Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Juli 2017 Seite 1 von 3

Muttertag

Auszug aus einer Stellenbeschreibung für Mütter:

  • absolute Mobilität
  • Fähigkeit, permanente Überlastung und Anspannung zu ertragen
  • Bereitschaft, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr bis zum Limit im Einsatz zu sein
  • Mittagspause nur, wenn der „Geschäftspartner“ ein Mittagessen braucht
  • perfekte Geschäfts- und Personalführung
  • Spezialist für Medizin, Finanzwesen und Herzversagen
  • Multitasking-Fähigkeit
  • ununterbrochene Aufmerksamkeit für den „Geschäftspartner“
  • Bereitschaft, auch mitten in der Nacht aufzustehen
  • chaotisches Umfeld
  • das bisherige Leben muss aufgegeben werden
  • keine Feiertage
  • fröhliche Einstellung
  • keine Bezahlung, dafür aber ein unglaubliches Gefühl, ihren „Geschäftspartner“ glücklich zu machen.

Obwohl die Punkte etwas überzogen dargestellt sind, werden sich Mütter in dem einen oder anderen Punkt wiederfinden. Die Aufgaben, die Mütter zu bewältigen haben, sind eine absolute Herausforderung.

Aber neben den vielen Mühen und Entsagungen haben Mütter die schönste Aufgabe, die es gibt: Sie dürfen ihre Kinder auf den Heiland hinweisen und sie zu dem Heiland führen.

Wie dankbar sollten wir unseren Müttern für das sein, was sie für uns getan haben. Oft wird uns das ja erst bewusst, wenn wir älter geworden sind.

Wie dankbar dürfen vor allem die sein, die eine gläubige Mutter haben oder hatten, die ihnen vom Heiland und seiner Liebe -besonders zu den Kindern- erzählt hat.

Seine Geschicklichkeit

„Und er weidete sie nach der Lauterkeit seines Herzens, und mit der Geschicklichkeit seiner Hände leitete er sie.“ (Psalm 78,72)

In Psalm 78 beschreibt Asaph das barmherzige Wirken Gottes mit seinem Volk, wie Er sich ihrer immer wieder annimmt trotz ihrem Unglauben und ihrem Ungehorsam. Und dann endet Asaph mit dem Hinweis auf den Mann nach den Gedanken Gottes: David. Über ihn sagt er dann die oben zitierten Worte.

Der wahre David, unser Herr Jesus, Er weidet uns vollkommen nach der Lauterkeit seines Herzens. Er steht zu seinen Zusagen, denn er ist der treue und wahrhaftige Zeuge. „Treu ist, der euch ruft; der wird es auch tun“ (1.Thes 5,24). Er hat nur „Gedanken des Friedens und nicht zum Unglück, um uns Ausgang und Hoffnung zu gewähren“ (Jer 29,11).

Und Er leitet uns mit der Geschicklichkeit seiner Hände. Ein schöner Ausdruck! Sehen wir nicht oft diese Geschicklichkeit, wenn wir auf unsere Wege schauen? Er lenkt die Dinge so „geschickt“, „dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken“. Gegenüber seiner Geschicklichkeit sind wir alle arme Stümper. Statt unser Leben selbst in die Hand nehmen zu wollen, indem wir unzufrieden sind mit seinen Wegen, lasst uns darauf vertrauen, dass er uns mit Geschicklichkeit leiten möchte. Manchmal ist es seine Geschicklichkeit, uns durch Not gehen zu lassen, „denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Drangsal bewirkt uns ein über die Maßen überschwengliches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit“ (1.Kor 4,17). Wenn das mal nicht „geschickt“ ist!

Ist Liebe dabei?

"Besser ein Gericht Gemüse und Liebe dabei, als ein gemästeter Ochs und Hass dabei." (Sprüche 15,17)

Dieser Bibelvers erschien gestern auf dem Kalender "Gottes Wort für jeden Tag". Ich fand ihn für diese Feiertage sehr passend. :-)

Die nächsten Tage werden viel genutzt, um mal wieder die lieben Verwandten zu besuchen, die Eltern, Großeltern oder Geschwister. Ich wünsche jedem Leser von Herzen eine gesegnete Zeit! Lasst uns die Zeit nutzen, um uns mit der Tat zu lieben. Wieviel "gemästete Ochsen" werden wohl bei diesen Treffen verspeist. Nichts gegen gutes Essen, sofern es in Maßen geschieht, aber ist Liebe dabei? Wenn nicht Liebe dabei ist, bedenke, dass Liebe ein Akt des Willens ist!

Vielleicht steht etwas zwischen dir und deinen Eltern / Geschwistern / Kindern? Dann nutze die Tage, um von deiner Seite alles zu tun, dass es ausgeräumt wird. Tue du den ersten Schritt. Hast du es schon viele Male probiert? Versuche es weiter und rechne mit Gottes Gnade!

Hast Du gegen deine Eltern / Geschwister / Kinder gesündigt? Dann nutze die Tage, um die Sache zu bekennen, rückhaltlos und offen, vor Gott und Menschen! Warte nicht länger!

„Fürchtet euch nicht!“

Der Bundespräsident begann seine „Weihnachtsansprache“ mit den folgenden Worten:

Für jeden von uns, ob Christ oder nicht, sind die Bilder von Weihnachten einleuchtend: Ein Kind wird geboren, in einem Stall in einer Futterkrippe – und mit ihm kommt Licht in die Welt. Menschen in Sorge und Angst hören den Ruf: „Fürchtet euch nicht!“

Jesus Christus kam auf diese Erde, er verließ den Himmel, wo er als Sohn Gottes in Herrlichkeit wohnte. Und er kam nicht als König – wiewohl er der König ist – , sondern er kam zur Welt als Baby, wuchs auf wie du und ich, und sein ganzes Leben war Dienst für seinen Gott! Der Sohn Gottes wurde Diener – unfassbar, oder?

Wenn zu Weihnachten nun daran gedacht wird, dass Christus zu uns kam, dann sollten wir auch daran denken, dass allein seine Geburt und sein Leben hier auf der Erde nicht die Grundlage für unseren Frieden, unsere Hoffnung und unsere Zuversicht ist. Sein Leben hätte uns nichts genützt – so vollkommen es war – wenn er nicht am Kreuz auf Golgatha für dich und mich gestorben wäre! Das ist die Grundlage, die uns Halt gibt. Was wäre mit uns, wenn wir diese Grundlage nicht hätten? Dann wäre doch unser Glaube ein nutzloses Unterfangen.

Wir denken voll Bewunderung an das Wunder der Geburt Jesu! Aber lasst uns nicht vergessen, dass er auf diese Erde kam, um zu sterben. Sein Ziel war Golgatha. Seinen Jüngern erzählte er mehrere Male, dass er nach Jerusalem gehen müsse, um dort überliefert zu werden, zu sterben und nach drei Tagen wieder aufzuerstehen (Mt 16,21; Mt 20,18; Mk 10,33; Lk 18,31). Dieses Werk, dass Gott, sein Vater, ihm gegeben hatte (Joh 17,4), das wollte er tun und das hat er vollendet – zu deinem und meinem ewigen Heil! Sein Sterben für uns und seine Auferstehung – DAS gibt Sicherheit!

Die Lösung zum Rätsel dieser Welt

„Jesus Christus ist die Lösung zu dem Rätsel diese Welt.“

So sagte einmal ein Bibelausleger. Ich denke, er hat recht. Jesus Christus ist der Sohn Gottes und hat diese Welt geschaffen. Er ist hier auf dieser Erde Mensch geworden, um das Opfer für uns verlorene Menschen zu werden. Wir sind von Natur aus verloren, weil wir gesündigt haben und Gott heilig ist. Er muss die Sünde richten und wird es auch tun.

Jesus Christus ist der einzige Weg zu Gott. Um das Rätsel dieser Welt zu lösen, um den Sinn des Daseins, des Todes und von Zeit und Ewigkeit zu ergründen, müssen die  Menschen zurück zu Gott, dem Ursprung aller Dinge. Solange sie ihn ablehnen, bleibt ihnen alles ein Rätsel. Wer Christus ablehnt, lehnt auch Gott ab. Ohne Christus kann man nicht zu Gott kommen.

Bist Du schon über Christus zu Gott gekommen?

„Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.“ (Die Bibel, Apostelgeschichte 4 Vers 12)

Dreiklang zum Jahresanfang

Ich habe diesen schönen, anspornenden „dreifachen Dreiklang“ aus Gottes Wort schon Anfang 2013 hier veröffentlicht und möchte ihn am Anfang des neuen Jahres wieder in Erinnerung rufen:

Vergangenheit >>> Gegenwart >>> Zukunft

Vergessend was dahinten
>>> und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend,
>>> hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus. (Philipper 3,13)

Wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt,
>>>  um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen
>>> und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. (1.Thessalonicher 1,9)

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen,
>>> und unterweist uns, damit wir besonnen und gerecht und gottselig leben,
>>> indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus. (Titus 2,11-13)

PS: Den guten Kommentar von Quartus vom 1.1.2013 habe ich als eine schöne Ergänzung bewusst wieder mit veröffentlicht.

Tot – und doch lebend

„Ich will leben, auch wenn ich tot bin“, sagte einmal eine deutsche Tänzerin und Kabarettistin. Das sollte kein Wunschdenken sein für einen Menschen. Er muss sich „nur“ bekehren, Jesus Christus als Retter annehmen und Gott seine Sünden bekennen. Und für diejenigen, die sich als Sünder erkannt und den Sohn Gottes im Glauben angenommen haben, ist es so: Sie werden in Ewigkeit leben. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes 3,16).
Und für uns Gläubige gilt, dass wir in unserem täglichen Leben verwirklichen sollen, mit Christus gestorben zu sein. „So auch ihr, haltet dafür, dass ihr der Sünde tot seid, Gott aber lebend in Christus Jesus“ (Römer 6,11).

Nicken oder Schütteln …

„Wer den höchsten Rang in einer Gruppe von Tieren oder Menschen hat, ist leicht zu erkennen. Er ist immer derjenige, der am meisten angeschaut wird. Davon kommt auch das Wort Ansehen“, sagte einmal Irenäus Eibl-Eibesfeldt (*1928), österreichischer Verhaltensforscher. Ist das nicht auch unter Christen wahr? Wen schauen wir in den Zusammenkünften an? Vielleicht jemand, von dem wir erwarten, dass er durch Nicken oder Kopfschütteln eine unausgesprochene, aber deutlich erkennbare Kommentierung vornimmt? Oder sind wir solche, die wie die Gläubigen in Beröa „das Wort mit aller Bereitwilligkeit aufnehmen, indem sie täglich die Schriften untersuchen, ob dies sich so verhält“ (Apostelgeschichte 17,11)? Auch als Redner und Beitragender kann man immer auf solche schauen, die Meinungsführer sind. Natürlich wollen wir von denen lernen, die der Herr Jesus in besonderer Weise mit Einsicht begabt hat. Aber wir wollen schlicht unseren Auftrag im Dienst für den Herrn ausführen. Und wir selbst wollen vermeiden, ständig angeschaut zu werden, womöglich verstärkt durch Schütteln oder Nicken. Damit gewinnen wir niemand für Christus, höchstens für uns selbst …

Mehr wie Er

Mehr Glauben verleih’ mir,
mehr Licht und mehr Mut
mehr Trost der Vergebung,
zum Beten mehr Glut;
mehr Schmerz um die Sünde
mehr Scheu vor der Schuld,
mehr Stille im Herzen,
im Leid mehr Geduld.

Mehr Hoffnung entzünde,
mehr Sehnsucht in mir,
mehr Lust nach dem Himmel,
mehr Heimweh nach Dir!
Mehr Aufblick nach oben,
mehr Tröstung im Weh,
mehr Siegesgewissheit,
mehr Kraft aus der Höh‘!

Mehr mildes Erbarmen,
mehr brünstige Lieb‘,
mehr Sanftmut und Frieden,
mehr Opfersinn gib,
mehr Einfalt und Wahrheit,
mehr Demut dazu —
Ich wäre so gerne,
mein Heiland, wie Du.

August Hermann Francke

Alles von Gott annehmen

„Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das Böse sollten wir nicht auch annehmen?“ Hiob 2 Vers 10
Hiob wurde alles genommen, seine Kinder, sein Besitz, seine Gesundheit. Und trotzdem hören wir solche Worte aus seinem Mund.
Wie sieht es bei uns aus? Wenn es uns gut geht, vielleicht gerade im Urlaub sind, unterschreiben wir solche Worte vielleicht gerne. Wenn es aber mal anders ist, wir krank oder arbeitslos sind, wie sprechen oder denken wir dann?
Hiob kann uns darin ein gutes Beispiel sein.
Außerdem: „Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ Römer 8 Vers 31 und 32

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