Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 26. Januar 2017

Heilige und Sünder

"Der Unterschied zwischen einem Heiligen und einem Sünder ist, dass der Heilige eine Vergangenheit und der Sünder eine Zukunft hat", sagte einmal – vermutlich ein wenig ironisch – der irische Schriftsteller Oscar Wilde (1854-1900). Dabei ist klar, dass er unter Heiligen NICHT diejenigen verstand, die Gott in seinem Wort "Heilige (und Geliebte)" (Römer 1,7; Kol 3,12), sondern die sogenannten "Heiligen" der römisch-katholischen Kirche. Sie wurden "heilig" gesprochen, weil sie angeblich Wunder in der Vergangenheit vollbracht haben sollen. Damit ist ihr Lohn dahin (vgl. Matthäus 6,2). Sünder dagegen haben eine Zukunft. Warum? Weil sie sich als Sünder anerkennen und daher Jesus Christus als ihren Retter angenommen haben. Für sie – gerade und nur für sie – ist Christus auf die Erde gekommen (1. Tim 1,15). Er ist nicht für Gesunde gekommen, sondern für Kranke (Lk 5,31).

Mit der Muttermilch aufgesogen

etwas mit der Muttermilch aufgesogen / eingesogen haben = etwas schon als Kind von den Eltern gelernt haben

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Von zwei Männenr in der Bibel (Mose und Samuel) kann man das so sagen. Denn die Zeit, die sie in ihren Elternhäusern waren, war nur die Zeit, in der sie von ihren Müttern gestillt wurden. Was sie in dieser Zeit gelernt haben und welchen Einfluß das auf ihr Leben hatte, kann man in ihrer weiteren Geschichte sehen.

Die Gottesfurcht der Mütter, ihr gelebter Glaube an Gott sowie ihr Gebetsleben hatten einen prägenden Einfluß auf die beiden. Beide waren später gottefürchtige Männer, Glaubensmänner und Männer des Gebets.

Was sehen unsere Kinder an uns?

Welchen Einfluß hat unser Leben auf unsere Kinder?

Was prägt unsere Kinder?

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