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Tag: 4. Januar 2017

Brücken bauen

Deutschland und Dänemark haben sich über den Bau einer 19 km langen Brücke über den Fehmarnbelt geeinigt. Kostenpunkt: 5,5 Milliarden. 7 Jahre soll daran gebaut werden, heißt es.

Brücken bauen – wir verstehen es auch gerne im übertragenden Sinn. Dass man „Brücken baut“, um ein Hindernis in der Beziehung zu einer anderen Person zu überwinden oder zu überbrücken, um nochmals den Begriff „Brücke“ zu verwenden.

Aber die längste Brücke, die je gebaut worden ist, wird nicht die über den Fehmarnbelt sein. Und die erstaunlichste Brücke ist nicht die über das Milleau-Tal in Südfrankreich oder die Golden Gate Brücke bei San Francisco.

Nein, die längste, größte, erstaunlichste, teuerste Brücke ist die, die Gott zu uns Menschen gebaut hat, indem er seinen eigenen Sohn gegeben hat! Damit wir, die sonst nie zu Gott hätten kommen können, seine Kinder werden können. Nie hätten wir sogar unseren verlorenen Zustand erkannt, wenn nicht ER gekommen wäre…

Das ist die erstaunlichste Brücke, die die Menschheit je gesehen hat.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Evangelium nach Johannes, Kapitel 3 Vers 16

Der Leib des Herrn – ein heiliger Tempel Gottes auf dieser Erde

Leider musste die Herrlichkeit Gottes aus dem Tempel Salomos zur Zeit Hesekiels weichen (Hes 9 – 11; 43). Sie kehrte nach dessen Wiederaufbau auch nicht wieder dorthin zurück. Aber wir sehen in dem Herrn Jesus, der seinen eigenen Leib als einen Tempel bezeichnete, der abgebrochen und in drei Tagen wieder aufgebaut werden würde, dass die Herrlichkeit Gottes in ihm wieder auf diese Erde zurückkehrte. Der Leib des Herrn Jesus, des vollkommen reinen Menschen, in dem die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt, war auf dieser Erde ein heiliger Tempel Gottes, nachdem die Herrlichkeit Gottes den entweihten Tempel in Jerusalem verlassen musste. In dem Herrn Jesus „wohnte“ Gott wieder auf dieser Erde, nicht in einem mit Händen gemachten Haus, sondern leibhaftig in dem Herrn Jesus, dem Mensch gewordenen Sohn Gottes.

Wenn der Körper des Gläubigen „der Tempel des Heiligen Geistes“ genannt wird, dann darf der Gläubige eben durch seine Anwesenheit hier auf der Erde ein heiliger Tempel Gottes sein, so wie der Herr Jesus es in vollkommener Weise war. Doch leider gelingt es uns nie, der Heiligkeit der Person, die in uns wohnt, zu entsprechen. Aber das sollte uns nicht entmutigen und darf auch keine Entschuldigung sein.

Lasst uns danach streben, dem Herrn Jesus ähnlicher werden. Sein Leib war der vollkommene und vollkommen heilige Tempel Gottes auf dieser Erde.

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