Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

WhatsApp – Kommunikation

SMS war gestern, heute ist WhatsApp (oder Threema oder oder oder). Dieser Kommunikationsweg ist schnell und komfortabel. Die Frage nach der Sicherheit will ich hier mal lieber nicht stellen. :-)

Mir geht es heute aber nicht um das Kommunikationsmittel selbst, sondern um den Inhalt der Nachrichten, die über diesen Weg versandt werden. Man sollte bedenken, wie extrem wenig bei dieser Kommunikationsart tatsächlich beim Empfänger ankommt. Zu manchen Themen verbietet sich daher schlicht ein Austausch über diese Kurznachrichten-Dienste.

Ich mache ein Beispiel: Wenn ich einen Mitbruder oder eine Mitschwester auf diesem Weg auf Dinge in seinem Leben hinweise, die in meinen Augen nicht gut sind oder mir Sorgen bereiten, ist eine Kurznachricht NICHT der richtige Weg. „Geh hin“, lautet das Gebot des Herrn. Johannes schreibt in seinem zweiten Brief (und dieser war nicht mal eine „Kurznachricht“): „Obwohl ich euch vieles zu schreiben habe, wollte ich es nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, damit unsere Freude völlig sein.“

Wähle ich in einem solchen Fall doch diesen Weg, sind Missverständnisse und anschließende Missstimmungen vorprogrammiert, insbesondere dann, wenn ich mit der betreffenden Person bisher keinen „tiefergehenden“ Austausch hatte. Vermutlich sind viele Misstimmungen in den Versammlungen/Gemeinden durch unzureichende oder falsche Kommunikation verursacht.

Daher: WhatsApp etc. sind wertfreie Kommunikationsmittel, aber falsch oder im falschen Moment angewandt schaffen sie mehr Probleme als sie lösen. Lasst uns wieder lernen, „mündlich miteinander zu reden“ (3.Joh 14), „damit unsere Freude völlig sei“ (2.Joh 12). Das kostet vielleicht manchmal mehr Überwindung als das Schreiben einer Kurznachricht, aber es wird letztlich zum Segen sein.

Freund

„…Abrahams, meines Freundes.“ Jesaja 41 Vers 8

Meines Wissens ist Abraham der einzige Mensch, der in der Bibel diese Auszeichnung von Gott bekommt.

Was zeichnete Abraham aus, dass Gott ihn als seinen Freund bezeichnet?

  1. Vetrauen – Gott sagte ihm, er solle aus seinem Land wegziehen, ohne ihm genau zu sagen, wohin er gehen sollte. Und Abraham ging im Vertrauen auf Gott.
  2. Vertrautheit – Gott offenbart Abraham seine geheimen Pläne. Abraham verstand diese Gedanken und ging darauf ein.
  3. Offenheit – Abraham trug Gott seine Wünsche mit großer Freimütigkeit vor. Er betete für eine Sache sehr penetrant und wurde erhört.

Wir dürfen zu Gott in einem noch engeren Verhältnis stehen als Abraham. Wir sind Kinder Gottes. „Seht, welche Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es.“ 1. Johannesbrief Kapitel 3 Vers 1

Unser Verhältniss zu unserem himmlischen Vater darf auch durch die o.g. Punkte gekennzeichnet sein:

Wir vertrauen unserem himmlischen Vater, weil er nur das Beste für uns möchte.

Weil wir so eng mit unserem himmlischen Vater verbunden sind, hat Er uns in seinem Wort seine Gedanken mitgeteilt, die wir durch den heiligen Geist verstehen könen.

Jederzeit dürfen wir in absoluter Offenheit zu unserem himmlischen Vater beten in der Gewissheit, dass Er uns hört. Und Er hört unsere Gebete nicht nur, sondern Er erhört sie auch.

Liebe mitgeben

Dieser Tage las ich von einem US-Model, die sagte: „Das größte Geschenk, das mir meine Mutter gegeben hat, ist ihre bedingungslose Liebe zu mir.“ Zwar bin ich der Meinung, dass es etwas noch Größeres gibt, was wir als Eltern unseren Kindern mitgeben können – nämlich das Evangelium der Gnade Gottes. Aber davon abgesehen wäre es schön, wenn unsere Kinder von uns sagen könnten und würden: Bei meinen Eltern habe ich bedingungslose Liebe zu mir gelernt.

„sie unterweisen …, ihre Kinder zu lieben“ (Tit 2,4).

Gilt immer noch!

„Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten was verloren ist.“ 

Lukas-Evangelium, Kapitel 19 Vers 10

Diese Aussage des Herrn Jesus gilt immer noch. Damals suchte Er die Menschen, die sich von Ihm retten lassen wollten, doch auch heute sucht Er noch. Nicht mehr anwesend auf dieser Erde, aber durch sein Wort und seinen Geist.

Hast Du Dich schon finden lassen – zur ewigen Errettung?

Verloren ist jeder Mensch von Natur aus. Er muss dazu gar nichts beitragen, denn er ist ein Sünder vor Gott und damit kann er nicht vor Gott bestehen. Gott muss ihn eines Tages richten. Und dann: verloren! Wie schlimm dieser Zustand ist, zeigt sich nach dem Tod und dann bis in Ewigkeit.

Daher nimm die Einladung zur Errettung an – sie gilt immer noch!

Gesetz und Evangelium

Das Gesetz fordert Kraft von dem, der sie nicht hat, und verflucht ihn, wenn er diese nicht zeigt. Das Evangelium gibt dem Kraft, der keine hat, und segnet durch die Anwendung dieser Kraft.

Charles Henry Mackintosh (1820 – 1896)

Einspruch!

„Der Bußgeldbescheid wird rechtskräftig und vollstreckbar, wenn Sie nicht … Einspruch einlegen.“

Da flatterte bei mir vor einigen Tagen leider ein solches Schreiben ins Haus vom Regierungspräsidium in Kassel. Ich hatte das Gesetz übertreten, war zu schnell gefahren. Dann steht da auf dem Schreiben auch dieser zitierte Satz. Ich erzählte meinem Kollegen von diesem „Knöllchen“ und bekam zur Antwort: „Also, ich würde jetzt erstmal Einspruch einlegen.“

Ein guter Rat, oder? Einspruch heißt ja nicht direkt, dass man sich nicht schuldig bekennt, sondern vielleicht nur das Strafmaß für unangemessen hält. Aber ist es an mir als „Himmelsbürger“, hier auf der Erde um mein vermeintliches Recht zu kämpfen? Was sagt die Schrift?

Drei Stellen fallen mir hierzu ein:

„Christus, … der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, sondern sich dem übergab, der recht richtet.“ (1.Petrus 2,23)

„Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten; denn es ist keine Obrigkeit, außer von Gott, und diese, welche sind, sind von Gott verordnet. Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil über sich bringen. … Wenn du aber das Böse übst, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut.“ (Römer 13,1-4)

„Es ist nun schon überhaupt ein Fehler, dass ihr Rechthändel miteinander habt. Warum lasst ihr euch nicht lieber unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen?“ (1.Korinther 6,7)

Bekennen oder gestehen

In diesen Tagen ging es im Fahrradsport hoch her. Eine Beichte folgte der vorherigen. Es betraf bislang nur die Telekom-Fahrer. Es ist wohl auszuschließen, dass nur die Telekomfahrer betroffen sind. Aber noch gibt es von anderen Rennställen keine vergleichbaren Geständnisse.
Uns allen fällt es viel leichter, etwas zu gestehen, was wir sowieso nicht mehr leugnen können. Ein Bekenntnis aber geht viel weiter. Da nennt man eine Sünde, die so noch nicht bekannt war. Und man beugt sich unter das falsche Handeln, das man lässt.
Aber schon in der Bibel gibt es manche Fälle, wo es sich nur um ein Geständnis handelte. Wie war das bei Achan (Josua 7), als er zugab, dass er aus Jericho einen Mantel und 200 Sekel Silber und eine goldene Stange mitgehen ließ, obwohl Gott das ausdrücklich verboten hatte? Erst als das Los auf ihn gefallen war, gab er seine Verfehlung zu.
Oder bei David, als er mit Bathseba Ehebruch begangen hatte? Spätestens, als das Kind unterwegs war, hätten bei ihm alle Alarmglocken klingeln müssen. Aber er ist (noch) nicht bereit, seine Schuld vor Gott und vor Urija, einem seiner Helden, zu bekennen.
Und der erste Mensch? Erst, als Gott zu ihm kam, war er bereit, über das zu reden, was er zusammen mit seiner Frau verbrochen hatten. Und da auch noch nicht einmal sofort. Zunächst versuchten sie, sich zu entschuldigen und die Sache zu verdecken.
So etwas geht nie gut! Wir sollten für uns daraus lernen, dass wir aufrichtig sein sollten und auch ein aufrichtiges Bekenntnis ablegen sollten, wenn wir merken, dass wir gesündigt haben.

Die Arbeitswoche…

…ist wieder voll im Gange. Denken wir noch daran, was wir am Sonntag bei unseren Zusammenkünften aus Gottes Wort gehört haben – alle, die diese Gelegenheit hatten? Wir beten oft nach einer solchen Zusammenkunft dafür, dass das Wort mit uns geht durch die Woche und es Wirkung zeigt.

Und? Wie sieht's aus? Konnte der Heilige Geist in uns das erreichen, was er wollte?

Wenn Du es nicht weißt, dann nimm Dir Deine Bibel und lies betend den Abschnitt noch einmal, der am Sonntag vor Dich gestellt wurde. Es wäre schade, wenn das gute Wort nicht aufgeht.

Menschen von der besten Seite kennenlernen

„Wer Heiratsgesuche, Stellenbewerbungen und Grabinschriften liest, lernt die Menschheit von ihrer besten Seite kennen“, sagte einmal der deutsche Schauspieler Georg Thomalla (1915-1999). Ist da nicht zumindest ein wahrer Kern vorhanden? Wie oft stellen wir uns besser dar, als wir sind (Stellenbewerbungen). Wie oft schmeicheln wir uns und anderen, anstatt die Wahrheit zu reden? „Deshalb, da ihr die Lüge abgelegt habt, redet Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind Glieder voneinander“ (Epheser 4,25). Wir wollen uns befleißigen, weder uns in ein zu gutes (und damit falsches) Licht zu stellen, noch dies bei unseren Kindern etc. zu tun. Ehrlichkeit währt am längsten.

Liebe

Wenn ich mit den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber nicht Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. Und wenn ich Prophezeiung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeilen werde, und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich verbrannt werde, aber nicht Liebe habe, so ist es mir nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig, ist gütig;
die Liebe neidet nicht;
die Liebe tut nicht groß,
sie bläht sich nicht auf,
sie gebärdet sich nicht unanständig,
sie sucht nicht das Ihre,
sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet Böses nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit,
sie erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles,
sie erduldet alles.

1. Korintherbrief, Kapitel 13, 1 – 8

 

Seite 1 von 175

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén