkündigt

Als Johannes der Täufer von den Werken des Herrn Jesus hörte, da sandte er seine Jünger zu Ihm, um zu erfahren, ob der Herr Jesus wirklich der angekündigte „Kommende“ war. Ja, Seine Werke bezeugten, dass Er wirklich der Messias war.

Wenn die Worte aus Mt 11,5 auch speziell für die Zeit galten, in der der Herr Jesus auf dieser Erde war, so wirkt Er doch noch heute in der gleichen Weise.

„Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft verkündigt; und glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird!“ (Mt 11,5.6)

Armen wird Gute Botschaft verkündigt!

Gerade zu den Armen Seines Volkes ist der Herr Jesus gegangen. Die Menschen, die kein Brot hatten, kamen und hörten die Gute Botschaft aus seinem Mund und wurden zudem noch von ihm gespeist. Die Frau am Jakobs-Brunnen, die ein total verkorkstes Leben hatte, hörte die Gute Botschaft von dem Herrn Jesus und durfte sich mit Ihm über Anbetung unterhalten.

„Denn seht eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zu Schanden mache; und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt“ (1. Kor 1, 26-28).

Und so hat Gott auch uns auserwählt. Da gibt es keinen Grund zum Rühmen; alles ist reine Gnade! So wie es reine Gnade ist, dass immer noch Armen Gute Botschaft verkündigt wird. Noch ist Gnadenzeit! „Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht“ (Heb 4,7).

Komm heute noch zu Dem, der für die Blinden „das Licht“ ist, für den Lahmen „der Weg“, für den Tauben „das Wort“, für den Aussätzigen „der Heiland“ und der als „das Leben“ dem toten Sünder Ewiges Leben schenken will.

Komm heute noch!

Eine einzigartige Frage

Christus rief am  Kreuz: Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen? (Mt 27,46)

Warum also verließ Gott seinen Sohn?

Weißt DU warum?

Weißt du, welche Bedeutung es für dich persönlich hat, dass Gott seinen Sohn verließ?

Kannst du aus tiefstem Herzen sagen: „Ich weiß, warum Gott seinen Sohn verlassen hat. Gott hat seinen Sohn deshalb verlassen, weil Er meinen Platz einnahm, weil Er an meiner Stelle am Kreuz hing und all meine Sünden auf sich geladen hatte. Er wurde für mich zur Sünde gemacht. Alles, was ich war, alles, was ich getan hatte, alles, was mich als Sünder betraf, wurde auf Ihn gelegt. Gott handelte mit mir in der Person meines Stellvertreters. Die Sünde meiner Natur, meines Wesens, und alle Sünden meines Lebens - alles, was ich bin, und alles, was ich jemals getan habe, wurde Ihm zugerechnet. Er hat mich vertreten und wurde dementsprechend behandelt.“

Lieber Leser, hat der Heilige Geist dich dies gelehrt? Weißt du dies, weil du an die Autorität des Wortes Gottes glaubst? Wenn ja, dann wirst du einen festen Frieden haben, den keine Macht der Erde oder der Hölle, kein Mensch oder Teufel, jemals stören kann. Dieses Wissen ist die wahre und einzige Grundlage für den Frieden der Seele. Ein Mensch kann erst dann wahren Frieden mit Gott haben, wenn er weiß, dass Gott selbst die Frage der Sünde und der Sünden auf dem Kreuz seines Sohnes beantwortet hat. Gott wusste, was nötig war, und Er hat es bereitgestellt. Die ganze Schwere unserer Ungerechtigkeiten legte Er auf Christus. Gott und die Sünde begegneten sich am Kreuz. Dort wurde die ganze Frage göttlich geklärt und ein für alle Mal beantwortet. Die Sünde wurde verurteilt und beseitigt. Der Sündenträger ging unter die Wogen und Wellen des göttlichen Zorns. Gott legte Ihn in den Staub des Todes. Die Sünde wurde entsprechend den unendlichen Forderungen des Wesens Gottes, seines Charakters und seines Thrones behandelt; und nun ist der Eine, der für uns zur Sünde gemacht und an unserer Stelle verurteilt wurde, zur rechten Hand Gottes erhöht und mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Und gerade diese Krone ist der Beweis dafür, dass die Sünde für immer weggetan ist. Wenn dem Gläubigen jemals eine einzige Sünde zur Last gelegt werden könnte, müsste zuvor diese Krone vom Haupt des Heilandes weggerissen werden.

Doch in der Antwort auf das geheimnisvolle „Warum?“ dessen, der verlassen wurde, sehen wir noch etwas anderes unbeschreiblich Kostbares: die überwältigende Liebe Gottes zu uns elenden Sündern. Diese Liebe trieb Gott nicht nur dazu, sich seinen Sohn vom Herzen zu reißen, sondern sie trieb Ihn auch dazu, seinen Sohn auf dem Kreuz zu verlassen. Warum tat Gott das? Weil es keinen anderen Weg gab, auf dem wir entfliehen könnten: entweder die ewige Hölle für uns oder der grenzenlose Zorn für den Sündenträger. Gott wählte Letzteres; und von nun an ist der Platz, den Christus jetzt einnimmt, auch der Platz all derer, die an Ihn glauben!

Charles Henry Mackintosh

Die Dreckpfütze

Stell Dir vor, Du schaust einem Mann bei der Arbeit zu, der in einem Fabrikhof ständig zwischen zwei Stellen hin- und hergeht. Immer derselbe Arbeitsgang, von einer Werkbank zu einer anderen. Zwischen diesen Werkbänken befindet sich eine Dreckpfütze mit schmutzigem, öligem Wasser. Der Mann könnte sehr gut an ihr vorbeigehen, rechts und links ist genug Platz, aber immer wieder geht er geradewegs auf sie zu und fällt mit dem Gesicht mitten hinein. Er rafft sich dann wieder auf, wischt sein Gesicht sauber und geht weiter zu seiner Werkbank. Manchmal schafft er es, sie gar nicht zu beachten, an ihr vorbeizusteuern und unbehelligt seinen Platz zu erreichen. Doch immer wieder fällt er von neuem in die Pfütze. Einmal stolpert er über ein am Boden liegendes Brett und fällt hinein, ein anderes Mal fällt er unversehens, offenbar ohne Einwirken von außen, in den Dreck.

Oft scheint er sogar schon an der Pfütze seitlich vorbeizugehen und beginnt, einen deutlichen Bogen um sie zu machen, als sei er sich bewusst, dass da die Pfütze ist - und dann bleibt er plötzlich stehen und geht doch geradewegs auf die Pfütze zu und wirft sich hinein.

Wer würde nicht kopfschüttelnd über so viel Dummheit an dem geistigen Gesundheitszustand des Mannes zweifeln? Doch warte mal! Bevor wir uns weiter über den armen Mann lustig machen: Ist das vielleicht ein Bild von Dir und mir? Fallen wir auch immer wieder in dieselbe Sünde? Passiert es uns immer wieder, dass wir doch genau wissen, was uns zu Fall bringt und wir tun doch genau das? Manchmal stolpern wir vielleicht und fallen mehr oder weniger unbewusst hinein, ein anderes Mal steuern wir sogar willentlich in den Dreck.

Doch das möchte Gott nicht. Der Herr Jesus aber hat uns frei gemacht durch seinen Tod am Kreuz von Golgatha! Wir sind dort mit Ihm gestorben und müssen der Sünde nicht mehr nachgeben.

„Wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde“ (Römer 6 Vers 7)

Optimisten, Pessimisten

"Optimisten, Pessimisten – letztlich liegen beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher", sagte einmal Kofi Annan (*1938), der ehemalige UN-Generalsekretär. Aber – so möchte man hinzufügen, ist es besser, in einer glücklichen Illusion zu leben? Was nützt es einem Optimisten, dass er meint, es gehe ihm gut, alles läuft bestens, und nach dem Tod ist alles aus, daher brauche er sich auch keine Gedanken zu machen? Wenn doch die Realität eine komplett andere ist, dass es nämlich Himmel und Hölle gibt, dass sich ein Mensch bekehren muss, um gerettet zu werden! Gott hat uns unmissverständlich mitgeteilt: "Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebräer 9,27). Wer diese Botschaft in seinem persönlichen Optimismus übersehen will, mag heute optimistisch leben. Aber er wird das Ziel verfehlen und ewig verloren gehen. Noch heute allerdings bietet Gott seine Gnade an: "Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden, du und dein Haus" (Apostelgeschichte 16,31).

Wieviel Betten gab es in der Arche Noahs?

In einem Nachbau der Arche (ein Besuch ist übrigens empfehlenswert, da beeindruckend, bibelgetreu und Verkündigung des klares Evangeliums www.archevonnoah.de )gibt es auch einen Schlafraum mit mehr! als 8 Betten. Warum? Die Erklärung ist zu Herzen gehend: Noah hoffte bis zuletzt, dass sich Menschen durch seine „Predigt“ überzeugen lassen, mit ihm und seiner Familie in die Arche zu gehen. Vielleicht kann uns das anspornen, auch bei scheinbar „hoffnungslosen“ Fällen nicht locker zu lassen.

Christus: Ausgangs,- End-, Mittel- und Fixpunkt

Christus ist der Schlüssel zum Rätsel dieser Welt.

Ein Magnet wendet sich immer dem Pol zu; die Nadel erbebt zwar stets ein wenig, wenn Sturm und Wetter toben, aber ihre Richtung ändert sich nicht. Die Nadel des Christenherzens zeigt immer auf Christus hin.

In Christus werden alle unsere Gedanken ausgeglichen, berichtigt, gerichtet und gereinigt, denn die Unendlichkeit Gottes selbst verwirrt die Kleinheit des Menschenherzens, wenn ihm Christus nicht eine sichere Stütze bietet; und Er bietet sie, ohne ihm irgendetwas von der Fülle, die in Gott ist zu rauben; ganz im Gegenteil, in Ihm schätzen wir erst recht, was Gott ist.

John Nelson Darby

brennendes Herz

"Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg zu uns redete und als er uns die Schriften öffnete?" Lukas 24 Vers 32

Wenn Glut da ist, kann diese schnell wieder zu einem Feuer entfacht werden.

Wenn bei uns Glut (Interesse an Jesus Christus) vorhanden, kann diese Glut durch das Lesen oder Hören von Gottes Wort (der Bibel) zu einem Feuer werden.

 

R. K. Campbell über „christliche“ Feiertage

„Wir möchten hinzufügen, dass (beim Zusammenkommen zum Mahl des Herrn) auch die Tatsache seiner Geburt in diese Welt als Mensch in Verbindung mit den Zeichen des Mahles des Herrn vor uns kommen mag, denn zu dem Zeitpunkt, als er geboren wurde, nahm er einen Leib aus Fleisch und Blut an. So werden uns seine Geburt, sein Tod, seine Auferstehung, seine Verherrlichung und sein Wiederkommen notwendigerweise allesamt ins Gedächtnis gerufen, sooft wir wahrhaft das Brot essen und den Kelch des Mahles trinken. Daher benötigen wir nicht jedes Jahr einen bestimmten Gedenktag für seine Geburt, einen anderen für seinen Tod und einen anderen für seine Auferstehung. In der Schrift wird nichts über solche Tage gesagt, aber an jedem ersten Tag der Woche möchte der Herr von uns, dass wir seiner in seiner Geburt, seinem Tod, seiner Auferstehung, seiner Verherrlichung und seinem Wiederkommen gedenken.“

aus „Die Versammlung des lebendigen Gottes“ von R. K. Campbell

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