Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 6. Mai 2018

Alles zur Ehre Gottes

Im 1. Korintherbrief, Kapitel 10 Vers 31 sagt der Heilige Geist durch den Apostel Paulus: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder irgendetwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.“

In diesem Abschnitt geht es darum, ein Zeugnis zu sein und keinen Anstoß gegenüber anderen zu geben. Denn wenn Gläubige einen Anstoß geben, wird Gott verunehrt. Deswegen schreibt Paulus dann davon, dass wir alles zur Ehre Gottes tun sollen. Dies gilt sogar bei den alltäglichsten Dingen wie Essen und Trinken.

Das Christentum ist keine abgehobene Sache. Es kann sein, dass wir unter gewissen Umständen sogar Essen und Trinken an der Ehre Gottes ausrichten müssen. Oder nehmen wir andere alltägliche Dinge, die wir fast gedankenlos praktizieren: Autofahren, Einkaufen, Mittagessen in der Kantine etc.

Wie sieht es da bei uns aus? Ich vermute, dass wir uns in mancher Situation, z.B. auf der Autobahn, anders verhalten hätten, wenn Gottes Ehre uns vor Augen gestanden hätte…

Vergeblich?

Wenn wir die Berichte über den Anfang der Christenheit in den ersten Kapiteln der Apostelgeschichte lesen, staunen wir, dass sich an einem Tag 3000 Menschen bekehrten. Wir sind heute schon froh, wenn Menschen  einen angebotenen christlichen Kalender annehmen.

Eine Begebenheit von diesem Wochenende hat mir gezeigt, dass wir nicht auf die Anzahl sehen sollten: Ein Mann hatte den Gedanken, auf einem einmal im Jahr stattfindenden Bauernmarkt christliche Kalender zu verteilen. Sofort nachdem er mit seinem Bollerwagen voller Kalender den Platz betreten hatte, wurde er von dem Sicherheitsdienst des Platzes verwiesen. Er konnte genau EINEN Kalender abgeben, dann musste er wieder unverrichteter Dinge abziehen. 

Aber anstatt frustriert zu sein, hatte er den Gedanken, dass er vielleicht genau wegen dieser einen Person genau auf diesen Markt musste.

„Wirf dein Brot hin auf die Fläche der Wasser, denn nach vielen Tagen wirst du es finden.“ Prediger 11 Vers 1

Wir wollen deshalb die uns bietenden Gelegenheiten nutzen, die gute Botschaft weiterzugeben. Dann wollen wir für die Menschen beten, die die Botschaft gehört oder gelesen haben. Und wir wollen es unserem Heiland überlassen, an den Herzen der Menschen zu wirken.

Wie viele werden wir wohl von ihnen im Himmel „wiedersehen“, vielleicht auch den EINEN Menschen vom Bauernmarkt 2018?

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