Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Autor: Bernhard Brockhaus Seite 1 von 44

Auf dem Wasser gehen

Wer einmal mit dem Herrn auf dem Wasser gegangen ist, der will nie mehr in einem Boot sitzen!

William Mac Donald

Der Kommende (6): Armen wird Gute Botschaft verkündigt

Als Johannes der Täufer von den Werken des Herrn Jesus hörte, da sandte er seine Jünger zu Ihm, um zu erfahren, ob der Herr Jesus wirklich der angekündigte „Kommende“ war. Ja, Seine Werke bezeugten, dass Er wirklich der Messias war.

Wenn die Worte aus Mt 11,5 auch speziell für die Zeit galten, in der der Herr Jesus auf dieser Erde war, so wirkt Er doch noch heute in der gleichen Weise.

„Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft verkündigt; und glückselig ist, wer irgend sich nicht an mir ärgern wird!“ (Mt 11,5.6)

Armen wird Gute Botschaft verkündigt!

Gerade zu den Armen Seines Volkes ist der Herr Jesus gegangen. Die Menschen, die kein Brot hatten, kamen und hörten die Gute Botschaft aus seinem Mund und wurden zudem noch von ihm gespeist. Die Frau am Jakobs-Brunnen, die ein total verkorkstes Leben hatte, hörte die Gute Botschaft von dem Herrn Jesus und durfte sich mit Ihm über Anbetung unterhalten.

„Denn seht eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleische, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zu Schanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zu Schanden mache; und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt“ (1. Kor 1, 26-28).

Und so hat Gott auch uns auserwählt. Da gibt es keinen Grund zum Rühmen; alles ist reine Gnade! So wie es reine Gnade ist, dass immer noch Armen Gute Botschaft verkündigt wird. Noch ist Gnadenzeit! „Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht“ (Heb 4,7).

Komm heute noch zu Dem, der für die Blinden „das Licht“ ist, für den Lahmen „der Weg“, für den Tauben „das Wort“, für den Aussätzigen „der Heiland“ und der als „das Leben“ dem toten Sünder Ewiges Leben schenken will.

Komm heute noch!

R. K. Campbell über „christliche“ Feiertage

„Wir möchten hinzufügen, dass (beim Zusammenkommen zum Mahl des Herrn) auch die Tatsache seiner Geburt in diese Welt als Mensch in Verbindung mit den Zeichen des Mahles des Herrn vor uns kommen mag, denn zu dem Zeitpunkt, als er geboren wurde, nahm er einen Leib aus Fleisch und Blut an. So werden uns seine Geburt, sein Tod, seine Auferstehung, seine Verherrlichung und sein Wiederkommen notwendigerweise allesamt ins Gedächtnis gerufen, sooft wir wahrhaft das Brot essen und den Kelch des Mahles trinken. Daher benötigen wir nicht jedes Jahr einen bestimmten Gedenktag für seine Geburt, einen anderen für seinen Tod und einen anderen für seine Auferstehung. In der Schrift wird nichts über solche Tage gesagt, aber an jedem ersten Tag der Woche möchte der Herr von uns, dass wir seiner in seiner Geburt, seinem Tod, seiner Auferstehung, seiner Verherrlichung und seinem Wiederkommen gedenken.“

aus „Die Versammlung des lebendigen Gottes“ von R. K. Campbell

Die Person Christi – die Kraft unseres Glaubens

Die Jünger kannten den Herrn in hervorragendem Sinn persönlich. Es war seine Person, seine Gegenwart, die sie anzog. Und dies ist es gerade, was auch wir in einem höheren Maße brauchen. Wir mögen bemüht sein, Wahrheiten bezüglich der Person des Herrn Jesu kennen zu lernen, und mögen auf diesem Wege bedeutende Fortschritte machen; dennoch können die Jünger, bei all unserer Erkenntnis und trotz all ihrer Unwissenheit, die Welt hinter sich zurücklassen, wenn es sich um die Kraft einer alles beherrschenden Liebe zu Ihm handelt.

Es ist gut, wenn die Zuneigungen unserer Herzen zu dem Herrn Jesus das Maß der Erkenntnis überschreiten, die wir uns bezüglich Seiner haben erwerben können; denn nur dann beweisen wir, dass wir Ihn wirklich verstanden haben. Glücklicherweise gibt es noch einfältige Gläubige, bei denen sich diese das Maß der Erkenntnis übersteigende Anhänglichkeit an die Person Christi offenbart; aber im allgemeinen ist es leider nicht so.

In unseren Tagen ist meist das Gegenteil der Fall, indem das Licht und die Erkenntnis der Wahrheit gewöhnlich das Maß dessen überschreiten, was unsere Herzen für den Herrn fühlen. Diese Entdeckung ist für einen jeden, der noch irgendwie ein wahres Gefühl besitzt, höchst schmerzlich und beschämend.

Das Vorrecht unseres christlichen Glaubens und das Geheimnis seiner Kraft besteht darin, dass alles, was er besitzt, und alles, was er darbietet, in einer Person enthalten ist. Während so vieles andere sich als schwach erwiesen hat, zeigt der Glaube gerade darin seine Kraft, dass er den Christus zum Mittelpunkt besitzt, und dass er keinen Kreis ohne diesen Mittelpunkt, keine Erlösung ohne diesen Erlöser, keine Seligkeit ohne diesen Seligmacher hat. Das gerade ist es, was den christlichen Glauben für Menschen, die durch diese Welt zur Herrlichkeit gehen, passend macht und was diesen Glauben zu einem Licht macht, das heller scheint als die Sonne. Alles andere erscheint, im Vergleich damit, nur wie das Licht des Mondes, das zwar auch glänzt, dabei aber kalt und unwirksam ist, während hier Licht und Leben eins sind.

Wie groß ist der Unterschied, ob man sich einer Sammlung von Vorschriften unterwirft oder sich an ein liebendes Herz flüchtet, ob man irgend ein System annimmt oder sich fest an eine Person klammert! Mögen wir es nie aus den Augen verlieren, dass unsere Schätze in einer Person aufbewahrt sind, die aber nicht nur für eine einzelne Generation ein lebender und gegenwärtiger Lehrer und Herr war und danach aufhörte dies zu sein, sondern die für alle Generationen zu allen Zeiten lebendig und gegenwärtig bleiben wird.

(Aus J. G. Bellet: „Die Herrlichkeit Jesu Christi in Seiner Menschheit“)

Christus und nichts anderes

Du sagst, dass du in Christus bist. Wenn du in Christus bist, ist Christus in dir: Dann lass mich Christus sehen und nichts anderes.

Aus: „Hilfe auf dem Glaubensweg“ von J.N.Darby

Unverantwortlich!

Es ist eigentlich unverantwortlich, wenn ich meinen Mitmenschen verschweige, was sie tun müssen, um wie ich ewiges Heil zu erlangen! Weiß mein Arbeitskollege, den ich täglich sehe, von meinem „Geheimnis“, von dem tiefen Frieden, den ich genieße, aber er noch nicht?

Hoffentlich hat niemand meiner Bekannten, die nicht gläubig sind, irgendwann den berechtigten Vorwurf an mich, dass ich ihm nie von dem Heilsplan Gottes ezählt habe, wenn er sieht, dass ich an der Seite des Herrn Jesus stehe. Es liegt an mir!

„Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung.“ (Markus 16,15)

Bibelkurse für Kinder

Viele Christen haben den Wunsch, die Bibel besser kennenzulernen. Aber oft stellt sich die Frage: Welches Buch nehme ich zur Hilfe? Für die Tägliche Bibellese empfiehlt sich „Tägliches Manna“ oder für junge Leute der „Lightkeeper“. 

Eine weitere Hilfe ist die Teilnahme an einem Bibelkurs auf (www.gottbesserkennenlernen.de). Dort werden für Jugendliche und Erwachsene 3 Kurse mit jeweils 10 Lektionen angeboten:

–        Basis-Bibelkurs,

–        Zusatz-Bibelkurs,

–        Römer-Bibelkurs.

Auch für Kinder gibt es einen schönen Bibelkurs. In 30 Lektionen wird man durch Themen und Kapitel des Alten und Neuen Testaments geführt. Anschauliche Erklärungen erleichtern das Lernen.

Viele Eltern möchten ihre Kinder nicht zu früh mit dem Internet vertraut machen – und das ist auch gut so! Daher wird der Kinder-Bibelkurs jetzt auch in gedruckter Form angeboten, natürlich völlig kostenlos.

Die Anmeldung für das Mitmachen kann über das Kontaktformular von www.gottbesserkennenlernen.de erfolgen. Nach wenigen Tagen erhält der Teilnehmer den ersten Bibelkurs per Post und einen „frankierten Freiumschlag“ für die Rücksendung.

Nach jeder 5. Lektion bekommt der/die junge Teilnehmer/in eine kleine Überraschung zugeschickt, damit das Lernen etwas mehr Freude macht!

Möchtest du andere Kinder einladen, auch bei dem Bibelkurs mitzumachen? Das ist kein Problem. Dafür stehen „Einladungs-Karten“ (siehe Bild) zur Verfügung, die sich gut zum Verteilen in der Nachbarschaft, in der Schule oder am Büchertisch eignen. Dort steht alles drauf, was man für die Teilnahme wissen sollte.

Andreas Hardt

86400 Sekunden

Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist:

Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den
kommenden Tag.

Zweite Regel:

Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie dies und du bekommst kein neues mehr. Was würdest du tun? Du würdest versuchen, jeden Cent zu nutzen, oder?

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:

Jeder von uns hat so eine „Bank“. Wir vergessen es nur immer allzu schnell! Die Bank ist die Zeit unseres Lebens, die Gott dir und mir gibt. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, schenkt Gott uns 86400 Sekunden Leben für den Tag und wenn wir am abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben…. Die Zeit, die wir an diesem Tag nicht für Ihn gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber Gott kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung…. Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden?

Verschwende deine Zeit nicht für die Dinge dieser Welt! Die Welt wird vergehen und alles was in ihr ist. Aber die Werke Gottes, die du und ich tun dürfen, sie haben bleibenden Wert, sie sind und werden zur Ehre Gottes und zur Verherrlichung des Herrn Jesus sein.

Zeige deine Liebe durch deine Taten

Enthalte kein Gutes dem vor, welchem es zukommt, wenn es in der Macht deiner Hand steht, es zu tun. (Sprüche 3,27)

Ich meine, es gibt kaum ein besseres Mittel, die Liebe zu seinem Nächsten zu zeigen, als durch das Handeln nach diesem Spruch.

Näher, noch näher

Näher, noch näher, fest an Dein Herz
ziehe mich, Jesu, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in Deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!

Näher, noch näher! Ganz in den Tod
gebe ich willig, mein Heiland und Gott,
was Deinen Segen hemmte in mir:
weltliche Freuden und irdische Zier.

Näher, noch näher! Völl’ger und frei,
bis alles eigene Ringen vorbei,
bis all mein Leben Dein Abglanz ist
und Du, Herr Jesus, mein alles mir bist!

(Lelia Morris, deutsch: Hedwig von Redern)

(aus: Lieder für das christliche Haus, Nummer 114)

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