Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: August 2017 Seite 1 von 5

Auf und Ab’s – nicht nur im Fussball

Am Dienstag hat BayernMünchen die Stuttgarter im Pokalspiel mit 5 zu 1 besiegt. Am Freitag dann die Ernüchterung: Nur ein 0 zu 1 gegen den HSV. So schnell kann es gehen. Heute noch die Topmannschaft und morgen schon wieder auf dem Boden der Tatsachen.
Diese „Wellenbewegung“ gibt es nicht nur im Sport. Auch in unserem Leben als Christen gibt es Hochs und Tiefs. Dafür gibt es die verschiedensten Gründe.
Im Fussball ist es die Aufgabe des Trainers, die Spieler bis zu nächsten Spiel wieder neu zu motivieren.
Wenn wir „unten“ sind, hilft uns nur ein Blick auf unseren Heiland: „Sie blickten auf Ihn und wurden erheitert.“ Eventuell muss diesem Blick ein Bekenntnis vorausgehen (wenn unsere Niedergeschlagenheit Folge einer Sünde ist), aber das Ergebnis wird immer sein: „und ihre Angesichter wurden nicht beschämt.“ Psalm 34 Vers 6
Und unser Heiland blickt auf uns: „Das Auge des HERRN ist gerichtet auf die, die ihn fürchten, auf die,die auf seine Güte harren.“ Psalm 33 Vers 18

Neulich im Fitness-Studio

Ein gläubiger Christ berichtet:

„Neulich war ich im Fitness-Studio beim Training, als mir ein anderer Besucher des Fitness-Studios auffiel, der mit einem dicken Buch unterm Arm hereinkam. Er legte es geöffnet auf die Fensterbank und begab sich an die diversen Krafttrainer. Nach jedem einzelnen Trainings-Satz kam er zum Muskel-Entspannen zurück zu seinem Buch und las weiter darin.

Neugierig geworden ging ich zur Fensterbank und schaute ebenfalls in das Buch. Es war eine Bibel, aufgeschlagen bei 2. Samuel 3. Ich war sehr überrascht und erfreut und sprach ihn an: Sie haben eine Bibel hier – kennen Sie Jesus Christus? Er strahlte und bejahte und wir freuten uns gemeinsam, einen Glaubensbruder getroffen zu haben. Dann erklärte er: Ich möchte gerne die freie Zeit zwischen den Trainings-Sätzen zum Lesen nutzen. Dann gehe ich immer zu meiner Bibel und lese 2-3 Verse weiter. So schaffe ich bis zu vier Kapiteln pro Besuch im Fitness-Studio!

Diese Begegnung machte mich nachdenklich. Wie vorbildlich, dachte ich, dass dieser Mann sogar diese „freie“ Zeit zum Lesen von Gottes Wort nutzt. Kaum einer hätte auch nur annähernd daran gedacht, seine Bibel mit ins Fitness-Studio zu nehmen, um zwischen den Trainingseinheiten die Bibel zu lesen!“

Worauf es wirklich ankommt

Ich finde, dass das beständige Streben nach Aktivität, selbst für den Herrn, und ein geschäftiger Geist immer dahin führen, uns aus der Gegenwart Gottes zu entfernen. Gott als Gegenwärtiger stellt uns an unseren Platz und sich selbst an Seinen Platz in unsern Herzen; und was für ein Vertrauen gibt das, und wie ist dann das Ich aufgegangen in Freude! Unsere große Aufgabe ist, in Seiner Gegenwart zu bleiben.

John Nelson Darby

Alter Wein in neuen Schläuchen

Diesen Ausdruck hört man sehr häufig. Die Menschen meinen damit, dass etwas Altes im Kleid von etwas Neuem daherkommt. Eigentlich ist es wie immer, nur neu verpackt.

Doch kaum einer weiß, dass dieser Ausdruck der Bibel entnommen ist. Es ist ein Gleichnis, dass der Herr Jesus erzählt. Nachzulesen in Matthäus 9,17, Markus 2,22 und Lukas 5,37. Und gemeint hat Christus etwas ganz Anderes.

Er vergleicht das Alte – das Gesetz vom Sinai, das dem Volk Israel gegeben worden war, mit dem Neuen – dem, was Christus brachte, nämlich die Errettung des Menschen aus Gnade auf Grundlage des Sterbens des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha. Die Bedeutung ist, dass das Alte nicht mit dem Neuen zusammenpasst. Man kann nicht die Lehre der Errettung aus Glauben durch das Sterben Jesu mit dem Grundsatz des Gesetzes vermischen, der besagt, dass der Mensch vollkommen leben muss, um ewiges Leben zu bekommen.

Kein Mensch konnte und kann das Gesetz halten. Deswegen kam Christus als Stellvertreter für uns, um für uns zu sterben und den „Fluch des Gesetzes“ von uns wegzunehmen. Jetzt wird jeder, der an Ihn und sein Erlösungswerk glaubt, errettet. Einfach, weil er glaubt und vertraut, dass Gott in Christus alles getan hat.

jede gute Gabe, jedes vollkommene Geschenk – nur von IHM

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch der Schatten eines Wechsels.“ Jaobus 1 Vers 17

Dafür können wir unserem Gott nur dankbar sein. Das Klopfen auf die eigene Schulter fällt dann ganz aus.

Kaleb – dem HERRN völlig nachgefolgt!

Von Kaleb lesen wir im Wort Gottes nur sehr wenig, aber das Wenige, wird mit den Worten zusammengefasst, dass er seinem Gott „völlig nachgefolgt“ ist.

Kaleb war einer von den zwölf Kundschaftern, die in das Land Kanaan zogen, um es auszuspähen.

Nachdem Kaleb den Reichtum des Segens Gottes für das Volk Israel mit eigenen Augen gesehen hat und als erster seine Stimme gegen die zehn glaubensschwachen Kundschafter erhob, bezeugte Gott selbst in 4. Mose 14 Vers 24: „Aber meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm gewesen und er mir völlig nachgefolgt ist, ihn werde ich in das Land bringen, in welches er gekommen ist; und sein Same soll es besitzen."

Wie waren doch die 40 Jahre der Wüstenwanderung als Strafe Gottes für den Unglauben des Volkes Israels eine harte Glaubensprüfung für ihn, da er doch die Schönheit des Landes schon vorher sehen durfte.

Nur in diesem festen Glauben offenbarte sich hier seine völlige Nachfolge. Wie konnte Gott sich über einen Kaleb freuen, weil er an den Segensabsichten Gottes für das Volk Israel festhielt.

Kann sich Gott auch an uns erfreuen, weil wir an seiner Verheißung bald im Vaterhaus zu sein festhalten? Sollte uns diese wunderbare Verheißung nicht auch dazu führen IHM treu nachzufolgen?

Nur ein Messias!

Der bekannte Schauspieler und Oscar-Preisträger Denzel Washington wurde jetzt in einem Interview der FAZ gefragt: "Barack Obama, den Sie vor fünf Jahren im Wahlkampf unterstützten, wurde damals wie ein Messias gefeiert. Nun scheinen viele von ihm enttäuscht zu sein. Sie auch?" Seine Antwort: "Ich würde niemanden einen Messias nennen, außer den Messias selbst. Barack Obama ist nicht der Messias, und auch kein anderes menschliches Wesen ist es. Der Messias ist der Messias." Tatsächlich haben viele Zeitungen vor vier Jahren über den "Messias" Obama geschrieben – sie alle sind jetzt enttäuscht. Schön, wenn jemand so klar sieht, dass es nur einen Gott gibt und dass es nur einen Messias gibt: Jesus Christus. Gott sei Dank – wir wissen – es gibt nur einen Erretter: Jesus Christus, der für unsere Sünden gestorben ist.

Eure Meinung ist gefragt!

Um nochmal weitere Stimmen einzufangen, stellen wir die Umfrage nochmal für heute ein. Wir wären Euch, die Ihr an der Umfrage noch nicht teilgenommen habt, sehr dankbar, wenn Ihr Euch etwas Zeit nehmen könntet, um diese Umfrage zu beantworten.

Wir danken Euch herzlich!

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Sehen und doch nicht erkennen

In der Bibel lesen wir von einigen Begebenheiten, in denen Menschen den Herrn Jesus gesehen haben und nicht erkannten. Menschen, die Ihn kannten, aber nicht erkannten. Die Gründe dafür waren sehr verschieden:

Furcht: In der Begebenheit in Matthäus 14 Vers 26 waren die Jünger in großer Not. Sie befanden sich in einem Sturm und drohten mit ihrem Schiff unterzugehen. In dieser schlimmen Situation erkannten sie den Herrn Jesus nicht.

Enttäuschung: In Lukas 24 Vers 16 lesen wir von zweien, die sehr enttäuscht waren. Alle ihre Hoffnungen schienen dahin zu sein. Als der Herr Jesus zu ihnen kann, erkannten sie ihn wegen ihrer tiefen Enttäuschung nicht.

Trauer: In Johannes 20 Vers 14 lesen wir von Maria, die unendlich traurig war. Ihr geliebter Herr Jesus war tot. In dieser großen Trauer erkannte sie den Herrn Jesus durch den Tränenschleier nicht.

Ungehorsam: Die Jünger sollten auf neue Anweisung ihres Meisters warten. Aber die Ungeduld siegte und sie nahmen die Sache in die eigene Hand. Das  ging schief und sie erkannten ihren Meister nicht (Johannes 21 Vers 4).

Wie begegnet der Herr Jesus diesen Menschen?

Mut machen: „Seid guten Mutes, ich bin es; fürchtet euch nicht.“ Matthäus 14 Vers 27

Sich selbst vorstellen: „Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.“ Lukas 24 Vers 27

Trost geben durch ein Wort :Jesus spricht zu ihr: Maria!“ Johannes 20 Vers 16

Herzerforschende Frage stellen: „In jener Nacht fingen sie nichts…Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Johannes 21 Verse 3 und 5

Berge – Täler

"Es gilt die alpine Konjunkturweisheit: Wo die Berge hoch sind, sind die Täler tief", sagte jetzt ein Konjunkturexperte. Ihm ging es um ein Wirtschaftshoch, das oft danach in ein tiefes Tal führt. Aber auch im geistlichen Bereich ist es so. Je höher das geistliche Wachstum, umso größer die Gefahr, dass man danach abstürzt. Das muss nicht so sein – aber die Gefahren steigen. Aus diesem Grund werden wir gewarnt: "Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, daß er nicht falle " (1. Korinther 10,12). Je mehr man von sich hält, umso schneller wird man stürzen. Je höher unser Bekenntnis nach außen, umso größer die Gefahr, dass die Leere deutlich wird, wenn es nur ein äußerliches Mitmach-Christentum ist (auch im Blick auf den gemeinsamen Weg der Kinder Gottes). Wir wollen und sollen geistlich wachsen. Aber es soll ein besonnenes Wachstum sein – und uns in Demut bewahren.

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