Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Die Botschaft verfehlt…?

Es ist Weihnachten! Die Menschen strömen in die Kirchen, hören eine schöne Predigt, hören, dass Gott mit Ihnen sein will, ihnen helfen will, der Pastor ermuntert zu mehr Menschlichkeit, denn dies hat Jesus uns ja schließlich vorgelebt, dafür ist Er auf diese Erde gekommen. Sie hören nur, was schön ist, was „ihnen in den Ohren kitzelt“ (2. Tim 4,3).

Die Wahrheit, das was Gott wirklich über Sünde denkt, dass der Herr Jesus nicht zuallererst auf diese Erde gekommen ist, um uns ein gutes Leben vorzuleben, sondern, damit Er am Kreuz von Golgatha für uns zur Sünde gemacht wird - das will keiner hören. Muss er auch nicht. Denn Satan sorgt schon dafür, dass die Menschen ihre Gewissen z.B. durch so ein Fest wie Weihnachten beruhigen. Dem Widersacher Gottes ist es egal, womit er die Menschen davon abhält, dass sie sich als Sünder vor Gott erkennen und sich bekehren! Da ist ihm auch Weihnachten, auch ein christliches Mäntelchen recht.

Harte Worte, sagst Du vielleicht.

Vielleicht. Aber bedenke: Das Kreuz von Golgatha, Tod des Sohnes Gottes, ist die zentrale Botschaft Gottes, nicht Menschlichkeit, so gut sie auch an sich sein mag, und auch nicht die Geburt Jesu. Und wann hast Du das letzte Mal in der Kirche eine Predigt allein über das Erlösungswerk des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha gehört…?

Die Tür für das Glück öffnen

"Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Tür auch offen halten", sagte einmal der bekannte deutsche Schriftsteller Thomas Mann. Ich weiß nicht, was er unter "Glück" verstanden hat. Aber wenn wir das einmal auf das biblische "Glück", wahre Freude, anwenden, so ist das so. Wenn ich mich immer mit dem traurigen Zustand der Christen beschäftige, muss ich mich nicht wundern, dass ich keine Freude an Christus, an meiner Rettung, an den Gläubigen, an der Versammlung (Gemeinde, Kirche) erleben werde. Wenn ich aber Christus in meinem Mitgläubigen sehe, wenn ich die göttliche Sicht auf die Versammlung haben – sie ist trotz der heutigen Zerrissenheit immer noch diese "eine, sehr kostbare Perle", dann werde ich dem Glück meine Tür öffnen. Es ist eine Frage der Gesinnung, der Einstellung.
"Wo … ist Christus alles und in allen" (Kolosser 3,11).

Christ und Arbeit

"Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen" 2.Thessalonicher 3 Vers 10

Auf den ersten Blick ein ganz schön hartes Wort. Aber wenn wir darüber nachdenken, müssen wir zustimmen (weil es Gottes Wort ist, ja sowieso).

Wer arbeiten könnte und es nicht tut -aus welchen Gründen auch immer- der liegt anderen auf der Tasche. Und das gehört sich für einen Christen einfach nicht.

Aber man kann diesen Vers auch auf weitere Gebiete als die berufliche Tätigkeit ausdehnen.

Wie sieht es z.B. mit den Aufgaben im und am Volk Gottes aus? Will ich vielleicht keine Aufgabe übernehmen?

Wie sieht es mit einer Aufgabe im Evangelim aus? Bin ich zu bequem?

Wie sieht es mit den Aufgaben in der Schule, in der Ausbildung oder beim Studium aus? Lege ich mich schon mal gerne auf die faule Haut?

Könnte ich an meinem Arbeitsplatz mehr leisten? 

Komme ich meinen Pflichten als Mutter und Hausfrau genügend nach?

 

Es gibt allerdings auch das Gegenteil von nicht arbeiten: Zuviel arbeiten.

Wenn wir nur noch leben um zu arbeiten, vernachlässigen wir dadurch andere Bereiche, die Gott uns gegeben hat: Unseren Ehepartner, unsere Kinder, ganz zu schweigen von allen geistlichen Dingen (persönliches Bibellesen/Beten, Besuch der Gemeindestunden, Aufgaben im Werk Gottes).

 

Gottes Wort, die Bibel, ist sehr aktuell. Gut, wenn wir uns die Hinweise zu Herzen nehmen.

Low at Thy feet

Low at Thy feet, Lord Jesus,
This is the place for me;
Here I have learned deep lessions:
Truth that has set me free.

Free from myself, Lord Jesus,
Free from the ways of men;
Chains of thought that have bound me
never can bind again.

None but Thyself, Lord Jesus,
Conquered this wayward will,
But for Thy love constraining
I have been wayward still.

Found in J.N.D’s Bible after his departure

86400 Sekunden

Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist:

Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den
kommenden Tag.

Zweite Regel:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie dies und du bekommst kein neues mehr. Was würdest du tun? Du würdest versuchen, jeden Cent zu nutzen, oder?

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:

Jeder von uns hat so eine „Bank“. Wir vergessen es nur immer allzu schnell! Die Bank ist die Zeit unseres Lebens, die Gott dir und mir gibt. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, schenkt Gott uns 86400 Sekunden Leben für den Tag und wenn wir am abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben…. Die Zeit, die wir an diesem Tag nicht für Ihn gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber Gott kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung…. Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden?

Verschwende deine Zeit nicht für die Dinge dieser Welt! Die Welt wird vergehen und alles was in ihr ist. Aber die Werke Gottes, die du und ich tun dürfen, sie haben bleibenden Wert, sie sind und werden zur Ehre Gottes und zur Verherrlichung des Herrn Jesus sein.

Der letzte Held

In 2. Samuel 23 lesen wir von den Helden des König David. Manche werden mit großen Taten verbunden, die meisten aber nur namentlich genannt. Der letzte Held, den David aufzählt ist Urija, der Hethiter.

David berichtet keine großen Heldentaten von diesem Mann. Es wird einfach nur sein Name gennant. Wir wissen aber, worin seine Heldentat bestand: Sein Herz schlug für Gott und den König. Als David mit Urijas Frau Ehebruch getrieben hatte und es vertuschen wollte, gelang dies nur nicht, weil Urija so treu seinem König und seinem Gott diente. Sein Herz schlug ungeteilt für Gottes Volk und Gottes Sache. David muss dies anerkennen und rechnet ihn hier unter seine Helden.

Er führt Urijas Namen als letzten Held an – gewissermaßen als Ausklang, bevor er das Schreibgerät niederlegt. Was mag David wohl empfunden haben, als er diesen Namen hinschrieb? Er wird gewusst haben, dass Urijas Heldentat seine Treue war, da, wo gerade er, David, versagt hatte.

Gott hat diesem Mann, Urija, ein Denkmal in Seinem Wort gesetzt. Und wir sehen, dass David ihn bis zum Schluss nicht hat vergessen dürfen, ihn, den er sogar ermordete, um seine Unmoral zu verdecken. Er war ein Mahnmal für David bis zu dessen Lebensende. Hier, am Ende seines Königtums muss David gerade diesen treuen Mann zuletzt erwähnen – Urija.

Gibt es auch in unserem Leben Dinge, die uns immer wieder an Versagen erinnern? Gott lässt das zu, um uns demütig zu halten und gleichzeitig aber auch zu zeigen, dass er gleichwohl gnädig ist, wie Er es mit David war.

Zeige deine Liebe durch deine Taten

Enthalte kein Gutes dem vor, welchem es zukommt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun. (Sprüche 3,27)

Ich meine, es gibt kaum ein besseres Mittel, die Liebe zu seinem Nächsten zu zeigen, als durch das Handeln nach diesem Spruch.

Wenn das Gewissen nach Regeln ruft

Heute sah ich im Internet einen Bericht über junge Leute, vor allem Frauen, die in Großbritannien zum Islam konvertieren. Im vergangenen Jahr sind nach Schätzungen mehr als 3000 Britinnen zum Islam übergetreten. Einer der Gründe, den sie dafür angeben, ist die Verwahrlosung ihrer Umgebung, der Sittenverfall, die fehlenden Werte der Menschen, die Sinnlosigkeit ihrer Vergnügungen usw. Sie haben sich vom Christentum größtenteils losgesagt. „Jeder tut, was recht ist in seinen Augen“. Was bleibt, ist eine Leere, eine moralische Leere.

Das Gewissen der Menschen wünscht sich aber eine feste Grundordnung, nach der ein Mensch leben kann. Wo diese aber nach und nach aufgegeben wird, sucht man nach Ersatz. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Islam derart im Vormarsch ist und diese Britinnen anzieht. Leider gibt ihnen der Islam aber nur eine Ordnung, die nicht von Gott ist und ihnen daher keinen inneren Frieden geben kann!

Was hat dies aber uns zu sagen? Haben wir gläubigen Christen nicht eine „Lebensordnung“, die diese empfundene Leere völlig ausfüllen kann? Kann nicht allein Christus diese Leere wirklich füllen und ein sinnerfülltes Leben schenken? Jeder, der Ihn so kennt, wir das bestätigen. Wir wollen uns gegenseitig ermuntern,  wo es möglich ist, solchen Menschen zu helfen und sie zu Christus zu führen.

Näher, noch näher

Näher, noch näher, fest an Dein Herz
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in Deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!

Näher, noch näher! Ganz in den Tod
gebe ich willig, mein Heiland und Gott,
was Deinen Segen hemmte in mir:
weltliche Freuden und irdische Zier.

Näher, noch näher! Völl’ger und frei,
bis alles eigene Ringen vorbei,
bis all mein Leben Dein Abglanz ist
und Du, Herr Jesus, mein alles mir bist!

(Lelia Morris, deutsch: Hedwig von Redern)

(aus: Lieder für das christliche Haus, Nummer 114)

Verschwendung

„Wer Gutes tun will, muß es verschwenderisch tun“, sagte der große Reformator Martin Luther (1483-1546) einmal. In der Bibel lesen wir: „Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben“ (Römer 13,8). Wir sind also schuldig zu lieben. Dieser Schuldigkeit dürften wir mit großer Verschwenderhaltung nachkommen. Denn dann ist sie keine Verschwendung, sonder biblische Investition. Davon darf es inmitten der Gläubigen ruhig mehr geben …

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