Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Monat: Mai 2018 Seite 1 von 5

getrennt von der Welt – Widerstand

Als das Volk Israel aus Ägypten ausziehen sollte, gab es Widerstand von dem König von Ägypten. Vier Argumente brachte er vor:

– Opfert hier im Land
– entfernt euch nicht so weit
– laßt eure Kinder hier
– laßt eure Tier hier.

Das Ziel des Pharaos war es, die Israeliten in Ägypten zu halten oder, wenn das nicht möglich war, sie an Ägypten zu binden.

Diese Vorgehensweise wendet der Teufel heute auch an, um uns an die Welt zu binden:

– es gibt gar keine Trennung
– noch mit einem Bein in der Welt
– Familiäre Bindungen
– Hinderung, unseren Glauben auszuleben.

Wenn wir wirklich ein Leben als Christen führen möchten, müssen wir diese Schwierigkeiten überwinden.

Eine „kleine“ Aschewolke

Wer hätte das gedacht, dass so ein Vulkan, eine Aschewolke, die von Island ausgeht, den gesamten Flugverkehr in Europa bis hin nach Nordamerika lahmlegen könnte. So fragil ist unsere Schöpfung. Und doch können selbst solche Folgen des Sündenfalls das von dem Schöpfer-Gott gegebene Gleichgewicht nicht aus den Angeln heben. Was für einen großartigen Schöpfer haben wir – und wie klein sind wir, wenn wir allein diese Schöpfung anschauen. Davon hat David im achten Psalm auf wunderbare Weise schon vor vielen Hundert Jahren gezeugt.

Nach SEINEM Plan fragen

 

Nachdem David zum König über Israel gemacht wurde, suchten die Philister sofort den Kampf mit Israel. (siehe 2. Samuel 5)

Die Haltung Davids wird in diesem Kapitel sehr deutlich. Er, von Gott über das Volk Israel eingesetzt, tat das einzig richtige VOR dem Kampf.

Und David befragte den HERRN und sprach: Soll ich gegen die Philister hinaufziehen? Wirst du sie in meine Hand geben?  Und der HERR sprach zu David: Zieh hinauf, denn ich werde die Philister gewiss in deine Hand geben. (2. Samuel 5 Vers 19)

Nach dem Kampf konnte David sagen: Der HERR hat meine Feinde vor mir durchbrochen, wie ein Wasserdurchbruch. (Vers 20)

Eine solches Bewusstsein der eigenen Schwachheit und das Stützen auf Gottes Macht lässt David sicher ein schönes Vorbild für uns sein.

Doch wie schön ist es im 23. Vers  zu lesen, als die Philister wieder heraufzogen, um mit Israel zu kämpfen: Und David befragte den HERRN; und er sprach: Du sollst nicht hinaufziehen; wende dich Ihnen in den Rücken, dass du an sie herankommst…

Hätte sich David nicht auf den Erfolg und die Erfahrung des letzten Kampfes stützen können? Hätte er nicht die gleiche Taktik anwenden und einfach losziehen können?

Nein, auch bei gleichen äußerlichen Gegebenheiten fragt David WIEDER den HERRN.

Wie nötig war auch dieses Gebet vor dem Kampf. Denn Gott hatte jetzt einen anderen Plan, die Philister zu schlagen.

Wie mag Gott sich über einen David gefreut haben, der trotz seines Königtums seinen Gott als höchste Autorität anerkannte und ständig seine Abhängigkeit von IHM zeigte.

Dürfen wir nicht auch, seien es noch so kleine Entscheidungen, Gott nach seinem Plan für uns fragen? Oft entscheiden wir doch selbst, da uns Vieles bereits bekannt vorkommt und der Erfolg bei der letzten Entscheidung groß war.

Wir wollen doch von David lernen!

Beten ist nicht nur etwas für erfahrene Gläubige

Ja, aber wenn Jungbekehrte noch nicht wissen, wie sie beten sollen und ob ihr Bitten richtig ist, sollten sie dann nicht lieber warten?

Die Thessalonicher waren erst seit einigen Monaten bekehrt, als Paulus seinen ersten Brief an sie schrieb; und doch sagt er darin: „Betet unablässig“ (5,17). Ja, noch mehr! Er, der große Apostel, durch dessen Predigt sie bekehrt wurden und der sie nun in den Gedanken Gottes unterwies, kannte den Wert ihrer Fürbitte: „Brüder, betet für uns“ (5,25).

Das lässt uns den Wert des Gebets erkennen und macht uns deutlich, wie hoch Gott es einschätzt.

Könnte es Eltern geben, die gern hätten, dass ihre Kinder nie etwas zu ihnen sagen und sie um nichts bitten würden, nur weil sie noch nicht richtig sprechen können und außerdem manchmal um Dinge bitten, die die Eltern ihnen nicht geben können, weil sie für die Kinder schädlich sind? So freut Gott Sich, wenn Seine neugeborenen Kinder Ihm mit Vertrauen nahen, um alle Schwierigkeiten Ihm hinzulegen. Es ist Seine Freude, die Gebete zu erhören, und, wenn Seine Liebe sie nicht in jedem Fall erhören kann, weil das für den Bittenden schädlich wäre, so gibt Er doch Seinen Frieden in das Herz des Beters. „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus“ (Phil 4,6.7).

aus: H.L. Heijkoop, Briefe an junge Menschen

Komisch, oder?

Es ist doch wirklich komisch, wie schwer uns der Dienst für Gott fällt und wie energiegeladen wir an die Dinge herangehen, die wir nur für uns selbst tun.

Vor einigen Wochen erhielt ich eine E-Mail, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Ein Teil der Mail bestand aus dem folgenden Text.

Komisch, dass 100 Euro nach so viel aussehen, wenn Du sie der Kirche gibst, aber so wenig, wenn Du damit einkaufen willst.

Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen, aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.

Komisch, wie schwer es ist ein Kapitel, in der Bibel zu lesen, aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.

Komisch, wie sich Leute auf einem Konzert um die vordersten Plätze bemühen, und sich um einen der hintersten Platze in der Kirche drangeln.

Komisch, dass wir 2 oder 3 Wochen Vorwarnung brauchen, um ein kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen, ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern können.

Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.

Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht erhalten, weil Du Dir nicht sicher bist, dass sie an irgend etwas glauben!

Komisch?

Nein. Traurig!!!!

Glauben wir noch an Wunder?

"Ist für den HERRN eine Sache zu wunderbar?" 1. Mose 18 Vers 14

"Ach Herr, HERR! Siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm: Kein Ding ist dir unmöglich (oder: zu wunderbar)." Jeremia 32 Vers 17

"Bei Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott; denn bei Gott sind alle Dinge möglich." Markus 10 Vers 27

"Bei Gott wird kein Ding unmöglich sein." Lukas 1 Vers 37

 

Das sind Verse aus der Bibel. Teilweise Aussprüche des Herrn Jesus. Da wir die Bibel vom ersten bis zum letzten Buchstaben für wahr halten, sind für uns auch diese Verse wahr.

Die Frage für uns ist:

Glauben wir (noch) daran?

Handeln wir danach?

Wenn alles glatt läuft, ist es leicht solche Worte in den Mund zu nehmen. Wenn es aber dann mal wirklich darauf ankommt etwas im Glauben zu tun? Wie sieht es dann bei uns aus? Tun wir überhaupt noch etwas im wirklichen Glauben und Vertrauen? Oder sprechen wir dann von Glauben, wenn wir den Weg schon sehen können und alle Fakten klar sind?

Zu dem Jünger Thomas mußte der Herr Jesus sagen: "Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!" Johannes 20 Vers 29

 

Dankbarkeit

In einem Interview wurde die Frage gestellt:
„Was ist für Sie Dankbarkeit?“ und
„Wofür sind Sie dankbar?“
Gute Fragen, die wir uns öfters stellen sollten!
Dankbarkeit ist Freude über Dinge, die man erhalten hat, so könnte man es vielleicht umschreiben. Wofür Du und ich dankbar sind, kann jeder für sich selbst beantworten. Paulus hatte viel Grund zur Dankbarkeit und drückte das auch mehrfach aus: „Ich danke meinem Gott…“
„Hast Du heute schon danke gesagt für soviel schöne Sachen? Hast Du heute schon danke gesagt? Gott will Dir Freude machen!“ heißt es in einnem Lied von Margret Birkenfeld.
Eine weitere gute Frage für uns!

Je länger, desto besser?

„Und der HERR sprach: Mein Geist soll nicht ewiglich mit dem Menschen rechten, da er ja Fleisch ist; und seine Tage seien 120 Jahre“ 1. Mose 6 Vers 3

„Als die Langmut Gottes harrte in den Tagen Noahs, während die Arche zugerichtet wurde.“ 1. Petrus 3 Vers 20

Ob Noah wirklich 120 Jahre an der Arche gebaut hat, ist nicht eindeutig belegbar. Aber er hat mit Sicherheit viele viele Jahre daran gearbeitet. Ob er nur ein stummer Prediger war, wissen wir auch nicht. Aber jeder Tag seiner Arbeit war eine (zumindest stumme) Predigt für die Menschen um ihn herum.

Wieviele Menschen haben auf die Predigt Noahs gehört? Leider kein einziger.

 

„Und Jona begann in die Stadt hineinzugehen eine Tagereise weit, und er rief und sprach: Noch 40 Tage, so ist Ninive umgekehrt! Und die Leute von Ninive glaubten Gott; und sie riefen ein Fasten aus und kleideten sich in Sacktuch, von ihrem Größten bis zu ihrem Kleinsten.“ Jona 3 Verse 4 und 5

Jona ging in diese Stadt hinein und brachte den Menschen die Botschaft Gottes. Bereits nach einem Tag zeigte sich die Wirkung der Predigt.

Wieviele Menschen haben auf die Predigt Jonas gehört? So wie es sich anhört, alle!

 

Es kann sein, dass Menschen eine sehr lange Zeit den selben Menschen die Botschaft von Jesus Christus bringen und keiner hört. Es kann aber auch sein, dass die Botschaft sofort auf fruchtbaren Boden fällt. Unsere Verantwortung ist, die Botschaft vom Kreuz weiterzusagen: „So sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ 2.Korinther 5,20 Die Verantwortung der Zuhörer ist es, die Botschaft anzunehmen.

Aber wie es auch sei, das nachfolgende Wort bleibt bestehen:

„Wirf dein Brot hin auf die Fläche der Wasser, denn nach vielen Tagen wirst du es finden.“ Prediger 11 Vers 1

„So wird mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht; es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.“ Jesaja 55 Vers 11

Seine Stunde

Vor dem Fest des Passah aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt zu dem Vater hingehen sollte - da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende (Johannes 13,1).

Es war seine Stunde. Die Stunde, in die Er freiwillig hineinging, in der Er aus Liebe zu uns sein Leben gab, aber die auch beinhaltete, dass Er das Werk erfüllte und siegreich zum Vater zurückkehrte. Er hat „wegen der vor ihm liegenden Freude das Kreuz erduldet“. 

Er war der Handelnde, der Judas entgegen ging, sich selbst das Kreuz trug, am Kreuz hängen blieb, freiwillig starb und seinen Geist in die Hände des Vater übergab. Wir bewundern Ihn, unseren Erlöser!

Aber Er selbst spricht auch von einer anderen Stunde, die so große Leiden für Ihn bedeutete:

Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände nicht gegen mich ausgestreckt; aber dies ist eure Stunde und die Gewalt der Finsternis (Lukas 22,53).

Das ist die Seite des Feindes des Herrn, des Teufels und seiner Gewalten, aber auch unsere Seite, die Seite des Menschen. Vor dieser Stunde ist der Herr nicht geflohen. Als Judas Iskariot mit den Soldaten kam, ließ Er sich binden und wegführen: „da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende“. 

Anbetungswürdiger Herr!

Dir zur Verfügung

In der Bibel finden wir eine ganze Anzahl von Menschen, die dem Herrn Jesus etwas von ihrem Besitz zur Verfügung gestellt haben: ihr Haus; ihr Schiff; ihre Lebensmittel; ihr Geld, ihre Zeit; ihre Fähigkeiten… Und damit haben sie auch sich selbst dem Herrn Jesus zur Verfügung gestellt.

Auch von uns wünscht der Herr Jesus, dass wir uns Ihm -aus Dankbarkeit für Seine Liebe zu uns- zur Verfügung stellen.

Dir zur Verfügung, mein Gott und mein Herr!

Dir zur Verfügung, je länger, je mehr!

Dir zur Verfügung in Freud und in Leid,

täglich und stündlich für Jesus bereit.

 

Dir zur Verfügung! Einst war es nicht so;

nun aber bin ich so glücklich und froh.

Du brachst die Ketten der Sünde entzwei,

damit ich völlig Dein Eigentum sei.

 

Dir zur Verfügung! O seliges Los –

sei nun mein Tagewerk klein oder groß,

draußen und drinnen, im Schaffen und Ruh`n –

immer nur fragen, was Du würdest tun.

 

Dir zur Verfügung, von Selbstsucht befreit,

das ist ein Leben in Gottseligkeit.

Das schafft ein sieghaft und friedevoll Geh`n,

Jesu, Dir ganz zur Verfügung zu stehn!

CSV Geistliche Lieder

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