Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Rocky Mountain Radio

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Rocky Mountain Ministries ist eine gemeinnützige Organisation, die durch Musik die Gute Botschaft verbreiten möchte.

Ihr Leitmotiv ist Gottes wunderbare Gnade, ihr Ziel ist, Gottes Wort und die Grundsätze Seines Wortes in Lieder zu fügen und so die gesamte Welt zu erreichen.

Don und Wendy Francisco haben über drei Jahrzehnte aktiv an der Verbreitung des Evangliums über die Musik mitgewirkt. Sie erhalten tausende von Briefe, die beschreiben, wie Gott die Lieder benutzt, um Menschen zur Umkehr zu bringen.

Der Herr Jesus hat auf dem Kreuz ein einmaliges, vollkommenes Werk vollbracht, ein Werk, über das wir in alle Ewigkeit singen werden!

Seine Nähe zeigt seinen Willen

„Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist.“

Kolosserbrief, Kapitel 3 Vers 1.

„Wir sind auferweckt und haben, was unsere Zuneigungen und unser Ziel anlangt, nicht mehr mit der Welt zu tun, weil wir solche sind, die gestorben sind. Es heißt nicht: „Ihr müsst sterben“, sondern „Ihr seid gestorben“  (Kol 3,3), denn das ist die christliche Stellung. Wir besitzen die Richtschnur für das Verhalten des Christen. Sie ist sehr einfach, umfassend und ungewöhnlich befriedigend für das Herz, das wirklich wünscht, den Willen Gottes zu tun.

Du kannst sicher sein, dass wir nicht in Verlegenheit kommen, den Willen Gottes zu erkennen, wenn wir nah genug bei Ihm sind.

Wo geistliche Unterscheidungskraft ist, werden die Dinge einfach und klar wie das Tageslicht. „Das Geheimnis des HERRN ist für die, die ihn fürchten.“ (Psalm 25, 14) Wo die Furcht des Herrn ist, wird auch Verständnis über Sein Wort und Seine Gedanken sein. Aber das Wort Gottes wird nicht einfach erscheinen, wenn keine Unterordnung Gott gegenüber vorhanden ist.“

John Nelson Darby

Mit den Augen Gottes sehen

Wir laufen mit offenen Augen durch die Gegend und sehen jeden Tag viele Menschen, manche nur einmal, manche täglich.

Wie sehen wir sie? Wie würden wir sie beschreiben? Manche sind materiell reich, andere arm. Manche sind ganz ruhige Leute, andere vielleicht eher cholerisch. Manche halten wir für hoch begabt, andere sind eher „normal“ begabt. Manche führen ein  menschlich gesprochen wirklich astreines Leben, andere sind schon öfter Mal auf die schiefe Bahn geraten.

Wir sehen die Menschen und beurteilen sie, schieben sie in alle möglichen Schubladen. Ist das richtig, was wir da machen? Wir wollen uns mal fragen, wie Gott die Menschen sieht

Gott hat nicht so viele „Schubladen“ wie wir. Er hat nur zwei und Sein Urteil beruht nicht auf Vermutung und Vorurteil, sondern auf Seiner Allwissenheit. Die entscheidende Frage ist: Wie steht der Mensch zu Seinem Sohn Jesus Christus? Gott schaut nicht auf den materiellen Reichtum, auf die Begabung, auf die gute Lebensführung. Er sieht einen Menschen und sieht ihn entweder als Sein errettetes Kind oder als verlorenen Sünder.

Letztens saß ich in der großen Kantine der Firma, in der ich arbeite. Das saßen ca. 500 Menschen. Ich fragte mich: Wie voll wäre dieser Raum noch, wenn der Herr jetzt wiederkäme? Wir wollen den Herrn bitten, dass wir die Menschen um uns herum mehr mit Seinen Augen sehen! Das wäre das Ende jeder Gleichgültigkeit und jeder Bequemlichkeit.

Vielleicht würde sowas dabei rauskommen:

Ein Wort zur rechten Zeit

„Goldene Äpfel in silbernen Prunkgeräten: So ist ein Wort, geredet zu seiner Zeit“ (Sprüche 25,11). Das brauchen wir selbst, das brauchen andere. Ein gutes Wort, zur richtigen Zeit am richtigen Ort der richtigen Person in einer gottgemäßen Gesinnung gesagt, wirkt Wunder. Ein falsches Wort kann manches zerstören. Selbst wenn es gut gemeint ist. Wir sollen dadurch nicht Angst bekommen, etwas anderen zu sagen. Aber wir wollen daraus lernen, an der Hand des Herrn Jesus zu gehen, um in der rechten Weise eine Hilfe für andere zu sein.

Er gibt die Weisheit zum Reden!

 Setzt es nun fest in euren Herzen, nicht vorher darauf zu sinnen, wie ihr euch verantworten sollt; denn ich werde euch Mund und Weisheit geben, welcher alle eure Widersacher nicht werden widersprechen oder widerstehen können.

Lukas 21 Vers 14 und 15

Wie oft machen wir uns Gedanken über vor uns liegende Gespräche, vielleicht Gespräche mit Nachbarn, vielleicht Interviews über den Glauben oder ähnliches. Doch selbst wenn wie vorher wissen, dass die Leute, auf die wir treffen werden, Gotteslästerer, Gottesleugner, Wunderheiler, Atheisten oder Feinde des Herrn Jesus und seines Kreuzes sind, dürfen wir uns die Verheißung unseres Herrn aus Lukas 21 zu eigen machen und einfach Ihm vertrauen.

Wahrer Trost

Wenn uns Angehörige genommen werden, wenn wir einsam sind oder Freunde uns verlassen, fehlt uns oft das Mitempfinden anderer und deren Trost. Wie gehen wir damit um, wenn niemand da ist, der die Not mitträgt und das mitempfindet, was einen niederdrückt?
Als der HERR Jesus seinen Jüngern sagte, dass er überliefert würde, um für sie zu sterben, und einer von ihnen IHN verraten würde, musste er feststellen, dass sie kaum darauf eingingen. Sie stritten sich vielmehr darum, wer von ihnen der Größte sei.
…,und ich habe auf Mitleid gewartet, und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden. (Ps. 69,21)
Und es kam noch viel schlimmer.
Es verließen IHN alle und flohen. (Mk.14,50)
Die letzten Schritte bis zum Kreuz musste ER ganz alleine gehen. Wer kann uns dann besser verstehen als ER, der so einsam war wie sonst keiner? Wer kann tiefer mitempfinden als der HERR Jesus?
Sein Leiden ist jetzt vorbei. Und darum kann er jetzt im Himmel für uns als Hoherpriester tätig sein und sich für uns verwenden. ER kann sich jetzt ganz unseren Nöten und Schwierigkeiten zuwenden, weil ER selbst die Erfahrung hier auf der Erde gemacht hat.
Wir haben den HERRN, der uns hilft, und uns den Trost gibt, den wir brauchen. Ja noch mehr, er bittet Gott für uns für unsere Not.
Daher vermag er diejenigen auch völlig zu erretten, die durch IHN Gott nahen, indem er allezeit lebt, um sich für sie zu verwenden. (Heb. 7,25)

Auf dem Wasser gehen

Wer einmal mit dem Herrn auf dem Wasser gegangen ist, der will nie mehr in einem Boot sitzen!

William Mac Donald

Mit Fleiß und Neid …

„Der Neid ist meist eine Nummer größer als der Fleiß“, sagte Peter Weck (*1930), österreichischer Schauspieler und Regisseur. Tatsächlich ist der Fleiß auf dem Gebiet, neidisch zu sein, gewaltig. In der Bibel lesen wir: Lasst uns nicht voll eitler Ruhmsucht sein, indem wir einander herausfordern, einander beneiden“ (Galater 5,26).

Es fällt uns so schwer, uns mit anderen zu freuen über das, was der Herr ihnen an natürlichen und geistlichen und sonstigen Gaben anvertraut hat. In unserem Herzen brennt so leicht der Neid, dass wir schnell vergessen können, einfach die Geschenke unseres guten Gottes anzuwenden, die Er uns selbst in seiner Güte anvertraut hat. Dabei gibt es mehr als genug für jeden von uns zu tun. Wir brauchen es nur anzupacken …

Der Kommende (6): Armen wird Gute Botschaft verkündigt

Als Johannes der Täufer von den Werken des Herrn Jesus hörte, da sandte er seine Jünger zu Ihm, um zu erfahren, ob der Herr Jesus wirklich der angekündigte „Kommende“ war. Ja, Seine Werke bezeugten, dass Er wirklich der Messias war.

Wenn die Worte aus Mt 11,5 auch speziell für die Zeit galten, in der der Herr Jesus auf dieser Erde war, so wirkt Er doch noch heute in der gleichen Weise.

„Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft verkündigt; und glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird!“ (Mt 11,5.6)

Armen wird Gute Botschaft verkündigt!

Gerade zu den Armen Seines Volkes ist der Herr Jesus gegangen. Die Menschen, die kein Brot hatten, kamen und hörten die Gute Botschaft aus seinem Mund und wurden zudem noch von ihm gespeist. Die Frau am Jakobs-Brunnen, die ein total verkorkstes Leben hatte, hörte die Gute Botschaft von dem Herrn Jesus und durfte sich mit Ihm über Anbetung unterhalten.

„Denn seht eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zu Schanden mache; und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt“ (1. Kor 1, 26-28).

Und so hat Gott auch uns auserwählt. Da gibt es keinen Grund zum Rühmen; alles ist reine Gnade! So wie es reine Gnade ist, dass immer noch Armen Gute Botschaft verkündigt wird. Noch ist Gnadenzeit! „Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht“ (Heb 4,7).

Komm heute noch zu Dem, der für die Blinden „das Licht“ ist, für den Lahmen „der Weg“, für den Tauben „das Wort“, für den Aussätzigen „der Heiland“ und der als „das Leben“ dem toten Sünder Ewiges Leben schenken will.

Komm heute noch!

Eine einzigartige Frage

Christus rief am  Kreuz: Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen? (Mt 27,46)

Warum also verließ Gott seinen Sohn?

Weißt DU warum?

Weißt du, welche Bedeutung es für dich persönlich hat, dass Gott seinen Sohn verließ?

Kannst du aus tiefstem Herzen sagen: „Ich weiß, warum Gott seinen Sohn verlassen hat. Gott hat seinen Sohn deshalb verlassen, weil Er meinen Platz einnahm, weil Er an meiner Stelle am Kreuz hing und all meine Sünden auf sich geladen hatte. Er wurde für mich zur Sünde gemacht. Alles, was ich war, alles, was ich getan hatte, alles, was mich als Sünder betraf, wurde auf Ihn gelegt. Gott handelte mit mir in der Person meines Stellvertreters. Die Sünde meiner Natur, meines Wesens, und alle Sünden meines Lebens - alles, was ich bin, und alles, was ich jemals getan habe, wurde Ihm zugerechnet. Er hat mich vertreten und wurde dementsprechend behandelt.“

Lieber Leser, hat der Heilige Geist dich dies gelehrt? Weißt du dies, weil du an die Autorität des Wortes Gottes glaubst? Wenn ja, dann wirst du einen festen Frieden haben, den keine Macht der Erde oder der Hölle, kein Mensch oder Teufel, jemals stören kann. Dieses Wissen ist die wahre und einzige Grundlage für den Frieden der Seele. Ein Mensch kann erst dann wahren Frieden mit Gott haben, wenn er weiß, dass Gott selbst die Frage der Sünde und der Sünden auf dem Kreuz seines Sohnes beantwortet hat. Gott wusste, was nötig war, und Er hat es bereitgestellt. Die ganze Schwere unserer Ungerechtigkeiten legte Er auf Christus. Gott und die Sünde begegneten sich am Kreuz. Dort wurde die ganze Frage göttlich geklärt und ein für alle Mal beantwortet. Die Sünde wurde verurteilt und beseitigt. Der Sündenträger ging unter die Wogen und Wellen des göttlichen Zorns. Gott legte Ihn in den Staub des Todes. Die Sünde wurde entsprechend den unendlichen Forderungen des Wesens Gottes, seines Charakters und seines Thrones behandelt; und nun ist der Eine, der für uns zur Sünde gemacht und an unserer Stelle verurteilt wurde, zur rechten Hand Gottes erhöht und mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt. Und gerade diese Krone ist der Beweis dafür, dass die Sünde für immer weggetan ist. Wenn dem Gläubigen jemals eine einzige Sünde zur Last gelegt werden könnte, müsste zuvor diese Krone vom Haupt des Heilandes weggerissen werden.

Doch in der Antwort auf das geheimnisvolle „Warum?“ dessen, der verlassen wurde, sehen wir noch etwas anderes unbeschreiblich Kostbares: die überwältigende Liebe Gottes zu uns elenden Sündern. Diese Liebe trieb Gott nicht nur dazu, sich seinen Sohn vom Herzen zu reißen, sondern sie trieb Ihn auch dazu, seinen Sohn auf dem Kreuz zu verlassen. Warum tat Gott das? Weil es keinen anderen Weg gab, auf dem wir entfliehen könnten: entweder die ewige Hölle für uns oder der grenzenlose Zorn für den Sündenträger. Gott wählte Letzteres; und von nun an ist der Platz, den Christus jetzt einnimmt, auch der Platz all derer, die an Ihn glauben!

Charles Henry Mackintosh

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