Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: November 2017 Seite 2 von 5

Fehler

Kürzlich las ich folgende eher lustig gemeinte Bemerkung: „Der Fehler eines Zahnarztes wird gezogen, der eines Anwalts kommt ins Gefängnis, der eine Lehrers fällt durch, der eines Druckers wird korrigiert, der eines Apothekers wird begraben, der eines Postboten wird weitergeleitet, und der eines Elektrikers könnte Schocks auslösen.“ – in einer Auslegung zu Josua 9.

Wir sollten uns nicht täuschen: Wenn wir versagen, hat das Folgen. Für unsere Familie, für die Kinder, für unsere Umgebung, für die Geschwister im örtlichen Zusammenkommen und darüber hinaus. Nicht nur der macht Fehler, der aktiv ist (und unabhängig vom Herrn handelt). Auch durch Nichtstun kann ich versagen!

„Erforsche mit, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Weg!“ (Psalm 139,23.24).

Nearer, still nearer

Halbzeit

Heute ist Mittwoch, die Mitte der Woche. Die Hälfte ist rum. Der nächste Sonntag, wo du mit anderen gemeinsam am Tisch des Herrn sein willst, um Opfer des Lobes zu bringen, naht. Was hast du bist jetzt gesammelt? Ist dein Korb schon halb gefüllt oder voller oder noch leer?

Der Herr gibt im Überfluss, aber es ist an dir, zu sammeln, damit du nicht mit einem leeren Korb vor dem Herrn erscheinst. Sammle am richtigen Ort, bei dem Herrn; in der Welt wirst du nichts finden.

Stärkung für den Glaubenskampf

 

…; und er streckte das Ende seines Stabes aus, der in seiner Hand war, und tauchte ihn in den Honigseim und brachte seine Hand wieder zu seinem Mund, und seine Augen wurden hell.  (1. Samuel 14 Vers 27)

Der Kampf zwischen den Israeliten und den Philistern, wie er uns im 14. Kapitel geschildert wird, war ein langer und für die Israeliten sehr anstrengend. Der König Saul wollte den Feind so schnell wie möglich schlagen und verbot dem Volk sogar während des Kampfes Speise zu essen.  So wurde dem Volk die wichtigste Kraftquelle für den Kampf entzogen.

Als Jonathan den Honig aus dem Strom kostete, wurden seine Augen hell.

Und Jonathan sprach: Mein Vater hat das Land in Trübsal gebracht; seht doch, dass meine Augen hell geworden sind, weil ich ein wenig von diesem Honig gekostet habe. (1.Samuel 14  Vers 29)

Auf welche wunderbare Weise zeigt er dem Volk, wie wichtig der Honig für den Kampf war. So wie der Honig eine erquickende und belebende Wirkung hat, so hat sie das Wort Gottes für uns.

Wir brauchen auch täglich das Wort Gottes als unsere Kraftquelle, damit wir in unserem Glaubenskampf nicht ermatten.

Jonathan hat die belebende Kraft erfahren und sie wurde sogar nach außen hin für alle sichtbar.   

Lasst uns von dem Wort Gottes Gebrauch machen!

 

 

Deiner Schar ist anvertrauet,

Herr, Dein Wort, darauf sie bauet

In der Zeit der Fremdlingschaft.

Dieses Wort nährt ihren Glauben,

niemand kann dem Worte rauben

seine still verborgne Kraft.

 

Aus  „Geistliche Lieder“

Zu Elvis Presleys 75. Geburtstag

Aber so alt wurde er nicht. Mit 42 Jahren starb Presley in Memphis, USA, nach einer Karriere als Musiker und Schauspieler. Aber auch seine posthume Karriere ist beeindruckend.

 „Bis heute sind Bücher, Videos oder CDs von Elvis Verkaufsschlager. Sein Anwesen Graceland in Memphis ist mit jährlich rund 600.000 Besuchern eine der populärsten Touristenattraktionen der USA und nach dem Weißen Haus in Washington das am zweithäufigsten besuchte Anwesen. Graceland hat sich zu einer Art Pilgerstätte für seine Fans entwickelt, nachdem es 1982 für Besucher freigegeben wurde.“ (Quelle: Wikipedia)

 Es ist schon erstaunlich, wie Menschen tatsächlich Menschen schier vergöttern können. Wahre Gläubige haben dies immer abgelehnt (z.B. Paulus und Barnabas, Apg 14), sogar Engel haben keine Anbetung angenommen (z.B. Off 22,9). Anders hingegen Nebukadnezer, der König von Babel, der sich bzw. sein Bildnis anbeten ließ (Dan 3), und Herodes, der sich als Gott verehren ließ (Apg 12). Beide mussten unmittelbare Folgen tragen: Nebukadnezer wurde von den Menschen ausgestoßen und musste erkennen, wer Gott ist. Herodes starb unmittelbar, von Würmern gefressen, „weil er nicht Gott die Ehre gab“.

 Noch einmal werden Menschen einen Menschen anbeten: Den Antichristen. Das wird der Höhepunkt des Abfalls von dem einen wahren, ewigen Gott sein. Auch dieser wird ein furchtbares (und ewiges!) Gericht empfangen und ohne jegliche „Gerichtssitzung“ direkt und als erster in den Feuersee geworfen werden (Off 19,20), der eigentlich für den Teufel und seine Engel bereitet ist.

 Das alles muss uns mit heiligem Ernst erfüllen, wenn wir an verführte Menschen denken. Wir gehen zu den Menschen und bitten an Christi statt: Lasst Euch versöhnen mit Gott! (2. Kor 5,20)

 Wahre Gläubige beten keinen Menschen an. Sie dürfen Gott als Vater anbeten in Geist und Wahrheit (Joh 4,23). Ihm sei Dank!

Vertrauen

„Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist!“ (Jeremia 17,7).

Sei nicht ängstlich, dem Herrn ganz zu vertrauen. Übergib Dich Ihm, ohne den Schatten irgendeiner Zurückhaltung. Miss seine Liebe nicht an den Umständen, durch die Du zu gehen hast. Denn wenn Du das tust, wirst Du notwendigerweise zu falschen Schlussfolgerungen kommen. Richte auch nicht nach der äußeren Erscheinung von Dingen. Schließ überhaupt nicht aus Umständen. Schau dahin, was Christus wirklich in sich selbst ist, urteile auf der Grundlage dieses gesegneten Mittelpunkts von allem. Ch. H. Mackintosh

Zeitverschwendung

Wieviel Zeit verbringen wir in unserer „Freizeit“ mit Facebook, SchülerVZ, StudiVZ und anderen so genannten „sozialen Netzwerken“? Oder überhaupt im Internet und mit dem Rechner? Oder mit DVDs und Filmen? Mit Sport? Oder anderen Hobbis? Jeder hat da sicher das eine oder andere, was man in dieser Aufzählung nennen könnte.

Wir haben nur wenig Zeit auf dieser Erde, Sein Wort zu lesen, den Herrn Jesus mehr zu erkennen, zu Ihm hin zu wachsen und in Sein Bild verwandelt zu werden (2. Korinther 3,18). Spornen wir uns gegenseitig dazu an. Denn das allein macht glücklich. Die anderen Zeitfresser geben uns allenfalls eine oberflächliche, trügerische und zeitliche Befriedigung.

Gott macht Mut

„Ich werde dich nicht versäumen und dich nicht verlassen. Sei stark und mutig!“

„Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wohin du gehst.“ Josua 1 Verse 5, 6 und 9

Josua hatte eine große Aufgabe von Gott bekommen: Er sollte, als Nachfolger von Mose, das große Volk Israel in das Land Kanaan führen. Mose war sein Meister, bei dem er gelernt hatte. Auf der ganzen Wüstenreise hatte er Mose „über die Schulter geschaut“. Er hatte gesehen, wie anstrengend der Job war und wie viele Enttäuschungen Mose hinnehmen musste. Jetzt war er an der Reihe. Hatte sich das Volk durch den „Führungswechsel“ geändert? Nein! Gott weiß das, und deshalb macht er seinem Diener Mut.

Steht eine Aufgabe wie ein großer Berg vor Dir? Dann macht Dir Gott durch die oben genannten Verse Mut.

Egal wie die Aufgabe ist: Gott wird Dich nicht versäumen!

Egal wohin Dich der Weg führt: Gott ist überall mit Dir!

 

Allezeit Frieden!

Er selbst aber, der Herr des Friedens, gebe euch den Frieden immerdar auf alle Weise! Der Herr sei mit euch allen!  2. Thessalonicher 3 Vers 16

Diese Bitte des Apostel Paulus darf auch uns dazu ermuntern, unseren Mitgeschwistern diesen unseren HERRN des Friedens vorzustellen. Wenn wir selbst diese ermunternde Erfahrung machten durften, dann dürfen wir das weitergeben. Dann dürfen wir weitergeben, ermuntern und dafür beten, dass sie den HERRN Jesus auch als den erfahren, der stets in Frieden war und Frieden ist und der Frieden zu geben vermag. Der HERR Jesus vermag unsere Herzen stets in Frieden zu erhalten. Und er gibt uns den Frieden auch auf jede Weise - das heißt entsprechend der unterschiedlichen Umstände. Es gibt keine Situation, in denen uns nicht Sein Frieden bewahren kann. Doch wir haben nicht nur den Frieden in uns, sondern wir haben auch den HERRN Jesus mit uns. Er stillt nicht nur den Sturm, sondern er steigt auch in unser Lebensschiff. Was wollen wir noch anderes begehren?

Notfallplanung für den Versuchungsfall

Lasst uns, wenn wir versucht oder erprobt werden, stracks auf Ihn schauen; nach und nach werden wir uns daran gewöhnt haben, an Seine Güte zu glauben, obgleich es nötig ist, beständig Zuflucht zu ihr zu nehmen: aber das auf Ihn gerichtete Auge macht Ihn dem Herzen bekannt.

Das Hinschauen auf Ihn, der uns von uns selbst befreit, ist es, was den Gedanken an das Ich ausschließt und uns heiligt … in praktischer Weise.

Nach John Nelson Darby

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