Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Januar 2018 Seite 1 von 5

Eine Koalition der Kompromisse

Gestern hat die deutsche Regierungskoalition die Gesundheitsreform festgezurrt. Es wurde ein Kompromiss, der alle irgendwie befriedigt – ein bißchen von allem.

In der Politik und auch in anderen Bereichen sind Kompromisse nicht unbedingt verkehrt und vielleicht manchmal auch der einzig mögliche und richtige Weg.

Kompromisse im Glaubensleben

Doch es gibt auch einen Bereich, in denen es keine Kompromisse geben darf — unser Glaubensleben. Entweder ein Leben für Christus oder ein Leben für und in der Welt — einen Kompromiss darf und kann es dort nicht geben.

„Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matth. 6,24)

Selbst wenn wir einen Kompromiss eingehen wollten — ein bißchen Welt, ein bißchen Christus — es wird nie möglich sein, beides unter einen Hut zu bekommen, weil diese beiden Seiten völlig gegensätzlich sind. Die Bibelstelle aus Matthäus 6 zeigt das ganz deutlich. Vielleicht wünschen wir auf der einen Seite, ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen, haben aber auf der anderen Seite ein offenes Ohr für die Versuchungen dieser Welt. Ein bißchen Spaß zu haben mit den Arbeitskollegen oder Schulkollegen kann ja nicht so verkehrt sein, oder?

Zeitgleich Welt und Christus?

Haben wir einmal darüber nachgedacht, dass man unmöglich zur gleichen Zeit Spaß mit den Menschen dieser Welt haben kann und Gott dienen kann? Vielleicht meinst Du, dass du deine Kollegen nur dann erreichen kannst, wenn du ihnen ein bißchen entgegenkommst, dich ihnen ein bißchen anpasst, damit sie dich ernst nehmen? Das Gegenteil wirst Du damit erreichen. Wenn du dich ihnen anpasst und dann versuchst, ihnen von dem Herrn Jesus zu erzählen, wirst du ziemlich unglaubwürdig.

„Wisset ihr nicht, daß die Freundschaft der Welt Feindschaft wider Gott ist? Wer nun irgend ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar.“ (Jak. 4,4)

Du glaubst an den Herrn Jesus und nennst dich Christ, nennst dich also nach seinem Namen. Damit nennst du dich nach einer Person, die von der Welt verworfen, verachtet und getötet wurde. Du stellst dich damit auf die Seite von Christus — auf der anderen Seite steht die Welt. Ist es nicht eine Verleugnung des Herrn Jesus, wenn du dann mit der Welt „paktierst“ und Kompromisse eingehst?

Freundschaft der Welt = Feindschaft gegen Gott

Auch Petrus hatte den Wunsch, dem Herrn Jesus zu dienen und tatsächlich mit ihm zu sterben. Aber als es darauf ankam, verleugnete er seinen Herrn. Er hat zum einen auf seine eigene Kraft vertraut und zum anderen ist er Kompromisse mit der Welt eingegangen. Um nicht aufzufallen als einer, der mit dem Herrn Jesus gewesen war, mischte er sich unter die Menschen, die seinen Herrn ans Kreuz bringen wollten. Er lagerte mit ihnen an ihrem Kohlenfeuer, wärmte sich an dem Kohlenfeuer dieser Welt und bemerkte zu spät, dass dieser Kompromiss nicht möglich war: Freundschaft der Welt ist Feindschaft gegen Gott.

„Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt… Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!“ (Jos. 24,15)

Entscheide dich heute, wem du dienen willst! Einer Welt, die dir verlockende Angebote mache, von denen nachher nur ein bitterer Nachgeschmack übrigbleibt, oder deinem Herrn Jesus, der dir wirkliches Glück und wahre Freude schenken will? Gehe keinen Kompromiss ein, aber verlasse dich nicht auf deine Kraft, sondern rechne mit seiner Kraft und lass dich fallen in seine treuen Hände.

Demut beim Fallen anderer

 Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt würde, so bringet ihr, die Geistlichen, einen solchen wieder zurecht im Geist der Sanftmut, wobei du auf dich selbst siehst, dass nicht auch du versucht werdest. Einer trage des anderen Lasten, und also erfüllt das Gesetz des Christus. Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, da er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst.

Galaterbrief, Kapitel 6 Verse 1-2.

 

Nur eine Hülle

Deinen Körper weisst du sehr wohl zu versorgen, zu verwöhnen und zu pflegen. Nicht nur durch Speise, sondern auch und in vielen Fällen noch viel mehr durch Körperpflege und sportliche Übung. Dein Körper ist dir von Gott geschenkt und du sollst ihn pflegen, keine Frage. Aber übertreibst du auch in diesem Bereich manchmal? Dem Streben nach der Idealfigur und dem „jung bleiben“ im Alter räumen wir oft höhere Priorität ein, als der Pflege unseres inneren Menschen.

Mit dem inneren Menschen meine ich das neue Leben, dass Gott uns geschenkt hat. Jeder möge sich fragen, ob er noch nach den gottgemäßen Prioritäten lebt: „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden.“ (Mt 6,33) Das ist die richtige Reihenfolge, die göttliche Reihenfolge, an die du dich halten solltest. Bedenke, dass dein Körper nur für dieses Leben auf der Erde ist, er ist nur eine Hülle auf Zeit. Das, was du jedoch für das neue Leben und in der Kraft des neuen Lebens tun, dass hat ewigen Wert.

TÜV

 

Wenn wir ein Auto besitzen, müssen wir regelmäßig zum TÜV – ob wir wollen oder nicht. Dabei wird dann festgestellt: Das Auto ist fahrtüchtig, also alles okay. Oder: Es gibt sicherheitsrelevante Mängel, das Auto darf so nicht mehr fahren.

Auch im geistlichen Bereich ist so eine Prüfung in regelmäßigen Abständen notwendig. Der Psalmdichter David wusste etwas von dieser Notwendigkeit. Im Psalm 139 richtet er in den Versen 23 und 24 die Bitte an Gott: Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Weg!“

Vielleicht haben sich bei uns (zunächst nur) Gedanken eingeschlichen, die nicht gut sind. Aber bevor diese unguten oder falschen Gedanken zu Taten werden, ist es gut, wenn der göttliche „TÜV“ uns darauf aufmerksam macht. Dann können (oder besser müssen) wir diese Gedanken beseitigen und haben wieder „freie Fahrt“.

 

Der Tag aller Tage

O Tag der Schmach, der Schande und der Schmerzen,
o Tag, erfüllt mit unfassbarer Not,
als Du am Leib, Herr Jesu, und im Herzen
für uns erduldet hast den Zorn von Gott.

Du sahst umher nach Mitleid und nach Liebe.
Ob wohl ein Mensch Dein tiefes Weh empfand
und bis zum Tode tröstend bei Dir bliebe?
Ach, dass Dein Herz nicht solchen Tröster fand!

Du bliebest stumm, es stillte nichts Dein Sehnen,
die Feinde weiden sich an Deiner Qual;
nur Schmähung, Spott und lästerndes Verhöhnen
kam aus den finstern Herzen ohne Zahl.

Du hast vollbracht, sanftmütig bis zum Ende,
das schwere Werk, das Dir der Vater gab;
befahlst den Geist in Seine treuen Hände
und gabst für uns Dich hin in Tod und Grab.

O teurer Herr, wir singen Dankeslieder
und preisen Dich, Du starbst an unsrer Statt!
Wir beten an und fallen staunend nieder
vor Dir, der Gott so hoch verherrlicht hat.

John Nelson Darby

Madrid – Betroffenheit führt zum Gebet

„Wir sind alle sehr betroffen von der Meldung und hoffen und beten, dass das Schlimmste nicht eintreten möge“, sagte der Pullacher Bürgermeister Jürgen Westenthanner. Zum Hintergrund: Vermutungen zufolge ist auch eine Pullacher Familie unter den Todesopfern des Flugzeugsabsturzes in Madrid vom vergangenen Mittwoch.

Leider führen heutzutage nur noch solche furchtbaren Ereignisse zum Gebet. Ob der Bürgermeister wohl auch sonst betet? Wir wissen es nicht. Aber solche Aussagen lassen vermuten, dass ein „aufgeklärter“ Mensch von heute sonst wohl kaum betet. Oder sprechen Politiker und überhaupt die Menschen sonst davon, dass sie für dieses oder jenes beten? Ich habe es noch nicht gehört. Wie auch, wenn Sie Gott nicht wirklich kennen?

Wie schön, dass wir Christen jeden Tag und immer beten dürfen. Wer das vertraute Gebet zu Gott, seinem Vater in Christus, kennt, weiß, wie wertvoll es in allen Umständen ist- egal ob in guten Tagen oder bei schlimmen Ereignissen.

Der Weltmensch wendet sich zu Gott in der Not wie an einen Fremden. Ein Kind Gottes darf zu Gott als zu seinem Vater kommen, der es liebt.

Schätzen wir das und tun wir das?

Gottes Zusage als Antwort auf ein Bekenntnis

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Er treu und gerecht, dass Er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. 

1. Johannesbrief, Kapitel 1 Vers 9

 

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echte Gefühle für die Verlorenen

Es ist sehr zu Herzen gehend, was der Apostel Paulus über seine Empfindungen für die Juden schreibt.

„…dass ich große Traurigkeit habe und unaufhörlichen Schmerz in meinem Herzen. Denn ich selbst, ich habe gewünscht, durch einen Fluch von dem Christus entfernt zu werden für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch.“ Römer 9 Verse 2 und 3

„Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie errettet werden.“ Römer 10 Vers 1

Paulus war es ein echtes Anliegen, dass die Menschen -und besonders die ihm nahestanden- errettet würden.
Es bereitete ihm innerliche Schmerzen zu sehen, dass sie ins Verderben liefen.
Er war traurig zu sehen, dass sie dem Evangelium nicht glauben wollten.
Er fleht für sie zu Gott, dass sie errettet würden.

Wenn wir die Menschen um uns herum sehen und besonders die Menschen aus unserer Verwandtschaft, aus unserem persönlichen Umfeld, dann sollten es auch uns ein Herzensanliegen sein, dass sie errettet werden.

Wohnen im Haus des Herrn

„Eins habe ich von dem Herrn erbeten, danach will ich trachten: zu wohnen im Haus des Herrn alle Tage meines Lebens, um anzuschauen die Lieblichkeit des Herrn und [nach] ihm zu forschen in seinem Tempel.“ 

Wohnst Du dort? Wo man wohnt, schläft, isst, betet, liest man. Und alles vor Ihm und mit Ihm! Fühlst Du Dich dort zu Hause? 

Er lässt Dich bei Ihm wohnen, Du hast den Schlüssel zum Haus, kennst jedes Zimmer. Dort steht Dein Sessel, wo Du Ruhe findest für Deine Seele. Dort steht Dein Kleiderschrank, mit den „Kleidern des Heils“, „denn er hat mich bekleidet mit Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan“. 

Und sein Haus hat einen Garten: „Mein Geliebter ist in seinen Garten hinabgegangen, zu den Würzkrautbeeten, um in den Gärten zu weiden und Lilien zu pflücken.Ich bin meines Geliebten; und mein Geliebter ist mein, der unter den Lilien weidet.“

Wohne (bleibe) bei Ihm, Geliebter des Herrn!

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