Ein Glaubensimpuls für jeden Tag Bibel-Blog
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Mittwoch, 1. April 2020

Der Kutscher sieht klar

„Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht“, sagte einmal ein österreichischer Schauspieler des 19. Jahrhunderts. Ist das nicht auch für uns wahr? Wir wissen nicht, was im neuen Jahr auf uns zukommen wird. Es ist manchmal wie in einem Nebel. Und kommen wir uns nicht auch zuweilen wie blinde Pferde vor, die nicht klar sehen? Wie gut, dass unser „Kutscher“, unser Herr Jesus, oder auch unser Führer, der Heilige Geist, einen vollkommenen Blick für alles haben, was auf uns zukommen wird. Ihnen dürfen wir in allem vertrauen.

„Du hast durch deine Güte geleitet das Volk, das du erlöst, hast es durch deine Stärke geführt zu deiner heiligen Wohnung“ (2. Mose 15,13).

Manuel Seibel

Dienstag, 31. März 2020

Zu wichtig für kleinere Arbeiten

Heute las ich das folgende Zitat eines französichen Schauspielers und Regisseurs: „Wer sich zu wichtig für kleinere Arbeiten hält, ist meistens zu klein für wichtige Arbeiten.“ Ich glaube, das gilt auch für unser Glaubensleben. Wer sich als Ehemann für zu wichtig hält, die Spülmaschine ein- oder auszuräumen (so er denn gelassen wird :-) ), der ist zu klein für größere Arbeiten im Reich Gottes. Wer sich zu schade ist für den örtlichen Büchertisch, für die Bibelandacht in der Familie, für das persönliche Gespräch mit einem Einzelnen, für den Besuch eines „kleinen“ Zusammenkommens, der ist für andere Dinge ebenfalls zu klein.

Es ist nicht nur so, dass alles klein anfängt. Das Kleine bleibt aber auch immer erhalten! Sonst geht das Größere, nach dem wir gar nicht streben sollten, auch ganz schnell verloren.

„Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst“ (Galater 6,3).

Manuel Seibel

Montag, 30. März 2020

Mitfreuen

"Freude lässt sich nur voll auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut", sagte Mark Twain einmal. Ob man das "nur" stehenlassen muss, ist sicher zweifelhaft. Aber Freude ist schöner, wenn man sie teilen kann! "Wenn ein Glied verherrlich twird, so freuen sich alle Glieder mit" (1. Korinther 12,26). Das gilt aber nicht nur für uns untereinander. Gott wollte seine Freude am Sohn, am Herrn Jesus, nicht ewig allein besitzen. Daher hat Er aus uns, die wir Sünder waren, Kinder Gottes gemacht. Das muss man sich einmal vorstellen: Wir dürfen an Gottes Freude Anteil haben, uns mit Ihm mitfreuen. Gewaltige Würde, die Gott uns schenkt.

Manuel Seibel

Sonntag, 29. März 2020

Erst denken, dann beten?

Wir Christen haben eine mächtige „Waffe“ zur Hand: Das Gebet. Oft aber nutzen wir sie erst, nachdem wir unnütze Waffen vergeblich eingesetzt haben. Wie dumm eigentlich, das wird jeder einsehen.

Wir gleichen darin Jakob in 1. Mose 32, der in Begriff stand, seinem Bruder Esau nach vielen Jahren wieder zu  begegnen. Als Jakob Esau das letzte Mal gesehen hatte, hatte dieser ihn umbringen wollen, weil Jakob ihn betrogen hatte. Nun soll Jakob also seinen Bruder wiedersehen - und was tut er? Er trifft zahlreiche geschickte Vorkehrungen, um Esau zu besänftigen und möglichst dessen Zorn zu entgehen. Und dann, dann endlich, betet er doch noch…

Am Ende der Geschichte muss Jakob lernen, dass er aus eigener Kraft gar nichts vermag. Ist das nicht auch die Lektion, die wir schon hundertfach lernen mussten und immer wieder neu erfahren müssen?

Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet still sein. 2. Mose 14,14

Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue auf ihn! Und ER wird handeln. Psalm 37,5

Henning Brockhaus

Sonntag, 29. März 2020

Gott hat jeden Tag gemacht

Am Tag der Wohlfahrt sei guter Dinge; aber am Tag des Unglücks bedenke: Auch diesen wie jenen hat Gott gemacht. „ Prediger 7 Vers 14

An Tagen, an denen es uns gutgeht, wollen wir dankbar sein. Aber auch an Tagen, an denen es schwierig ist, wollen wir immer daran denken, dass unser Gott auch hinter diesen Dingen steht. IHM gleitet nichts aus der Hand. Und er möchte immer das Beste für uns.

Deshalb wollen wir sowohl an guten Tagen wie auch an schwierigen Tagen unserem Gott vertrauen.

Klaus Brinkmann

Samstag, 28. März 2020

Vorsorge treffen

Vorsorge treffen, das ist – hört man – immer wichtiger. Sicher sollen wir nicht planlos durch die Gegend laufen. Doch diesem ständigen Werben: „Triff Vorsorge für dein Alter“ – „Triff Vorsorge für deine Kinder und deren Bildung“ – „Triff Vorsorge für die Arbeitsunfähigkeit“ – „Triff Vorsorge für dein Grab“ und, und, und… – geben wir immer mehr Gehör und verlieren dadurch immer mehr das schlichte Vertrauen auf unseren Herrn. Nochmal: Wir sollen als gute Verwalter der Dinge, die der Herr uns anvertraut hat, unseren Verstand gebrauchen und vorausschauend planen – aber bitte nicht ohne den Herrn und das nötige Vertrauen auf ihn. Triff Vorsorge im Gebet, denn:

„Deine Wohnung ist der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme; und er vertreibt vor dir den Feind und spricht: Vertilge! Und Israel wohnt sicher, abgesondert der Quell Jakobs, in einem Land von Korn und Most; und sein Himmel träufelt Tau. Glückselig bist du, Israel! wer ist wie du, ein Volk, gerettet durch den HERRN, den Schild deiner Hilfe, und der das Schwert deiner Hoheit ist?“ (Psalm 33,27-29)

Bernhard Brockhaus

Freitag, 27. März 2020

Gelassen bleiben

In einer Predigt (online – gut, dass wir diese Möglichkeiten haben) wurde der Psalm 46 vorgestellt.

Der Psalm wurde in einer Zeit geschrieben, als das Volk Israel in großer Not war. Wahrscheinlich wurde es von einem Feind belagert und die Versorgung drohte nicht mehr gewährleistet zu sein.

Wenn wir den Psalm auf unsere aktuelle Situation anwenden, können wir manche Ermunterung daraus für uns nehmen. Immer wieder wird der vorgestellt, der über allem steht: GOTT!

Ein Vers macht besonders Mut: „Lasst ab und erkennt, dass ich Gott bin!“ (Psalm 46 Vers 11) „Lasst ab“ kann man auch übersetzen mit „bleibt ruhig“, „bleibt gelassen“. Wenn wir die aktuelle Schwierigkeit Gott übergeben, dann können wir wirklich gelassen sein.

Ich wünsche uns allen, dass wir Gott vertrauen und durch IHN ruhig sein können.

Klaus Brinkmann

Freitag, 27. März 2020

Nach seinem Reichtum…

Bernhard Brockhaus

Donnerstag, 26. März 2020

Ihm liegt an uns!

Und er war im hinteren Teil und schlief auf dem Kopfkissen; und sie wecken IHN auf und sprechen zu IHM: Lehrer, liegt dir nichts daran, dass wir umkommen? (Markus 4 Vers 38)

Martha aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Lukas 10 Vers 40

Haben wir nicht auch schon den Herrn gefragt, ob ihm wirklich an uns liegt, wenn wir keinen Ausweg sahen, eine Last zu groß für uns schien oder wenn die Arbeit nicht weniger wurde? Doch der Geist Gottes versichert uns, dass es wirklich so ist! Gott kümmert sich um uns, ihm liegt an uns und er sorgt für uns.

Gründe, sich Sorgen zu machen, gibt es viele. Aber hier finden wir den einen Grund, warum wir die Sorgen abgeben können und sollen: weil Gott an uns liegt!

 

Johannes Berthin

Mittwoch, 25. März 2020

Gottesfurcht

Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand. (Hiob 28 Vers 28)

Wenn man die Menschen heute fragen würde, was für sie Weisheit und Verstand ausmachen, dann würde man sicher nicht hören „die Furcht des Herrn“ und „vom Bösen weichen“. Doch genau das wäre Gottes „Antwort“ auf  diese Frage.

Warum? Weil Gottesfurcht zeigt, dass der Mensch verstanden hat, dass Er ohne Gott nicht zurecht kommt und es hier darauf ankommt, Gott zu ehren und Ihm zu gehorchen. Das führt zu einem erfüllten und glücklichen Leben. Außerdem ist es ein Zeichen von Verstand, wenn man vom  Bösen weicht. Auch das ist aus Gottes Sicht zu betrachten. Der Mensch tut viel Böses und erntet die Folgen. Weicht man aber davon ab und lässt das Böse , ist wiederum ein glückliches Leben die Folge.

Gott hat den Menschen geschaffen. Er wird daher auch wissen, was am besten für ihn ist…

Henning Brockhaus