Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: November 2017 Seite 1 von 5

Die Schöpfermacht Gottes

Im November 2004 wurde die Firma IBM in den USA Besitzer des schnellsten Supercomputers der Welt: „Blue Gene/L“.

Für die Leistung von  70 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde und einem Energieverbrauch von 500.000 kleinen Glühbirnen benötigt er einen halben Tennisplatz für seine komplette Hardware. Das ist schon erstaunlich!

Doch Gott schuf etwas viel Erstaunlicheres: Das Gehirn.

Mit nur 1,5 Kilogramm Gewicht und einem Energieverbrauch einer kleinen Glühbirne kommt das Gehirn auf eine Rechenleistung von einer Trillion Rechenoperationen pro Sekunde – 15.000-mal so viel wie der „Blue Gene/L“. Selbst wenn IBM dieses Jahr nachlegt und einen Computer mit 360 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde entwickelt, ist unser Gehirn immer noch 3.000-mal schneller – vom geringen Platz und Energiebedarf ganz zu schweigen!

Das Gehirn ist wirklich das komplexeste Gebilde in Gottes wunderbarer Schöpfung. Es steuert und überwacht die Vorgänge in unserem Körper, Sinneseindrücke werden gesammelt, ausgewertet und dann beantwortet und gespeichert. Dabei ist der genaue Vorgang der Informationsverarbeitung immer noch in vielen Teilen unbekannt – die genaue Funktionsweise dieses extrem komplizierten Organs werden wir wohl nie ganz verstehen können.

Je mehr wir Menschen über die Struktur und Funktionsweise des Gehirns lernen, umso mehr neue Fragen tauchen auf – das Gehirn ist einfach ein Wunder Gottes.

Gott schuf einmal perfekt – der Mensch „erfand“, verbesserte und verbesserte. Nie wird der Mensch durch noch so viel Optimierung die Schöpfermacht Gottes ansatzweise erreichen.

Ich preise dich dafür, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele weiß es sehr wohl. (Psalm 139 Vers 14)

Der hervorragendste Christ

Der hervorragendste Christ ist einer, von dem man nie hat reden hören, irgendein Arbeiter oder Diener, dessen Alles Christus ist, und der alles für Sein Auge tut, ja, nur für Ihn allein.

Jesus ist die Quelle aller Glückseligkeit für arme, schwache, elende Sünder, damit sie Fülle von Trost, Frieden und Freude hätten.

Wir müssen erkennen, dass alles außer Christus nichts ist.

John Nelson Darby

handeln in Treue

„Denn man rechnete nicht ab mit den Männern, in deren Hand man das Geld gab, um es denen zu geben, die das Werk taten; denn sie handelten in Treue.“ 2. Könige 12 Vers 16
Einem Contoller würden die Haare zu Berge stehen. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Zumindest mal Stichproben machen, wäre doch wohl angebracht.
Und grundsätzlich ist es auch vernünftig, nach dem 4-Augen-Prinzip zu arbeiten. Damit hilft man demjenigen, der mit Geld umgeht, nicht in Versuchung zu kommen.
Aber so ein Zeugnis über große Treue und damit großem Vertrauen ist doch sehr schön.
Ob man das auch über uns sagen kann?

Unser Kutscher

„Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht“, schrieb einmal Johann Nepomuk Nestroy (1801-1862), österreichischer Dramatiker und Schauspieler. Zugegeben, wir sind oft wie blinde Pferde. Aber wir haben einen Kutscher, der immer klar sieht: Gott, der Heilige Geist. So, wie wir im Alten Testament lesen, dass Er das Volk Israel durch die Wolkensäule am Tag und die Feuersäule in der Nacht durch die Wüste führte, so führt Er auch uns heute durch den Nebel der Zeit. Wohl dem, der sich von diesem „Kutscher“ den Weg weisen lässt! Der Heilige Geist führt uns immer in Übereinstimmung mit Gottes Wort – aber jeden von uns einen ganz persönlichen Weg. Gott sei Dank dafür!

Das Lächeln

"Lächeln ist das Kleingeld des Glücks", sagte einmal Heinz Rühmann (1902-94), ein bekannter deutscher Schauspieler. Der bekannte Bibelausleger Henry A. Ironside schrieb einmal über "das Lächeln Jesu": Man erzählt, dass ein Diener mit sehr ernstem Gesicht über „die Tränen von Jesus“ predigte. An einer Stelle rief er aus: „Wir lesen in der Bibel, dass Jesus dreimal geweint hat. Aber wir lesen kein einziges Mal, dass er gelächelt hat.“ Ein kleines Mädchen saß unter der Kanzel, vergaß, wo es war, und rief laut: „Ich weiß aber, dass er es getan hat!“ Der Prediger war richtig geschockt durch diese Unterbrechung und fragte: „Wie kommst Du dazu, dies zu sagen, mein Kind?“ Das Kind war richtig verängstigt, als es sah, dass alle Augen auf sich gerichtet waren. Dennoch antwortete es: „Weil die Bibel sagt, dass Jesus ein kleines Kind rief. Und es kam zu Ihm. Und ich weiß, dass wenn Jesus geschaut hätte wie Sie, es viel zu viel Angst gehabt hätte zu kommen.“ Das Mädchen wollte nicht unhöflich sein. Es war einfach die Ehrlichkeit eines Kindes, die diese wunderbare Wahrheit äußerte. Kinder hatten nie Angst vor Jesus, denn Er stand ihnen immer zur Verfügung, um sie zu segnen.

Eine klare, eindeutige, einfache Aufforderung

Viele von uns kennen sicher den ersten Vers aus Kolosser 3 auswendig. Dort heißt es:

"Wenn ihr nun mit dem Christus auferweckt worden seid, so sucht, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes."

Eine klare, eindeutige Aufforderung, möchte man sagen. Doch kommen wir ihr nach? Man könnte statt der ersten Wörter "Wenn ihr nun" auch schreiben "Da (oder weil) ihr nun". Denn das, was zu dem Paulus hier auffordert, müsste eigenlich die logische Folge der Tatsache sein, dass wir mit Christus auferweckt worden sind. 

Doch was bedeutet dies?

Jeder gläubige Christ ist "mit Christus auferweckt", ob er es weiß und versteht oder nicht. Das bedeutet, dass wir, die mit Ihm damals mitgestorben sind, auch mit Ihm auferweckt wurden, sozusagen für eine neue Welt, die Auferstehungswelt. Dort, wo der Sünde und der Tod keine Macht mehr haben, wo alles von Christus spricht. In dieser Auferstehungswelt ist Christus verherrlicht zur Rechten Gottes. Und weil das so ist, sollte unser Sinnen auch darauf gerichtet sein. 

Es ist wirklich nur die logische Folge unseres "Mit-Ihm-auferweckt-Seins". Doch leider sind unsere Sinne oft (oder fast immer?) auf das Jetzt und Hier, diese Erde und alles, was zur alten Welt, ja ich möchte sagen, zur Todeswelt, gehört, gerichtet. Aber Gott möchte uns davon lösen, Er möchte uns glücklich machen, uns überschütten mit der ewigen Freude der Auferstehungswelt, in der Christus alles ist.

Daher die Aufforderung: Sucht, was droben ist, wo der Christus ist!

„Demut ist nicht das Schlechteste“

Formel 1 Rekordweltmeister Michael Schumacher fährt auch bisher in der zweiten Saison nach seinem Comeback  nur hinterher. Doch es scheint nicht nur am Auto zu liegen, denn sein Teamkollege Nico Rosberg hat im teaminternen Duell weiterhin die Nase vorn.

Zu dem ausbleibenden Erfolg sagte Schumacher jüngst: „Da lernst du Demut. Und das ist nicht das Schlechteste“.

Wir sind erstaunt über eine solche Aussage , denn Demut hat in der Welt eigentlich keinen Platz und ist nicht gefragt. Eher das Gegenteil. Gott sieht das allerdings anders: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“ (1. Petrus 5 Vers 5, Sprüche 3 Vers 34. Ob Schumacher davon etwas gelernt hat?

Wie sieht es damit bei uns aus? Wir werden Demut nie „ausgelernt“ haben…

Zeugnis sein für Christus

Sollten wir nicht in christlicher Demut den verlorenen Menschen Christus als den Heiland vorstellen? Sollten uns nicht verlorene Menschen am Herzen liegen, denen wir das Wort vom Kreuz bringen können? Ist es unser aufrichtiger Herzenswunsch den Menschen zu sagen, warum wir den Heiland lieben?

Lasst uns das mit aller Demut und Sanftmut tun. Man kann niemanden für Christus gewinnen, wenn man nur mit Bibelzitaten seinen Nächsten erdrückt oder durch Argumentation versucht sein Gegenüber zu überzeugen und sich wo möglich in Diskussionen verliert. Wenn man selber die Liebe des Christus vorlebt und auch ausstrahlt und ein ausgeprägtes Gebetsleben hat, wird ER uns die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt schenken. Menschen mit denen wir täglich zu tun haben sehen sehr wohl an unserem Lebenswandel, wie ernst wir es meinen. Unser Reden und das Verhalten anderen gegenüber ist für unser Zeugnis und für den HERRN selbst sehr wertvoll. Er möchte doch den Mut und die Kraft dazu schenken uns ganz entschieden auf seine Seite, auf die Seite des Verachteten, zu stellen und IHN zu bekennen.

Die aus Gnaden, ohne Eigenverdienst, uns geschenkte Liebe weiter zu geben, verbunden mit Gottes Wort und durch persönliches Zeugnis, sollte unser aller Ziel sein. Jemand sagte einmal: “Wer kniend vor dem Kreuze Christi ist kann niemals hochmütig auf Jemanden herab blicken.“

Lasst uns in diesem Sinn mehr Mut zum lebendigen Zeugnis für Jesus Christus, unserem HERRN und Heiland haben.

 

Ausrichtung im Dienst für Gott

Der wirklich ergebene Diener des Herrn Jesus sieht nicht auf den Dienst, wie wichtig er auch sein mag, sondern er sieht auf den Herrn.

Wenn ich meinen irdischen Vorgesetzten schätze, so wird es mich wenig kümmern, ob ich seine Schuhe putze oder seinen Wagen fahre. Aber wenn ich mehr an mich als an ihn denke, so werde ich lieber Fahrer als Schuhputzer sein. Genauso ist es in dem Dienst des himmlischen Herrn. Wenn ich nur an Ihn denke, wird es mir gleich sein, ob ich Gemeinden gründe oder Zelte mache.

Wir können dasselbe im Dienst der Engel bemerken. Es ist dem Engel gleich, ob er ausgesandt wird, ein Heer zu vernichten, oder irgendeinen Erben des Heils zu beschützen. Nur der Herr beschäftigt seine Gedanken. Wenn zwei Engel vom Himmel gesandt würden, der eine, um ein Reich zu regieren, und der andere, um die Straßen zu kehren, würden sie sich sicher nicht über die Arbeitsteilung streiten. Und wenn das von den Engeln gesagt werden kann, wie viel mehr sollte es auf uns zutreffen!

Wir sollten uns vor einem bloß mechanischen Dienst bewahren lassen, in den wir so leicht verfallen, wenn wir nur der Arbeit wegen arbeiten und mehr mit unserem Werk beschäftigt sind, als mit dem Herrn. Aller Dienst für Ihn muss dem einfachen Glauben an Gott und dem Gehorsam gegen sein Wort entspringen.

nach Charles Henry Mackintosh

Der Glaube handelt richtig

Vor kurzem las ich einen interessanten Satz bei dem bekannten Schriftausleger William Kelly: „Der Glaube handelt immer richtig.“ Zunächst war ich etwas irritiert oder verblüfft über diese Aussage, dann aber musste ich ihr zustimmen. Es ist tatsächlich so: Der Glaube handelt immer richtig, weil er aus Gott ist und damit das Handeln im Glauben auch Gottes Willen entspricht.

Oder geht die Aussage zu weit? Ich denke nicht.

Damit soll natürlich nicht gemeint sein, dass unser Handeln richtig ist, wenn wir uns nur einbilden, es aus Glauben zu tun, es in Wirklichkeit aber unabhängig von Gott geschieht.

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