Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 16. Mai 2018

Sofort gehen

"Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf den Weg, der von Jerusalem nach Gaza hinabführt; dieser ist öde. Und er stand auf und ging hin." Apostelgeschichte 8 Vers 26

Der Auftrag, den Philippus bekam, hörte sich alles andere als angenehm an. Weg von einer erfolgreichen Tätigkeit, hin zu einem öden Weg. Da heißt es doch erst einmal, genau nachdenken, analysieren, abwägen, oder? Für Philippus nicht! Er stand sofort auf und ging.

Ein gutes Beispiel für uns, dem wir nacheifern dürfen.

Die richtige Denkrichtung

Wir wissen alle über viele (vielleicht sogar alle ) unserer Mitmenschen etwas Schlechtes. Aber: Denken wir gerne darüber nach? Prägt das vielleicht sogar unsere Unterhaltungen, unsere Gedanken? Paulus sagt – inspiriert durch Gott, den Heiligen Geist:

Übrigens, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget.
Philipperbrief, Kapitel 4 Vers 8

Übrigens: Von niemand wissen wir soviel Schlechtes wie von uns selbst. Vielleicht hilft das, das Gebot aus Philipper 4 zu befolgen.

Alles Du und gar nichts ich

Ach, dass eine Zeit gewesen,

da ich lebte nur für mich!

ich vernahm Dein sanftes Werben,

doch mein trotzig Herz erklärte:

gar nichts Du und alles ich.

 

Doch Du fandst mich und ich schaute

blutend an dem Kreuze Dich,

sah Dein wunderbares Lieben,

und im Herzen klang es leise:

etwas Du und etwas ich.

 

Aber Deines Geistes Walten

zog mich näher hin zu sich.

Ich ward kleiner, Du wardst größer,

und ich sprach mit Lieb und Sehnen:

mehr, Herr, Du und wen’ger ich.

 

Himmelhoch die Berge ragen,

endlos dehnt das Weltmeer sich;

aber Deine Lieb ist größer,

und sie hat mich überwältigt.

Alles Du und gar nichts ich.

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