Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 28. November 2017

Zeugnis sein für Christus

Sollten wir nicht in christlicher Demut den verlorenen Menschen Christus als den Heiland vorstellen? Sollten uns nicht verlorene Menschen am Herzen liegen, denen wir das Wort vom Kreuz bringen können? Ist es unser aufrichtiger Herzenswunsch den Menschen zu sagen, warum wir den Heiland lieben?

Lasst uns das mit aller Demut und Sanftmut tun. Man kann niemanden für Christus gewinnen, wenn man nur mit Bibelzitaten seinen Nächsten erdrückt oder durch Argumentation versucht sein Gegenüber zu überzeugen und sich wo möglich in Diskussionen verliert. Wenn man selber die Liebe des Christus vorlebt und auch ausstrahlt und ein ausgeprägtes Gebetsleben hat, wird ER uns die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt schenken. Menschen mit denen wir täglich zu tun haben sehen sehr wohl an unserem Lebenswandel, wie ernst wir es meinen. Unser Reden und das Verhalten anderen gegenüber ist für unser Zeugnis und für den HERRN selbst sehr wertvoll. Er möchte doch den Mut und die Kraft dazu schenken uns ganz entschieden auf seine Seite, auf die Seite des Verachteten, zu stellen und IHN zu bekennen.

Die aus Gnaden, ohne Eigenverdienst, uns geschenkte Liebe weiter zu geben, verbunden mit Gottes Wort und durch persönliches Zeugnis, sollte unser aller Ziel sein. Jemand sagte einmal: “Wer kniend vor dem Kreuze Christi ist kann niemals hochmütig auf Jemanden herab blicken.“

Lasst uns in diesem Sinn mehr Mut zum lebendigen Zeugnis für Jesus Christus, unserem HERRN und Heiland haben.

 

Ausrichtung im Dienst für Gott

Der wirklich ergebene Diener des Herrn Jesus sieht nicht auf den Dienst, wie wichtig er auch sein mag, sondern er sieht auf den Herrn.

Wenn ich meinen irdischen Vorgesetzten schätze, so wird es mich wenig kümmern, ob ich seine Schuhe putze oder seinen Wagen fahre. Aber wenn ich mehr an mich als an ihn denke, so werde ich lieber Fahrer als Schuhputzer sein. Genauso ist es in dem Dienst des himmlischen Herrn. Wenn ich nur an Ihn denke, wird es mir gleich sein, ob ich Gemeinden gründe oder Zelte mache.

Wir können dasselbe im Dienst der Engel bemerken. Es ist dem Engel gleich, ob er ausgesandt wird, ein Heer zu vernichten, oder irgendeinen Erben des Heils zu beschützen. Nur der Herr beschäftigt seine Gedanken. Wenn zwei Engel vom Himmel gesandt würden, der eine, um ein Reich zu regieren, und der andere, um die Straßen zu kehren, würden sie sich sicher nicht über die Arbeitsteilung streiten. Und wenn das von den Engeln gesagt werden kann, wie viel mehr sollte es auf uns zutreffen!

Wir sollten uns vor einem bloß mechanischen Dienst bewahren lassen, in den wir so leicht verfallen, wenn wir nur der Arbeit wegen arbeiten und mehr mit unserem Werk beschäftigt sind, als mit dem Herrn. Aller Dienst für Ihn muss dem einfachen Glauben an Gott und dem Gehorsam gegen sein Wort entspringen.

nach Charles Henry Mackintosh

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