Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

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Sonntag, 8. Dezember 2019

Erinnerung

“Du sollst dich an den ganzen Weg erinnern.” 5. Mose 8 Vers 2

In den nachfolgenden Versen stellt Gott dem Volk Israel das vor, was er für sie getan hat.

Erinnere dich daran – vergiss es nicht.” 5. Mose 9 Vers 7

Das Volk sollte sich an sein schlechtes Verhalten erinnern.

Das Ende des Jahres ist eine gute Gelegenheit kurz innezuhalten und über das Jahr nachzudenken. Da werden uns Gelegenheiten einfallen, für die wir dankbar sind. Aber es werden uns auch Situationen in den Sinn kommen, für die wir uns schämen.

Das Ergebnis dieser Erinnerung wird sein, wieder neu darüber zu staunen, wie groß und gütig unser Gott ist. Trotz unseres Versagens trägt er uns in großer Liebe.

Klaus Brinkmann

Sonntag, 24. November 2019

Gott zufriedenstellen

Es ist schon eine sehr alte Frage, wie wir Menschen Gott zufriedenstellen können. Schon vor tausenden Fragen stellten sich die Menschen die Frage: “Womit soll ich vor den HERRN treten, mich beugen vor dem Gott der Höhen?Micha 6 Vers 6

Gott gab darauf eine eindeutige Antwort: “Er hat dir mitgeteilt, o Mensch, was gut ist; und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu wandeln mit deinem Gott?Micha 6 Vers 8

Die Antwort war zwar eindeutig und gut zu verstehen. Aber es war nicht die Antwort, die die Menschen hören wollten. Die Menschen waren bereit, große Opfer zu bringen. Aber einfach nach den Anforderungen, die Gott aufstellt zu leben, war ihnen zu einfach.

Das Problem hat sich bis heute nicht geändert.

Drei Punkte nannte Gott:

  1. Recht üben
  2. Güte lieben
  3. Demütig wandeln.

Vereinfacht gesagt, erwartet Gott von uns Menschen, dass wir sowohl Gott als auch unseren Mitmenschen das zukommen lassen, was ihnen zusteht. Dass wir außerdem die Bedürfnisse unserer Mitmenschen im Auge haben und dass wir nicht hoch von uns selbst denken.

In der Theorie sind diese Dinge nicht schwer zu verstehen. Aber sie in der Praxis zu tun, fällt uns sehr schwer.

Wenn wir dies aber versuchen in unserem Leben umzusetzen, wird das zur Freude Gottes und auch zu unserer Freude uns zu unserem Segen sein.

Klaus Brinkmann

Donnerstag, 14. November 2019

Niemand fragt nach meiner Seele

In Psalm 142 gibt es einen bewegenden Hinweise auf den Herrn Jesus Christus: Dort heißt es in Vers 5 am Ende: “Niemand fragt nach meiner Seele”.

Christus hat dies während seines Lebens auf der Erde besonders erfahren müssen. Niemand war einsam wie Er. Die Menschen, selbst seine Vertrauten, verstanden Ihn nie wirklich. Trotz ihrer persönlichen Gegenwart war er einsam. Als der Mensch vom Himmel, der ohne Sünde war, konnten sie Ihn auch nicht verstehen. Was Er empfand angesichts der Folgen der Sünde, Krankheit, Leid und Tod, können wir Menschen nicht wirklich nachvollziehen, nicht erfassen.

Und als die letzten Tage voller Leid kamen, war Er auch allein. Allein vor seinen Verklägern, allein vor dem Richter Pilatus und zuletzt allein am Kreuz. Seine Jünger waren alle geflohen. Niemand fragte nach dem, was Ihn bewegte. Niemand fragt nach meiner Seele, sagte der Psalmist prophetisch von Ihm. Und selbst Gott verließ Ihn dann.

Haben wir eine Antwort in dieser Zeit auf seine Einsamkeit? Ist sein Gedächtnis uns wertvoll?

“Doch schon bald wird Dich umgeben Deine unzählbare Schar,
der zu schenken Heil und Leben Deine Seele einsam war”.

Henning Brockhaus

Freitag, 4. Oktober 2019

„Er muss wachsen, ich aber abnehmen“

Johannes der Täufer stellte fest, dass immer mehr Menschen, die früher zu ihm kamen, sich nun zu Christus versammelten. Seine Reaktion darauf als Vorläufer des Herrn ist zu Herzen gehend und gleichzeitig lehrreich für uns. Er freut sich darüber und sagt „Er muss wachsen, ich aber abnehmen“.

Hamilton Smith schreibt darüber: „Die Liebe freut sich an Christus und sie freut sich, wenn Christus verherrlicht wird – auch wenn man selbst dabei aus den Gedanken und Blicken der Menschen verschwindet. Wenn das doch jeder Gläubige von Johannes lernen würde: Sich selbst zu scheuen, bei Menschen bekannt und berühmt zu werden, damit Christus erhöht wird; gleichzeitig nichts von sich zu halten, damit Christus alles in allem wird!“

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 8. September 2019

Brauchbar für Gott

In 1.Timotheus Kapitel 1 beschreibt Paulus sein früheres Leben mit folgenden Schlagwörtern: Lästerer, Verfolger, Gewalttäter, erster Sünder.

In Apostelgeschichte 9 wird beschrieben, wie der Herr Jesus in das Leben des damalige Saul eingegriffen hat: “Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel; und auf die Erde fallend, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst.” Aposelgeschichte 9 Verse 3 und 4

Paulus (damals noch Saulus) wusste von diesem Zeitpunkt etwas davon, dass: “Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten.” 1. Timotheus 1 Vers 15

Das Ergebnis war: “Dieser ist mir ein auserwähltes Gefäß, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als Könige und Söhne Israels. Denn ich werde ihm zeigen, wie vieles er für meinen Namen leiden muss.Apostelgeschichte 9 Versre 15 und 16

So wurde Saulus, der Sünder zu Paulus, dem brauchbaren Mann für Gott.

Klaus Brinkmann

Montag, 26. August 2019

Der silberne Stern

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eigenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16)

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg spazierte ein Vater mit seinem Kind durch die Straßen eine großen, amerikanischen Stadt. Von Zeit zu Zeit kamen sie an Fenstern vorbei, in denen ein silberner Stern hing. Dieser bezeugte, dass man in der Familie, die dort wohnte, einen Sohn in den Tod gehen lassen musste für die Befreiung Europas. In manchen Fenstern hingen sogar zwei Sterne: zwei Söhne waren gestorben. Das Kind begann, die Sterne zu zählen.

Während sie weiterspazierten, erschien zwischen zwei Häusern am Himmel der Abendstern. Das Kind fragte: „Sag, Papa, hat Gott auch einen Sohn gegeben?“ Der Vater nahm sein Kind fest bei der Hand und antworte gerührt: „Ja, Gott hat seinen einzigen Sohn gegeben für die Rettung von jedem von uns.“

Gott wusste, welchen Empfang die Menschen seinem Sohn bereiten würden. Er kannte im Voraus den Neid und den Hass der Führer des Volkes gegen seinen Sohn, die Beleidigungen, die Blasphemie und die Schläge. Gott wusste das alles und trotzdem hat er seinen Sohn für die Menschen gegeben. Er gab Ihn aus Liebe zu uns. Können wir eine so große Liebe verstehen? Obwohl wir gottlos, hassenswürdig und Feinde waren, „erwies Gott seine Liebe zu uns darin, dass Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist“ (Röm 5,8). Sind wir solche die sagen können: „Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat“ (1. Johannes 4,16)?

(aus dem Kalender „La Bonne Semence“)

Bernhard Brockhaus

Donnerstag, 15. August 2019

„Siehe, das Lamm Gottes“

Johannes der Täufer sieht den Herrn Jesus und ruft aus: „Siehe, das Lamm Gottes!“ Vielleicht ist dieser Ausruf nicht so sehr ein Zeugnis für andere, sondern mehr die Bewunderung eines Herzens, dass von der Schönheit Christi erfüllt ist. Johannes hat an diesem Tag Jesus betrachtet  – und dann kommt dieser wunderbarer Ausspruch über eine Lippen. Nicht, weil er von Ihm in den Propheten gelesen oder weil es von anderen gehört hat, nein, wir lesen: “Hinblickend auf Jesus, der da wandelte, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes!“

Auch uns täte es gut, in der Hetze und Eile des täglichen Lebens einmal eine Weile still zu stehen und auf Jesus zu sehen, „der da wandelte“. Wir würden gestärkt werden die durch die Gnade und Würde, Freundlichkeit, Schönheit, Milde, Heiligkeit und Liebe, die in jeden Schritt seines Lebens in einer dunklen Welt voll Sünde und Kummer kennzeichnete. Dann wären unsere Herzen voll und wir würden auch andere auf die Schönheit der Person aufmerksam machen, an der alles lieblich ist. Wir würden, wie damals Johannes, ausrufen: „Siehe, das Lamm Gottes!“

(Hamilton Smith, aus dem Buch „Das wahrhaftige Licht“)

Bernhard Brockhaus

Dienstag, 13. August 2019

Was bedeutet mir die Bibel?

Ich habe einen tiefen, ungeheuchelten (ich glaube sagen zu dürfen, einen von Gott…) gegebenen Glauben an die Bibel.

Durch die Gnade bin ich durch sie überführt, erleuchtet, zum Leben erweckt und errettet worden. Ich habe durch sie die Kenntnis von Gott empfangen, um Seine Vollkommenheiten anbetend zu bewundern und die Kenntnis von Jesus dem Heiland, der die Freude, die Kraft und der Trost meiner Seele ist. Es gibt viele, die es gewissermaßen anderen Menschen zu verdanken haben, dass sie zu Gott gebracht worden sind, sei es durch Prediger des Evangeliums, das die Bibel enthält, oder Freunde, die an dem Wort ihre Freude haben. So war es nicht bei mir. Das Werk, das natürlich immer Gottes Werk ist, wurde in mir durch das geschriebene Wort bewirkt.

Wer einmal den Wert Jesu kennen gelernt hat, der weiß auch, was ihm die Bibel wert ist. Auch wenn ich mich selbst leider manches Mal meiner Versäumnisse in einem wechselvollen Leben voll mannigfacher Mühe und Arbeit anklagen muss, dann hat die Bibel mir gegenüber nie etwas versäumt. Und wenn sie im Blick auf die armseligen Verhältnisse und dürftigen Umstände der Zeit nie versagt hat, so wird sie es auch im Blick auf die Ewigkeit nie tun.

„Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit“ (1. Petrus 1, 25).

Wenn dieses Wort sich bis zu meinem niedrigen Zustand herablässt, so reicht es andererseits hinauf bis zu Gottes erhabener Höhe, denn es ist von dort; geradeso wie die Liebe sich dadurch, dass sie sich zu mir herabneigt und sich jeder Einzelheit meiner Schwachheiten und Verfehlungen anpasst, als göttlich erweist, denn niemand außer Gott könnte so handeln, und deswegen führt diese Liebe hinauf zu Ihm. So wie Jesus von Gott kam und zu Gott ging, so auch dieses Buch, das in göttlicher Weise Ihn offenbart als den von Gott Gekommenen und zu IhmErhobenen. Wird es wirklich aufgenommen, so bringt es die Seele zu Gott, denn Er hat Sich in dem Worte geoffenbart. Die Beweise für seine Wahrheit liegen allein ihm selbst! Die Sonne bedarf keines Lichtes, um dadurch sichtbar zu werden.

Ich bezeuge auf das klarste und entschiedenste meine tiefe, gottgelehrte Überzeugung von der Inspiration der Schriften. Obwohl ich selbstverständlich zugebe, dass sich in der Überlieferung des Textes oder in der Übersetzung Fehler finden können, so lese ich die Bibel doch, so oft ich es tue, als ein Buch von unbedingter Autorität für meine Seele, als Gottes Wort. Es gibt kein größeres Vorrecht als dieses: Mitteilungen unmittelbar von Gott selbst zu empfangen.

Meine Freude, mein Trost, meine Speise, meine Kraft auf meinem ganzen bisherigen Pilgerpfad waren die bedingungslos als das Wort Gottes aufgenommenen Schriften. Im Anfang meines Weges musste ich allerdings bezüglich dieses Punktes durch tiefe Seelenübungen gehen. Aber seitdem bin ich durch die Gnade dahin gekommen, an dem Worte festzuhalten als an einem unzerreißbaren Bindeglied zwischen meiner Seele und Gott, sollten auch dabei Himmel und Erde, die sichtbare Kirche und der Mensch selbst in nichts zerfallen. Es genügt mir, dass Gott es mir als solches gegeben hat. Ich zweifle nicht daran, dass es der Gnade des Heiligen Geistes bedarf, um das Wort für uns nutzbringend zu machen und ihm wirkliche Autorität für unsere Seelen zu geben betreffs dessen, was wir sind; aber das ändert nichts an dem, was es in sich selbst ist. Soll es seine Wahrheit erweisen, muß es vorher wahr gewesen sein. Und hier möchte ich hinzufügen: Wenn es auch der Gnade Gottes und des Werkes des Heiligen Geistes bedarf, um dem Worte jene lebendigmachende Kraft zu geben, so hat dennoch die göttliche Wahrheit, Gottes Wort, einen Einfluss auf das natürliche Gewissen, dem dieses sich nicht entziehen kann. Das Licht macht den Übeltäter offenbar, auch wenn dieser es hasst. Und so tritt das Wort Gottes an den Menschen heran, er mag ihm noch so feindlich gesinnt sein, einerseits –  und dafür sei Gott gepriesen! – in Gnade, andererseits in Wahrheit. Und gerade dieser Umstand beweist die Bosheit des Willens des Menschen in der Verwerfung des Wortes.

So besitzt das Wort Macht über das Gewissen, selbst wenn der Wille noch nicht verändert ist. Diese Tatsache mag die Abneigung des Menschen gegen das Wort noch vergrößern; aber die Abneigung ist vorhanden, weil das Gewissen fühlt, dass es die Wahrheit nicht leugnen kann. Die Menschen leisten dem Wort Widerstand, eben weil es wahr ist. Träfe es ihr Gewissen nicht, so brauchten sie sich nicht soviel Mühe zu geben, um sich seinem Einfluss zu entziehen und es zu widerlegen. Man wappnet sich nicht gegen Strohhalme, wohl aber gegen ein Schwert, dessen scharfe Schneide man fühlt und fürchtet.

Ich wiederhole: Die Bibel redet von Gnade sowohl als auch von Wahrheit. Sie redet von der Gnade und Liebe Gottes, der Seinen eingeborenen Sohn dahingab, dass Sünder wie du und ich bei Ihm sein und Ihn tief, wahr und nahe, ganz nahe kennen lernen und Ihn in alle Ewigkeit, ja, jetzt schon, genießen möchten; damit das Gewissen, vollkommen gereinigt, mit Freuden in Seiner Gegenwart weilen möchte, ohne irgendeine Wolke, ohne Vorwürfe und Befürchtungen. Und in solcher Weise dort zu sein, in Gottes Liebe ruhend, das ist „völlige Freude“. Die Bibel sagt dem Menschen die Wahrheit über sich selbst, aber sie sagt ihm auch die Wahrheit von einem Gott der Liebe und enthüllt zugleich die Weisheit Seiner Ratschlüsse.

Das allerbeste Mittel aber, um von der Wahrheit und Autorität der Bibel überzeugt zu werden, ist, das Wort selbst zu lesen.

John Nelson Darby

Henning Brockhaus

Samstag, 10. August 2019

Komm und sieh!

„Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm.“ (Johannes 1:39)

Unser Wunsch ist es, den Herrn Jesus besser kennen zu lernen. Aber was muss man tun, damit man ihn besser kennen lernt?

Dorthin kommen, wo der Herr Jesus ist.

Du wirst den Herrn Jesus nur kennen lernen können, wenn du dort bist, wo er ist. Das bedeutet einerseits, dass du diesen Ort aufsuchen musst, andererseits heißt es aber auch, dass du nur dorthin gehen solltest, wohin der Herr Jesus mitgehen kann.

“Komm!” bedeutet eine Kraftanstrengung, aber eine Kraftanstrengung, die es wert ist, gemacht zu werden. Denn auf das “Komm!” folgt das “Sieh!” Der Herr wird deine Mühe und deinen Wunsch, ihn kennen zu lernen, nicht unbeantwortet lassen. Er wird sich dir zeigen, immer ein Stück mehr, immer wieder in anderen Facetten. Der Lohn wird sein, dass er selbst dein Herz erfüllen wird.

Sich bei dem Herrn aufzuhalten und bei ihm zu bleiben, bedeutet, bei der Person zu sein, die dich mit einer Liebe liebt, die allen Verstand übersteigt. Es bedeutet, bei der Person zu sein, die dir wahre Freude und echten Frieden geben will. Es bedeutet aber auch, bei der der Person zu sein, die in dieser Welt verachtet ist, es bedeutet, bei ihm außerhalb des Lagers zu sein und seine Schmach zu tragen (Hebr. 13,13). Aber ist er es nicht wert?!

Komm und sieh! Sieh, wo er sich aufhält und bleibe bei ihm!

Bernhard Brockhaus

Donnerstag, 8. August 2019

Was denken die anderen bloß?

Ist das nicht manchmal eine Frage, die in uns aufkommt, wenn es gilt, klar und deutlich Stellung zu beziehen für unseren Herrn? Das ist Menschenfurcht und Egoismus.

Menschenfurcht, weil wir die Reaktionen der Menschen auf unser Zeugnis fürchten. Gottesfurcht vertreibt Menschenfurcht!

Egoismus, weil es uns wichtiger ist, was die Menschen über uns denken und sagen, als ihnen die Botschaft des Heils in Christus weiterzugeben. Das Ansehen und die Anerkennung bei den Menschen ist uns dann wichtiger, als die Anerkennung des Herrn.

Heute las ich von dem Passah der Israeliten in Ägypten vor ihrem Auszug. Gott richtete in dieser Nacht Ägypten und seine Götter, doch die Kinder Israel wurden verschont, wenn sie das Blut des Lammes an die Tür gestrichen hatten. Die Frage “Was denken die anderen bloß” haben sie sich vielleicht auch gestellt. Aber was hätte es für Folgen gehabt, wenn sie aus Menschenfurcht dem Gebot Gottes nicht gefolgt wären. Sie wären vor dem Gericht Gottes nicht verschont worden. Was mag es für Folgen haben, für uns und unsere Mitmenschen, wenn wir aus Furcht vor ihnen “das Blut des Lammes” nicht offen und für jeden sichtbar “an unsere Türen streichen”.

Bernhard Brockhaus