Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

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R. K. Campbell über „christliche“ Feiertage

„Wir möchten hinzufügen, dass (beim Zusammenkommen zum Mahl des Herrn) auch die Tatsache seiner Geburt in diese Welt als Mensch in Verbindung mit den Zeichen des Mahles des Herrn vor uns kommen mag, denn zu dem Zeitpunkt, als er geboren wurde, nahm er einen Leib aus Fleisch und Blut an. So werden uns seine Geburt, sein Tod, seine Auferstehung, seine Verherrlichung und sein Wiederkommen notwendigerweise allesamt ins Gedächtnis gerufen, sooft wir wahrhaft das Brot essen und den Kelch des Mahles trinken. Daher benötigen wir nicht jedes Jahr einen bestimmten Gedenktag für seine Geburt, einen anderen für seinen Tod und einen anderen für seine Auferstehung. In der Schrift wird nichts über solche Tage gesagt, aber an jedem ersten Tag der Woche möchte der Herr von uns, dass wir seiner in seiner Geburt, seinem Tod, seiner Auferstehung, seiner Verherrlichung und seinem Wiederkommen gedenken.“

aus „Die Versammlung des lebendigen Gottes“ von R. K. Campbell

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Bis hierher hat der Herr geholfen

Eben-Eser – das war ein Moment, an dem Samuel zurückblickte auf die Hilfe des Herrn! Ein Gedenkstein, der daran erinnern sollte, dass die Hilfe von dem Herrn kommt.

Gibt es bei uns diese „Eben-Eser“, an denen wir einmal dankbar zurückblicken auf die Zeit, die hinter uns liegt und mit Samuel sagen können: Bis hierher hat der Herr geholfen?

Zum einen entspringt aus diesem Gedenken Dank und Lob für unseren Herrn, zum anderen wird es uns dazu bringen, auch alles Zukünftige in die Hände unseres gütigen Herrn zu legen.

Bis hierher hat der Herr geholfen – „Treu ist, der euch ruft; der wird es auch tun.“ (1.Thess. 5,24)

Alles in Bewegung

Seit einigen Wochen habe ich ein neues Büro bezogen, das direkt an einer Autobahn, einer großen Bundesstraße, einer hochfrequentierten Eisenbahnstrecke und am Flughafen liegt. Auch wenn ich meine Arbeit mache und gar nicht aus dem Fenster sehe, nehme ich im Augenwinkel eine ständige Bewegung, das Gewusel des Autoverkehrs, Züge und auch Flugzeuge wahr. Immer bewegt sich etwas.

So geht es auch in dieser Welt, es ist gleichsam ihre Natur . Der Mensch ist ständig in Bewegung, immer treibt ihn etwas. Man hastet von einem Wochenende zum anderen, von Party zu Party, von Event zu Event. Und wenn man einmal zur Ruhe zu kommen „droht“, stellen Radioleute die besten Veranstaltungen des nächsten Wochenendes in der Region vor. Auch der Sport bietet immer etwas Neues - ist die Spielzeit der Fußball-Bundesliga vorbei, steigt das nächste große Event - die Fußballweltmeisterschaft der Frauen…

Wie schön, wenn Menschen noch Zeit haben, über wesentliche Dinge nachzudenken wie z.B. die Ewigkeit, wenn das Treiben dieser Zeit einmal für sie vorbei ist. Der Herr Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle Mühseligen und Beladenen und ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11 Vers 28)

Aber auch gläubige Christen brauchen immer wieder diesen Platz der Ruhe bei Ihm, um neue Kraft zu bekommen. Zu ihnen sagt der Herr Jesus: „Kommt ihr selbst her an einen öden Ort besonders und ruht ein wenig aus.“ (Markus 6 Vers 31)

Der Blick auf Ihn droben

"Wir sehen aber Jesus … mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt."  (Hebräerbrief, Kapitel  2 Vers 9)

Sind wir solche, die unverwandt gen Himmel schauen? Ach, welch unbeständige Herzen haben wir! Wie sind sie wankelmütig und veränderlich! Der Heilige Geist lenkt das Auge immer auf Jesus hin und möchte es bei Ihm festhalten. … Ihn zu offenbaren und zu verherrlichen, ist das gewohnheitsmäßige Ziel des Geistes.

Es ist gut, dass wir mit uns selbst zu Ende gekommen und ganz Jesus beigesellt sind. Wir sind berechtigt, uns selbst zu vergessen, wir sind berechtigt, unsere Sünden zu vergessen; wir sind berechtigt, alles zu vergessen außer Jesus.

Der Herr gebe uns, daß wir, ruhend in Seinem kostbaren Blut, Ihn nun betrachten, uns von Ihm nähren und durch Ihn leben. … Sehen Sie Ihn, den niedrigen, gesegneten, geduldigen Einen, jetzt zur rechten Hand Gottes, den Einen, den Gott gegeben hat, um unsere Herzen recht zu bewahren in der Welt der Torheit und des Hochmuts.

John Nelson Darby

 

Ehrlichkeit als Ausnahme

Der in Italien für Lazio Rom spielende deutsche Fußballspieler Miroslav Klose schoss in dieser Woche für seinen Verein das 1:0 gegen Neapel und wies sofort darauf hin, dass er seine Hand zur Hilfe genommen hatte. Und das, obwohl der Schiedsrichter das Handspiel nicht gesehen hatte und das Tor geben wollte. Das Tor wurde dann tatsächlich nicht gegeben. "Dafür verdient er einen Preis", sagte Neapels Kapitän Paolo Cannavaro. Genauso wie fast alle anderen Napoli-Spieler war er nach der überraschenden Aussage des Deutschen auf dem Platz auf ihn zugelaufen und hatte ihn voller Respekt zum Dank umarmt. "Bravo!", meinte auch Neapels Coach Walter Mazzarri.

Wir müssen uns nicht wundern. In dieser Welt muss die Ehrlichkeit oft hinter dem Erfolg zurückstehen. Umso schöner zu sehen, dass Miro Klose die Ehrbarkeit besaß, zuzugeben, dass das Tor regelwidrig zustande gekommen war. Sein Verhalten ist wirklich eine Ausnahme! Die Reaktionen des Gegners zeigen, dass es in der Welt normalerweise anders zugeht: Betrug, Lüge und Unehrlichkeit sind an der Tagesordnung.

Wir Christen haben eine andere Magna Carta. Aber wie steht es bei uns mit der Wahrheit, nehmen wir es auch manchmal nicht so genau damit oder sind wir "mit Wahrheit umgürtet" (Epheser 6 Vers 14)? Die Bibel sagt uns in Epheser 4 Vers 25:

„Deshalb, da ihr die Lüge abgelegt habt, redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten.“

Und in Kolosser 3 Vers 9 lesen wir:

„Belüget einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen habt.“

In allem wollen wir unseren Herrn Jesus nachahmen, der die Wahrheit selbst ist.

Nicht rechnen sondern vertrauen

In einem Kalender wurde vor ein paar Tagen Bezug genommen auf die Begebenheit im Johannes-Evangelium Kapitel 6: Es waren sehr viele Menschen zum Herrn Jesus gekommen, um ihm zuzuhören. Am Abend waren sie hungrig und mussten versorgt werden. Der Herr Jesus stellt die Frage: „Woher sollen wir Brot nehmen, damit diese essen?“ Philippus wusste darauf keine Antwort. Aber in seinem Kopf ratterte es: „Für 200 Denare Brot reichen nicht für sie aus, dass jeder ein wenig bekomme.“

Rechnerisch war es unmöglich, diese vielen Leute satt zu bekommen. Aber sie hatten doch den bei sich, der schon oft Unmögliches getan hatte. Da standen sich zwei Gegensätze gegenüber:  Verstand (Rechnen) <-> Vertrauen (Glaube).

Es wurden alle Menschen satt. Und dafür waren keine 200 Denare nötig. „Es ist ein Knabe hier, der 5 Gerstenbrote und 2 Fische hat.“ Vielleicht kostete das nicht einmal 1 Denar? Aber es reichte völlig aus.

Fazit: Wir wollen Gott vertrauen und IHM alles zutrauen – auch wenn die Möglichkeiten rechnerisch unmöglich sind.

Liebe erwartet nichts

"Liebe erblüht im Staunen einer Seele, die nichts erwartet und sie stirbt an der Enttäuschung des Ichs, das alles fordert", sagte einmal Gustave Flaubert (1821-1880), ein französischer Schriftsteller. Tatsächlich wird die eheliche Liebe nur dann wirklich funktionieren, wenn wir nicht das eigene Ich suchen – wie zum Beispiel die Selbstbefriedigung es tut – sondern die Bedürfnisse des Gegenüber. Dann erwartet man nichts, sondern erblüht im Staunen und Geben. Das gerade ist der Auftrag Gottes an uns Ehemänner: "Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Versammlung (Gemeinde) geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat" (Epheser 5, 25). Das ist das Höchste: absolute Selbstaufgabe. Darin ist unser Herr unser dauerhaftes Vorbild und zugleich unser Maßstab.

Ein leeres Herz?

„Im Herzen eines jeden Menschen gibt es eine Leere, die nur Gott durch seinen Sohn Jesus Christus füllen kann.“

Blaise Pascal (1623-1662), französischer Mathematiker

Vertrauenswürdig

„Lieber Geld verlieren als Vertrauen“, sagte Robert Bosch, Gründer der Firma Bosch, einmal. Gerade für uns christen ist das eine wichtige Botschaft. Wenn Menschen kein Vertrauen mehr zu uns haben, brauchen wir mit keiner Botschaft mehr zu kommen. Meine Arbeitskollegen werden mein christliches Bekenntnis nur dann ernst nehmen, wenn ich nicht um alles in der Welt und auf ihre Kosten nach Höherem strebe. Meine Nachbarn werden mir nur dann meine christliche Botschaft abnehmen, wenn ich im Verhältnis zu ihnen bereit bin, zurückzustecken und zu verzichten.

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