Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Tag: 24. Mai 2018

Dir zur Verfügung

In der Bibel finden wir eine ganze Anzahl von Menschen, die dem Herrn Jesus etwas von ihrem Besitz zur Verfügung gestellt haben: ihr Haus; ihr Schiff; ihre Lebensmittel; ihr Geld, ihre Zeit; ihre Fähigkeiten… Und damit haben sie auch sich selbst dem Herrn Jesus zur Verfügung gestellt.

Auch von uns wünscht der Herr Jesus, dass wir uns Ihm -aus Dankbarkeit für Seine Liebe zu uns- zur Verfügung stellen.

Dir zur Verfügung, mein Gott und mein Herr!

Dir zur Verfügung, je länger, je mehr!

Dir zur Verfügung in Freud und in Leid,

täglich und stündlich für Jesus bereit.

 

Dir zur Verfügung! Einst war es nicht so;

nun aber bin ich so glücklich und froh.

Du brachst die Ketten der Sünde entzwei,

damit ich völlig Dein Eigentum sei.

 

Dir zur Verfügung! O seliges Los –

sei nun mein Tagewerk klein oder groß,

draußen und drinnen, im Schaffen und Ruh`n –

immer nur fragen, was Du würdest tun.

 

Dir zur Verfügung, von Selbstsucht befreit,

das ist ein Leben in Gottseligkeit.

Das schafft ein sieghaft und friedevoll Geh`n,

Jesu, Dir ganz zur Verfügung zu stehn!

CSV Geistliche Lieder

Was sammeln wir?

Ich meine jetzt nicht das Sammeln von Briefmarken oder Modellautos, sondern von den Dingen, denen wir großen Wert beimessen und deshalb zu besitzen und aufzuhäufen suchen. Welche Dinge sind das? Bei jedem Menschen sind es andere Dinge und die Antwort auf diese Frage kann sich jeder Leser selbst geben.

Bedenken wir: „Wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so ist es offenbar,daß wir auch nichts hinausbringen können.“ (1.Tim. 6,7) Unser Geld, unser Haus, unser Auto, alle diese Dinge sind uns von dem Herrn gegeben für unser kurzes Leben auf dieser Erde, ein Leben, das so schnell vergeht wie die Blume des Feldes.

Deshalb lasst uns einmal ernsthaft darüber nachdenken, welche Dinge wir für wertvoll und erstrebenswert erachten, die für den Herrn und für die Ewigkeit völlig wertlos sind. Womöglich kommen da ganz schön viele Dinge zusammen. Ja, der Herr schenkt uns viele irdische Dinge, die wir durchaus genießen dürfen. Aber gibt er uns diese Dinge, damit wir sie aufhäufen und immer mehr davon haben wollen?

Übrigens können wir auch andere Dinge als die materiellen Güter überbewerten. Wie wertvoll ist uns unser Beruf und unsere Kenntnis über die Weisheit dieser Welt? Investieren wir mehr Energie in das Studium dieser Weisheit als in die Erkenntnis dessen, der uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat?

„Ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn.“ (Phil. 3,8)

Wenn das auch unsere Bewertung ist, dann sammeln wir das Richtige. Davon können wir sammeln und sammeln und sammeln – wir kommen nie zum Ende und jedes Sammlerstück ist vollkommen und wertvoll für die Ewigkeit.

Heiliger Vater!

Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Johannes 17 Vers 11

Heiliger Vater. Mit diesem Namen spricht der Herr Jesus seinen Vater in seinem Gebet an und bittet Ihn, dass Er die Seinen in diesem Namen bewahre. Dieser Name bedeutet Gnade und Wahrheit, Liebe und Licht, Gottes Wesenszüge, die der Herr Jesus in der Welt offenbart hat. Gnade und Liebe — das ist der Vater, Wahrheit und Licht — das ist seine Eigenschaft als „heiliger“ Vater.

Gott, der heilige Vater, bewahrt uns gemäß seiner Heiligkeit und gemäß seiner Gnade und Liebe. Wem hätte uns der Herr besser anvertrauen können?

Allein mit Gott

Jeder Gläubige, der im Öffentlichen einen geistlichen Dienst tut, hat allen Grund, für die Folgen zu zittern, die das Maß der verborgenen Übung seiner Seele vor Gott überschreitet; er wird dahinter zurückbleiben.

Wenn der Oberbau das Maß der Kraft des Fundaments übersteigt, so wird das Gebäude wanken oder fallen. Wenn die Ausbreitung der Zweige eines Baumes die Stärke und Tiefe der Wurzeln übertrifft, so wird er dem Sturm nicht zu widerstehen vermögen.

Ebenso ist es mit Gott allein sein; sein Geist muss besonders geübt werden; er muss durch die tiefen Wasser seiner eigenen Erfahrungen hindurchgehen; anders wird sein Zeugnis nur in Worten, und nicht in der Kraft bestehen.

nach Charles Henry Mackintosh

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