Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

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Was irgend ein Mensch sät…

… das wird er auch ernten (Galater 6,7).

„Sow a thought, reap an action,
Sow an action, reap a habit,
Sow a habit, reap a character,
Sow a character, reap a destiny.“

“Jeder aber wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie [die] Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert [den] Tod.” (Jakobus 1:14-15)

Wahrer Trost

Wenn uns Angehörige genommen werden, wenn wir einsam sind oder Freunde uns verlassen, fehlt uns oft das Mitempfinden anderer und deren Trost. Wie gehen wir damit um, wenn niemand da ist, der die Not mitträgt und das mitempfindet, was einen niederdrückt?
Als der HERR Jesus seinen Jüngern sagte, dass er überliefert würde, um für sie zu sterben, und einer von ihnen IHN verraten würde, musste er feststellen, dass sie kaum darauf eingingen. Sie stritten sich vielmehr darum, wer von ihnen der Größte sei.
…,und ich habe auf Mitleid gewartet, und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden. (Ps. 69,21)
Und es kam noch viel schlimmer.
Es verließen IHN alle und flohen. (Mk.14,50)
Die letzten Schritte bis zum Kreuz musste ER ganz alleine gehen. Wer kann uns dann besser verstehen als ER, der so einsam war wie sonst keiner? Wer kann tiefer mitempfinden als der HERR Jesus?
Sein Leiden ist jetzt vorbei. Und darum kann er jetzt im Himmel für uns als Hoherpriester tätig sein und sich für uns verwenden. ER kann sich jetzt ganz unseren Nöten und Schwierigkeiten zuwenden, weil ER selbst die Erfahrung hier auf der Erde gemacht hat.
Wir haben den HERRN, der uns hilft, und uns den Trost gibt, den wir brauchen. Ja noch mehr, er bittet Gott für uns für unsere Not.
Daher vermag er diejenigen auch völlig zu erretten, die durch IHN Gott nahen, indem er allezeit lebt, um sich für sie zu verwenden. (Heb. 7,25)

Zu Ende kommen

„Die Worte Hiobs sind zu Ende“

(Hiob 31,40)

Hiob war ein gerechter Mann, gottesfürchtig und das Böse meidend. Und das wusste er. Genau das war sein Problem. Es machte ihn stolz.

Gotte wollte ihn davon befreien und prüfte ihn durch furchtbares Leid in seinem Leben. Doch zunächst erkannte Hiob nicht, dass er stolz auf seine Gottesfurcht war, ja selbstgerecht. In langen Reden klagte er Gott und seine Freunde an. Doch dann heißt es: Die Worte Hiobs sind zu Ende. Endlich, könnte man meinen.

Jetzt konnte Gott wirken. Er führte ihn zu der Erkenntnis, dass Hiob gar nichts war und Gott alles. Dass Hiob gar nichts ohne Gott tun konnte. Dass seine eigene vermeintliche Gerechtigkeit vor Gott nichts zählte. Dass er Gnade brauchte.

Als Hiob das alles erkannte, erkannte er Gott. Und das Ende der Geschichte: Gott kam mit Hiob zum Ziel und  überschüttete ihn mit Segen.

Lektionen für uns gibt es in dieser Geschichte zuhauf. Besonders die, dass wir auch einmal mit uns zu Ende kommen müssen und anerkennen, dass wir vor Gott ebenfalls nichts sind und keine Kraft aus uns selbst haben. Auch nicht, Ihm wohlgefällig zu leben. Er allein muss alles wirken.

Adel verpflichtet

„Adel verpflichtet!“ – Diese Redensart besagt, dass eine höhere gesellschaftliche Stellung zu entsprechenden Verhaltensweisen verpflichtet und ist die wörtliche Übersetzung der französischen Maxime „Noblesse oblige.“.

Bei einer Predigt über Sacharja Kapitel 3 wurde dieses Sprichwort angeführt.

Im ersten Abschnitt des Kapitels sehen wir, wie Gott dafür sorgt, dass der Hohepriester statt seiner schmutzigen Kleidung saubere Kleidung erhält. Wir dürfen es mit der Bekehrung eines Menschen vergleichen. Gott hat dafür gesorgt, dass wir von dem ganzen Schmutz der Sünde befreit werden und gereinigt sind.

Im zweiten Abschnitt sehen wir dann, dass diese Veränderung bei dem Hohenpriester Konsequenzen hat. Er muss sich verhalten wie ein Hoherpriester. Und auch wir sollen uns verhalten, wie es sich für einen wiedergeborenen Christen „gehört“.

Also: Nicht nur „Adel verpflichtet!“ sondern auch „Christsein verpflichtet!“

Licht in der Finsternis

„Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.“
(Johannesevangelium, Kapitel 1 Vers 5)

Traurige Wahrheit. Der Sohn Gottes, selbst ewiger Gott, kommt als das Licht in diese Welt. Er erleuchtete jeden Menschen mit dem göttlichen Licht (Vers 9), so dass jeder sich in das Licht Gottes gestellt sah. Das Licht, das durch Herz und Nieren drang, das jeden Gedanken und die hintersten Kammern des Herzen offen legte.

Und doch heißt es: „Die Finsternis hat es nicht erfasst.“ Eigentlich ein Paradox, denn wo Licht erscheint, da ist keine Finsternis mehr. Doch der Mensch war nicht in der Lage, das Licht aufzunehmen. Hier kam das Licht, und die Finsternis hatte keine Empfindung davon; die Finsternis blieb, da sie das Licht weder begriff noch aufnahm.

Tragisch für alle Menschen, die in der Finsternis bleiben, auch heute noch. Doch es gab solche, die Ihn aufnahmen, die das Licht in ihre Herzen fallen ließen. Denen gab Er das Recht, Kinder Gottes zu werden:

„So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“ (Vers 12 und 13)

Das Lächeln

„Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück.“ So heißt eine indische Weisheit. Nun sind solche Sprüche esoterisch oder sonstwie angehaucht … Aber liegt nicht doch ein wahrer Kern darin? Wie oft sind wir auf der Suche nach Liebe von anderen. Wenn wir selbst mehr Liebe geben würden, würde auch mehr Liebe zurückkommen. Wenn ich dankbarer wäre, würde ich nicht auch mehr Dank ernten? Wenn ich anderen freundlicher begegne, würde ich nicht mehr Freundlichkeit ernten?
Auch wenn es noch kein christlicher Grundsatz ist, so ist er doch beherzigenswert: „Alles nun, was irgend ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso“ (Matthäus 7,12). Schenke ein Lächeln – es kann eine ganze Situation verändern.

Frieden

Der Mensch sehnt sich nach Frieden. In diesen Tagen, die von Terror und Gewalt gekennzeichnet sind, ist dieses Verlangen vielleicht besonders stark. Aber im Menschen ist etwas, was diesem Frieden entgegensteht: Die Sünde, die in ihm wohnt. Der Mensch ist von Natur aus ein Sünder, so sagt es Gott in Seinem Wort, der Bibel. Und unsere Erfahrung lehrt uns das auch.

Die Sünde in uns bringt unter anderem Gewalttat hervor. Also muss der Mensch von innen verändert werden. Das kann nur Gott schaffen. Wie tut Er das? Er verändert uns, wenn wir an Seinen Sohn Jesus Christus glauben und daran, dass Er persönlich für mich gestorben ist. Wir müssen zu Ihm kommen mit unseren Sünden, um sie Ihm zu bekennen und anzuerkennen, dass wir das Gericht Gottes dafür verdient hätten. Doch Christus ist am Kreuz von Golgatha gestorben, um uns davon zu befreien. DAS gibt inneren Frieden und die Kraft, auch äußeren Frieden mit den Menschen zu haben.

In der Bibel, im Brief an die Galater, Kapitel 5 Vers 22 lesen wir von der so genannten Frucht des Geistes Gottes  (des Heiligen Geistes, der Gott ist), die dann in uns wirken kann:

„Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“

„Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“  (2. Korintherbrief, Kapitel 5 Vers 20)

Das gibt wirklichen, inneren, dauernden Frieden!

Sein Leben an Jesus „verlieren“?

In einem Lied heißt es: "Nur der kann Ihn freudig erwarten, der sein Leben an Jesus verliert".

Ist es wirlich ein "Leben verlieren", wenn man sein Leben an Jesus Christus gibt und Ihm die Leitung im Leben übergibt? Wohl kaum. So meinte es der Dichter des Liedes aber sicher auch nicht. 

Nein, es ist ein Gewinn, wenn man Christus in sein Leben aufnimmt. Lies einmal das Buch des Predigers in der Bibel. Da wirst Du erkennen, wie ein Leben ohne Sinn aussieht, wie das Leben wirklich ist, wenn man es auf das hier und jetzt beschränkt. Komischerweise tun das aber die meisten Menschen und wollen gar nicht über den Sinn des Lebens nachdenken und über das, was danach kommt…

Paulus konnte sagen: "Das Leben ist für mich Christus". Philipperbrief, Kapitel 1 Vers 21. Das ist ein sinnerfülltes Leben! 

Grundsätze

"Prinzipien kann man leichter bekämpfen als nach ihnen zu leben", schrieb einmal Alfred Adler (1879-1937), österreichischer Arzt u. Psychologe. Genau das ist auhch meine Erfahrung. Immer wieder hört man Kritik an Grundsätzen der Bibel, an Grundsätzen des Versammlungs- (Gemeinde-) lebens, an Grundsätzen des Königreichs Gottes. Dabei werden wir in Gottes Wort genau dazu aufgefordert. Ein Grundsatz des persönlichen Glaubenslebens ist zum Beispiel, dass wir für Gott und getrennt von der (moralisch bösen) Welt unseren Lebenswandel führen sollen. Wohl uns, wenn wir die Grundsätze kennen und sie dann auch in der Lebenspraxis verwirklichen.

Heimatlos?

„Ohne Heimat sein heißt leiden“, sagte einmal der russische Dichter Fjodor M. Dostojewsky (1821-1881). Wir Christen haben eine Heimat: den Himmel! „Denn unser Bürgertum ist in dem Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Erretter erwarten (Philipper 3,20). Gut, wenn wir uns dieser Heimat mehr bewusst sind. Schlecht, wenn wir gerne eine Heimat im Himmel und eine Heimat auf der Erde haben wollen. Dann hinken wir zwischen zwei Seiten. Das macht unglücklich.

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