Sein Herr sprach zu ihm: Wohl, du guter und treuer Knecht!
Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen. (Matthäus 25 Vers 21)

Jeder hat sicher schon die ein oder andere Bewerbung geschrieben. Sei es für einen Ausbildungsplatz, eine Arbeitsstelle oder eine sonstige Tätigkeit.
Und in einer Bewerbung darf ein sog. Lebenslauf nicht fehlen, denn er gibt dem Leser wichtige Informationen über die Person, seinen sog. Werdegang und auch seine bisher erlernten Fähigkeiten und seine Erfahrungen.

Dabei geben wir uns sicher Mühe keinen einzigen Punkt im Lebenslauf zu vergessen, denn es zeichnet ja, so denken wir oft, unsere Person aus und erhöht die Wahrscheinlichkeit die Stelle zu bekommen. Für uns gibt es immer gute Gründe, warum die jeweilige Stelle gerade für uns gut geeignet ist.

Doch bedenken wir – es gibt auch die Meinung des Leser bzw. des Arbeitgebers. Hat er nach dem Lesen das gleiche Bild von uns, wie wir es von uns haben?

In der Welt gelten oft „große“ Dinge, die einen Lebenslauf „schmücken„.
Es müssen oft „große Errungenschaften“ sein, die den Leser „beeindrucken„.

Doch was würde Gott zu unserem Lebenslauf sagen? Vor Gott gelten andere „Kriterien„.

Wie sieht es bei uns aus mit: Ehrlichkeit, Vertrauen, Hilfsbereitschaft … – das sind nur mal einige Bespiele.

Für uns sind dies vielleicht keine nennenswerten Eigenschaften und mag nur „Weniges“ sein, doch bedenken wir – bei Gott haben diese Eigenschaften einen hohen Stellenwert.

Diese Eigenschaften zeichnen, wie es der Vers aus Matthäus sagt, einen guten und treuen Knecht aus.

Dem Knecht konnte Gott diese „Auszeichnung“ geben – uns auch?