Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 14. Januar 2017

Mein eigener Anspruch = meine Erwartung an andere?

Wir alle sind verschieden. Jeder hat andere Fähigkeiten, ein verschiedenes Maß an Kraft, physisch und psychisch. Das wissen wir eigentlich alle. Dennoch ertappen wir uns immer wieder dabei, dass wir andere an unserm eigenen Anspruch messen - und vielleicht verurteilen, wenn sie unserem Anspruch nicht gerecht werden.

Das kann fatale Folgen haben, wenn es um den Dienst für den Herrn geht. Denn dann wird von anderen Brüdern und Schwestern - vielleicht unbewusst - gefordert, dass sie dieselben Leistungen erbringen wie vielleicht jemand, der eine schier nie endende Energie hat. Und sie setzen sich dann selbst unter Druck und versuchen, so zu sein und so zu wirken wie andere.

Wenn jemand es schafft, regelmäßig morgens um 5 Uhr aufzustehen, um Traktate zu verteilen, heißt das noch nicht, dass der andere dies auch bewältigen muss. Oder wenn eine Frau jeden Sonntag 10 Gäste bewirten kann, muss ihre Glaubensschwester noch lange nicht dieselbe Kraft haben. Auch geht nicht jeder Mann gleich „hart“ mit sich um, nicht jeder ist gesundheitlich gleich stark, einer ist „häuslicher“, einem anderen macht es nichts aus, dauernd unterwegs zu sein…

Sicher wollen wir uns alle bemühen, nach unseren Kräften dem Herrn zu dienen. Und wir wollen nicht unsere Faulheit hinter scheinbarem Kräftemangel verstecken. Aber wir sollten sehr, sehr vorsichtig sein, die Kräfte unserer Brüder und Schwestern zu beurteilen.

In diesem - umgekehrten - Sinn möchte ich einmal den Vers 3 aus Römer 12 anwenden:

Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben worden, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern so zu denken, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.

„Ampelfrau“

Zitat aus der Tageszeitung: „Wie in Köln, Erfurt und Dresden zeigt jetzt auch in Hamm eine „Ampelfrau“ den Fussgängern rotes oder grünes Licht. Das übliche Ampel-Männchen sei abgelöst worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Der Austausch sei ein „schöner Gag“ und lediglich als solcher zu verstehen. Mit der Gleichstellung von Frau und Mann habe die Aktion nichts zu tun. Die weiblichen Formen werden auf dem Ampelzeichen durch Haarzopf und Rock markiert.“

Interessant, wie die „Ampelfrau“ dargestellt wird!

Frauen, die durch ihr Äusseres klar machen möchten, dass sie gerne FRAU sind (und die ihnen von ihrem Schöpfer zugedachte Rolle gerne einnehmen), werden manchmal belächelt. Wenn es aber darum geht, Frauen bildlich darzustellen, dann greift man doch auf diese Merkmale zurück.

Wie ich finde, eine Ermunterung für Frauen, die durch ihr Äusseres unterstreichen, dass sie Frauen sind.

Aber wenn auch das „Ampelmännchen“ ausgedient hat, bleibt die
Rolle der Männer nach Gottes Schöpferordnung doch die gleiche.

Wenn der Bibelvers auch nicht sehr populär ist, bleibt er trotzdem wahr: „Der Christus ist das Haupt eines jeden Mannes, das Haupt der Frau aber der Mann, das Haupt des Christus aber Gott.“ 1. Korinther 11 Vers 3

Die göttliche Wirklichkeit holt uns manchmal durch ganz kleine, alltäglich Dinge wieder ein!

Freude an Christus und ihre Folgen

„Nichts bildet so das Herz und bricht den Eigenwillen in uns wie die Freude, die wir an Christus in Gemeinschaft mit dem Vater haben“

John Nelson Darby

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