Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 6. November 2017

Tun

In Matthäus 25 redet der Herr Jesus davon, dass er Schafe und Böcke trennen wird, wenn Er, der Sohn des Menschen, kommen wird in Seiner Herrlichkeit. Welchen Unterschied stellt Er in diesem Abschnitt heraus zwischen den Böcken und den Schafen? Der Unterschied liegt darin, was sie TATEN und NICHT TATEN!

Das Wörtchen „TUN“ ist ein wichtiges Wort in Gottes Wort. Wir wissen auf der einen Seite, dass wir allein durch Glauben und nicht durch Werke gerechtfertigt werden, doch wie Jakobus schreibt, ist der Glaube ohne Werke tot und die Echtheit des Glaubens muss vor den Menschen durch TUN bewiesen werden.

Schauen wir uns ein paar Schriftstellen an, in denen das Wort „TUN“ so wichtig ist:

Das erste, was ein Mensch TUN muss: „Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: TUT Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen“ (Matthäus 4,17).

Matthäus 12,50: „Denn wer irgend den Willen meines Vaters TUN wird, der in den Himmeln ist, derselbe ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“

Lukas 17,10: „Also auch ihr, wenn ihr alles GETAN habt, was euch befohlen ist, so sprechet: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu TUN schuldig waren.“

Johannes 14,12: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke TUN, die ich tue, und wird größere als diese TUN, weil ich zum Vater gehe.“

Johannes 15,5: ,Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, dieser bringt viel Frucht, denn außer mir könnt ihr nichts TUN.“

Lukas 22,19: „Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird; dieses TUT zu meinem Gedächtnis!“

Was TUN wir den ganzen Tag?

Nach einem Wochenende…

Stell Dir mal vor, du hättest am Sonntagnachmittag das letzte Mal gegessen und getrunken. Dabei isst Du eigentlich gerne und gut, seitdem hast du aber gehungert. Heute, drei Tage später, kannst du dich kaum noch auf den Beinen halten. Mit der Konzentration klappt es auch nicht mehr. Mangelerscheinungen machen sich bemerkbar. Irgendwie gehorcht dein Körper dir auch nicht mehr richtig.

Vermutlich wirst du kaum freiwillig drei Tage am Stück nichts essen und trinken. Und wenn doch, wirst du sicher zu kämpfen haben, die drei Tage durchzuhalten. Denn dein Körper wird sich „melden“, ganz besonders dann, wenn Nahrung greifbar ist.

Die Nahrung für das neuen Leben in dir ist auch jeden Tag greifbar. War es dennoch Sonntagnachmittag in der Gemeindestunde deine letzte geistliche Nahrungsaufnahme? Dann wundere dich nicht, wenn du heute nicht mehr „in Neuheit des Lebens wandeln“ kannst (Römer 6,4), wenn du dich kaum noch auf den Beinen halten kannst. Dann machen sich – wie im natürlichen Bereich – Mangelerscheinungen bemerkbar, und das mit dem Gehorchen klappt auch nicht mehr.

Drei Tage am Stück nichts essen und trinken würdest du nie machen. Aber lässt du dein neues Leben in dir vielleicht schon manchmal (freiwillig) darben?

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