Vor dem Fest des Passah aber, als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt zu dem Vater hingehen sollte - da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende (Johannes 13,1).

Es war seine Stunde. Die Stunde, in die Er freiwillig hineinging, in der Er aus Liebe zu uns sein Leben gab, aber die auch beinhaltete, dass Er das Werk erfüllte und siegreich zum Vater zurückkehrte. Er hat „wegen der vor ihm liegenden Freude das Kreuz erduldet“. 

Er war der Handelnde, der Judas entgegen ging, sich selbst das Kreuz trug, am Kreuz hängen blieb, freiwillig starb und seinen Geist in die Hände des Vater übergab. Wir bewundern Ihn, unseren Erlöser!

Aber Er selbst spricht auch von einer anderen Stunde, die so große Leiden für Ihn bedeutete:

Als ich täglich bei euch im Tempel war, habt ihr die Hände nicht gegen mich ausgestreckt; aber dies ist eure Stunde und die Gewalt der Finsternis (Lukas 22,53).

Das ist die Seite des Feindes des Herrn, des Teufels und seiner Gewalten, aber auch unsere Seite, die Seite des Menschen. Vor dieser Stunde ist der Herr nicht geflohen. Als Judas Iskariot mit den Soldaten kam, ließ Er sich binden und wegführen: „da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende“. 

Anbetungswürdiger Herr!