Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Februar 2017 Seite 1 von 5

Gottes Wort ist ein Hammer!

„Das Wort Gottes ist kein Ohrenschmaus, sondern ein Hammer. Wer keine blauen Flecke davonträgt, soll nicht meinen, es hätte bei ihm eingeschlagen.“

Helmut Thielicke (1908-1986)

Überwinden, aber wie?

Diese Frage stellt sich jeder Christ, der ernsthaft dem Herrn Jesus nachfolgen will. Denn das Fleisch ist unverbesserlich und die Sünde quicklebendig, auch in dem Gläubigen. Jeder Christ muss diese Erfahrung machen. Doch wie wird man Überwinder? Ich möchte versuchen, das anhand eines Drei-Punkte-Plans zu zeigen:

Punkt 1: Ich muss erkennen und anerkennen, dass mein Fleisch unverbesserlich ist und dass es so bleiben wird bis an das Ende meines Lebens auf dieser Erde. Ich kann nichts tun, um dieses Fleisch zu verbessern und sollte nicht den Fehler begehen, es zu versuchen.

Punkt 2: Ich muss erkennen und im Glauben festhalten, dass ich mit Christus gestorben bin, mein alter Mensch mitgekreuzigt ist und ich der Sünde gestorben bin (vgl. Römer 6), und ich neues, göttliches Leben habe, eine neue Natur, die keine, aber auch absolut keine Beziehung hat zur Sünde. 

Punkt 3: Ich muss erkennen, im Glauben festhalten und praktisch ausleben, dass diese neue Natur mit Christus verbunden ist, dass sie mir in Ihm geschenkt ist. "So haltet dafür, dass ihr der Sünde tot seid, Gott aber lebend in Christus Jesus" (Rö 6,11). Um in der Kraft dieser neuen Natur zu leben, muss ich praktisch bei Christus bleiben. Dann wird die Sünde nicht mehr über mich herrschen, sondern ich kann in Gemeinschaft mit dem Herrn und in der Kraft, die aus dieser Gemeinschaft ausfließt, ein Leben als Überwinder führen. Nahe bei Ihm – das ist der Schlüssel. Doch das ist ein Akt des Willens meinerseits. Will ich wirklich ein Überwinder sein? Dazu muss ich mich ganz bewusst entscheiden, einen Herzensentschluss fassen und diesen immer wieder unter Gebet in die Tat umsetzen.

 

Prioritäten setzen

Eins habe ich vom HERRN erbeten, danach will ich trachten: zu wohnen im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens,… (Psalm 27 Vers 4)

…eins aber ist nötig. Denn Maria hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird. (Lukas 10 Vers 42)

Eins fehlt dir: Geh hin, verkaufe, was du hast,… (Markus 10 Vers 21)

…; eins aber tue ich: Vergessend, was dahinten, und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist,… (Philipper 3 Vers 13)

Im Allgemeinen bezeichnet das Wort „Priorität“ den „Vorrang“ einer Sache.
Die Bibelstellen sind deutlich:
David ist eins von höchster Bedeutung und Wichtigkeit: Zu wohnen im Haus des HERRN!
Eins war der Maria wichtig: Die Zeit, in der der Herr Jesus bei ihnen war, auszunutzen, um IHM zu zuhören.
Der Herr Jesus muss dem  reichen jungen Mann in Markus 10 deutlich machen, dass seine Prioritäten falsch gesetzt sind.
Das, was in der Nachfolge hinter dem Herrn Jesus her wirklich wichtig ist, hatte er nicht verstanden. Seine Güter verdrängten das, worauf es eigentlich ankommt und hatten höhere Priorität als alles andere.
Anstatt sich enttäuscht von dem Herrn Jesus abzuwenden und zu seinen Besitztümern zurückzugehen wie der reiche junge Mann,  vergaß der Apostel Paulus, „was dahinten“ ist, und streckte sich nach Christus aus. Das war ihm von höchster Bedeutung.

Vielleicht spricht uns einer der Punkte persönlich an. Dann sollten wir unsere Prioritätenliste überarbeiten. Das, was wirklich Vorrang hat, sollten wir in der Liste weiter nach oben schieben.

Vorbilder

Zum Thema Vorbilder kann man sich zwei Fragen stellen:

  1. Bin ich (für meine Kinder, meine Geschwister, meinen ungläubigen Ehepartner….) ein Vorbild?
  2. Wer ist mein Vorbild?

Unser Verhalten wird beobachtet. Unsere Kinder z.B. sehen genau, wie wir uns verhalten und ahmen es dann nach. Deshalb ist es wichtig, dass wir „gute“ Vorbilder sind.

Den Thessalonichern konnte geschrieben werden: „Indem ihr das Wort aufgenommen habt in vieler Darangsal mit Freude des Heiligen Geistes, so dass ihr allen Gläubigen in Mazedonien und in Achaja zu Vorbildern geworden sein.“ 1. Thessalonicher 1 Verse 6 und 7

 

Auch wir brauchen Vorbilder, denen wir nacheifern können. Für manche sind Spitzensportler, für anderen Schauspieler oder für eine weiteren Gruppe Sänger die großen Idole. Aber sind das wirkliche Vorbilder für uns? Den Gläubigen in Philippi wurde gesagt: „Seid zusammen meine Nachahmer, Brüder, und seht hin auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.“ Philipper 3 Vers 17

Warum konnte Paulus den Menschen dort ein Vorbild sein? Weil er selbst ein großes (besser: DAS GROSSE VORBILD) hatte, dem er nacheiferte: „Seid zusammen meine Nachahmer, wie auch ich Christi.“ 1. Korinther 11 Vers 1

 

Die Antwort auf die 1. Frage (s.o.) ist also abhängig von der  Beantwortung der 2. Frage. Wenn Jesus Christus unser Vorbild -dem wir nachfolgen und nacheifern möchten- ist, dann könnnen auch wir Vorbilder sein.

Aus Finsternis wurde Licht

„Denn der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi.“

(2. Korintherbrief, Kapitel 4 Vers 6)

Ein schöner Vers. So kann nur  Gott schreiben und zusammenfassen, was ehemals verlorene Sünder erlebt haben. Wir waren alle in der Finsternis, ja selbst Finsternis (Epheser 5 Vers 8) und dann hat Gott sein wunderbares Licht in unsere Herzen fallen lassen. Und wohin hat es geführt? Nicht nur zur Erkenntnis, dass wir Sünder sind, sondern zu viel mehr:Wir dürfen nun etwas von der Herrlichkeit Gottes sehen. Und wodurch? In dem wir Christus anschauen!

So ist es immer. Christus ist das Mittel und das Ziel. Christus ist alles. Durch Ihn dürfen wir Gott sehen.

 

 

 

 

Bibellese


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Bernhard Brockhaus, 18:42h.

„Dein Wort ist Leuchte meinem Fuß und Licht für meinen Pfad.“ (Psalm 119, 105)

Lies die Bibel, das Wort Gottes!

Der Wert der Ehe

Der Wert der Ehe liegt darin, dass Gott sie gestiftet hat. Die Ehe wurde nicht nur von Gott erfunden, sie gehört ihm auch. Er hat einen einzigartigen Anspruch auf ihr Urheberrecht, Ihre Idee und ihre Zielsetzung. Sie existiert faktisch sogar mehr für ihn als für die Ehepaare selbst. Gott ist die wichtigste Person in einer Ehe! Die Ehe ist Ehrfurcht gebietend, weil Gott sie entworfen hat, um dadurch seine Herrlichkeit zu zeigen.

Die Ehe sollte ein wunderschönes, irdisches Bild von der Beziehung darstellen, die eines Tages zwischen Christus und seiner Versammlung sichtbar würde. Das war den Menschen über viele Generationen unbekannt. Paulus hat dieses Geheimnis gelüftet. Als Paulus den Ephesern von der Ehe erzählen wollte (Eph 5), hat er nicht nur nach einem passenden Vergleich gesucht und plötzlich gedacht, dass Christus und die Versammlung eine gute Lehre und Illustration sein könnte. Nein, es war viel fundamentaler als das: Paulus erkannte, dass Gott, als Er ursprünglich die Ehe entwarf, bereits Christus und die Versammlung im Sinn hatte. Dies ist eine der großartigen Begründungen Gottes für die Ehe: Sie soll die innige Beziehung zwischen Christus und seinem erlösten Volk darstellen.

Der Irrweg menschlichen Wissens ohne Gott

„Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm, und befestigt in dem Glauben, so wie ihr gelehrt worden seid.“ (Kolosser 2,6-7)

Ein Wissen oder ein vermeintliches Wissen außerhalb von Ihm lenkt uns nur von Ihm ab, entzieht unsere Herzen dem Einfluss Seiner Herrlichkeit, leitet uns in falsche Bahnen und bringt unsere Seelen in Verbindung mit der Schöpfung ohne Gott, und ohne dass wir den Schlüssel zur Erkenntnis Seiner Vorsätze besitzen. Da der Mensch unfähig ist, das Bestehende zu ergründen und es sich zu erklären, führen die Anstrengungen, die er in dieser Beziehung macht, ihn dahin, eine Menge von grundlosen Vorstellungen zu erfinden und sich zu bestreben, die Leere, die infolge seiner Unwissenheit über Gott in seiner Erkenntnis besteht, auszufüllen durch Spekulationen, in denen (weil er fern von Gott ist) Satan die Hauptrolle spielt, ohne dass der Mensch es vermutet.

(J.N. Darby)

Gesetz und Gnade

„Laufen und Arbeiten befiehlt uns das Gesetz, aber es gibt uns weder Füße noch Hände. Das Evangelium bringt bessere Neuheiten: Es bietet uns an zu fliegen und gibt uns Flügel.“

(John Bunyan)

Gnade rettet uns, Gnade reinigt uns von der Sünde und Gnade macht uns fähig, letztlich im Haus des Vaters in der Gegenwart des Herrn sein zu können. Der Wert dieser Wahrheit ist, dass Gnade das vollbringt, was das Gesetz nicht kann. Mit anderen Worten: Wenn ich in einer Sünde gefangen bin, kann ich nicht durch das Befolgen des Gesetzes entkommen. Das Gesetz verurteilt mein Verhalten als Sünde, aber es gibt mir keine Kraft um die Sünde zu stoppen (auch eigens aufgestellte Regeln nicht). Die Gnade Gottes aber befreit uns tatsächlich von den Fallen des Teufels, kauft uns von der Sklaverei des Satans und der Sünde los und bringt uns in den Bereich der Freiheit des Christen und der Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, und seinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus.

Zeitumstellung

In der kommenden Nacht ist es wieder soweit, die Uhr wird umgestellt. Diesmal auf die Sommerzeit, das heißt ,wir haben eine Stunde weniger in dieser Nacht. Eine Stunde weniger Schlaf, die uns dann fehlt, um morgen fit zu sein.

Dem Herrn Jesus „fehlten“ auch viele Stunden Schlaf:

Und er verharrte die Nacht im Gebet zu Gott.“ Lukas 6 Vers 12
Und Frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus; und er ging hin an einen öden Ort und betete dort.“ Markus 1 Vers 35

Auch Paulus war ein Mann, der offensichtlich mit wenig Schlaf auskam:
Denn ihr erinnert euch, Brüder, an unsere Mühe und Beschwerde: Während wir Nacht und Tag arbeiteten, um niemand von euch beschwerlich zu fallen, haben wir das Evangelium Gottes gepredigt.“ 1. Thessalonicher 2 Vers 9
Wie unablässig ich deiner gedenke in meinen Gebeten Nacht und Tag.“ 2. Timotheus 1 Vers 3

Eine Stunde weniger Schlaf macht sich am nächsten Tage bemerkbar.
Wie macht sich eine Stunde weniger GEBET bemerkbar?
Wenn wir doch etwas mehr Eifer -wie unser Heiland- hätten!

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