Bibel-Blog

Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Autor: Klaus Brinkmann Seite 1 von 46

dem Herrn Jesus nachgefolgt

"Maria, genannt Magdalene [d.i. von Magdala], von der sieben Dämonen ausgefahren waren." Lukas 8 Vers 2

"...die ihm mit ihrer Habe diente." Vers 3

"Es waren aber viele Frauen dort,…,die Jesus von Galiläa nachgefolgt waren und ihm gedient hatten." Matthäus 27 Vers 55

"Bei dem Kreuz Jeus standen aber…, und Maria Magdalene." Johannes 19 Vers25

"Am ersten Tag der Woche aber kommt Maria Magdalene früh, als es noch dunkel war, zur Gruft." Johannes 19 Vers 1

Wer ein Eigentum des Herrn Jesus ist, der möchte ihm auch nachfolgen – normaler Weise zumindest.

Die Frau, die in der Bibel als Maria Magdalene bezeichnet wird, hat das getan und kann uns damit eine Vorbild sein. Sie wurde von dem Herrn Jesus aus ihrem äußerst bedauernswerten Zustand befreit. Das führte dazu, dass sie dem Herrn Jesus diente, mit dem was sie zur Verfügung hatte. Außerdem folgte sie von Galiläa bis Jerusalem (ca. 150 KM) nach und blieb bis zum Ende bei ihm. Und selbst als der Herr Jesus ins Grab gelegt wurde, blieb sie in der Nähe.

Wie sieht es da bei uns aus? Der Herr Jesus hat uns aus dem bedauernswerten Zustand der Sünde befreit. Dienen wir ihm mit dem, was uns zur Verfügung steht (unserer Zeit, unseren Fähigkeiten, unserem Besitz)? Folgen wir ihm nach, auch wenn es beschwerlich ist? Lassen wir uns auch durch Schwierigkeiten nicht abhalten?

Der Herr Jesus hat sich damals über diese Frau gefreut und er freut sich heute über jeden, der ihm nachfolgt.

 

 

Deaktiviert

Da guckt man nicht schlecht: Man möchte mit seinem Handy telefonieren, aber es funktioniert einfach nicht. Das Handy ist richtig eingeschaltet, alle Einstellungen sind richtig, es besteht ein aktives Netz, und Guthaben ist genug vorhanden. Trotzdem kann man nicht telefonieren. Ein Anruf beim Telefonanbieter bringt die Lösung: Sie haben ihre Karte zu lange nicht mehr aufgeladen, deshalb wurde diese deaktiviert, heißt es.

Wir übertragen das mal auf unser geistliches Leben: Wir sind mit unserer Sündenschuld zu dem Heiland Jesus Christus gekommen (Handy eingeschaltet), wir wollen so leben, wie es unserm Herrn gefällt (Einstellungen sind richtig), wir können jederzeit Verbindung mit unserm Herrn aufnehmen (aktives Netz) und wir wissen doch einiges über die Bibel (Guthaben vorhanden). Trotzdem sind wir keine glücklichen Christen. Das REGELMÄSSIGE AUFLADEN fehlt. Ist das denn so wichtig? Beim Prepaid-Handy ja. Im Christenleben auch!

Wie können wir denn regelmäßig aufladen? Indem wir täglich die Bibel lesen und im Gebet mit unserem Heiland und Herrn Jesus Christus sprechen. Wenn wir das tun, gibt es kein „Deaktiviert“ mehr.

Übrigens, die SIM-Karte kann nicht mehr aktiviert werden, man muss eine neue bestellen. Unser aktives  und glückliches Christenleben können wir jederzeit aktivieren: Fang noch heute wieder an, deine Bibel regelmäßig zu lesen und sprich im Gebet mit Deinem Gott. Es wird nicht lange dauern, bis du Freude in deinem Herzen hast über eine aktive Verbindung zu deinem Heiland.

Gottes Fernglas

Der HERR hat vom Himmel herabgeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Gott suche. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.Psalm 14 Verse 2 und 3

Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist und der vor meinem Wort zittert.Jesaja 66 Vers 2b)

Jesus aber blickte ihn an, liebte ihn…“ Markus 10 Vers 21

„Und der Herr wandte sich um und blickte Petrus an; und Petrus gedachte an das Wort des Herrn, wie er zu ihm sagte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.“ Lukas 22,61 und 62

Wenn wir die Verse so in der Reihenfolge lesen, haben wir den Eindruck, der Blick Gottes / des Herrn Jesus ist wie durch ein Fernglas:

  • Vom Himmel herabblicken – sehr global.
  • Auf den Gläubigen, der eine Beziehung zu Gott hat, blicken – etwas genauer hinsehen.
  • Eine Person direkt mit einem Blick voll Liebe anblicken – Fokus auf eine Person.
  • Ein Blick, der bis ins Herz geht und seine Wirkung tut – totaler Zoom.

Der Blick unseres Heiland ist voller Liebe auf uns gerichtet. Das gibt uns Trost und Mut, lässt uns aber auch vorsichtig sein.

jähzornig – sanftmütig

„Und als er (Mose) einen Unrecht leiden sah, verteidigte er ihn und rächte den Unterdrückten, indem er den Ägypter erschlug.“ Apostelgeschichte 7 Vers 24

„Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stab zweimal.“ 4.Mose 20 Vers 11

„Der Mann Mose aber war sehr sanftmütig, mehr als alle Menschen, die auf dem Erdboden waren.“ 4.Mose 12 Vers 3

Wenn wir die beiden Begebenheiten lesen, wo sich Mose nicht im Zaum hatte, können wir uns nicht vorstellen, wie Gott so ein hervorragendes Zeugnis über ihn ausstellen kann. Aber Gottes Gnade ist so groß, aus dem jähzornigen einen sanftmütigen Mann zu machen – auch wenn die alte Eigenschaft noch einmal hervorkam.

Wir sollten deshalb vorsichtig sein, vorschnell ein Urteil (oft basierend auf einer Momentaufnahme) zu fällen. Und, wir sollten nicht daran zweifeln, dass Gott Veränderungen herbeiführen kann.

Freude

Karneval – auf Befehl fröhlich sein, feiern, Spaß haben.

Christen haben einen wirklichen Grund zur Freude. Nicht zu einer bestimmten Jahreszeit, sondern immer:

„Freut euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut Euch!“ Philipper 4 Vers 4

Ruhe

Unsere Zeit ist sehr hektisch und unruhig. Man findet kaum Gelegenheit, einmal zur Ruhe zu kommen. Doch der Körper benötigt Regenerierungsphasen, um nicht krank zu werden. Auch im geistlichen Bereich brauchen wir Ruhe.

„Sogar der Sperling hat ein Haus gefunden, und die Schwalbe ein Nest für sich, wohin sie ihre Jungen legt.“ Psalm 84 Vers 4

Den beiden oben genannten Vögel hat Gott der Schöpfer die Möglichkeit zur Ruhe gegeben. Der Sperling, dieser unbedeutende und fast wertlose Vogel („Werden nicht fünf Sperlinge für zwei Pfennig verkauft? Und nicht einer von ihnen ist vor Gott vergessen.“ Lukas 12 Vers 6) hat ein Haus zum Ausruhen. Und die Schwalbe, dieser unruhige Vogel, der ständig in Bewegung ist, hat ein Nest, um den Nachwuchs in Ruhe aufzuziehen.

Wenn Gott um die Ruhe der Vögel besorgt ist, wieviel mehr um uns und Phasen der Ruhe für uns?

Und welchen „Platz“ haben wir, um geistlich zur Ruhe zu kommen?

Für die Gläubigen im Alten Testament war es der Tempel: „Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR der Heerscharen!“ Psalm 84 Vers 2

Für uns sind es Zeiten, wo wir etwas aus der Bibel hören (z.B. in Gemeindestunde), um dadurch zur Ruhe zu kommen. „Mein Bergungsort und mein Schild bis du; auf dein Wort harre ich.“ Psalm 119 Vers 114

 

 

Entgegen allem Verstand

„Das Schiff aber war schon mitten auf dem See und litt Not von den Wellen, denn der Wind war ihnen entgegen….Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir zu kommen auf den Wassern. Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf den Wassern, um zu Jesus zu kommen.“ Matthäus 14 Verse 24, 28 und 29

Diese Begebenheit lässt sich gut mit einem Vers aus den Sprüchen erklären.

„Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.“ Sprüche 3 Vers 5

Petrus befand sich in einem zumindest halbwegs sicheren Schiff auf einem stürmischen See. Wenn es in dieser Umgebung noch etwas Sicheres gab, dann war es das Schiff. Ein normal denkender Mensch würde diese Sicherheit nicht aufgeben und aussteigen. Doch Petrus kannte den Herrn Jesus und vertraute ihm, deshalb stieg er aus dem Schiff aus.

Das Naturgesetz besagt, dass ein Mensch im Wasser versinkt. Der Herr Jesus hat die Naturgesetze in Kraft gesetzt und kann sie auch außer Kraft setzten. Petrus‘ Verstand sagte ihm, dass er versinken würde. Sein Vertrauen auf den Herrn machte ihn sicher: ich kann auf dem Wasser gehen.

Wir sind dankbar, dass Gott uns einen Verstand gegeben hat und wir wollen ihn auch gebrauchen. Aber in machen Situationen möchte Gott einfach, dass wir Ihm vertrauen. Und dieses Vertrauen belohnt er dann.

Hilfe auf dem Glaubensweg

„Ihr aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben, betend im Heiligen Geist, erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben“. Judas Verse 20 und 21

„Euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben“:

-> Wenn wir in der Bibel lesen, lernen wir unseren Herrn und Heiland immer besser kennen. Dadurch wächst unser Glaube und unser Wissen über Seine Gedanken.

„Betend im Heiligen Geist“:

-> Wenn wir beten in Übereinstimmung mit dem Heiligen Geist dürfen wir sicher sein, dass Gott uns erhört.

„Erhaltet Euch selbst in der Liebe Gottes“:

-> Wenn wir uns bewusst sind, dass Gott uns liebt, hilft uns das in jeder Situation. Egal, ob es uns gut geht oder ob wir in großen Schwierigkeiten sind.

„Indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet“:

-> Wenn wir in der ständigen Erwartung leben, dass der Herr Jesus wiederkommt um uns in das Vaterhaus zu holen, wird das unser Leben prägen.

Zeit

Ist es Zeit, Silber zu nehmen und Kleider zu nehmen und Olivenbäume und Weinberge und Kleinvieh und Rinder und Knechte und Mägde?“ 2.Könige 5 Vers 26

„Dieses Volk spricht: Die Zeit ist nicht gekommen, die Zeit, dass das Haus des HERRN gebaut werde.“
Und das Wort des HERRN erging…:Ist es für euch selbst Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus wüst liegt?“ Haggai 1 Verse 2 und 3

Die Zeit ist gedrängt.“ 1.Korinther 7 Vers 29

Das Zeit ein knappes „Gut“ ist, merken wir jeden Tag. Deshalb ist es gut, sich die obigen Fragen zu stellen.

Wie nutzen wir unsere Zeit?
– Karriere?
– Geld verdienen?
– Hobby?
– Entspannen (chillen)?
– tolles Haus bauen?
– Aufgaben in der Gemeinde wahrnehmen?
– das Evangelium weitersagen?
– anderen Menschen helfen?
– Gelegenheiten, etwas aus und über die Bibel zu hören, nutzen?
– Bibel lesen?
– für andere beten?
– ….

Wir haben nicht mehr viel Zeit, dann kommt der Heiland. Deshalb sollten wir die Zeit effektiv nutzen. Aufgaben und Gelegenheiten gibt es genug.
Packen wirs an!

Christen stehen nicht alleine da

Die Gläubigen, denen der Brief an die Hebräer geschrieben wurde, waren in einer schwierigen Situation. Sie hatten Not, weil sie Christen waren. Aber sie standen nicht alleine da, und sie waren füreinander da. In Hebräer 13 in den Versen 15 bis 21 finden wir einige Hinweise dazu:

  • Sie hatten einen Gott, den sie gemeinsam loben konnten (Vers15)
  • Sie sorgten füreinander (Vers 16)
  • Sie passten aufeinander auf (Vers 17)
  • Sie beteten füreinander (Verse 18 + 19)
  • Sie waren bemüht, gemeinsam Gottes Willen zu tun (Vers 21)
  • Ihr gemeinsames Verhalten sollte zur Herrlichkeit ihres Herrn sein (Vers 21).

Wie gut, dass auch wir Glaubensgeschwister haben, mit denen wir Schulter an Schulter stehen.

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