Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Dezember 2017 Seite 1 von 6

Entscheidungen

In der Bibel lesen wir von vielen Entscheidungen, die zu treffen waren.

„Erwählet euch heute, wem ihr dienen wollt…Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen!“ Josua 24 Vers 15

„Wähle dir!…Mir ist sehr Angst! Möge ich doch in die Hand des HERRN fallen, denn seine Erbarmungen sind sehr groß; aber in die Hand der Menschen lass mich nicht fallen!“ 1. Chronika 21 Verse 11 und 13

„Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR der Gott ist, so wandelt ihm nach; wenn aber der Baal, so wandelt ihm nach!“ 1. Könige 18 Vers 21

„Geh hin, verkaufe, was du hast, und gib es den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben; und komm, folge mir nach! Er aber wurde traurig über das Wort und ging betrübt weg, denn er hatte viele Besitztümer.“ Markus 10 Verse 21 und 22

Wie und nach welchen Kriterien entscheiden wir uns?

Nimm Dir Zeit… (1)

…deine Gedanken täglich mit Gottes Wort zu erneuern.

Deine Gedanken sind täglich mit vielen Dingen beschäftigt, die nicht immer förderlich sind für dein Glaubensleben. Es mag sein, dass es keine bösen Gedanken sind, aber selbst wenn sie die täglichen Pflichten betreffen, sind es irdische Gedanken, die keine Nahrung bieten für dein geistliches Wachstum.

Diese Gedanken müssen täglich erneuert werden durch Gedanken, die deine Beziehung zu Gott erfrischen. Lies jeden Morgen eine Abschnitt aus Gottes Wort, und lies ihn in Ruhe. Lies nicht einfach schnell darüber hinweg, sondern denke intensiv darüber nach und – wenn möglich – lerne ihn auswendig.

Es mag sein, dass Du nicht immer viel Zeit hast und Du nur einen kleinen Abschnitt lesen kannst. Du denkst vielleicht, ein kurzer Abschnitt bringt dich nicht weiter. Aber es ist Gottes Wort und dieser Abschnitt wird deine Gedanken erneuern und dein Leben auf göttliche Weise beeinflussen.

Nimm Dir Zeit – und das tue mit Ausdauer!

Wohnungssuche

Der Herr Jesus und Gott, der Vater sind, wenn ich das mal so ausdrücken darf, auf Wohnungssuche. Sie suchen, Wohnung zu machen in Deinem Leben:

Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen (Johannes 14,23).

Eine Wohnung zeigt die Handschrift derer, die darin wohnen. Ob es die Einrichtung ist, die Bilder an der Wand, die Gespräche, die darin geführt werden, die Bücher, die darin gelesen werden: alles das bestimmt den Geist, der in dieser Wohnung herrscht und offenbart etwas von dem, der darin wohnt.

Wenn nun der Herr Jesus und Gott, der Vater in Dir Wohnung machen können, weil Du das Wort des Herrn hältst, dann wird offenbar werden, dass Dein Leben, Dein Herz die Wohnung Gottes, des Vaters und des Herrn Jesus ist. Alles darin wird jedem, der Dir begegnet, etwas von Gott zeigen.

Rechtsanspruch auf Elternliebe

Gestern ist die Entscheidung getroffen worden, Kindern ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz zu geben. Wie gut, dass Kinder von Christen einen Bibelanspruch auf Mutterliebe und Versorgung durch ihre Eltern haben. Nicht von ungefähr werden ältere Schwestern dazu aufgefordert, die jüngeren zu unterweisen, „ihre Kinder zu lieben“ (Titus 2,4).
Und unser himmlischer Vater sorgt in ganz besonderer Weise für die Kinder! Nicht umsonst warnt der Herr Jesus davor, die kleinen Kinder zu ärgern (Mt 18,6). Er nimmt sich ihrer an. Wohl dem, der Ihm seine Kinder anvertraut.

Lügentechniken

Heute Morgen hörte ich ein Interview im Radio, bei dem eine Psychologin zum Thema „Lügen im Alltag“ befragt wurde. Sie sprach davon, dass es Lügentechniken gebe, mit denen man agieren könne, um  nicht die Wahrheit sagen zu müssen. Man könne nicht erwarten, dass jemand die Wahrheit sagt, wenn er sich damit schade. Außerdem  sprach sie davon, dass man durch bewusstes Weglassen von Teilen der Wahrheit lügen könne.

Diese Vorgehensweisen sind uns leider nicht fremd. Gottes Wort, die Bibel, ist aber völlig klar darin. Ein Gläubiger lügt nicht, weil er den alten Menschen nicht mehr hat:

„Belüget einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen habt“ (Kolosser 3 Vers 9).

Außerdem sagt Gottes Wort, dass wir die Lüge abgelegt haben:

„Deshalb, da ihr die Lüge abgelegt habt, redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten“ (Epheser 4 Vers 25).

Heute?

„Der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein. So ermuntert nun einander mit diesen Worten“ (1.Thes 4,16-18)

Sind wir Sammler?

„Dadurch werdet ihr es erkennen, dass der Herr euch am Abend Fleisch zu essen geben wird und am Morgen Brot bis zur Sättigung.“ (2. Mose 16,8)

So ist der Herr! Er gibt im Übermaß, bis zur Sättigung. Die Kinder Israel murrten, und trotzdem gab der Herr ihnen Nahrung. Doch eines mussten die Israeliten tun, um die Speise aus dem Himmel zu bekommen. Sie mussten selber sammeln, und zwar jeden Morgen: „Siehe, ich werde euch Brot vom Himmel regnen lassen; und das Volk soll hinausgehen und den täglichen Bedarf an seinem Tage sammeln… Und sie sammelten es Morgen für Morgen, ein jeder nach dem Maß seines Essens.“ (2. Mose 16,4.21)

Er selbst will uns Speise sein! Er möchte, dass wir uns jeden Morgen, jeden Tag mit Ihm beschäftigen, Ihm nachfolgen, nach Ihm forschen in Seinem Wort! Sammeln wir jeden Morgen?

Über die Maßen mehr

 

Und auch was du nicht erbeten hast, habe ich dir gegeben, sowohl Reichtum als Ehre. (1. Könige 3,13)

Wenn wir davon sprechen, dass Gott unsere Gebete nicht so erhört, wie wir uns das wünschen, denken wir meistens daran, dass ER uns, menschlich gesagt, etwas nicht gibt. Und es ist wahr, dass Gott in seiner Weisheit manchmal so handelt, weil ER allein weiß, was gut für uns ist. Doch wenn wir versuchen, sein Handeln nachher zu verstehen, dann müssen wir immer sagen, dass Gott mehr gegeben hat, als was wir erbeten haben. Wenn ER etwas nicht schenkt, sei es durch Umstände oder sonstige Dinge, dann ist es, so wie ER es schenkt, immer besser und damit auch mehr.

Es ist aber genauso wahr, dass Gott über unsere Bitten hinausgeht und mehr gibt, als wir von IHM erbeten haben. Das wollen wir auch nicht vergessen!

Salomo durfte erleben, dass Gott in Seiner Gnade mehr gab als er erbeten hat. Wohl jeder Gläubige wird diese Erfahrung schon gemacht haben, wenn es auch nicht so auffällig gewesen sein mag.

Wir sollten daher immer DEM dankbar sein, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Maßen mehr, als was wir erbitten oder erdenken. (vgl.  Epheser 3, 20.21)

Besitz – Eigentum?

„Die schlimmste Wirkung des Kapitalismus ist, daß man glaubt, alles, was man bezahlen kann, gehöre einem“, sagte der deutsche Schriftsteller Martin Walser einmal. Ist es nicht auch so, dass Christen denken, dass alles das, was sie besitzen, ihnen gehört? Dabei gehören wir mit allem, was wir besitzen, Gott. Er hat uns das, was wir in Händen halten, für eine Zeit anvertraut. Er kann es uns noch heute wieder wegnehmen, wenn Er das für gut befindet. Denn wir und alles, was wir haben, gehört Ihm. Daher sollten wir mit unserem Besitz verantwortungsbewusst umgehen. Wir werden Gott einmal erklären müssen, was wir mit dem, was Ihm gehört, getan haben. Setzen wir diese Dinge zu seiner Ehre ein?

Wir wollen uns von Herzen lieben

Refrain:

Wir wollen uns von Herzen lieben,

wie uns der Herr geboten hat.

Lasst uns nicht viele Wort machen,

wir woll’n uns lieben mit der Tat.

—–

Es sind nicht große Heldentaten,

die Jesus von uns haben will:

der Tag ist voll von kleinen Dingen,

die tu in Liebe froh und still.

—–

Ein Beispiel hat Er uns gegeben,

damit wir tun, wie Er getan:

Er wusch selbst seiner Jünger Füße.

Nur der ist groß, der dienen kann.

—–

Die Liebe zeigt sich im Verstehen,

hat Nachsicht mit des andern Schuld.

Gott schenkt uns täglich sein Vergeben

und hat unendlich viel Geduld.

—–

So viele warten heut auf Liebe;

vielleicht würd‘ mancher noch ein christ.

Die Liebe nur kann überzeugen;

zeigt doch der welt, wer Jesus ist.

Magret Birkenfeld

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