Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Autor: Klaus Brinkmann Seite 1 von 46

sich ärgern und – schweigen

„Schweigen ist die Arznei des Ärgers.“
Torsten Frings hat seinem Ärger über den Fußballbundestrainer Luft gemacht. Beim nächsten Länderspiel ist er schon mal nicht dabei.
Sich Ärgner und doch den Mund halten fällt uns nicht leicht. Besonders, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen.
Ein falsches Wort können wir nicht mehr zurücknehmen, aber eine kleine Wunde, weil wir uns auf die „Zunge gebissen“ haben, ist schnell wieder geheilt.
Wenn wir uns zunächst die Zeit nehmen, um über die Sache nachzudenken, ist der Ärger vielleicht schneller verraucht, als wir gedacht haben.

nachdenken

„Übrigens, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget (oder: denkt darüber nach).“ Philipper 4 V 8

Über wieviel haben wir täglich nachzudenken? Wenn wir mehr über die o.g. Dinge nachdenken würden, dann gäb es für manche Gedanken keinen Platz mehr.

Sogar Kinder haben schon an vieles zu denken, aber der beste Gedanke ist JESUS CHRIST. Alles, was in dem Vers aus dem Philipperbrief aufgeführt ist, lenkt unsere Gedanken auf IHN.

„Morgens hab‘ ich viel zu denken,
wenn ich g’rade aufgewacht:
Ob wohl heute Regenwetter
oder ob die Sonne lacht?

Das sind gute Gedanken, doch besser noch ist,
wenn dein erster Gedanke heißt: Jesus Christ.

Gibt’s wohl heute frische Brötchen?
Und was ziehe ich nur an?
Ob auch Kathrin auf mich wartet,
meine Freundin von nebenan?

Ob wir heut den Aufsatz schreiben?
Hoffentlich komm‘ ich auch dran
bei den englischen Vokabeln,
die ich heut mal richtig kann!

Schick sie weg, all die Gedanken,
dafür ist noch so viel Zeit.
Denke erst an deinen Heiland,
mach dich für den Tag bereit!

Drum erwache mit Jesus, mit Ihm schlafe ein,
und dann wirst du ein fröhliches Gotteskind sein.“

Margret Birkenfeld

echte Gefühle für die Verlorenen

Es ist sehr zu Herzen gehend, was der Apostel Paulus über seine Empfindungen für die Juden schreibt.

„…dass ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen. Denn ich selbst, ich habe gewünscht, durch einen Fluch von dem Christus entfernt zu werden für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch.“ Römer 9 Verse 2 und 3

„Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie errettet werden.“ Römer 10 Vers 1

Paulus war es ein echtes Anliegen, dass die Menschen -und besonders die ihm nahestanden- errettet würden.
Es bereitete ihm innerliche Schmerzen zu sehen, dass sie ins Verderben liefen.
Er war traurig zu sehen, dass sie dem Evangelium nicht glauben wollten.
Er fleht für sie zu Gott, dass sie errettet würden.

Wenn wir die Menschen um uns herum sehen und besonders die Menschen aus unserer Verwandtschaft, aus unserem persönlichen Umfeld, dann sollten es auch uns ein Herzensanliegen sein, dass sie errettet werden.

Die Hände unseres Heilands

Die reinigenden Hände

Jesus aber, innerlich bewegt, streckte die Hand aus, rührte ihn an und spricht zu ihm: Ich will; sei gereinigt!Markus 1 Vers 41

Die rettenden Hände

Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du?Matthäus 14 Verse 30 und 31

Die segnenden Hände

„Er führte sie aber hinaus bis nach Bethanien und hob seine Hände auf und segnete sie.Lukas 24 Vers 50

Die starken Hände

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren ewiglich, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.Johannes 10 Verse 27 und 28

Die durchbohrten Hände

Und wenn jemand zu ihm spricht: Was sind das für Wunden in deinen Händen?, so wird er sagen: Es sind die Wunden, womit ich geschlagen worden bin im Haus derer, die mich lieben.Sacharja 13 Vers 6

Ein Lächeln gegen die Krankheit/Einsamkeit

Der bekannte Zwieback wird 100 Jahre alt. Aus der Historie der Werbung ist folgendes entnommen:

„Deutschen Zwieback für Kinder und Kranke”. (stand um 1923 auf der Packung)

"Es ist ein einfaches Lächeln, das zum Markenzeichen wurde: Fröhliche blaue Augen unter einem blonden Schopf." (das Bild ist noch heute auf den Packungen zu sehen)

Anscheinend ging man damals davon aus, dass ein freundliches Lächeln positive Auswikungen auf Kranke hat.

 

"Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Drangsal zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten." Jakobus 1,27

Auch für Witwen kann ein Lächeln die Sonne ins einsame Wohnzimmer bringen. Gerade in der jetzt folgenden Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird und die Abende lang und länger werden.

Ein Dienst für unseren Gott, der ihm Freude macht, kann also sein, so einen Sonnenstrahl zu den uns bekannten alten und einsamen Leuten zu bringen.

unser Heiland

"Der Herr Jesus begann sein Leben in einer Krippe, beendete es am Kreuz, und in der Zwischenheit hatte er nichts, wo ER sein Haupt hinlegen konnte." J. N. Darby

Jesus Christus, der Sohn Gottes, kommt nicht nur als Mensch auf diese Erde. Er kommt auch wie jeder andere Mensch. Er läßt sich von einer Frau gebären.

Dann läßt er sich als Baby in eine Futterkrippe legen, weil es keinen anderen Platz für Ihn gab.

Während seines Lebens hatte er keinen (eigenen) Platz, wo er sich ausruhen konnte.

Am Ende seines Lebens haben die Menschen nur einen Paltz für Ihn, das Kreuz.

Was für einen Heiland haben wir doch!

Freund

„…Abrahams, meines Freundes.“ Jesaja 41 Vers 8

Meines Wissens ist Abraham der einzige Mensch, der in der Bibel diese Auszeichnung von Gott bekommt.

Was zeichnete Abraham aus, dass Gott ihn als seinen Freund bezeichnet?

  1. Vetrauen – Gott sagte ihm, er solle aus seinem Land wegziehen, ohne ihm genau zu sagen, wohin er gehen sollte. Und Abraham ging im Vertrauen auf Gott.
  2. Vertrautheit – Gott offenbart Abraham seine geheimen Pläne. Abraham verstand diese Gedanken und ging darauf ein.
  3. Offenheit – Abraham trug Gott seine Wünsche mit großer Freimütigkeit vor. Er betete für eine Sache sehr penetrant und wurde erhört.

Wir dürfen zu Gott in einem noch engeren Verhältnis stehen als Abraham. Wir sind Kinder Gottes. „Seht, welche Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Und wir sind es.“ 1. Johannesbrief Kapitel 3 Vers 1

Unser Verhältniss zu unserem himmlischen Vater darf auch durch die o.g. Punkte gekennzeichnet sein:

Wir vertrauen unserem himmlischen Vater, weil er nur das Beste für uns möchte.

Weil wir so eng mit unserem himmlischen Vater verbunden sind, hat Er uns in seinem Wort seine Gedanken mitgeteilt, die wir durch den heiligen Geist verstehen könen.

Jederzeit dürfen wir in absoluter Offenheit zu unserem himmlischen Vater beten in der Gewissheit, dass Er uns hört. Und Er hört unsere Gebete nicht nur, sondern Er erhört sie auch.

Nicht rechnen sondern vertrauen

In einem Kalender wurde vor ein paar Tagen Bezug genommen auf die Begebenheit im Johannes-Evangelium Kapitel 6: Es waren sehr viele Menschen zum Herrn Jesus gekommen, um ihm zuzuhören. Am Abend waren sie hungrig und mussten versorgt werden. Der Herr Jesus stellt die Frage: „Woher sollen wir Brot nehmen, damit diese essen?“ Philippus wusste darauf keine Antwort. Aber in seinem Kopf ratterte es: „Für 200 Denare Brot reichen nicht für sie aus, dass jeder ein wenig bekomme.“

Rechnerisch war es unmöglich, diese vielen Leute satt zu bekommen. Aber sie hatten doch den bei sich, der schon oft Unmögliches getan hatte. Da standen sich zwei Gegensätze gegenüber:  Verstand (Rechnen) <-> Vertrauen (Glaube).

Es wurden alle Menschen satt. Und dafür waren keine 200 Denare nötig. „Es ist ein Knabe hier, der 5 Gerstenbrote und 2 Fische hat.“ Vielleicht kostete das nicht einmal 1 Denar? Aber es reichte völlig aus.

Fazit: Wir wollen Gott vertrauen und IHM alles zutrauen – auch wenn die Möglichkeiten rechnerisch unmöglich sind.

Vorwärts – rückwärts

"Das Leben wird vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden"

Manches, was wir jetzt erleben verstehen wir nicht. Einiges wird uns zu einem späteren Zeitpunkt in unserem Leben klar, einiges aber auch nie.

Es wird jedoch einmal einen Augenblick geben, da wird uns alles sonnenklar sein: "Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar weren, damit jeder empfange, was er in dem Leib getan hat, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses." 2. Korinther 5 Vers 10

Ich stelle mir das in etwa so vor, dass unser Leben wie ein Film vor unseren Augen abläuft und wir erkennen, warum das so und jenes eben so war. Dann verstehen wir unser Leben "rückwärts" oder im Nachhinein.

Dieses Erkennen wird für uns als Christen Lob und unendlichen Dank für unseren Heiland, Hirten und Herrn auslösen.

Für diejenigen, denen Jesus Christus dann als Richter gegenübersteht, wird es dazu führen, dass sie anerkennen müssen, dass sein Urteil über ihr Leben absolut gerecht ist. 

Jesus Christus möchte DICH HEUTE noch retten! Dann wird im Rückblick der 07.07.2013 DER TAG deines Lebens sein.  

Nachsorge

In der Bibel wird uns von drei Menschen berichtet, die der Herr Jesus persönlich anwesend auferweckt hat: Den jungen Mann aus Nain (Lukas 7 Verse 11 bis 17), die Tochter von Jairus (Lukas 8 Verse 40 bis 56) und Lazarus (Johannes 11). Aber die Herr Jesus hat diese Personen „nicht nur einfach auferweckt“, sondern er hat sich auch um sie gekümmert. Wenn wir die Auferweckung auf die Bekehrung eines Menschen übertragen, können wir daraus die „Nachsorge“ des Herrn Jesus ableiten.

Bei dem jungen Mann lesen wir: „Er fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.“ (Luk. 7,15) Wenn wir das auf einen Jungbekehrten übertragen, können wir sagen: Der Herr Jesus hilft dabei, ein Zeugnis für ihn zu sein. Und er sorgt dafür, dass ein Jungbekehrter Geborgenheit in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen verspürt.

Bei dem Mädchen lesen wir: „Er befahl, ihr zu essen zu geben.“ (Luk. 8,55) Im übertragenen Sinn können wir sagen: Der Herr Jesus sorgt für geistliche Nahrung und Wachstum.

Bei Lazarus lesen wir: „Macht ihn los und lasst ihn gehen!“ (Joh.11,44) Wenn es noch Bindungen gibt, die hinderlich sind für ein frohes und glückliches Christenleben, dann sorgt der Herr Jesus dafür, dass diese Bindungen gelöst werden.

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