Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Samstag, 22. Februar 2020

Ein neues Jahr

Statt vieler Worte über unsere am Jahreswechsel üblichen Gedanken über das alte und neue Jahr möchte ich einfach das Wort Gottes vorstellen, was Er durch Paulus niederschreiben ließ:

„Eines aber tue ich: Vergessend, was dahinten und mich austreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.“

(Philipperbrief, Kapitel 3 Vers 13)

Wenn wir Christus vor Augen haben, brauchen wir sonst keine guten Vorsätze für das neue Jahr – sie regeln sich von selbst.

Henning Brockhaus

Freitag, 21. Februar 2020

Wer ist schuld?

„Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist“, sagte einmal der Satiriker und Journalist, Kurt Tucholsky (1890-1935).

Man kann darüber lächeln. Aber ist es nicht so, dass wir, wenn ein Problem auftritt, immer erst mal darauf schauen, wer schuld an meinem Vergehen, an meinem Fallen, an meinem Versagen ist? Es gibt immer „die anderen“, die verantwortlich sind. Genau dieses Beschäftigen mit den anderen führt dazu, dass wir nicht aufstehen und wieder auf die Beine kommen, sondern noch etlichei Extrarunden drehen. Denn dann muss der Geist Gottes uns mit uns selbst beschäftigen, damit wir unser Versagen, unsere Sünden einsehen, sie bekennen, und im Selbstgericht einen Neuanfang mit dem Herrn Jesus machen.

„So demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit“ (1. Petrus 5,6).

Manuel Seibel

Donnerstag, 20. Februar 2020

Nicht vergessen!

„Es kennt der Herr die Seinen

in jedem Volk und Land.

Ob sie verlassen scheinen,

sie sind von Ihm gekannt.

Er lässt sie nicht verderben,

Er führt sie aus und ein,

im Leben und im Sterben

sind sie und bleiben Sein.“

Geistliche Lieder

 

„Und er (Joseph) war dort im Gefängnis. Und der Herr war mit Joseph und wandte ihm Güte zu.“ 1. Mose 39 Verse 20 und 21

„…kam Nebukadnezar, der König von Babel und belagerte es…dass er Jünglinge brächte im Palast des Königs zu stehen…Unter ihnen war Daniel…Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit.Daniel 1 Verse 1, 3, 6 und 9

Sowohl Joseph als auch Daniel waren junge Männer, die unfreiwillig von zuhause fort mussten. Ihre Situation in dem fremden Land war jedoch sehr unterschiedlich: Joseph war im Gefängnis, Daniel war am Königspalast. Aber für beide galt die Zusage ihres Gottes: „Ich weiss, wo Du bist! Ich verlasse Dich nicht! Ich habe Dich nicht vergessen!“ Trotz der schwierigen Situation haben sie die Hilfe Ihres Gottes gespürt.

 

Wie sollte ich diese große Bosheit tun und gegen Gott sündigen? 1. Mose 29 Vers 9

„Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht … zu verunreinigen.“ Daniel 1 Vers 8

Was wir noch von den Beiden lernen können: Beide waren treu, dort, wo sie waren.

 

Zwei mutmachende Dinge, die wir aus diesen Begebenheiten lernen:

  1. Gott verlässt die Seinen nicht!
  2. Gott belohnt die Treue der Seinen!

 

 

Klaus Brinkmann

Mittwoch, 19. Februar 2020

W-Fragen

"Viele offene Fragen stellen!" ist eine Empfehlung bei Verkaufsseminaren. Offene Fragen sind sog. W-Fragen, weil sie mit W anfangen. Durch W-Fragen erfährt man viel über seinen Gegenüber, da er nicht mit ja oder nein Antworten kann.

Es gibt ein Buch in der Bibel, in der überproportional viele solcher Fragen gestellt werden. Insgesamt 8 – im Verhältnis zur Länge des Buches sehr viele. Im Propheten Maleachi (dem letzen Buch des alten Testamentes) stellt der Überrest des Volkes Israel Gott diese Fragen. 

Was in Verkaufsgesprächen durchaus nützlich und gut sein kann, ist es hier absolut nicht. Alle Fragen werden in einer aufmüpfigen Art und Weise gestellt.

Auch wir sind in Situationen, in denen wir unsicher, unzufrieden oder irritiert sind. Wie sehen dann unsere Fragen Gott gegenüber aus?

Worin…? 1,2; 3,7; 3,8

Womit…?1,6; 1,7; 2,1

Warum…? 2,14

Was…? 3,13

waren die Fragen des Volkes Israel. Und nicht, weil sie wirklich etwas erfahren wollten – die Antwort kannten sie. Sondern weil sie Gott herausfordern wollten.

Wenn wir in schwierigen Situationen sind, dürfen wir Gott fragen. Er wird uns bei der richtigen Herzenshaltung Seine Antwort geben.

 

Klaus Brinkmann

Dienstag, 18. Februar 2020

Geburt oder Tüchtigkeit?

"Tüchtigkeit, nicht Geburt, unterscheid´t die Menschen", schreib einmal der österreichische Schriftsteller, Publizist und Satiriker Karl Kraus (1874 – 1936). Als Christen unterscheidet uns von anderen Menschen das neue Leben, das Gott uns gegeben hat. Aber inmitten der Gläubigen – geht es da um einen Namen (Geburt), den man hat, einen Ruf, der dazu führt, dass man gern gesehener Gast ist? Vielleicht das Geld? Usw. Oder geht es auch uns um Treue? Bei dem Gleichnis mit den Pfunden, das der Herr Jesus seinen Jüngern erzählt hat (Lukas 19) ging es um Treue, um Tüchtigkeit. Ob der Herr in unserem Leben etwas von dieser Tüchtigkeit sehen kann?

Manuel Seibel

Montag, 17. Februar 2020

Was ist der Inhalt unserer Gespräche

Einer frisch Bekehrten fiel auf, dass wir „langjährigen“ Christen nach der Verkündigung des Wortes Gottes auf dem Vorplatz des Gemeindehauses stehen und dort der Inhalt unserer Gespräche oft nur „das Irdische“ ist: Beruf, Familie, Urlaub, Auto… Diese Dinge haben alle ihren Platz, gewiss. Doch welch ein trostloses Zeugnis, wenn das alles ist, worüber wir uns unterhalten! Haben wir nicht Grund, uns über das zu unterhalten, was wir gerade gehört haben? Denke doch jeder mal für sich darüber nach, was der Inhalt seiner Gespräche ist.

Bernhard Brockhaus

Sonntag, 16. Februar 2020

Gewohnheiten

„Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit“, sagte wohl Ovid (eigentlich Publius Ovidius Naso) (43 v.Chr.- 18 n.Chr.), ein römischer Dichter. Nun wissen wir, dass es gute Gewohnheiten gibt – zum Beispiel jeden Tag zu beten, die Bibel zu lesen, für den Ehepartner da zu sein, für die Kinder, für die Eltern, für die Geschwister … Aber es gibt auch schlechte Gewohnheiten, Gebundenheiten, Reaktionen usw. Wir wollen uns nicht duch Gewohnheiten prägen lassen, sondern durch ein lebendiges Glaubensleben. Und schlechte Gewohnheiten wollen wir überprüfen und bekennen und davon Abstand nehmen.

Manuel Seibel

Sonntag, 16. Februar 2020

Echte Freude

„Freut euch in dem Herrn allezeit!Philipper 4 Vers 4

Das Thema ist schon ein altes Thema. Auch dem Volk Israel hat Gott „geboten“ sich zu freuen. Allerdings hat er damit Voraussetzungen verbunden:

  1. Er hat einen Ort bestimmt, an dem sich das Volk freuen sollte. „Und dort sollt ihr vor dem HERRN, eurem Gott, essen und euch erfreuen.“ 5. Mose 12 Vers 7
  2. Er hat Feste bestimmt, an denen sich das Volk freuen sollte. „Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, das Fest der Wochen feiern…und du sollst dich vor dem HERRN, deinem Gott, freuen.“ 5. Mose 16 Verse 10 und 11
  3. Dankbarkeit Gott gegenüber führt zur Freude. „Du sollst dich an all dem Guten erfreuen, das der HERR, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat. 5. Mose 26 Vers 11

Der Vers aus dem Philipperbrief ruft uns zur Freude auf. Diese Freude, Freude im Herrn, können wir nur genießen, wenn wir auch gewisse Voraussetzungen erfüllen:

  • Wir führen ein Leben, das dem Herrn Jesus gefällt.
  • Wir lassen den Herrn Jesus durch die Bibel zu uns reden.
  • Wir sprechen mit dem Herrn Jesus im Gebet.

Den Genuss dieser Freude wünsche ich uns allen.

Klaus Brinkmann

Samstag, 15. Februar 2020

Mit EINEM Opfer

Also nun, wie es durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. (Römer 5 Vers 18)

In diesem Vers wird die Reichweite der Tat Adams gezeigt. Sie bringt alle Menschen, wenn sie ihren Zustand nicht erkennen und Buße tun, in die Verdammnis.

Doch die gerechte Tat des EINEN am Kreuz, Jesus Christus, bringt alle die, die an IHN glauben, in eine Stellung vor Gott, die durch das Auferstehungsleben gekennzeichnet ist.

Welch unermessliche Größe und Reichweite des Werkes des HERRN Jesus am Kreuz! Eine ungerechte Tat eines ungehorsamen Menschen, erforderte eine gerechte Tat, die allein der HERR Jesus tun konnte. Hier steht eine eigenwillige Tat EINES Menschen, die die Menschheit folglich in die Sklaverei der Sünde brachte, einer freiwilligen Tat unendlicher Gnade gegenüber. Der Tod EINES Gerechten brachte uns, die wir an IHN glauben dürfen, das ewige Leben.

Durch diesen Willen sind wir geheiligt durch das ein für alle Mal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi. (Hebräer 10 Vers 10)

Denn mit einem Opfer hat er auf immerdar die vollkommen gemacht, die geheiligt werden (Hebräer 10, Vers4)

Christus aber -…- ist ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen, als er eine ewige Erlösung erfunden hatte. (Hebräer 9 Vers 11 und 12)

Jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbart worden zur Abschaffung der Sünde durch sein Opfer. (Hebräer 9 Vers 26)

EIN vollkommenes Opfer reicht für alle Ewigkeit aus!

 

Wir rühmen Herr Jesus, die Kraft deines Blutes,

den Wert deines Opfers, Dein göttliches Tun;

Verdanken wir ihm doch unendlich viel Gutes:

Auf sicherem Grund darf der Glaubende ruhn!

 

Dies sühnende Opfer, am Kreuze geschlachtet,

bezeugt in den Schriften von alters her schon,

ist überaus wertvoll vom Vater erachtet,

weil Du Dich gegeben, Sein eigener Sohn!

 

Die Tilgung der Schuld, die Vergebung der Sünden,

der Friede mit Gott, dieses kostbare Gut,

sie alle, o Herr, auf Dein Opfer sich gründen,

auf Dein an dem Kreuze vergossenes Blut!

 

Wie groß auch die Sünde – Dein Opfer ist größer;

Der Sühnewert, Herr, liegt in Deiner Person.

Dich beten wir an, Dich, o Lamm und Erlöser,

der Du jetzt erhöht auf den göttlichen Thron!

(Aus Geistliche Lieder)

Johannes Berthin

Freitag, 14. Februar 2020

Das Lächeln

„Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.“ So heißt eine indische Weisheit. Nun sind solche Sprüche esoterisch oder sonstwie angehaucht … Aber liegt nicht doch ein wahrer Kern darin? Wie oft sind wir auf der Suche nach Liebe von anderen. Wenn wir selbst mehr Liebe geben würden, würde auch mehr Liebe zurückkommen. Wenn ich dankbarer wäre, würde ich nicht auch mehr Dank ernten? Wenn ich anderen freundlicher begegne, würde ich nicht mehr Freundlichkeit ernten?
Auch wenn es noch kein christlicher Grundsatz ist, so ist er doch beherzigenswert: „Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso“ (Matthäus 7,12). Schenke ein Lächeln – es kann eine ganze Situation verändern.

Manuel Seibel