Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Oktober 2017 Seite 1 von 4

Genügt Dir Christus?

Wenn es um unser Leben auf dieser Erde geht, haben wir uns vielleicht diese Frage schon das eine oder andere Mal gestellt. Damit fragen wir dann meistens, ob uns Christus allein genügt, um völlig glücklich zu sein oder ob wir noch die Dinge dieser Erde brauchen, geschweige denn dieser Welt und ihrem Treiben.

Nun – vielleicht sagen wir, dass wir die Welt als böses System und alles was in ihr ist nicht brauchen, sie uns keine wirkliche Freude gibt. Bei allen irdischen Dingen, die in sich nicht böse sind und die uns auch zum Genuss zur Verfügung stehen (z.B. Familie, Beruf, Essen und Trinken, Hobbies, Urlaub, Freizeit, Internet etc.), antworten wir wahrscheinlich schon nicht mehr so schnell.

Was ich heute aber einmal ansprechen möchte, liegt noch eine Stufe „darüber“: Wie sieht unser Interesse aus im Bereich der Bibel, ihrer Entstehung, der Entstehung der Erde und der Geschichte des Juden- und Christentums? Hat dies den ersten Platz in unserem Christenleben? Beschränkt sich unser Christentum darauf, diese Themen zu entdecken, zu erörtern und mitzudiskutieren? Oder sind wir vielleicht ausschließlich damit beschäftigt, andere Menschen zu dem Retter Jesus Christus zu führen?

Alles hat seinen Platz und das letzte Beispiel soll sicher einen ganz besonderen Stellenwert in unserem Leben einnehmen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Aber wenn wir uns nur damit beschäftigen, werden wir letztlich keine Kraft mehr haben, um das Evangelium weiterzutragen.

Was wir benötigen, ist Christus selbst. Ihn anzuschauen, besser kennenzulernen, seine Herrlichkeiten, seine Wesenszüge, seine ewigen Beziehungen zu Gott, dem Vater und die Gedanken des Vaters selbst über seinen Sohn – DAS ist wahres Christentum. DAS gibt Kraft, im Evangelium tätig zu sein. DAHIN möchte der Heilige Geist uns führen. Wie sagt der Herr Jesus selbst von dem Geist:

Er wird mich verherrlichen.“    (d.h. darstellen). Johannes 16 Vers 14.

Kennen wir die Beschäftigung mit IHM allein? Oder füllen wir unsere „geistliche“ Zeit mit mit Randthemen wie Evolution contra Schöpfungsbericht, Missionserfahrungen, Dienst für den Herrn Jesus, Erweckungen in bestimmten Regionen, der biblischen Geschichte, der Zukunft der Erde und der Christenheit usw.?  Damit mich niemand falsch versteht: Das hat alles seine Berechtigung und ist an seinem Platz richtig und gut. Aber auf christlichem Gebiet gibt es schier unendliche Themen, mit denen man sich bis an sein Lebensende beschäftigen kann.

Aber die Frage ist: Genügt uns Christus allein und seine Herrlichkeit?

Wir alle sind und bleiben Lernende, auch was dieses Thema betrifft. So wollen wir uns gegenseitig ermuntern, wie auch Paulus im Philipperbrief schreibt:

„Indem ich auch von Christus Jesus ergriffen bin. […] Eines aber tue ich: Vergessend was dahinten, und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus. So viele nun vollkommen sind, lasst uns also gesinnt sein; und wenn ihr etwas anders gesinnt seid, so wird euch Gott auch dies offenbaren. Doch wozu wir gelangt sind, lasst uns in denselben Fußstapfen wandeln.“     Philipper 3 Vers 12 bis 16

 

 

Mose am Berg Horeb – das Geheimnis eines fruchtbaren Dienstes

2. Mose 3, 1 -10

Heiligkeit und Gnade waren der zweifache Charakter der Offenbarung, die Mose am Berg Horeb empfing. Sie vereinigten sich in dem, was er sah und hörte [in dem brennenden Dornbusch]. Diese beiden Elemente charakterisieren, wie wir wissen, alle Wege und Beziehungen unseres Gottes sehr deutlich; und ebenso sollten sie auch die Wege derer kennzeichnen, die auf irgendeine Art für Gott tätig sind oder Gemeinschaft mit ihm haben.

Jeder wahre Diener ist aus der unmittelbaren Gegenwart Gottes mit ihrer Gnade und Heiligkeit in seine Arbeit gesandt; er ist berufen, heilig und gnädig zu sein und auf der Erde die Gnade und Heiligkeit Gottes widerzuspiegeln; und um dies zu können, darf er nicht nur von der Gegenwart Gottes aus seinen Lauf beginnen, sondern muss dort auch immer im Geist anwesend sein. Das ist das Geheimnis jedes fruchtbaren Dienstes.

Nur der geistlich gesinnte Mensch versteht die Bedeutung der beiden Dinge: „Schreite zum Werk fort“, und: „Verlasse nie“. Um nach außen für Gott wirken zu können, muss ich innerlich bei ihm sein. Wenn ich nicht in dem verborgenen Heiligtum seiner Gegenwart bin, werde ich bald in meinem Dienst ermatten.

Viele scheitern an dieser Klippe.

Wir sind immer der Gefahr ausgesetzt, im Getriebe unseres Verkehrs mit den Menschen und in der Aufregung der Diensttätigkeit aus dem Ernst und der Ruhe der Gegenwart Gottes herauszutreten. In diesem Punkt ist sorgfältige Wachsamkeit nötig. Wenn wir diese heilige Geistesstimmung verlieren, die in den „unbeschuhten Füßen“ ihren Ausdruck findet, so wird unser Dienst sehr bald geistlos und fruchtleer werden. Wenn wir unserer Arbeit erlauben, sich zwischen unser Herz und den Herrn zu drängen, so wird sie von geringem Wert sein.

Nur wenn wir Christus genießen, werden wir ihm in wirksamer Weise dienen können. Nur wenn das Herz in seiner Nähe bleibt, sind die Hände fähig, seinem Namen in wohlgefälliger Weise zu dienen. Niemand kann Christus mit Frische und Kraft anderen vorstellen, wenn er sich nicht selbst in der Verborgenheit von ihm nährt. Wohl mag er einen Vortrag halten, Gebete sprechen, Bücher schreiben und den äußeren Dienst, soweit er reichen mag, ausüben; aber dennoch dient er Christus nicht. Wer ihn vor anderen darstellen will, muss selbst mit ihm beschäftigt sein.

Charles Henry Mackintosh

Vom Ende her

"Lebensleistungen werden vom Ende her bewertet", sagte die rheinland-pfälzische CDU-Politikerin Julia Klöckner. Wen auch immer sie sich vors Korn genommen hat (in diesem Fall den Ministerpräsidenten Kurt Beck) – sie hat recht. Man kann in seinem Leben manchmal große Dinge tun. Aber was ist mit dem Ende? Bei Salomo? Bei Joas, dem jüngsten König Judas? Und bei anderen? Was für einen Unterschied dazu stellt Jakobu dar, der traurige Kehren im Verlauf seines Lebens einbezog, aber am Ende den Höhepunkt erlebte, als er den Pharao segnen konnte, eine wunderbare Weissagung aussprechen durfte und über der Spitze seines Stabes anbetete. "Den Ausgabn ihres Wandelns anschauend, ahmt ihren Glauben nach" (Hebräer 13,7).

Die Welt liest…

…nicht die Bibel – sie liest dich und mich.

Corrie ten Boom (1892 – 1983)

„Ihr seid offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, angefertigt durch uns im Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.“
(2.Korinther 3,3)

Bibelstudientag Darmstadt 2016

Am 8. Oktober 2016 findet wieder der jährliche Bibelstudientag in Darmstadt statt.

Thema: Als Christen zur Ehre Gottes leben

JETZT ANMELDEN auf bibelstudientag-darmstadt.net

Wolkensäule

Wolkensäule

Leuchtend zieht die Wolkensäule
Durch die Wüste mir voran,
Wo ich gehe, wo ich weile,
Nimm Du, Herr, Dich meiner an.
Darum trau ich Deiner Gnade,
Dass sie mich zum Ziele bringt,
Wo mein Herz nach kurzem Pfade
Dir ein ewges Loblied singt.

Ich möchte einfach bei Dir sein

Diesen Satz höre ich öfter von meinem fünfjährigen Sohn. Er kommt zu mir und auf die Frage, was er denn wolle, sagt er dann: „Ich möchte einfach bei Dir sein.“  

Das erfreut ein Vaterherz. Und das ist auch nicht anders bei unserem Gott und Vater im Himmel. Er möchte Gemeinschaft mit uns haben. Haben wir auch diesen Wunsch, „bei Ihm zu sein“? Haben wir das Bedürfnis Seiner Gegenwart und Gemeinschaft?

„Und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude völlig sei.“

1. Johannesbrief, Kapitel 1 Vers 4.

Gefahr des Selbstbetrugs

Wie oft kommt es wohl vor – vielleicht sogar meistens unbemerkt – dass wir uns selbst etwas vormachen. Wir meinen, wir sind geistlich und dienen Gott  und suchen doch nur uns selbst. Unsere Herzen sind sehr trügerisch, sagt man manchmal – und es stimmt! Umso wichtiger, stets im Selbstgericht vor Gott zu sein.

Der bekannte Bibelausleger John Nelson Darby schrieb einmal: "Unsere Gebete, unsere Loblieder und unser Dienst sind so arm und unwert, und doch sind wir stolz auf sie. Wir suchen Lob von unsern Mitmenschen für eben die Dinge, die wir als vor Gott mit Sünde befleckt bekennen müssen. Welche Notwendigkeit darum, unsere Herzen bloßzulegen und zu sagen: „Sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf dem ewigen Weg" (Psalm 139,24)."

 

Unsere Liebe zum Herrn

In dem letzten Beitrag lasen wir, was uns als Christen wohl am meisten fehlt: die Liebe zum Herrn Jesus und die Wertschätzung Seines Todes am Kreuz von Golgatha.

Vor einigen Tagen las ich das Kapitel 20 des Johannesevangeliums. Dort fand ich eine Person, die eine brennende Liebe zu ihrem Herrn hatte: Maria Magdalene. Sie saß vor dem leeren Grab und weinte, weil sie meinte, ihr Herr wäre weggenommen worden. Sie war so erfüllt von ihrer Liebe zu dem Herrn Jesus und ihrem Scherz über diesen Verlust, dass sie nicht einmal registrierte, dass es Engel waren, die sie fragten: Frau, was weinst du? Sie antwortete ihnen „Weil sie meinen Herrn weggenommen, und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben.“

Welche Liebe zu dem Herrn Jesus schlug in dem Herz dieser Frau! Und der Herr Jesus sah und beantwortete diese Liebe, und spricht zu ihr: Maria! Wie mag die Ansprache des Herrn Jesus Maria überwältigt haben. Doch der Herr geht weiter. Einer Person, die ihn so liebt, kann er sich offenbaren. Maria ist es, die den Jüngern die Botschaft überbringen darf : „Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, und zu meinem Gott und eurem Gott.“

Wie sieht es mit meiner Liebe zu Ihm aus?

Rückblickend danken …

"Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen", sagte Cicero einmal. Haben wir diese "Schuld" nicht, wenn heute ein Jahr zu Ende geht und sich damit das Jahr 2013 "öffnet"? Wie viel Ursache haben wir, Gott zu danken. Hoffentlich tun wir das von Herzen."Danksagt in allem", ruft der Apostel den Thessalonichern zu (1. Thes 5,18). Das ist der Wille Gotte in Christus Jesus für uns. Heute schon "danke" gesagt? Es gib viel Anlass und viele Gelegenheiten dazu. Nutzen wir sie! Auch im Jahr 2013, wenn der Herr Jesus noch nicht wiedergekommen ist, um uns in den Himmel heimzuholen …

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